Aktuelle Trends und Potenziale hocheffizienter Gebäudetechnik auf der ISH 2011

Photovoltaikversicherung

Auch in diesem Jahr informiert die Deutsche Heizungsindustrie auf der Frankfurter Weltleitmesse ISH im Rahmen des Technologie- und Energie-Forums über aktuelle Trends und Potenziale hocheffizienter Gebäudetechnik. Vom 15. bis 19. März 2011 zeigt die branchenübergreifende, deutsch-englische Ausstellung zukunftsweisende Spitzentechnologien „Made in Germany“ – für energiesparende Gebäude und mehr Ressourcenschutz. Ein Schwerpunkt liegt auf neuen Technologien wie Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung und Gas-Wärmepumpen.

Das begleitende Vortragsprogramm richtet sich insbesondere an Fachbesucher: Vorgestellt werden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung auf Basis moderner Systeme und Optionen zur Nutzung erneuerbarer Energien wie etwa Solar- und Geothermie oder Biomasse. Rund um „Energie und Klima“ geht es am 16. März 2011 ab 17.00 Uhr im Zukunftsforum des F.A.Z.-Instituts, das nach Vorträgen und Diskussion mit einem „Get-together“ ausklingt.

Auch für junge Messebesucher ist gesorgt: Am Publikumstag, dem 19. März 2011, begeistern „Prof. Technikus“ und „Prof. Kawumm“ vom VDI-Bezirksverein Rheingau kleine Forscher mit spannenden Experimenten.

Das Forum findet bereits zum vierten Mal auf der Galleria 1 Nord statt (Übergang zwischen den Hallen 8 und 9). Es wird gemeinsam von der Messe Frankfurt und dem BDH in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie einer Vielzahl von Partnerverbänden veranstaltet.

Aussteller für Effizenz-Produkt-Vorstellung und Leserwahl gesucht

Alle Aussteller auf der ISH 2011, die Produkte für hocheffiziente Gebäudetechnik vorstellen, möchte ich einladen, ihre Produkte während der Messewoche bei energynet.de vorzustellen. Wer Interesse hat, kann einen kurzen Kommentar hinterlassen, ich melde mich dann per Mail. Ein paar Firmen habe ich schon, die interessante Produkte vorstellen werden und ein paar Plätze wären noch frei.

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Ökosoziale Gründer gesucht: KarmaKonsum schreibt dritten Gründer-Award aus

“Empowering a new Spirit in Business” – unter diesem Motto schreibt das Online-Nachrichtenportal KarmaKonsum, Wegbereiter des neo-grünen Lifestyle in Deutschland, zum dritten Mal einen Gründer-Award für ökologisch-nachhaltige Startups aus. In Zusammenarbeit mit GreenVenture.net sucht KarmaKonsum Existenzgründer mit ökologisch-nachhaltigen und/oder sozialen Geschäftsideen. Der Gründer-Award 2011 wird anlässlich der fünften KarmaKonsum Konferenz vergeben, die am 09. und 10. Juni 2011 in Frankfurt stattfindet. Bewerbungsfrist für Teilnehmer ist der 31. März 2011.

?Mit der Ausschreibung des Gründer-Awards möchten wir einen weiteren Akzent setzen, um das Wirtschaftsleben nachhaltiger zu gestalten und junge Social Entrepreneurs zu unterstützen”, so Christoph Harrach, Gründer und Inhaber des von KarmaKonsum. Ziel des ersten KarmaKonsum Gründer-Awards ist es, Gründern im neogrünen und sozialen Markt eine fundierte Förderung zu ermöglichen und ihnen dabei zu helfen, relevante Branchenkontakte zu knüpfen. “Die Erfahrungen aus dem letzten Jahr bestätigen uns darin, dass es eine neue Gründerwelle im ökosozialen Markt gibt. In 2010 sind 31 Businesspläne zu dem KarmaKonsum Gründer-Award eingereicht worden, der von dem Prominenten Thomas D (Fantastische Vier) überreicht wurde.” berichtet Harrach. weiterlesen »

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Stadtwerke sind wichtige Gestalter der Energiewende

Gruenspar.de

Die baden-württembergische Stadt Schwäbisch Hall ist für ihr Engagement als „Energie-Kommune“ des Monats Februar 2011 ausgezeichnet worden. Mit diesem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor. Weitere Beispiele kommunaler Energieprojekte findet Ihr hier.

Mit dem Bau der Biogasanlage vor den Toren der Stadt und einer acht Kilometer langen reinen Biogasleitung hat Schwäbisch Hall weitere Schritte in Richtung einer energetischen Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien getan. Um nicht nur den Strom, sondern auch die entstehende Abwärme effizient nutzen zu können, steht das eigentliche Kraftwerk in der Stadt. Das sorgt für kurze Wege zum Verbraucher. „Insbesondere Blockheizkraftwerke haben das Potenzial, die immer noch zentral geprägten Kraftwerksstrukturen kurzfristig und nachhaltig abzulösen“, so Hoffmann.

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall setzen schon seit vielen Jahren auf Erneuerbare, wenn es um die Frage der Energieversorgung geht. Steffen Hoffmann, Abteilungsleiter im Bereich Kraftwerke und Contracting, sieht diese Strategie als Erfolgsrezept: „Die Basis für Versorgungssicherheit, Unabhängigkeit und Preissicherheit ist eine dezentrale Versorgungsstruktur. Entscheidend ist, dass vor allem die Bandbreite regenerativer Energieträger zunimmt und damit mögliche Preissteigerungen insbesondere von fossilen Energieträgern aufgefangen werden können.“ weiterlesen »

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Recruitingtag für Fachkräfte der Wind- und Photovoltaikbranche

Am 31. März 2011 findet die nächste Ausgabe der erfolgreichen Karriereveranstaltung “Recruiting Tag Erneuerbare Energien” statt: Hier werden qualifizierte Fachkräfte der Wind- und Photovoltaikbranche in individuellen Bewerbungsgesprächen mit führenden Unternehmen der Branche zusammengebracht. Die folgenden Top-Unternehmen haben dringenden Personalbedarf, der durch den Recruiting Tag gedeckt werden soll: EnBW Erneuerbare Energien, Germanischer Lloyd (GL), Phoenix Solar und AE Photonics. An der Veranstaltung können nur Bewerber teilnehmen, die sich im Vorfeld beworben haben (bewerbung@recruitingtag.de) und nach einer Vorauswahl bei mindestens einem Unternehmen einen festen Gesprächstermin erhalten. Bewerbungsschluss ist der 18. März 2010.

Vorteile für Bewerber: individuelle, vorab festgelegte Interviewtermine mit den Unternehmen. Möglichkeit, an einem Tag Bewerbungsinterviews mit mehreren
Unternehmen zu führen. Teilnehmende Kandidaten erhalten von uns einen Reisekostenzuschuß.

Vorteile für die Unternehmen: Zugang zu berufserfahrenen Bewerbern und effiziente Abwicklung einer größeren Runde von Erstgesprächen an einem Tag.

Bewerbungen: Bewerbungen für die Veranstaltung werden ab sofort entgegen genommen (bewerbung@recruitingtag.de). An der Veranstaltung können nur
Bewerber teilnehmen, die nach einer Vorauswahl bei mindestens einem Unternehmen einen Gesprächstermin erhalten.

Termin: 31. März 2011, 9.00 – 17.30 Uhr
Veranstaltungsort: Hamburg, Mövenpick Hotel

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Silizium-Dünnschichtsolarmodule erstmals mit einem Wirkungsgrad von über zehn Prozent

Eine nachhaltige Stromversorgung braucht leistungsfähige und kostengünstige Solarmodule. Partner aus Industrie und Wissenschaft haben nun den Weg dahin geebnet, indem sie speziell das Lichtmanagement in Silizium-Dünnschichtsolarzellen verbesserten. Dadurch wurden Solarmodule mit einem Wirkungsgrad von zehn Prozent bei einer Fläche von über einem Quadratmeter möglich. Gefördert wurde das Projekt LIMA, Lichtmanagement für industriell gefertigte Silizium-Dünnschicht-Solarmodule, mit 4,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

“Rund ein Drittel der Modulleistung kann auf das Lichtmanagement, also die verbesserte Ausnutzung des einfallenden Lichtes, zurückgeführt werden”, erklärt Dr. Jürgen Hüpkes vom Forschungszentrum Jülich, der das Projekt LIMA koordiniert hat. Neben der Siliziumschicht, in der das einfallende Licht in elektrische Energie umgewandelt wird, sind vor allem die elektrischen Kontaktschichten oder Elektroden wichtig für die Funktion einer Solarzelle. Sie führen einerseits den Strom ab und beeinflussen andererseits den Lichtlaufweg im Silizium. Je länger der Weg, desto mehr Energie wird in der Solarzelle umgewandelt.

Der elektrische Frontkontakt liegt flächendeckend auf der Vorderseite des Siliziums und soll möglichst transparent sein, um viel Licht einzulassen. Er besteht aus einem Metalloxid wie etwa Zinkoxid, das die passenden elektrischen und optischen Eigenschaften besitzt. Auf der Rückseite wird das Silizium durch eine zweite Elektrodenschicht und eine vollreflektierende Metallschicht aus Silber abgeschlossen. weiterlesen »

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Zweiter Bauhaus SOLAR AWARD 2011 ausgelobt

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wird auch 2011 der europaweite Nachwuchswettbewerb um den Bauhaus.SOLAR AWARD ausgeschrieben. Die Preisverleihung findet am 8. November im Rahmen des 4. Internationalen Kongresses Bauhaus.SOLAR in Erfurt statt.

„Wirtschaftlich wird die Integration der regenerativen Energieerzeugung bei der Gestaltung von Gebäuden und urbanen Strukturen nur dann eine erfolgreiche Zukunft haben, wenn es gelingt, den Architektur- und Design-Nachwuchs für den Einsatz erneuerbarer Energien zu begeistern und ästhetische Lösungen zu finden“, erklärt Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender von SolarInput. „Dabei bietet der Bauhaus.SOLAR AWARD dem Nachwuchs ein öffentliches Forum, um aktiv am Entwickeln zukunftsweisender Konzepte von Design, Architektur und Städtebau mitzuwirken und setzt somit ein wichtiges Zeichen für die europäische Architektur“, so Michael Frielinghaus, Juryvorsitzender und Präsident des Bundes Deutscher Architekten (BDA). weiterlesen »

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Wann rechnen sich energetische Gebäude-Sanierungen?

Über die Medien liefern sich die dena (Deutsche Energie-Agentur) und die Immobilienwirtschaft eine hitzig geführte Diskussion über die Wirtschaftlichkeit von energetischen Sanierungen. Es geht darum, ob und wann energetische Gebäudesanierungen ohne Mehrbelastungen für Mieter und Vermieter durchgeführt werden können. Und letztlich geht es, für die Verbände der Immobilienwirtschaft auch darum, künftige – höhere – Anforderungen an die Energieeffizienz von Neu- und Altbauten auszubremsen.

Welche Erfahrungen zur Wirtschaftlichkeit energetischer Gebäudemodernisierungen haben meine Leser gemacht?

Das Nachrichtenportal für die Baubranche, baulinks.de, listet nun in einem ausführlichen Beitrag die Meldungen beider Seiten auf. Die dena verweist auf ihre, gemeinsam mit dem IWU erstellte, Studie zur Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierung im Mietwohnungsbestand. weiterlesen »

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Intelligente Stromnetze sind notwendig für dezentrale Energieversorgung

Heute hatte ich die Gelegenheit was neues zu lernen, ich war auf einem Clean-Energy Networking Dinner zum Thema “Smart Grids”. Auf dieser kleinen lockeren Veranstaltung konnte ich viel aus den persönlichen Gesprächen mitnehmen, große Vorträge waren dazu gar nicht notwendig.

Viele Leser werden sich sicher die Frage stellen, was sind “Smart Grids”? Bestimmt damit dann der Energieversorger wann ich meine Waschmaschine anschalte? Weiß ich damit dann immer genau wieviel Strom ich verbrauche?

Das sind schon ein paar verschiedene Dinge, “Smart Grids” oder das intelligente Stromnetz betreffen zunächst einmal den Verbraucher nicht immer direkt. Ein Blick zu Wikipedia zeigt die umfassende Definition des intelligenten Stromnetzes als eine “kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, elektrischer Verbraucher und Netzbetriebsmitteln in Energieübertragungs- und -verteilungsnetzen der Elektrizitätsversorgung. Diese ermöglicht eine Optimierung und Überwachung der miteinander verbundenen Bestandteile. Ziel ist die Sicherstellung der Energieversorgung auf Basis eines effizienten und zuverlässigen Systembetriebs.” weiterlesen »

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Energieeffiziente Unternehmen für Auszeichnung gesucht

Bis zum 15. Juli 2011 können sich Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe, die vorbildliche Projekte zur Steigerung von Energieeffizienz im eigenen Betrieb durchgeführt haben, für den internationalen dena Energy Efficiency Award bewerben. Den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis schreibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)  im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz in Kooperation mit den Premium-Partnern DZ BANK AG, Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und Siemens AG aus. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Alle Informationen zur Teilnahme finden interessierte Unternehmen unter www.industrie-energieeffizienz.de .

Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena: “Weltweit haben Unternehmen die Chancen erkannt, die energieeffiziente Technologien bieten. Mit dem dena Energy Efficiency Award sollen innovative Unternehmen dazu motiviert werden, die für Klimaschutz und Rendite bestmögliche Lösung für Energieeffizienz zu wählen und sich nicht nur an herkömmlichen Standards zu orientieren.”

Der Wettbewerb ist international ausgeschrieben und für Unternehmen jeder Größe und Branche offen. Gerade auch kleine und mittlere Unternehmen  können durch Energieeffizienz wichtige Kostenvorteile erschließen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Der Wettbewerb soll deshalb auch gerade solchen Unternehmen eine Plattform bieten. weiterlesen »

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Sollen Stromkonzerne zu Energieeffizienz gezwungen werden?

Das Ziel der EU einen Anteil von erneuerbaren Energien an der Stromversorgung in EU bis zum Jahr 2020 auf 20% zu steigern, ist vermutlich vielen Lesern bekannt. Aber auch die Energieeffizienz soll bis zum Jahr 2020 um 20% gesteigert werden in der Europäischen Union. Dies ist den meisten Lesern wiederum nur durch das umstrittene Verbot von Glühbirnen bekannt. Da Glühbirnen vermutlich nur einen kleinen Teil zum Stromverbrauch beitragen, wird dieses Verbot kaum etwas beitragen um das Effizienz-Ziel zu erreichen. Es ist also weit mehr notwendig.

Anfang Februar, zum EU-Energiegipfel, wurde bekannt, dass die EU droht dieses Energieeffizienz-Ziel zu verfehlen. Das Portal Klimaretter.Info berichtet nun, dass die EU plant Sparquoten für Stromkonzerne festzulegen. Solche Vorgaben gibt es bereits in Großbritannien, Italien oder Frankreich, wo die Konzerne gezwungen werden Verluste bei der Energieproduktion oder dem Transport zu minimieren oder Einsparungen bei Kunden zu forcieren.

Da frage ich mich, ob es für die Konzerne immer noch keine Rolle spielt, ob Effizienz-Maßnahmen oder neue Kraftwerke günstiger und wirtschaftlicher sind? Eigentlich müsste das schon eine Rolle spielen in der Konzernpolitik. Welchen Eindruck haben Sie?

Energieeffizienz, politik | , | Schreib was dazu