Wird das Energiekonzept der energetischen Gebäudesanierung zum Durchbruch verhelfen?

Photovoltaikversicherung

Mit Ernüchterung nahm die Deutsche Heizungsindustrie das gestern vom Kabinett beschlossene Energiekonzept der Bundesregierung auf: „Der Durchbruch zur dringend notwendigen Verdopplung des Modernisierungstempos ist damit noch nicht in Sicht. Denn was die nächsten praktischen Schritte anbelangt, enthält das Energiekonzept leider nur wenig Konkretes“, kritisiert Klaus Jesse, Präsident des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH).

Grundsätzlich positiv sieht der BDH, dass das Energiekonzept primär auf Anreize setzt, um den veralteten Gebäudebestand schneller zu sanieren. Wie das geschehen soll, bleibt allerdings unklar. Weder ist klar, in welcher Höhe Mittel aus dem Energie- und Klimafonds in effiziente Heizungssysteme fließen werden, noch wie die angekündigte haushaltsunabhängige Förderung für erneuerbare Wärme aussehen wird. „Wir brauchen jetzt starke Anreize – nicht erst ab 2020“, appelliert Jesse.

So findet sich die im Energiekonzept angekündigte Aufstockung des erfolgreichen, zuletzt jedoch stark zusammengestrichenen Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien im 10-Punkte-Sofortprogramm nicht wieder, das gestern ebenfalls beschlossen wurde. Auch die KfW-Programme zur energetischen Gebäudesanierung werden 2011 mit weniger Mitteln als im Vorjahr ausgestattet sein.
„In ersten Entwürfen des Energiekonzepts war noch von 3 Milliarden Euro Fördergeldern die Rede. Diese Summe ist mindestens erforderlich, sollen die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden“, betont Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH. Der Verband appelliert daher an die Umwelt- und Energiepolitiker der Koalition, sich weiterhin zumindest für diese Zielmarke einzusetzen.

Ich sehe das auch skeptisch, denn die Bundesregierung ist eigentlich eher für das Streichen von Förderprogrammen als für das Aufstocken bekannt. Sinnvolle Ideen wie mehr Gebäude energetisch saniert werden waren bisher auch noch nicht  zu vernehmen. Was denken Sie? Wird das Energiekonzept der energetischen Gebäudesanierung zum Durchbruch verhelfen?

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Bürgererklärung zur Energienutzung steht zur Diskussion

Mehr Transparenz für Verbraucher, eine verstärkte Forschung an energieeffizienten Baumaterialien und eine Erziehung zu ressourcenschonendem Umgang mit Energie in Schulen fordern die rund 170 Teilnehmer der Berliner Bürgerkonferenz „Energienutzung der Zukunft – Perspektiven für Deutschland“, die am 26. September 2010 in Berlin zu Ende ging. Als Ergebnis der zweitägigen Konferenz wurde am Sonntagabend eine Bürgererklärung mit elf Empfehlungen an den Geschäftsführer der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) übergeben. Die Bürgererklärung kann nun online bis zum 10. Oktober 2010 von Fachleuten und interessierten Laien diskutiert werden: www.buerger-debattieren.de.

Gemeinsam mit elf Energieexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft hatten die engagierten Bürgerinnen und Bürger über die Energienutzung der Zukunft diskutiert und schließlich einen Katalog von Empfehlungen an Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft abgegeben. Online werden die Ideen und Forderungen nun hinterfragt, kommentiert und weiterdiskutiert.

Nach lebhaften Debatten um Ideen und Zukunftsvisionen zur Energienutzung empfahlen die Teilnehmer im Alter von 17 bis 84 Jahren in einem Mehrheitsvotum u.a., dass Politik und Wirtschaft sich einigen sollen auf eine Klassifizierung für Baustoffe, um für Verbraucher die Transparenz bezüglich der Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit von Baustoffen zu erhöhen.

Die Wissenschaft wird in dem Empfehlungspapier aufgefordert, bezahlbare energieeffiziente Baumaterialien für die Gebäudeinnendämmung zu entwickeln. An die Politik gerichtet forderten die Bürger, dass die Erziehung zu einem ressourcenschonenden und verantwortungsvollen Umgang mit Energie auf Länder-, Bundes- und EU-Ebene in die Schulcurricula aufgenommen werden soll.

Die Bürgerkonferenz ist Teil des Forschungsprojekts „Wissenschaft debattieren!“ der Initiative Wissenschaft im Dialog und der Universität Stuttgart – Projektgruppe ZIRN (Lehrstuhl Prof. Ortwin Renn). Ziel des Forschungsprojekts ist, herauszufinden, mit welchen Mitteln und mithilfe welcher Formate sich Bürger am besten am Diskurs über Forschungsthemen beteiligen. In ganz unterschiedlichen Veranstaltungen bringen Bürger und Wissenschaftler ihre Ansichten und Argumente, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in einen Dialog ein, entwickeln Forschungsideen und gehen neue Wege in der Wissenschaftskommunikation. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

„Wissenschaft im Dialog will mit seinen Ausstellungen, Wissenschaftsfestivals und Dialogveranstaltungen einerseits für Forschung begeistern und andererseits Ideen aus der Bürgerschaft in Wissenschaft und Politik tragen“, sagt Dr. Herbert Münder, Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH Wissenschaft im Dialog. „Insbesondere kontroverse Themen – und dazu gehören die Energieforschung und die Energienutzung der Zukunft – sollten deshalb auf breiter Basis diskutiert werden“.

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Arbeitshilfen für Aussteller von Energieausweisen

Gruenspar.de

Die Leitfadenreihe “Energieausweis” für Fachleute ist ab sofort in einer aktualisierten Auflage bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) erhältlich. Die dreiteilige Publikation wurde an die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 angepasst und erläutert die richtige Vorgehensweise bei der Ausstellung von Energieausweisen für Wohn- und Nichtwohngebäude. Ob für die Aufnahme von Gebäudedaten oder die Erstellung von Modernisierungsempfehlungen, Fachleute erhalten darin nützliche Tipps und Hinweise. Die aktualisierte Leitfadenreihe “Energieausweis” ist ab sofort bei der dena im Paket mit der Broschüre “EnEV kompakt” unter www.zukunft-haus.info/publikationen zum Vorzugspreis von 85 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich.

Der erste Teil der Leitfadenreihe zeigt anschaulich und praxisnah, wie die Gebäudedaten für die Erstellung eines bedarfsbasierten Energieausweises für Wohngebäude aufgenommen werden, welche technischen Regeln dabei zu beachten sind und welche Kennwerte für die Bilanzierung nach Normen (z.B. DIN 18599) zu ermitteln sind. Die Aufnahme der Gebäudedaten liefert die Basis für die Berechnungen im Energieausweis und hat deshalb Auswirkungen auf die Richtigkeit und Qualität des Energieausweises. Die dena empfiehlt eine Vor-Ort-Begehung vor der Erstellung eines Energieausweises. So können der bauliche Zustand eines Gebäudes präzise erfasst und energetische Schwachstellen besser identifiziert werden.

Zu jedem Energieausweis gehören Empfehlungen für Modernisierungsmaßnahmen, mit denen man die Energiebilanz eines Gebäudes verbessern kann. Wie man die möglichen Modernisierungsmaßnahmen für Wohngebäude ermittelt, beschreibt der zweite Teil der Reihe. In einem umfangreichen Maßnahmenkatalog werden darin alle wesentlichen Bestandteile eines Gebäudes mit möglichen Modernisierungsmaßnahmen und den Kriterien für ihre Auswahl vorgestellt.

Der dritte Teil der Leitfadenreihe behandelt die Erstellung von Verbrauchsausweisen für Wohn- und Nichtwohngebäude und ihre Besonderheiten. Auch bei den Verbrauchsausweisen ist die Begutachtung des Gebäudes vor Ort wichtig. So können die Modernisierungsempfehlungen auf das konkrete Gebäude abgestimmt werden.

Welche gesetzlichen Anforderungen bei der Ausstellung von Energieausweisen gelten und welche Regelungen in der Vergangenheit Bestand hatten, können Fachleute in einem Nachschlagewerk der dena für Gesetzestexte nachlesen: “EnEV kompakt. Textsammlung zur Energieeinsparverordnung 2009 und den Wärmeschutzverordnungen”.

Fachleute, die Fragen zu den Themen Energieausweis, Bilanzierungsnorm für Gebäude DIN V 18599 sowie EnEV 2009 haben, können diese im Informationsportal “Energetische Gebäudebilanzierung” der dena unter www.zukunft-haus.info/bilanzierung stellen. Antworten geben Experten der dena sowie aus den Normungskreisen.

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Reportage-Wettbewerb zur Zukunft der Energie

Beitrag zum Tag der Energie am 25.09.2010

Woher kommt unser Strom in 50 Jahren? Können wir die Atomkraftwerke abschalten? Wie baut man ein Windrad? Die Zukunft unserer Energie steckt voller Fragen. Wir brauchen Antworten – eure Antworten. Welt der Wunder und das Bundesministerium für Bildung und Forschung suchen die beste Energie-Reportage, geschrieben von Schülern und Jugendlichen.

Wie könnt ihr gewinnen?
Schreibt eine Reportage voller Fakten, Antworten und neuer Ideen, genau wie in Welt der Wunder. Das Thema? ENERGIE. Eure Meinung zählt, eure Eindrücke, eure Erlebnisse. Schreibt über die Solaranlage auf eurem Dach, das Heizkraftwerk in eurer Schule oder das Kohlekraftwerk und seine Zukunft in eurer Stadt. Eure Texte dürfen nicht mehr als 2500 Wörter lang sein, und ihr solltet auch Fotos oder Grafiken für die Gestaltung der Reportage mitschicken.

Schickt alles als pdf-Dokument per E-Mail an die Adresse: weltderwunder-wettbewerb@bauermedia.com oder per Post an:

Heinrich Bauer Verlag KG
Redaktion Welt der Wunder – Zukunft der Energie
Brieffach: 30139
20067 Hamburg

Gemeinsam mit der Reportage müsst ihr uns das ausgefüllte und unterschriebene Teilnahmeformular schicken, das ihr hier findet.

Was gibt es zu gewinnen?
Die Gewinner bekommen jeweils 1000 Euro, die Zweitplatzierten je 500 Euro.
Für die Dritt- bis Fünftplatzierten gibt es tolle Sachpreise.
Die Sieger-Reportagen aus allen drei Gruppen werden veröffentlicht.
Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Abschlussveranstaltung für das Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie.
Hierzu werden die Siegerinnen und Sieger im Dezember nach Berlin eingeladen – inkl. Besichtigungsprogramm zum Thema Energie.
Vorgesehen ist außerdem ein persönliches Treffen mit Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, MdB.

Wer kann mitmachen?
Ihr müsst mindestens 14 Jahre alt sein, um mitmachen zu können. Ihr könnt euren Text allein schreiben oder als Gruppe mit maximal vier Personen. Es gibt drei Gewinner-Gruppen:- Schüler/Schülerinnen von Klasse 8 bis 10- Schüler/Schülerinnen von Klasse 11 bis 13- Berufsschüler/Azubis/Studenten von 16 bis 20 Jahren

Einsendeschluss ist Freitag, der 5. November 2010

Eine unabhängige Jury, bestehend aus der Chefredaktion von Welt der Wunder, Frau Dr. Schmidt (Leiterin der Strategieabteilung BMBF) sowie Mitarbeitern von Schulen ans Netz e.V., wird die besten Beiträge auswählen.

Welt der Wunder und das BMBF behalten sich das Recht vor, die Beiträge im Zusammenhang mit dem Wettbewerb und dessen Resultaten zu veröffentlichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Verstossen Solarkataster gegen den Datenschutz?

Solarkataster sind, laut dem Anbieter einer Übersicht von Solarkatastern enbausa, Landkarten von Kommunen oder Städten, die Bauherren zeigen, wie gut sich ihre Dachflächen für die Installation von Fotovoltaikanlagen oder Solarthermie eignen. Eigentlich eine interessante Sache, die jetzt auch immer häufiger erstellt wird. Allerdings sind Solarkataster im Rahmen der Diskussion um Geodaten-Dienste, wie Google Street-View, auch in die Kritik geraten. Denn damit werden Daten nicht nur im Internet veröffentlicht, sie werden auch weiterverkauft an Handwerker und Banken zur Gewinnung neuer Kunden. So berichtete der Heizungsfinder-Blog heute unter Berufung auf einen Artikel des Handelsblattes. Auch bei enbausa wird eingeräumt, dass die Finanzierung von Solarkatastern durch die Weitervergabe der Daten umstritten ist.

Ich sehe dadurch dieses Thema auch kritischer, denn das Solarpotential von Gebäuden ist dadurch mit personenbezogenen Daten verknüpft. Positiv ist die Umsetzung in Lörrach, wo man sein Haus aus dem Solarkataster löschen lassen kann.

Was denken Sie darüber? Verstossen Solarkataster gegen den Datenschutz?

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Eigenes Kraftwerk als Alternative zur konventionellen Heizung

Für Wohngebäude mit einer zentralen Trinkwarmwasserversorgung gibt es eine interessante Alternative zur konventionellen Wärmeerzeugung: So genannte Mikro- und Mini-Blockheizkraftwerke erzeugen gleichzeitig Wärme für die Heizungs- und Warmwasserversorgung als auch elektrische Energie. Mit großem Nutzen für Hausbesitzer, Mieter und Umwelt wie in der Siedlung der Wohnungsbausgenossenschaft in Erkrath. Die Nebenkosten für Heizung und Warmwasser wurden nach Einbau der Mini-BHKW drastisch gesenkt und der CO2 Ausstoß bis zu 40 Prozent reduziert.

Mehr Informationen zu Mini-BHKW:

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Bundesweite IHK-Aktionswoche zur Energieeffizienz

Unentdeckte Energieeffizienzpotenziale gibt es in fast jedem Unternehmen. Dabei, sie zu identifizieren und zu heben, wollen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) bei einer Aktionswoche noch bis zum 17. September helfen.

Energieeffizienz senkt Kosten, schont die Umwelt und entwickelt sich zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Die Ansatzpunkte im Betrieb sind vielfältig. Sie reichen vom energieeffizienten Fuhrpark über eine optimierte Beleuchtung und eine energetisch verbesserte Gebäudehülle bis hin zu betrieblichen Energieanalysen oder der Vermeidung von Leckagen.

Sabine Zinzgraf, Leiterin des Projektes “Partnerschaft für Klimaschutz, Energieeffizienz und Innovation”, das beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag angesiedelt ist, weist zudem darauf hin, dass sich in vielen Fällen Potenziale schon mit geringen Investitionen heben lassen. So können Unternehmen nach Expertenangaben beispielsweise bei der Beleuchtung ohne großen Aufwand bis zu 70 Prozent sparen. Zinzgraf: “Davon profitieren Unternehmen und Klima.”

Unternehmer für Energieeffizienzpotenziale im eigenen Betrieb zu sensibilisieren – das ist das Ziel der bundesweiten Aktionswoche Energieeffizienz. Sie findet statt vom 13. bis zum 17. September. Mehr als 30 IHKs informieren in dieser Zeit über Einspar- und Fördermöglichkeiten. Darüber hinaus gibt es Fachvorträge und Filme zum Thema sowie Besichtigungen energieeffizienter Betriebe.

Konkrete Beratung über Maßnahmen und Vorteile von Energieeffizienz gibt es in dieser Woche zwischen 13 und 17 Uhr auch bei der Telefonhotline 030 20308-2244. Experten aus dem Projektbüro, aber auch vom Bundesumweltministerium (BMU), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geben Unternehmen Auskunft.

Ebenso wichtig wie die Fakten sei auch der Erfahrungsaustausch zwischen den Firmen, berichtet Sabine Zinzgraf, deshalb gibt es auch Energieforen und Besprechungsrunden zum Thema. Dabei fungieren die, die bereits erfolgreich Energieeffizienzmaßnahmen im eigenen Betrieb umgesetzt haben, als Botschafter für solche Unternehmer, die sich bisher noch nicht mit Energieeffizienz beschäftigt haben.

Ist die erste Hürde genommen, werden viele Unternehmer oft begeisterte Energieeffizienzbotschafter. Als solche können sie für Unterstützung im eigenen Betrieb sorgen: Die Partnerschaft für Klimaschutz, Energieeffizienz und Innovation fördert bis Ende 2011 die Weiterbildung zum Energiemanager (IHK) und Energiebeauftragten (IHK), indem sie bis zu einem Drittel der Lehrgangsgebühren erstattet.

An der Aktionswoche Energieeffizienz vom 13. bis zum 17. September beteiligen sich die im Folgenden gelisteten IHKs.

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Auf die Betriebsdauer achten

Um den Stromverbrauch von Geräten zu beurteilen, reicht die Leistungsaufnahme des Gerätes alleine nicht aus. Wichtig ist auch die Betriebsdauer, womit die dauerhaft laufenden Geräte wie Kühl- und Gefrierschrank sicher zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt gehören.

Daher hier meine Tipps zum Stromsparen mit Kühl- und Gefrierschränken (wenn noch kein neues Gerät gekauft wird):

  • Kühlschrank nicht neben Wärmequellen wie Heizung, Herd, Geschirrspüler oder Waschmaschine stellen
  • Kühlschrank regelmäßig abtauen
  • Säubern der äußeren Lüftungsgitter und Wärmetauscher von Staub und Schmutz
  • 7°C reichen zum Kühlen
  • Türdichtung ggf. erneuern
  • Keine heißen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank stellen, um verstärkte Eisbildung und höheren Energiebedarf zu vermeiden
  • Vor dem Kochen überlegen, welche Zutaten aus dem Kühlschrank gebraucht werden und Tür dann nur einmal öffnen
  • Tauen Sie den Kühlschrank regelmäßig ab. Dicke Eisschichten im Frostfach isolieren so gut, daß das Kühlaggregat öfter und länger laufen muß, um eine bestimmte Temperatur aufrecht zu erhalten.
  • Verwenden Sie für Flüssigkeiten wie Saucen oder Kompott verschließbare und nicht zu große Gefäße.
  • Trivial aber bezogen auf die Gesamtlaufzeit eines Kühlschrank ausschlaggebend: Je kühler der Ort an dem der Kühlschrank steht, desto weniger Strom verbraucht er. Meiden Sie insbesondere Stellen mit direkter Sonneneinstrahlung.

Quellen: Energiesparen im Haushalt, Tippscout

Diese Tipps sind im Rahmen der Aktion von Grünspar zum Tag der Tropenwälder am 14.09. zusammen gestellt. Weitere Hilfen zum Strom sparen sind hier zu finden.

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Clean Tech World zeigt Technologien für das Leben in einer sauberen Umwelt

Der schonende Umgang mit unserer Umwelt und ihren Ressourcen ist eine Aufgabe für alle Bereiche der Gesellschaft. Die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung betrifft jeden. Jetzt geht es um die Umsetzung der Ideen und die Veränderungen unserer Gewohnheiten. Das Leben der Zukunft muss sparsamer mit den Energien umgehen, Luft und Wasser nicht länger mit Schadstoffen belasten. Dafür brauchen wir neue Technologien. Die CLEAN TECH WORLD schafft dafür eine Plattform und bringt Wirtschaft, Politik und die Verbraucher zusammen, zeigt den neuesten Stand der Technik, Möglichkeiten der Umsetzung und wie das Leben in einer sauberen Umwelt künftig sein kann.

Der Flughafen Tempelhof bietet dabei eine einzigartige Kulisse. Er verbindet die Technologie der Vergangenheit mit Clean Tech der Zukunft. 1909 markierte der Flugpionier Orville Wright in Tempelhof den Beginn der deutschen Luftfahrt, die Luftbrücke während der Berlin-Blockade machte den Flughafen zum politischen Symbol der Freiheit und weltbekannt. Die CLEAN TECH WORLD nutzt die Energie des Ortes für den Aufbruch zu grünem Hightech.

Vom 15.-19. September 2010 treffen erstmalig alle relevanten Clean Tech-Branchen in einer Veranstaltung zusammen. Mit Ausstellung und Expertenrunden, Think Tanks, Konferenzen und Gala zeigt die CLEAN TECH WORLD die enorm gewachsene Bedeutung von Clean Tech. Initiatoren sind Marco Voigt und Sven Krüger, die gemeinsam die auf Förderung nachhaltiger Technologieprojekte spezialisierte Beratungsagentur VKPartner betreiben, sowie im Jahr 2008 mit dem Clean Tech Media Award den inzwischen populärsten deutschen Umweltpreis ins Leben riefen.

CLEAN TECH WORLD Ausstellung

Die Ausstellung der CLEAN TECH WORLD richtet sich nicht nur an Fachbesucher, sondern auch an ein breites Publikum. Besucher können sich informieren, mit welchen Umwelttechnologien wir in der Zukunft leben werden. Auf über 15.000 m2 offener und überdachter Fläche präsentieren sich mehr als 80 Aussteller aus den Bereichen Clean Mobility, Clean Energy, Clean Tech Living, Good Governance, Water & Waste, Green Finance und Research & Development mit wegweisenden Produkten, Technologien und Lösungen. Sie bieten Einsteigern und Professionals Wissen, Inspiration und Vernetzung rund um das Thema Clean Tech an. Der Standort Deutschland wird als globaler Innovationstreiber für Umwelttechnologien gefördert und Berlin als Zentrum des nachhaltigen Wirtschaftens etabliert.

Klingt also richtig interessant die neueste Messe für saubere Technologien am ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof. Wer sich diese Messe nicht entgehen lassen will, der kann bei energynet.de Eintrittskarten gewinnen. Ich verlose 2 x 2 Karten, gültig für den 18. und 19. September. Wer Interesse hat, kann bis Dienstag den 14.09., 20 Uhr, einen Kommentar mit den Gründen für den Messebesuch hier oder auf der Facebook-Fanseite hinterlassen. Unter allen Kommentaren werden anschliessen die Eintrittskarten verlost.

Weitere Infos unter http://www.greenmag.de/magazin/meldung/datum/2010/08/31/clean-tech-world-eine-innovative-ausstellung.html

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Was tut die Bundesregierung für die Einsparung von Energie?

Zum am Montag vorgelegten Energiekonzept der Bundesregierung habe ich mich noch nicht geäußert. Auf die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke und auf die Auswirkungen auf den Ausbau der erneuerbaren Energien gehe ich hier nicht weiter ein – das habe ich schon auf der Facebook-Fanseite von energynet.de getan.

Da ich mich aber bereits zur Energieeffizienz im Energiekonzept geäußert hatte, ist es interessant was nun zur Energieeinsparung im Energiekonzept steht. Die Fragen und Antworten zum Energiekonzept geben dazu folgende Informationen:

Den größten Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs leistet die Gebäudesanierung. Mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm und steuerlichen Anreizen fördert die Bundesregierung deshalb Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz durch Wärmedämmung und Erneuerung von Heizanlagen. Wenn es gelingt, die Sanierungsquote zu verdoppeln, kann der Energiebedarf im Gebäudebereich bis 2050 um bis zu 80 Prozent gesenkt werden.

Damit Verbraucher ungenutzte Energiesparreserven erkennen und Energiekosten einsparen können, wird die Bundesregierung eine “Initiative Energieeffizienz” starten.

Ein Effizienzfonds im Umfang von 500 Millionen Euro jährlich steht unter anderem zur Verfügung für: verständliche und umsetzbare Verbraucherinformationen zur Energieeffizienz, Energie- und Stromsparchecks für private Haushalte und Energieausweise für Gebäude.

Das hört sich alles neu und prima an, ist aber wirklich nichts neues und war bisher eher von Kürzungen bedroht.

Die Mittel für das erfolgreiche CO2-Gebäudesanierungsprogramm sollten eigentlich um die Hälfte gekürzt werden, jetzt redet die Bundesregierug von einer Verdoppelung der Sanierungsquote. Hört sich prima an, aber es muss mehr getan werden als zinsgünstige Kredite (ohne die es in Vergangenheit noch weniger Sanierungen gegeben hätte), sonst bleibt die Verdoppelung in weiter Ferne. Dazu gehören steuerliche Anreize und die Verpflichtung zur Berücksichtigung der Warmmiete bei der Vermietung. Bei Änderungen des Mietrechts müssen die Interessen der Mieter berücksichtigt werden.

Zur Reduzierung des Stromverbrauchs soll einte Initiative Energieeffizienz gestartet werden.Wie bitte? Diesen Satz musste ich zweimal lesen. Diese Initiative Energieeffizienz gibt es schon seit 2002 und informiert erfolgreich private Verbraucher, Industrie & Gewerbe, sowie Dienstleister über effizienten Stromverbrauch informiert.

Verbraucherinformationen gibt es schon viele, aber es braucht für erfolgreiche Energieberatung noch mehr Anreize. Wie wäre es mit einem Top-Runner-Programm für Haushaltsgeräte, mit verpflichtende Energielabel für alle Produkte und Steuerreduzierung für energieeffiziente Häuser und Produkte? Haben Sie noch weitere neue Ideen? Das bisherige Angebot ist alles andere als kreativ.

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