Solaranlagenpflicht für den Gebäudebestand grundsätzlich zulässig

Photovoltaikversicherung

Zwar hat das Verwaltungsgericht Gießen die Solarsatzung der Stadt Marburg gekippt (siehe auch ältere Artikel zum Thema), aber beanstandet wurden, laut Solarthemen, nur Details. Grundsätzlich ist eine kommunale Solaranlagenpflicht in Hessen jedoch zulässig. Damit scheint der Streit um die Solarsatzung beendet und Hausbesitzer können “bei Neubauten und bestimmten Sanierungsanlässen zum Einbau einer thermischen Solaranlage verpflichtet” werden. Auch wenn die Stadt vor Gericht verloren hat, ist diese Entscheidung ein wichtiger Schritt zu mehr Verpflichtungen für Solaranlagen im Gebäudebestand.

Das Gericht ist der Auffassung, dass Paragraf 81 Absatz 2 der Hessischen Bauordnung als Ermächtigungsgrundlage für eine solare Baupflicht ausreichend sei. Es erteilte damit der wesentlichen Argumentation der Landesbehörden eine Abfuhr. Die Verwaltungsrichter wiesen die Klage der Stadt dennoch ab. Unter anderem habe die Kommune keine Kompetenz zur Regelung einer Solarpflicht für Neubauten, weil es dazu mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vorrangige bundesgesetzliche Normen gebe. Für den Altbau allerdings überlässt das EEWärmeG den Ländern und damit auch den Kommunen ausdrücklich das Recht zu weitergehenden Regelungen.

Interessant ist der Kommentar des Regierungspräsidiums zum Urteil, das gegen die Solarsatzung geklagt hatte: “Abschließend weist Kneip darauf hin, dass das Land Hessen zum Jahresende eine Änderung der Hessischen Bauordnung plant. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibe es im Ermessen der Stadt, eine neue, geänderte Fassung über die Nutzung von Solarenergie auf den Weg zu bringen.”

Das heißt, Marburg ist eigentlich auf dem richtigen Weg, nur mit der Regelung für Neubauten ist Marburg einen Schritt zu weit gegangen, da hier schon eine Regelung mit dem EEWärmeG existiert. Einzelne Regelungen für den Gebäudebestand sind auch noch überarbeitungsbedürftig, aber der Schritt ist richtig und wird jetzt vielleicht einige Nachahmer finden.

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Beispielhaftes Klimaschutzkonzept für Norderstedt

Das Beratungsunternehmen Ecofys hat für die Stadt Norderstedt ein Klimaschutzkonzept entwickelt, in dessen Rahmen die Möglichkeiten für Energieeinsparungen und den Einsatz Erneuerbarer Energien kartiert wurden – ein innovativer und wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Aktivierung der Klimaschutzpotenziale durch Kommunen.

75 % der gesamten CO2-Emissionen werden dem urbanen Raum zugeschrieben. So gilt es angesichts der nationalen und europäischen Klimaschutzziele bis 2020, insbesondere auf kommunaler Ebene die vorhandenen Klimaschutzschutzpotenziale systematisch zu erschließen. Dafür bedarf es detaillierter Informationen zur energetischen Situation des Gebäudebestandes sowie zu den Möglichkeiten des Einsatzes Erneuerbarer Energien und Fernwärme. „Wichtig dabei ist, Informationen zum Energiebedarf und der Nutzerstruktur mit denen zur Energieversorgung zu verknüpfen, um konkrete Handlungsempfehlungen ableiten zu können“, erklärt Sigrid Lindner, verantwortliche Projektleiterin bei Ecofys.

Für das gesamte Stadtgebiet Norderstedt wurden somit Informationen zur Bebauungs- sowie Versorgungsstruktur mittels Geoinformationssystem (GIS) analysiert und in übersichtlichen Karten dargestellt. Die Stadtstruktur wurde dabei – je nach Baualter und Nutzung – in verschiedene Teilbereiche untergliedert. Durch diese Untergliederung entstand ein genaues Bild der Möglichkeiten zur Einsparung von CO2-Emissionen im Gebäudebestand und bei geplanten Neubaugebieten.

In einem nächsten Schritt wurden in Abstimmung mit der Stadtentwicklung Schwerpunktgebiete und vorrangige Handlungsfelder für die langfristige Umsetzung der Klimaschutzziele identifiziert. Diese fanden im Rahmen des Konzeptes für die bauleitplanerische Unterstützung zur Förderung der Energieeffizienz und Erneuerbarer Energien besondere Berücksichtigung.

Als Ergebnis liegen der Stadt Norderstedt jetzt klare Empfehlungen vor, durch welche Maßnahmen, die zuvor auf ihre Wirtschaftlichkeit hin untersucht wurden, in Zukunft wesentliche CO2-Einsparungen erzielt werden können. Lindner: „Im städtischen Raum besteht ein enormes Einsparpotenzial, das aktiviert werden muss, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Durch die Kartierung und das Konzept konnten wir der Stadt Norderstedt einen neuen Weg zu wesentlichen CO2-Einsparungen aufzeigen.“

Wäre jetzt spannend zu sehen, was aus dem Konzept gemacht wird.

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Sonnige Aussichten im Blog

Gruenspar.de

Ich freue mich immer über neue Blogs aus meinem Themenbereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, insbesondere auch über Blogs aus der Industrie. So erfährt man mehr über das Unternehmen, die Produkte, die Philosophie und die Personen, die dahinter stehen. Ein Blog zu lesen ist eben interessanter als nur schöne, langweilige Pressemitteilungen.

Einen solchen interessanten, neuen Blog habe ich heute über Twitter entdeckt. Das Solar-Unternehmen IBC-Solar bericht in seinem IBC Solar Blog von neuen Projekten, interessantem rund um Photovoltaik, sowie von Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Die Beiträge werden nicht nur von einer Person aus dem Marketing geschrieben, es schreibt auch der Vorstand, ein Projektentwickler, sowie Fonds-, Vertriebs- und Technikexperten.

Den Bloggern von IBC Solar wünsche ich viel Spaß, viele interessante Blogposts und Freude an der Kommunikation mit Kunden und Lesern.

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Was ändert sich an der Einspeisevergütung ab Juli 2010 ?

Informationen rund um die Einspeisevergütung aus dem EEG – Erneuerbaren Energien Gesetz

Was ändert sich an der Einspeisevergütung ab Juli 2010 – Zur besseren Übersicht haben wir nachfolgend die Änderungen im EEG – Erneuerbaren Energien Gesetz – einmal übersichtlich zusammengestellt!

Zum 3. März 2010 wurden vom Bundeskabinett folgende Änderungen für das EEG beschlossen:

Bei Dachanlagen:

  • Ab dem 1. Juli 2010 wird die PV-Einspeisevergütung einmalig um 16% gekürzt
  • Hinzu kommt die ohnehin vorgesehene Kürzung von 9% Ende 2010Bei Freiflächen:
  • Ab dem 1. Juli 2010 wird die PV-Einspeisevergütung einmalig um 15% gekürzt
  • Die bislang bis einschließlich 2014 befristete Förderung wurde aufgehoben

    Bei Flächen, die vormals wirtschaftlich oder militärisch (Konversionsflächen) genutzt wurden:
  • 11% Kürzung
  • Bei Ackerflächen:

  • entfällt ganz
  • Bei vorbelasteten Flächen wie Industrie- u. Gewerbegebiete; Seitenflächen von Autobahnen und Schienenwege:

  • neu in Förderung aufgenommen

    Beim Eigenverbrauch – Anlagen bis 800 kW:
  • (Der gewonnene Strom wird nicht ins öffentl. Netz eingespeist, sondern selbst verbraucht)
  • die Vergütung steigt von 3,6 auf 8 Cent/KWh
  • Die Degression auf einen Blick:
    Hier sehen Sie die Entwicklung der Photovoltaik-Einspeisevergütung in Cent/kWh seit 2009!

    Jedes Jahr sinkt die Vergütung für Neuanlagen um 9%. Bei einem jährlichen Zubau von über 3.500 MW wird 2011 um 11% gekürzt; 2012 um 13% – liegt der Zubau neuer Anlagen unter 2.500 MW, fällt die Degression (Abnahme) niedriger aus:

    Anlagen auf Dächern u. Schutzwällen:
    > 1MWp
    Freiflächen-Anlagen:
    Konvensions-Flächen
    Ackerflächen
    Sonstige Flächen

    * sofern jährl. Zubau innerhalb von 2.500 bis 3.500 MWp liegt

    bis Juni 2010
    ab Juli 2010
    2011
    Ältere Mindest-Solarstromvergütungen in Ct/kWh
    Jahr der Inbetrieb- nahme Anlage auf / an Gebäuden oder Lärmschutzwänden Freiflächen-anlagen Zuschlag für Fassaden-anlagen EEG vom
    30kW-100kW 100kW-1MW >1MW
    2005 54,53 51,87 51,30 43,42 5,00 01.08.2004
    2006 51,80 49,28 48,74 40,60 5,00 01.08.2004
    2007 49,21 46,82 46,30 37,96 5,00 01.08.2004
    2008 46,75 44,48 43,99 35,49 5,00 01.08.2004
    2009 43,01 40,91 39,58 33,00 31,94 entfällt 01.01.2009
    Alle Angaben ohne Gewähr
    Einspeisevergütung für Photovoltaik (in Deutschland)
    • EEG Aktuell
      Webseite mit aktuellen Informationen
    • Info-Portal
      Info-Portal zum EEG des Bundesumweltministeriums

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    Ausbau erneuerbarer Energien lässt sich nicht aufhalten

    Auch die Bundesregierung wird den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland nicht mehr aufhalten können. Der Blog 100%-erneuerbar listet die Menge des erzeugten Stroms aus erneuerbaren energien auf, die auf EnergyMap veröffentlicht wird. Dort wird interessanterweise auch aufgezeigt wo der Strom erzueugt wird, nach Bundesland oder nach Landkreis

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    Internationaler Wettbewerb über solar versorgte Wohngebäude

    Ein Wettkampf über zehn Disziplinen um das attraktivste, rein solar versorgte Wohngebäude, diese Idee steckt hinter den internationalen Solar Decathlon Wettbewerben. Studentische Teams entwickeln und bauen mit Unterstützung von Industrie und Forschung energieeffizienteste Wohnmodule, die sich im Wettbewerb einige Tage im Betrieb beweisen müssen. 2007 siegte der Entwurf der TU Darmstadt. Um die dauerhafte Funktionsfähigkeit seines Plusenergiekonzepts zu prüfen, wird das Gebäude seit letztem Jahr umfangreich vermessen. Das BINE-Projektinfo „Internationaler Wettbewerb Solares Wohnen“ (04/10) stellt das Gewinnergebäude mit seinem Monitoringprogramm sowie die vier deutschen Beiträge für den Solar Decathlon Europe 2010 vor.

    Der Sieg eines deutschen Teams 2007 in den USA hat den Wettbewerb hierzulande bekannt gemacht. Das Interesse für das Haus, das unter anderem in Stuttgart und Essen ausgestellt wurde, ist riesig. Seit 2009 wird es auf dem Campus der TU Darmstadt betrieben und detailliert vermessen, um ein Langzeitprofil zu erhalten. Im ersten Jahr hat sich die Plusenergiebilanz bestätigt. Angespornt durch den Erfolg nehmen Teams der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim, der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule für Technik Stuttgart mit ihren Entwürfen am Solar Decathlon Europe teil, der im Juni in Madrid zum ersten Mal ausgetragen wird.

    Das BINE-Projektinfo „Internationaler Wettbewerb Solares Wohnen“ (04/10) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 92379-0.

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    Energiewende anders betrachtet

    Heute konnte ich im Tagesspiegel einen wunderbares Essay zur Energiepolitik der USA, angesichts der Ölpest im Golf von Mexiko. Wir Deutsche wundern uns ja oft über die Energiepolitik der USA und über eine klimapolitische Ignoranz der Regierung. Auch bei der Explosion der Bohrinsel (da fällt einem spontan der Ausspruch von Sarah Palin “Drill Baby Drill” ein) und dem seit mehreren Tagen auslaufenden Bohrloch sieht man keine Änderung in der Energiepolitik der USA – im Gegenteil das Unglück verzögert die Verabschiedung eines neuen Energiegesetzes im Kongress. Wir Deutsche denken, da müsste man doch jetzt erst recht aktiv werden und für eine neue Energiepolitik sorgen. Aber diese Sichtweise haben die Amerikaner nun einmal nicht, sie denken da völlig anders.

    Das heißt aber nicht, dass es in den USA keine Energiewende geben wird, und gerade das finde ich faszinierend und sollten wir uns auch einmal anschauen. Staatliche Unterstützung für Energieeffizienz und erneuerbare Energien gibt es in den USA nur für die Forschung, nicht für den Betrieb. Eine Einspeisevergütung und Zielvorgaben für den Stromanteil von erneuerbaren Energien gibt es nur lokal in einzelnen Regionen oder Bundesstaaten. Aber dennoch stehen die USA vor einer Energiewende, die Windenergie-Branche boomt als derzeit weltgrößten Markt und auch die Photovoltaik-Branche weist große Wachstumsraten auf als – gefühlt -weltgrößtem Markt. Einige Beispiele listet der Artikel auf.

    Die Sichtweise auf die neue Energiepolitik ist völlig anders in weiten Teilen der USA. Erneuerbare Energien werden nicht oder nur selten als Mittel für Klimaschutz betrachtet, wie hier in Deutschland, sondern mehr als Wirtschaftszweig Cleantech oder Greentech mit rosigen Zukunftsaussichten, der viele Arbeitsplätze schafft. Und dies  zu einer Zeit der Wirtschaftskrise, in der viele Arbeitsplätze abgebaut und Firmen geschlossen werden.

    Überraschenderweise sieht die deutsche Politik und Wirtschaft das völlig anders, sie beharrt – aus Angst vor der Krise – auf der bestehenden Energiewirtschaft wirkt ängstlich vor der neuen Cleantech-Branche. Man liest kaum etwas über große Firmen, die ihren Strombedarf mit erneuerbaren Energien bedecken  – vielleicht fällt es auch nicht mehr auf. Ich sehe aber weder in der Politik, noch in der deutschen Wirtschaft einen Ansatz, die Energiewende als wirtschaftlichen Chance zu betrachten – obwohl es doch heute kaum eine Branche mit solch positiven Zukunftaussichten gibt.

    Sehe ich das falsch oder haben Sie, lieber Leser oder liebe Leserin, eine andere Meinung?

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    35 Prozent Energieeinsparung beim Waschen möglich

    Mal wieder praktische Tipps zum Sparen von Energie, auch wenn das nicht für jeden Leser neu sein mag. Kennen Sie diese Tipps schon, halten Sie sich daran? Hat jemand noch weitere  Tipps?

    „Wer die Waschprogramme und das Waschmittel optimal einsetzt, spart Energie. Das entlastet nicht nur die Umwelt sondern auch die Haushaltskasse. So lassen sich die Ausgaben für Strom und Waschmittel merklich senken“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, anlässlich des Aktionstages „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“. Häufig wird wärmer gewaschen als erforderlich. Durch die Wahl niedrigerer Waschtemperaturen lässt sich jedoch der Energieverbrauch der Waschmaschine um über 35 Prozent pro Waschgang senken.

    Wer Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen möchte, sollte zusätzlich die folgenden einfachen Hinweise berücksichtigen:

    1. Waschmaschinen nur voll beladen starten – bei Voll- und Colorwaschmitteln mindestens 4,5 kg Wäsche, für Feinwaschmittel 2,5 kg Wäsche.
    2. Wäsche sortieren und das jeweils erforderliche Waschmittel (Voll-, Color- oder Feinwaschmittel) einsetzen.
    3. Nach Dosieranweisung dosieren. Dabei auf den Verschmutzungsgrad achten.
    4. Auf eine Vorwäsche kann verzichtet werden.
    5. Für Weißwäsche reichen häufig 40°C bis maximal 60°C. Für Buntwäsche sind meist nur 30°C erforderlich. Kochwäsche ist nur in Ausnahmen notwendig – zum Beispiel, um Erreger ansteckender Krankheiten abzutöten.
    6. Bevorzugt konzentrierte Waschmittel in Nachfüllpackungen verwenden. Superkompaktwaschmittel, bei denen je ein Mittel für Farbiges und Weißes verwendet wird, schneiden ökologisch nur geringfügig schlechter ab als Baukasten-Waschmittel. Die Nachfüllpackung spart Verpackungsmaterial.
    7. Beim Neukauf der Waschmaschine auf den Energie- und Wasserverbrauch achten.

    Sparen können die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur beim Wäschewaschen. Auch beim Geschirrspülen zahlt sich Sparsamkeit für die Umwelt und die Haushaltskasse aus. Für Geschirrspülmaschinen gilt daher ebenfalls: Beim Neukauf auf energie- und wassersparende Modelle achten. Nur voll beladen benutzen und auf Vorspülen soweit wie möglich verzichten.

    Strom | , | 2 Kommentare

    Themen gehen mir nicht aus

    Nein, an fehlenden Themen liegt es nicht, dass ich in letzter Zeit so wenige Artikel geschrieben habe. Es sind einfach verschiedene Sachen zusammen gekommen. Mein DSL-Modem hatte Probleme, so dass sich die Ladezeiten vervielfacht hatten. Heute kam das neue Modem von Alice und alles ist wieder gut. Dann kommen Motivationsprobleme hinzu, nach dem Alltagsstreß bei der Arbeit hatte ich abends oft keine Lust noch was zu schreiben und für meine Familie und mein Privatleben musste ich auch mal was tun.

    Jetzt werde ich aber doch mal wenigstens ein paar Artikel schreiben, damit es für Sie, liebe Leser, weitergeht.

    Allgemein | 1 Kommentar

    Sichere und bezahlbare erneuerbare Stromversorgung bis 2050

    „Deutschland kann im Jahr 2050 zu hundert Prozent klimaschonend mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.“ Das erklärte der Vorsitzende des SRU, Prof. Dr. Martin Faulstich, heute im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages. Dort präsentierte der SRU seine Szenarien für eine regenerative Stromversorgung in Deutschland. Prof. Faulstich forderte: „Die Bundesregierung muss jetzt die Weichen für den Umbau des Energiesystems stellen.“
    Der Energieexperte des Rates, Prof. Dr. Olav Hohmeyer, betonte: „Für die Übergangszeit sind weder Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke noch neue Kohlekraftwerke erforderlich. Die Brücke zu den erneuerbaren Energien steht bereits“.

    Mit verschiedenen Szenarien zeigt der SRU, dass eine vollständig erneuerbare Stromversorgung bis 2050 zu wettbewerbsfähigen Kosten möglich ist. Dabei ist Versorgungssicherheit zu jeder Stunde des Jahres gewährleistet. Damit ergibt sich zugleich eine Chance für nachhaltige Innovationen, die den Standort Deutschland auch in diesem Bereich zukunftsfähig machen.

    Die Szenarien stützen sich auf Modellberechnungen des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt). Das verwendete REMix-Modell gehört zu den besten und genauesten in Europa und arbeitet mit extrem hoher zeitlicher Auflösung. weiterlesen »

    erneuerbare energien | | 1 Kommentar