Vorstellung der globalen Windenergie-Datenbank

Presseinformation der globalen Winddatenbank “The Wind Power” von Sven Träder:

Das Jahr 2010 hat viele Neuerungen auf der globalen Winddatenbank “The Wind Power” gebracht die wir Ihnen hiermit kurz vorstellen möchten.

11 neue Länder in denen Windenergie installiert ist erhöhte die Anzahl auf 104.

4874 neue Windparks aus allen fünf Kontinenten, womit die Datenbasis fast verdoppelt wurde.

Mit 35 neuen Herstellern, sowie 8 Herstellern die nicht mehr am Markt aktiv sind hat die Gesamtzahl an Herstellern, die bei The Wind Power aufgenommen sind auf 119 erhöht. Die Anzahl an Turbinen wurde dabei um 291 auf 723 verbessert.

Unsere Bilderdatenbank wurde um 872 erweitert, womit fast 10.000 Bilder mit Windparks und Turbinen verbunden sind.

Wesentliche Verbesserungen wurden im Bereich der Suche und Recherche von Turbinen erreicht:

  • Möglichkeit nach aktiven und inaktiven Herstellern voneinander getrennt zu suchen
  • Option On- und Offshoreturbinen zu differenzieren
  • Unterscheidung direktangetriebene (ohne Getriebe) von Anlagen mit Getrieben.

Falls Ihr Windpark, Unternehmen oder Hersteller noch nicht in unserer Datenbank vorhanden ist, so nehmen wir Sie gerne nach Zusendung der Daten auf. Falls Sie Bilder von Windparks, Anlagen und weiteres haben, verknüpfen wir diese gerne mit unserem Datenbestand.

Das zweisprachige(englisch/französisch) Rechercheportal für die Windenergie „The Wind Power“, ist eine Datenbank, welche die globale Windindustrie abbildet.

„The Wind Power“ richtet sich an alle, die sich mit Windenergie beschäftigen, da hier so ziemlich jeder Hersteller mit einer detaillierten Aufstellung seines gesamten Produktportfolio, viele Projektierer und Betreiber von Windparks, sowie diverse statistischen Angaben zu allen Ländern, die Windenergie installiert haben, miteinander verbunden sind. Damit ist es möglich auf einen Blick zu erkennen, wo ein Entwickler WEA’s mit der genauen Anzahl und deren MW projektiert hat. Bei genauerer Recherche sieht man welcher Hersteller und welche Anlage genutzt wurde. Dadurch kann man in einem weiteren Schritt erkennen, in welchen Windparks die unterschiedlichen WEA’s der Hersteller installiert sind. weiterlesen ›

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Energieeffizienz und Denkmalschutz im Einklang

Eine Auszeichnung von energieeffizient sanierten Gebäuden in Südtirol, die unter Denkmalschutz stehen, zeigt deutlich, dass Energieeffizienz von Gebäuden und Denkmalschutz vereinbart werden kann. Diese Beispiele zeigen, dass Energieeffizienz und Denkmalschutz kein Widerspruch sein muss.

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Solarwirtschaft und Bundesumweltminister einige sich auf weitere Absenkung der Solarstromvergütung

Gruenspar.de

Im letzten Jahr gab es einen großen Aufschrei in der Solarbranche bei der Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom, nach der heutigen oder gestrigen Einigung zwischen Bundesumweltminister Norbert Röttgen und der Solarwirtschaft bleibt es ruhig. Die Absenkung scheint angemessen zu sein. Lediglich die großen Energiekonzerne und ihre Unterstützer in der CDU meckern wieder einmal über angebliche steigende Kosten, wie dieser Tagesspiegel-Artikel zeigt.

Der Bundesverband Solarwirtschaft feiert die Einigung als Schritt zu einem weiteren Ausbau der Solarstromtechnologie:

Bundesumweltminister Norbert Röttgen und der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) haben sich auf eine Vorziehung der Förderkürzung für Solarstrom geeinigt. Diese ermöglicht den weiteren Ausbau der Photovoltaik in Deutschland. Dabei geht es darum, einerseits einen ausreichend großen Binnenmarkt zu sichern, der Photovoltaik-Unternehmen in Deutschland genügend Investitionsspielräume bietet. Andererseits darf der Markt in den nächsten Jahren nicht zu schnell wachsen, um die technische Realisierbarkeit zu ermöglichen und die notwendigen Investitionen für den Umbau des Energiesystems hin zur einer dezentralen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien in einem vertretbaren Rahmen zu halten.

Röttgen stellte im Rahmen der Bundespressekonferenz die Übereinkunft gemeinsam mit dem BSW-Solar vor. „Wir begrüßen das eindeutige politische Bekenntnis zum Ausbau der Photovoltaik, zum Fertigungsstandort Deutschland und zu den durch die Photovoltaik-Technologie inzwischen geschaffenen über 130.000 Arbeitsplätzen“, sagte Günther Cramer, Präsident des BSW-Solar. weiterlesen ›

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Herne startet Kampagne für einen bewussteren und effizienteren Umgang mit Energie

Die Reihe der positiven Beispiele kann ich fortsetzen, es freut  mich sehr, dass ich immer wieder neue gute Beispiel finde, wie die neue Kampagne der Stadt Herne:

Herne geht mit gutem Beispiel voran. Die Stadt Herne startet die „mission E“, eine Kampagne für einen bewussteren und effizienteren Einsatz von Energie. In den kommenden fünf Jahren will die Stadt mit Hilfe der „mission E“ in kommunalen Gebäuden und Einrichtungen vier Millionen Kilowattstunden Energie einsparen. „Das bedeutet 1.000 Tonnen weniger Ausstoß von Kohlendioxid und natürlich auch eine Senkung der Energiekosten“, erklärt Hernes Oberbürgermeister Horst Schiereck, der die Schirmherrschaft übernommen hat. Die Mission, die in Herne unter dem Motto „Ruhig mal abschalten“ steht, ist aufgrund der angestrebten Kostensenkungen auch Teil des städtischen Haushaltssicherungskonzepts. Die “mission E” ist eine von der EnergieAgentur.NRW entwickelte Motivationskampagne, die zunächst mit der Bundeswehr als „Pilot“ durchgeführt wurde und seither verschiedenen Kommunen und großen Unternehmen zur Durchführung angeboten wird. Die EnergieAgentur.NRW leistet hier Hilfestellung bei der Planung und der Erstellung der Informationsmedien der Kampagne.

„Aktionen wie diese der Stadt Herne sind in mehrfacher Hinsicht wertvoll und damit lobens- und nachahmenswert“, konstatierte Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. „Der Vorbildcharakter, den eine kommunale Verwaltung mit ihren Aktionen hat, sorgt sehr oft für Nachahmer in der Bürgerschaft. Dort, wo sich Verwaltungen den Klimaschutz auf die Fahnen schreiben, multiplizieren sie in der Regel ihr Engagement auf die Bürgerinnen und Bürger.“

Zur „mission E“ in Herne: In der ersten Phase richtet sich die Kampagne an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. „Der Druck auf den Schalter der Steckdosenleiste, das Ausknipsen des Bürolichts und des Computermonitors, wenn es in die Pause, die Besprechung oder den Feierabend geht, sind kleine Handgriffe, aber sie helfen, Großes zu erreichen“, beschreibt der Herner OB, wie – ohne auf Komfort zu verzichten – ganz leicht Energie und Kosten eingespart werden können. Über die „mission E“ werden die städtischen Mitarbeiter vielfältig informiert. Neben einer Plakataktion, Infoständen und Seiten im städtischen Internetauftritt werden intern regelmäßig Energiespartipps verschickt. Praktische Hinweise zum sinnvollen und Kosten senkenden Umgang mit Ressourcen vermittelt auch das Energiesparbuch, das die Projektbeteiligten in der Verwaltung verteilt haben.

In weiteren Schritten der „mission E“ in Herne werden Schulen und städtische Kindertagesstätten sowie die Nutzer der kommunalen Sporteinrichtungen angesprochen. „Wir wollen jede Zielgruppe optimal erreichen und erarbeiten Konzepte dafür“, erklärt Peter Wiedeholz, der die Projektgruppe der Stadtverwaltung koordiniert. Sie holt sich bei Bedarf die Unterstützung der EnergieAgentur.NRW, die das Konzept für die „mission E“ entwickelt hat. 2010 wurde die “mission E” von der Deutschen Energie-Agentur mit dem Label “Good Practice Energieeffizienz” ausgezeichnet – und damit ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen.

Über Herne: Herne ist eine kreisfreie Großstadt mit rund 160.000 Einwohnern und liegt im mittleren Ruhrgebiet. Sie befindet sich im Regierungsbezirk Arnsberg. Nachbarstädte sind Bochum, Gelsenkirchen, Herten, Recklinghausen und Castrop-Rauxel. Am 13. Januar 2011 ist Herne von NRW-Umweltminister Johannes Remmel und der EnergieAgentur.NRW mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden.

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In Saerbeck kann man den Pellets bei der Arbeit zusehen

Ich präsentiere gerne positive Beispiele, damit sie Schule machen, wie dieses Nahwärmenetz mit regenerativen Energien, ein weiteres Beispiel in der langen “Best-Practice”-Reihe.

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Energie-Unabhängigkeit der Gemeinde Saerbeck ist eine neue Heizzentrale, die mit einem Nahwärmenetz das Schul- und Sportzentrum und einen Kindergarten mit regenerativen Energien beheizt. Das Herzstück der Anlage bilden zwei Holzpelettkessel mit einer Gesamtleistung von zusammen 850 kW (550 kW + 300 kW).

Das Besondere: Die komplette Anlage ist dank einer Glasfassade für alle Interessierten einsehbar.

Für die EnergieAgentur.NRW ein guter Grund, die heiztechnische Lösung aus Saerbeck als “Projekt des Monats Januar 2011″ vorzustellen.

Die EnergieAgentur.NRW ist eine Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt u.a. Kommunen und Gemeinden bei der Erschließung von Energieeffizienz-Potentialen sowie bei der Nutzung regenerativer Energiequellen.

Eine Jury wählt einmal im Monat aus Effizienz-Projekten und Anwendungen regenerativer Energien ein beispielhaftes Projekt aus, um es näher vorzustellen. Die gläserne Heizzentrale in Saerbeck ist ein gutes Beispiel, wie die kluge Kombination von nachwachsenden Energieträgern und effizienter Technologie zu einer spürbaren Entlastung von Umwelt und kommunalem Haushalt gleichermaßen beitragen kann“, betont Dr. Frank Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, den Vorbild-Charakter des Saerbecker Projekts.

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Vom neuen Windpark in Schlalach profitiert das ganze Dorf

So stelle ich mir das vor. Wenn die Bürger vor Ort einbezogen und an den Gewinnen beteiligt werden, können Konflikte und Widerstände vermieden werden. Kennen Sie noch mehr solcher Beispiele?

Das brandenburgische Dorf Schlalach, Teil der Gemeinde Mühlenfließ, ist für sein Engagement als „Energie-Kommune“ des Monats Dezember 2010 ausgezeichnet worden. Mit diesem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor.

Schlalach wird durch die Errichtung von 16 Windkraftanlagen der Firma Enercon zum Stromexporteur und produziert 60mal mehr Strom, als die rund tausend Einwohner verbrauchen. 10 der 16 Anlagen sind schon in Betrieb. Bis zum Ende des Jahres soll die letzte Anlage in der brandenburgischen Gemeinde ans Netz gehen.

Nach der Ausweisung einer Windeignungsfläche in Schlalach durch die Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming nahmen die Bürger die Ausschreibung für einen Windpark selbst in die Hand. Sie gründeten eine Arbeitsgruppe und beauftragten die Firma Enercon mit der Errichtung und Betrieb des Windparks. „Wir einigten uns auf ein Flächenpachtmodell, das eine gerechte Aufteilung der Pachteinnahmen an alle Beteiligten garantiert“, erklärt Hartmut Höpfner von der Arbeitsgruppe. Das Flächenpachtmodell sieht vor, dass 20 Prozent der Gesamtsumme an die Eigner, auf deren Grund und Boden eine Anlage steht, gezahlt wird. Die restliche Summe wird an alle anderen Grundstückseigentümer im Windeignungsgebiet nach dem prozentualen Anteil an der Gesamtfläche ausgezahlt. Hierdurch werden die Pachterträge gerecht vor Ort verteilt, ohne dass einige wenige Eigentümer bevorzugt werden. Dank dieser Beteiligung der Bürger ist die Akzeptanz für die Windkraftanlagen sehr hoch. Sieben weitere Windräder vom Typ E-82 sind schon in Planung.

Auch für die kommunale Wertschöpfung ist der Windpark sehr wichtig. In der Betriebszeit von 20 Jahren fallen allein durch die 16 Anlagen mehr als 3,3 Millionen Euro Gewerbe- und Einkommensteuern für den kommunalen Haushalt an. „Wir sind eine landwirtschaftlich geprägte Region und haben wenig gewerbegenutzte Fläche“, erklärt der Ortsbürgermeister Marcel Just. „Daher stellt der Windpark eine Möglichkeit dar, Steuereinnahmen zu generieren.“

„Das Modell in Schlalach zeigt, dass durch eine gerechte Verteilung der Pachteinnahmen Konflikte von vorne herein vermieden werden können“, meint Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, anlässlich der Bekanntgabe der “Energie-Kommune” des Monats. „Dank des dezentralen Charakters der Erneuerbaren Energien können die Bürger Energiepolitik vor Ort mitgestalten und von der kommunalen Wertschöpfung profitieren“, so Mayer.

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Erneuerbare Energien auf dem Weg zur Grid Parity

Ist dieser Artikel ein Grund mehr, die Einspeisevergütung schneller zu senken? Bin auf die Kommentare dazu gespannt. Ich denke nein, denn wir leben hier nicht in Süditalien und haben hier nun mal ganz andere Vorraussetzungen und damit höhere Kosten für die Markteinführung erneuerbarer Energien.

Die zunehmende Wirtschaftlichkeit von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zeigt eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE auf. Vor allem bei Photovoltaikanlagen sinken im Vergleich zu anderen Technologien die Kosten überdurchschnittlich stark, so dass PV-Strom bald mit dem Kostenniveau anderer Stromerzeuger konkurrieren kann.

»Die von uns errechneten Zahlen für Strom aus erneuerbaren Quellen belegen die rasche Entwicklung hin zur Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu Strom aus konventionellen Kraftwerken«, so Prof. Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. Die Studie analysiert die aktuellen Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energietechnologien anhand technologiespezifischer Systemauslegungen und Anlagenpreise. Der betrachtete Zeitraum erstreckt sich über das dritte Quartal 2010. Zur Untersuchung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit bildet die Studie gleichzeitig die zukünftigen Stromgestehungskosten mittels Lernkurven und prognostiziertem Marktwachstum ab. Zudem erlaubt sie Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger regulatorischer Rahmenbedingungen sowie die Höhe von staatlichen Preisregulierungen für erneuerbare Energien wie beispielsweise Einspeisetarife.

Die Analyse der Preise für Strom aus erneuerbaren Energien beschränkt sich nicht auf Deutschland. Für Photovoltaikanlagen, solarthermische Kraftwerke und Windkraftanlagen werden unterschiedliche Standortbedingungen berücksichtigt. weiterlesen ›

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Bremen zeichnet energieeffizienten Klimaschutzbetrieb aus

Es ist mir ein groißes Anliegen vorbildliche Projekte zu prässentieren und aufzuzeigen, was machbar ist, wenn nur der Wille da ist. Gerade in Unternehmen kann Energieeffizienz auch aus wirtschaftlichen Gründen überzeugen. Ich freue mich, nach dem energieeffizienten Labor- und Bürogebäude von gestern nun ein weiteres Unternehmen vorstellen zu können.

(c) ecoloSie ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Teil der sozialen Gemeinschaft Bremens: Umso mehr freute sich Staatsrat Wolfgang Golasowski, die Werkstatt Bremen nun auch für ihr Klimaschutzengagement auszeichnen zu können. Einer der bekanntesten Eigenbetriebe der Stadtgemeinde Bremen, der Martinshof als Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, hat in den vergangenen fünf Jahren am Standort in der Georg-Gries-Straße seinen Ausstoß an CO2 um mehr als 20 Prozent gesenktIn Anerkennung dieser Leistung verlieh Golasowski dem Unternehmen am Mittwoch, den 12. Januar im Namen des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa den Titel „Klimaschutzbetrieb CO2-20“.

Die Vergabe dieser Auszeichnung – eine Aktion der ’initiative umwelt unternehmen’ – findet seit 2008 jährlich statt. Der Titel wird mit einer Jahreszahl versehen, um den Aktionszeitraum zu bezeichnen, nämlich die jeweils fünf zurückliegenden Jahre. Die Werkstatt Bremen ist Klimaschutzbetrieb 2010 und hat im Jahr 2005 begonnen, die Weichen mit Blick auf den Klimaschutz und ihre Energieverbräuche neu zu stellen. Davon konnte sich Wolfgang Golasowski bei einer Betriebsführung überzeugen: „Es ist vorbildlich, wie konsequent Produktionsbereiche hier mit Blick auf modernen Klimaschutz unter die Lupe genommen werden. So schafft es die Werkstatt, ihre Energiebilanz stetig weiter zu verbessern. Einem solch weitblickenden Unternehmen gehört die Zukunft.“ weiterlesen ›

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Energieeffizientes Labor- und Bürogebäude spart Kohlendioxid und Kosten

Gute Beispiele von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien sind für mich auch in diesem Jahr wichtig. Gerne greife ich auch noch weitere gute Beispiele auf.

Ein energetisches Gesamtkonzept des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE kombiniert Geothermie, energieeffizientes Bauen und moderne Gebäudetechnik. Das Konzept ist Teil der vielfältigen Maßnahmen der Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH, um ihr Werk am Standort Freiburg weitgehend mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Das Werk wurde mehrfach für sein Engagement ausgezeichnet, zuletzt mit dem Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg.

»Energieeffiziente Gebäude sind die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Einsatz erneuerbarer Energien«, sagt Jens Pfafferott, Projektleiter am Fraunhofer ISE. Die Energiebilanz zeigt, was Effizienz praktisch bedeutet: Die Dämmung der Fassade, außenliegender Sonnenschutz und viele weitere Maßnahmen sparen jedes Jahr 4,5 Millionen Kilowattstunden Energiebezug, das entspricht dem Jahresverbrauch von 1000 4-Personen-Haushalten. Und das Klima wird um rund 2200 Tonnen Kohlendioxid jährlich entlastet.

Eine Geothermiezentrale versorgt das Gebäude mit 132 Megawattstunden Wärme und 110 Megawattstunden Kälte pro Jahr. Sie nutzt dafür 19 Erdsonden mit einer Tiefe von jeweils 130 Metern. Besonders innovativ an der Geothermiezentrale sind ihre vier unterschiedlichen Betriebszustände: Sie kann frei kühlen, wenn die Bodentemperatur im Frühjahr noch niedrig ist. Sie kühlt oder heizt über Wärmepumpen aktiv im Sommer oder Winter und sie kann Wärme »verschieben«, wenn in einem Gebäudeteil Kühlung gebraucht wird, in einem anderen Heizenergie. weiterlesen ›

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Strompreise senken mit verbesserten Solarstrom-Prognosen

Passend zum gestrigen Artikel, der fragte, wie viel Solarstrom das deutsche Stromnetz verträgt habe ich heute eine Pressemeldung gefunden, die ich mal unkommentiert wiedergebe. Aber diese Meldung, zeigt, dass wenn der Wille da ist Solarstrom optimal einzuspeisen in das Stromnetz, der Weg auch gefunden wird die Menge zu optimieren. Die Meldung bleibt von mir unkommentiert, da meine Kompetenz nicht ausreicht, aber vielleicht kann jemand was dazu schreiben, der sich besser auskennt.

Die beiden Saarbrücker Softwarehäuser Luxea GmbH und META-LEVEL Software AG entwickeln gemeinsam eine Software, die genauere Prognosen der erwarteten Einspeiseleistung von Photovoltaik-Anlagen zulässt. Diese Optimierung wird notwendig auf Veranlassung der Bundesnetzagentur, die fordert, dass ab April 2011 die Verteilnetzbetreiber zusammen mit den Übertragungsnetzbetreibern ein optimiertes Prognoseverfahren einsetzen.

Die Bundesnetzagentur hat am 12. November 2010 ein Positionspapier zur verbesserten Prognose und Bilanzierung von Solarstromeinspeisungen veröffentlicht. In diesem Positionspapier werden die Übertragungsnetzbetreiber (RWE, E.ON, EnBW, Vattenfall) aufgefordert, zusammen mit den Verteilnetzbetreibern (i. d. R. Stadtwerke) ein verbessertes Verfahren zur Prognose von nicht leistungsgemessenen Photovoltaik (PV)-Anlagen zu entwickeln. Diese PV-Anlagen machen über 75% der Leistung der heute installierten PV-Anlagen aus. Zudem soll eine Prognose über den Zubau an PV-Kapazität erstellt werden können. Dadurch sollen Verzögerungen bei der Anmeldung von PV-Anlagen, die jedoch bereits ins Netz einspeisen, in der Prognose ausgeglichen werden. weiterlesen ›

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