Einweihung des weltweit ersten Passiv-Hochhauses in Freiburg-Weingarten

Photovoltaikversicherung

Über sechzehn Stockwerke ragt das weltweit erste nach Passivhausstandard sanierte Hochhaus im Freiburger Stadtteil Weingarten in den Himmel. Nach eineinhalbjähriger Sanierung ziehen alte und neue Mieter in die Bugginger Straße 50 ein. Mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE wurde der Primärenergiebedarf für Beheizung, Trinkwassererwärmung, Lüftung, Beleuchtung und Haushaltsstrom um 40 Prozent gesenkt. Auch nach der offiziellen Einweihung am 21. April setzen die Fraunhofer-Forscher ihre wissenschaftliche Arbeit fort. Sie erfassen und analysieren über zwei Jahre den Energieverbrauch des Gebäudes im realen Betrieb. Die Ergebnisse haben, wie das gesamte Projekt, Modellcharakter und sollen zukünftig in vergleichbare energetische Sanierungsvorhaben einfließen.

Um ein eng besiedeltes Gebiet mit unterschiedlichen Häusertypen in ein klimaneutrales Quartier umzuwandeln sind energieeffiziente Gebäude, die lokale Nutzung von Solarenergie und eine energieeffiziente Gesamtversorgung auf Basis erneuerbarer Energien entscheidend. Der Freiburger Stadtteil Weingarten, ein typisches Beispiel für ein Quartier aus den sechziger Jahren, bietet ideale Voraussetzungen ein solches zukunftsweisendes Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Gemeinsam haben sich die Freiburger Stadtbau GmbH, die badenova WÄRMEPLUS und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zum Ziel gesetzt, den Primärenergiebedarf des Stadtteils bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu reduzieren. weiterlesen »

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Mitmachen beim Energiesparcup

Den Energiesparcup habe ich schon vor zwei Wochen vorgestellt. Hier noch das offizielle Video, das zum mitmachen einladen soll.

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Intersolar Europe beleuchtet die Zukunft der Photovoltaik in der deutschen Stromversorgung

Gruenspar.de

Der Beitrag der Photovoltaik zur deutschen Stromversorgung wächst erfreulich schnell. Er soll von heute 3 Prozent auf über 10 Prozent im Jahr 2020 steigen. Um diese Solarstrommengen reibungslos in das Stromversorgungssystem integrieren zu können, muss dieses intelligenter und flexibler werden. Aufgrund der großen Bedeutung des Themas für die künftige Entwicklung der Photovoltaik, richten die Veranstalter erstmals die Sonderschau „PV ENERGY WOLRD“ auf der Intersolar Europe in München aus. Diese zeigt auf, wie groß der Solarstromanteil in Deutschland werden kann und stellt die Maßnahmen, technologische Neuerungen und politischen Rahmenbedingungen vor, die nötig sind, um diese Ziele zu erreichen.

Eine zunehmende Zahl von Solaranlagen in Deutschland erzeugt immer mehr Solarstrom. Der deutsche Markt für Solarstromanlagen hat sich 2010 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Laut Meldung der Bundesnetzagentur gingen über 240.000 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 7,25 Gigawatt (GW) im Jahr 2010 neu ans Netz, so dass die gesamt installierte Photovoltaikleistung in Deutschland Ende 2010 rund 17 GW betrug. Bis 2020 soll Solarstrom seinen Anteil am deutschen Strombedarf von derzeit 3 Prozent auf über 10 Prozent steigern. Dann werden, laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), 52 bis 70 Gigawatt Photovoltaikleistung installiert sein. Solarstrom wird sich kontinuierlich zu einer tragenden Säule eines nachhaltigen Energiesystems entwickeln. weiterlesen »

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Vorbilder gesucht im Wettbewerb für herausragende kommunale Effizienzprojekte

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ruft auch in diesem Jahr Deutschlands Städte und Gemeinden zur Teilnahme am Wettbewerb “Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele 2011″ auf. Bis zum 15. September 2011 können beispielsweise Verwaltungen, Rathäuser und Schulen vorbildliche Energieeffizienzprojekte einreichen, die zur Endenergieeinsparung in kommunalen Einrichtungen beitragen. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 EUR ausgelobt. Der Wettbewerb findet in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) statt und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Wettbewerb unter www.energieeffizienz-online.info.

Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Politik, Verbänden und der dena. Um sich zu qualifizieren, müssen die Beiträge überdurchschnittliche Energieeinsparungen erreicht haben und bereits evaluiert sein. Teilnehmen können Kommunen jeder Größe sowie kommunale Einrichtungen und Betriebe, die zu mindestens zwei Dritteln im Besitz der öffentlichen Hand sind. Die Preisträger werden im Herbst beim dena-Energieeffizienzkongress, der am 21./22. November in Berlin stattfinden wird, öffentlich ausgezeichnet. weiterlesen »

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Praxisratgeber für die energetische Modernisierung

Praktische Hilfestellung bei der energetischen Modernisierung bieten die neuen Broschüren und Kompendien des BDH. Die in Zusammenarbeit mit Experten aus der Industrie entwickelten Materialien liefern aktuelle Informationen zu den verschiedenen Technologien und deren Potenzialen, zum Einsatz erneuerbarer Energien, zu speziellen Systemkombinationen sowie zu gesetzlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten.

Bedarfsgerechte Modernisierung
Rund um den Einsatz einer Fußbodenheizung und/oder eines Heizkörper in Verbindung mit einer Wärmepumpe geht es in der Broschüre Energetische Modernisierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern (Download pdf-Datei, ca. 10 MB). Zahlreiche Praxisbeispiele machen die Energie- und CO2-Einsparpotenziale dieser Kombination deutlich. Im Fokus stehen zudem hydraulische und regelungstechnische Besonderheiten bei der Planung, gesetzliche Anforderungen und nicht zuletzt die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Wärmequellen.

Welche gesetzlichen Auflagen müssen beim Hausbau oder bei der Modernisierung berücksichtigt werden? Dieser Frage widmet sich die erstmals erschienene Broschüre Wechselwirkungen von EnEV und EEWärmeG (Download pdf-Datei, ca. 4 MB). Präzise und verständlich informiert sie darüber, wie sich das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) und die natio-nale Energieeinsparverordnung (EnEV) optimal auf den persönlichen Bedarf abstimmen lassen. Musterlösungen geben Anhaltspunkte, wie die vorgegebenen Regelungen erfüllt werden können.

Bewährte Praxisratgeber
Neu aufgelegt wurde das Kompendium des BDH – Standardwerk für die Heizungstechnik und bewährter Ratgeber für Handwerker, Planer und Architekten. Der 330 Seiten starke Band bietet einen fundierten Einblick in die wichtigsten Technologien, Produkte und Systeme der modernen Heizungstechnik. Im Mittelpunkt stehen praktische Hinweise für die Installation der auf Gas, Öl, Holz, Strom und erneuerbaren Energien basierenden Heizungssysteme. Thermische Solaranlagen bilden den Schwerpunkt des Kompendiums Solarthermie. Mehr Infos dazu beim BDH.

„Effiziente Heizsysteme mit Geld vom Staat“ – unter diesem Motto in-formiert der aktuelle Leitfaden Förderprogramme darüber, wie sich der Einsatz effizienter Heizsysteme auch finanziell auszahlt. Welche Fördergelder für welche Modernisierung in Frage kommen, zeigt u. a. das Faltblatt Energetische Gebäudesanierung mit System – Anlagenbeispiele im Vergleich. Gegenübergestellt werden hier darüber hinaus Investitionsaufwand und potenzielle Energie- bzw. Kosten-Einsparungen.

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Energiewende braucht mehr Energieeffizienz

Schön, dass das Thema Energieeffizienz jetzt so aktuell ist und sich viele damit befassen. Jetzt muss sich was tunund die Unterstützung für Energieeffizienz muss

Die Energiewende in Deutschland ist in vollem Gange. Bis 2020 soll der Klimagasausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. Das sieht das Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) vom August 2007 vor, fortgeschrieben im Energiekonzept der Bundesregierung von September 2010. Doch laut einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) gibt es noch Potentiale bei der Umsetzung. Diese sind nach Meinung von UBA-Präsident Jochen Flasbarth allerdings gut zu heben: „Vor allem bei der Energieeffizienz können und müssen wir ganz deutlich nachlegen. Egal ob Stromsparen im Haushalt oder in der Industrie, ob klimafreundliche Gebäudesanierung oder sparsame Autos – bislang reichen die Maßnahmen nicht aus, um die Emissionen im angestrebten Umfang zu senken. Hier muss deutlich mehr passieren.“ Flasbarth riet auch dazu, die erneuerbaren Energieträger besser in das Stromnetz zu integrieren. weiterlesen »

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Energiespar-Europameisterschaft für private Haushalte gestartet

Am 13. April starten die Europameisterschaften der Energiesparer. Beim Energiesparcup sind elf Nationen und Regionen beteiligt, unter anderem auch Deutschland. Teilnehmen und Mitglied des deutschen Teams werden kann jeder Privathaushalt, ob Single, WG oder Familie. Organisiert wird der von der Europäischen Kommission geförderte Wettbewerb von zahlreichen europäischen Klimaschutz-Initiativen.

Das deutsche Team wird von der gemeinnützigen co2online GmbH unterstützt und begleitet. Einzige Teilnahmevoraussetzung für den Energiesparcup ist die Eröffnung eines kostenlosen Energiesparkontos, das den Energieverbrauch der Teammitglieder vergleichbar macht und diese auch über das Ende des Wettbewerbs hinaus bei allen Energiesparaktivitäten begleitet. Darüber hinaus belohnen regelmäßige Aktionswochen zu verschiedenen Energiesparthemen die Teammitglieder mit exklusiven Verlosungen und Preisen im Wert von mehreren tausend Euro. Ziel des Wettbewerbs ist neben konkreten Einsparerfolgen, den Teilnehmern deutlich zu machen, dass Energiesparen eine kreative und spannende Beschäftigung ist, bei der jeder mitmachen kann. Informationen zum Energiesparcup, den Zugang zum Energiesparkonto, praktische Energiespartipps und alles rund um das deutsche Team gibt es auf www.energiesparcup.de. weiterlesen »

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Verbände fordern Effizienz-Offensive bei Gebäuden und Kraftwerken

Passt wunderbar zu den letzten Artikel zur Förderung der Energieeffizienz:

“Effizienz und mehr Bürgerbeteiligung in der Energiepolitik” fordern der Deutsche Mieterbund (DMB), der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der Verband Wohneigentum und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Durch eine Effizienz-Offensive müsste der Verbrauch gedrosselt und so Konto und Klima geschont werden. Eine der effektivsten und deshalb vordringlichsten Maßnahmen sei die Förderung der Gebäudesanierung. Um den Wärmebedarf drastisch zu senken, ist eine Verdoppelung der bisherigen Sanierungsquote für Wohngebäude notwendig. Weder über einzusparende Heizkosten noch über Mieterhöhungen lassen sich die notwendigen Sanierungskosten finanzieren.

“Sauber, sicher und bezahlbar” sind nach Ansicht der vier Verbände die Maxime für eine neue energiepolitische Strategie. Der sich anbahnende beschleunigte Ausstieg aus der Atomenergie müsse auch ohne Risiken für die Versorgungssicherheit und Mehrkosten vollzogen werden. Voraussetzung sei allerdings, dass das Energiekonzept der Bundesregierung konsequent nachgebessert werde und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ohne Wenn und Aber umgesetzt würden. Dazu gehören auch Maßnahmen wie die Errichtung hocheffizienter Gaskraftwerke, der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung sowie scharfe Grenzwerte für Elektrogeräte und ein entsprechendes Prämienprogramm. weiterlesen »

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25 Jahre Tschernobyl – AKWs endlich abschalten!

25 Jahre nach Tschernobyl wird im Licht der Reaktorkatastrophe in Fukushima erneut auf dramatische Weise deutlich: Atomkraft ist tödlich und das von ihr ausgehende Risiko nicht tragbar. Jetzt müssen Kosequenzen aus dem Super-GAU gezogen werden und endlich Atomkraftwerke für immer stillgelegt werden. Am 25. April, wenige Wochen bevor das Moratorium über hiesige AKWs ausläuft und die Bundesregierung über die Zukunft der Atomenergie in der Bundesrepublik entscheidet, gehen wieder an 12 Atom-Standorten viele Menschen auf die Straße.

Weitere Informationen auf der Aktionsseite der Initiative ausgestrahlt.

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10-Punkte-Sofortprogramm für die persönliche Energiewende

Das Thema “Energieeffizienz” betrifft Industrie, Gewerbe und Verwaltung, aber auch Privat-Haushalte. Das Verbraucherverhalten gehört dazu,  wie im vorangegangen Artikel angemahnt wird, kann aber nur durch Aufklärung und Informationen beeinflusst werden. Unterstützung gibt es vielleicht noch durch Förderprogramme mit finanziellen Anreizen. Wenig hilfreich sind hingegen Verbote wie bei dem Beispiel der Glühbirnen. Nach dem 10-Punkte Sofortprogramm für die Industrie nun ein 10-Punkte-Sofortprogramm für die persönliche Energiewende von co2online.

Energieeffizienz ist ein wichtiger Faktor für die Wende hin zu einer Gesellschaft, die ohne Atomkraft und ohne fossile Energieträger auskommt. Energie, die eingespart wird, muss weder erzeugt noch importiert werden. Energieeffizienz ist daher die sauberste, billigste, sicherste Energieressource – und sofort verfügbar.

Deshalb stellte die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF), deren Gründungsmitglied co2online ist, das „10-Punkte-Sofortprogramm für einen wirtschaftlichen und schnellen Atomausstieg durch Energieeffizienz” vor. Dabei geht es um Strom- und Wärme-Einsparpotenziale in privaten Haushalten sowie Industrie, Gewerbe und Handel. Allein das Einsparpotential der deutschen Privathaushalte ist erheblich und entspricht der Jahresstrommenge von drei Atomkraftwerken.

Für die persönliche Energiewende von Verbrauchern hat co2online daher zusätzlich ein 10-Punkte-Sofortprogramm für Privathaushalte zusammengestellt.

Das 10-Punkte-Sofortprogramm für die persönliche Energiewende:

  1. Tauschen Sie Ihre alte Heizungspumpe aus
  2. Lernen Sie Ihren Stromverbrauch kennen
  3. Wechseln Sie zu einem Ökostromanbieter
  4. Prüfen Sie, ob sich der Tausch alter Geräte rechnet
  5. Nutzen Sie programmierbare Thermostate
  6. Bringen Sie Ihr Haus energetisch auf Vordermann
  7. Heizen Sie nicht mit Strom
  8. Sorgen Sie für Transparenz in Ihrem Energiehaushalt
  9. Holen Sie das Optimale aus Ihrer Heizung
  10. Verringern Sie Ihren Warmwasserverbrauch

Ausführliche Informationen zu allen Tipps finden Sie auf der Website der Klimaschutzkampagne.  Weitere Informationen und Quelle: klima-wandel.com

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