Mit effizienten Haushaltsgeräten die Stromkosten senken

Moderne Haushaltsgeräte werden immer effizienter und verbrauchen bis zu 70 Prozent weniger Strom und Wasser als vergleichbare Geräte von vor zehn Jahren. Dieser Trend zu effizienten Geräten zeigt sich auch wieder auf der diesjährigen IFA in Berlin. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt Verbrauchern, alte Haushaltsgeräte durch moderne, energieeffiziente Modelle zu ersetzen. Wer zum Beispiel eine Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 2000 gegen ein modernes, energieeffizientes Gerät der Effizienzklasse A++ austauscht, spart im Jahr über 40* Euro Stromkosten. Wird ein alter Gefrierschrank ausgetauscht, lassen sich fast 50* Euro im Jahr einsparen.

Um Verbraucher bei der Wahl eines neuen Gerätes zu unterstützen, stellt die dena im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz unter www.stromeffizienz.de verschiedene Auswahlhilfen zur Verfügung. So können Verbraucher mit Hilfe von Checks für Kühl- und Gefriergeräte sowie für Waschmaschinen, Geschirrspüler und Wäschetrockner schnell und einfach herausfinden, wie viel Geld ein modernes, hocheffizientes Gerät gegenüber einem alten Modell einspart. Die TopGeräte-Datenbank gibt einen Überblick über die effizientesten Geräte, die aktuell am Markt erhältlich sind.

Auch bei modernen Haushaltsgeräten bestehen noch deutliche Unterschiede beim Stromverbrauch. So kann zum Beispiel bei neuen Kühl- und Gefriergeräten der gleichen Kategorie der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent auseinanderliegen. Wer sich ein neues Gerät kauft, sollte auf jeden Fall die angegebene Energieeffizienzklasse und den ausgewiesenen Stromverbrauch verschiedener Modelle vergleichen.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

*Annahmen: Strompreis 21 ct/kWh. Größe Kühl-Gefrierkombination 300 l, Gefrierschrank 250l.

Auf das Thema Energieeffizienz von Haushaltsgeräten werde ich in den nächsten Wochen den Schwerpunkt legen und hoffentlich mit Berichten von der IFA abrunden.

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Energieberater helfen bei der Wahl der richtigen Förderung

Hausbesitzer, die jetzt die Sanierung ihres Hauses planen, sollten unbedingt einen Energieberater hinzuziehen. Gerade auf Grund der aktuellen Änderungen der KfW-Förderung und des Marktanreizprogramms empfiehlt Christian Stolte, Experte der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena): “Egal ob eine Heizungserneuerung, eine komplette Sanierung oder der Einsatz erneuerbarer Energien geplant ist: Eine Energieberatung ist für Hausbesitzer der erste Schritt um aus den eigenen vier Wänden ein zukunftssicheres und energiesparendes Effizienzhaus zu machen. Der regionale Energieberater kennt für jede Maßnahme die optimale Förderung.” Unter www.zukunft-haus.info/expertensuche finden Hausbesitzer eine Liste der zugelassenen Energieberater in ihrer Nähe.

Um die Möglichkeiten zur Energieeinsparung am Haus genauer zu ermitteln, sollte ein »Vor-Ort-Energieberater« oder ein »Gebäudeenergieberater im Handwerk« hinzugezogen werden. Für die Energieberatung können Hausbesitzer von dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) besonders unbürokratisch Fördermittel erhalten. Der »Vor-Ort-Energieberater« übernimmt die Antragstellung. Der Zuschuss beträgt bis zu 300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und bis zu 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten, höchstens aber die Hälfte der Beratungskosten.

Staatlicher Zuschuss für Energieberatung vor und während des Baus

Die geförderte Energieberatung enthält neben der Analyse der energetischen Qualität des Gebäudes und der Heiztechnik auch einen ausführlichen Beratungsbericht. Dieser enthält Empfehlungen, ob der Wärmeschutz verbessert werden kann, eine Umstellung oder Erneuerung der Heizungsanlage empfehlenswert ist und ob eine Nutzung erneuerbarer Energien in Betracht kommt. Gleichzeitig wird der erforderliche finanzielle Aufwand ermittelt und die Wirtschaftlichkeit der entsprechenden Investition errechnet.

Auch für die fachgerechte Begleitung einer umfassenden Sanierung durch einen Fachmann zahlt der Staat einen Zuschuss: 50 Prozent der für die Begleitung anfallenden Kosten. “Eine komplette energetische Sanierung ist eine Aufgabe für den Fachmann. Die dena rät daher, als erstes den Energieberater zu beauftragen”, so dena-Experte Stolte weiter. Die abschließende Qualitätssicherung, beispielsweise durch Wärmebilder, wird ebenfalls staatlich gefördert.

Anspruch auf Förderung haben Eigentümer von Wohngebäuden, bei denen die Baugenehmigung vor dem 31.12.1995 erteilt wurde und die überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden.

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Hessen führt energieeffiziente Standards für den staatlichen Hochbau ein

Gruenspar.de

Hessen setzt einen weiteren, wichtigen Baustein seiner Nachhaltigkeitsstrategie in die Praxis um. Wie Umweltministerin Silke Lautenschläger und Finanzminister Karlheinz Weimar heute in Wiesbaden mitteilten, gelten ab sofort im staatlichen Hochbau des Landes neue, einheitliche Standards für die Energieeffizienz von Neubauten und Bestandsgebäuden. „Das Ziel der neuen Standards ist die nachhaltige Verminderung von Treibhausgas-Emissionen im Rahmen der Strategie einer CO2-neutralen Landesverwaltung“, erläuterte Umweltministerin Lautenschläger. Finanzminister Weimar, dem die hessische Bauverwaltung untersteht, ergänzte, dass nach den verschärften Standards alle Neubauten als „Fast-Nullenergiegebäude“ zu errichten seien. „Damit übertrifft der Neubaubestand des Landes in absehbarer Zeit sogar das energetische Passivhaus-Niveau“, so Weimar. Mit dem künftigen „Fast-Nullenergie“-Standard, der auch für den Hessischen Hochschulbau sowie für PPP-Projekte gelten soll, ist Hessen nach Angaben von Lautenschläger und Weimar der Zeit energiepolitisch weit voraus. Denn die in Hessen nun verankerten energetischen Schwellenwerte seien flächendeckend in Deutschland erst im Jahr 2019 im Rahmen einer neuen EU-Regelung für energieneutrales Bauen zu erwarten.

Konkret bedeutet die Neuregelung, dass bei allen neuen Bauprojekten die Gebäude so zu errichten sind, dass die Gebäudehülle die Anforderungen der seit Oktober 2009 gültigen Energieeinsparverordnung für Gebäude (EnEV 2009) im Mittel um 50 Prozent unterschreitet. Dieser Richtwert entspricht Passivhausniveau. Bereits laufende Bauvorhaben werden von der hessischen Bauverwaltung derzeit dahingehend überprüft, ob die verschärften Energie-Standards nachträglich angewendet werden können. Der dann noch nötige Primärenergiebedarf ist vorrangig durch die Optimierung von Gebäude und Anlagentechnik zu vermindern. Mehrkosten bei den Baumaßnahmen werden auf rund 10 Prozent geschätzt. „Die höhere Energieeffizienz der Gebäude lässt aber eine deutliche Minderung der Betriebskosten und damit langfristig größere Wirtschaftlichkeit erwarten“, so der Finanzminister.

Auch für Baumaßnahmen im Bestand der Landesbauten wurden neue Standards festgelegt. Energetische Grundsanierungen von Gebäuden werden künftig mit dem Ziel ausgeführt, keinen Gebrauch mehr zu machen von der in der EnEV verankerten Möglichkeit einer Abschwächung der energetischen Anforderungen. Falls sich dies technisch als zu aufwendig oder als unwirtschaftlich darstellt, wird eine energieeffizientere Unterbringung an anderem Ort geprüft. Neuanmietungen für Zwecke der Landesverwaltung orientieren sich hinsichtlich der Energieeffizienz ebenfalls an den neuen Standards.

Flankierend zu den neuen ökologischen Baurichtlinien hat die Landesregierung Grundsätze für eine nachhaltige Beschaffung beschlossen. Im Hinblick auf die energiepolitischen Ziele des Landes heißt das, dass vor der Durchführung von Beschaffungsmaßnahmen zu überprüfen ist, ob ein Produkt die noch festzulegenden verbindlichen Kriterien für Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit erfüllt. So ist bereits bei der Gestaltung der Vergabeunterlagen durch die Leistungsbeschreibung sicher zu stellen, dass der Energieverbrauch eines Produktes den verschärften hessischen Anforderungen entsprechen muss.

Eine weitere Säule der von Ministerpräsident Roland Koch im Jahr 2008 ins Leben gerufenen Nachhaltigkeitsstrategie ist die Umstellung aller Liegenschaften des Landes und Ampelanlagen auf Ökostrom. So sollen jährlich 161 000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Ferner hatte die Landesregierung im April Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbarer Energien durch ein neues Bürgschaftsprogramm den Zugang zu Kreditmitteln erleichtert. Im März hatte Finanzminister Weimar mit 16 bedeutenden Unternehmen eine Kooperation zum Thema Nachhaltigkeit gestartet sowie einen Energiesparwettbewerb ins Leben gerufen, an dem 40 Landesliegenschaften teilnehmen. Lautenschläger und Weimar wiesen abschließend darauf hin, dass kein anderes Bundesland das Ziel einer CO2-neutralen Landesverwaltung derart umfassend voran treibe. Diese ökologisch äußerst ambitionierte Strategie sei ein „Alleinstellungsmerkmal der Hessischen Landesregierung“.

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Diskussionsteilnehmer zu Energieeffizienz und Smart-Meter in Leipzig gesucht

Auf einem der interessanteren Blogs, die sich auch mit dem Thema Energie befassen, dem cleanthinking-Blog, habe ich heute von einem interessanten Forschungsprojekt zur Energieeffizienz in privaten Haushalten, Smart-Metering und nachhaltiger Mobilität gelesen. Es ging in dem Beitrag um den interdisziplinären Forschungsschwerpunkt Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung ZIRN der Universtität Stuttgart.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen Beitrag zur strategischen Weiterentwicklung der Klimaschutzinitiative im Bereich Verbraucher zu leisten. Im Fokus stehen technische Feedbacksysteme: Smart Meter und Verbrauchsassistenzsysteme in Automobilen, die eingesetzt werden, um das Strom sparen im Haushalt sowie einen energieeffizienten Fahrstil zu fördern.

Im Rahmen von zwölf Fokusgruppen mit unterschiedlichen Verbrauchergruppen werden die Akzeptanz und Bewertung unterschiedlicher Varianten von Smart Metern und Verbrauchsassistenzsystemen zur Förderung des Stromsparens und eines energieeffizienten Fahrstils untersucht, Zukunftsszenarien zu hochwirksamen Smart Metern und Verbrauchsassistenzsystemen entwickelt und begleitende Maßnahmenpakete diskutiert, die die Wirksamkeit der Feedbacksysteme auf eine Verhaltensänderung optimieren.

Auf der Grundlage der Ergebnisse der Fokusgruppen und Experteninterviews werden in zwei Gruppendelphis mit relevanten Akteuren und wissenschaftlichen Experten zielgruppenspezifische, effiziente und kostengünstige klimapolitische Maßnahmenpakete erarbeitet, die die Wirksamkeit von Smart Metern und Verbrauchsassistenzsystemen in hohem Maße begünstigen.

In einem Orientierungsleitfaden werden dann Empfehlungen für die Bereitstellung, Prioritätensetzung und Vernetzung von klimapolitischen Maßnahmen und der Weiterentwicklung der Klimaschutzinitiative formuliert, die die Ergebnisse der Experteninterviews, der Fokusgruppen und der Delphis bündeln.

In dem Beitrag von Martin Jendrischek werden Interessierte zwischen 18 und 65 Jahren, die sich an Gruppendiskussionen (Fokusgruppen) zu Smart Metern und/oder Eco-Fahrassistenten beteiligen möchten, gesucht. Weitere Informationen und einen Kontakt sind in dem Beitrag des cleanthinking-Blog zu finden.

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Erneuerbare Energieanlagen müssen manchmal vom Netz genommen werden

Es reicht eben nicht, immer mehr Anlagen erneuerbarer Energien aufzustellen. Ohne einen Ausbau des Netzes ist auf Dauer kein größerer Anteil an der gesamten Stromerzeugung möglich. Bei dem folgenden Text liegt die Vermutung nahe, dass die großen alten Energieversorger, die auch Netzbetreiber sind, den Netzausbau verzögern oder gar liegen lassen.

Aufgrund von Verzögerungen beim Netzausbau müssen Erneuerbare-Energien-Anlagen vom Netz genommen werden. Die Bundesregierung teilt in ihrer Antwort (17/2622) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/2047) mit, der Anteil nicht eingespeister regenerativer Strommengen aufgrund von Abregelungen könne derzeit nicht benannt werden. Die Bundesnetzagentur versuche aber, detaillierte Informationen zum Einspeisemanagement für die Erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Nach Angaben der Regierung befinden sich die 24 Leitungen, für die das Energieleistungsausbaugesetz einen vordringlichen Bedarf festgestellt habe, ”in unterschiedlichen Stadien der Realisierung“. Aus heutiger Sicht werde bei der Mehrzahl der Leitungen das jeweilige Zieljahr nicht erreicht.

Der zunehmende Anteil flukturierender erneuerbarer Energien erfordere kurz- bis mittelfristig die Optimierung und den Ausbau des Stromnetzes, schreibt die Regierung. ”Mittel- bis langfristig sind Energiespeicher zur Ausregelung von Stromangebot und Stromnachfrage in zunehmendem Maße sowohl in Deutschland als auch europaweit erforderlich“, heißt es in der Antwort.

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