Die Pelletheizung und ihre Vorteile

Gastbeitrag von Fabian Piotrowski, www.heizungsfinder.de , als drittem Teil einer Serie von Artikeln zum Thema Heizung (weitere Beiträge sind willkommen).

Das Heizen mit Holz gewinnt in Zeiten explodierender Energiepreise immer mehr an Bedeutung. Grund dafür ist die kostengünstige Heizform, ebenso wie der hohe Wirkungsgrad der Holzpellets. Insbesondere der Umwelt kommt die Pelletheizung zugute. Denn Holz als Rohstoff zum Heizen wächst auf natürliche Weise nach. Beim Abbrennen der Pellets wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum aufgenommen hat. Außerdem sind die Heizkessel einer Pelletheizung so angefertigt, dass sie einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzen und nur geringe Schadstoffmengen ausstoßen.

Als Brennstoff dienen Hobel- und Sägespäne, die unter hohem Druck in Form, nämlich zu den Pellets, gepresst werden. Diese Abfallprodukte fallen ohnehin bei der Holzverarbeitung an und können in Form der Pellets noch weiter verwertet werden. Sie dürfen allerdings nicht mit Zusatzstoffen versetzt sein. Ebenfalls wird den Spänen durch den hohen Druck beim Zusammenpressen sehr viel Feuchtigkeit entzogen. Durch die hohe Trockenheit entsteht aber auch ein deutlich höherer Energiegehalt der Pellets.

Verwendung der Pelletheizung

Die Pelletheizung kann wahlweise als Einzelofen oder als Zentralheizung eingesetzt werden. In ersterem Fall stellt sie eine Zusatzheizung dar, die bei Bedarf eingeschaltet wird. Der Ofen wird meist im Wohnraum aufgestellt und arbeitet mit offener Flamme, was gleichzeitig noch ein romantisches Flair verbreitet. Ebenfalls ist die Versorgung mit Brennstoff recht einfach. Am Ofen findet sich ein Vorratsbehälter, der von Hand mit frischen Pellets aufgefüllt wird. Diese gelangen von hier aus direkt in den Brennraum. Auch die Heizleistung der Pelletheizung kann individuell von Hand oder mit einem Thermostat eingestellt werden.

Als Zentralheizung eignet sich die Pelletheizung ebenfalls. Sie wird dabei oftmals mit anderen Heizsystemen auf Basis regenerativer Energien verwendet, wie einer solarthermischen Anlage, bei der das Brauchwasser erhitzt wird.

Die Brennstoffe

Die Brennstoffe, also die Pellets, können ebenso wie Öl oder Gas einmal jährlich angeliefert werden. Sie werden dann entweder direkt in einen entsprechenden Tank gefüllt oder säckeweise in einem speziellen Silo gelagert. Wichtig ist, dass der Lagerort vor Feuchtigkeit bestens geschützt ist, um den Wirkungsgrad der Pellets nicht unnötig zu beeinflussen. Bei großen Heizanlagen wird ein Förderband eingesetzt, dass die Holzpellets direkt zur Pelletsheizung transportiert, wo sie dann zur Beheizung des gesamten Hauses verwendet werden.

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Programmierbare Heizkörperthermostate: Energiesparer oder Energiefresser? Teil 2

Gastbeitrag von Benjamin Wirries, Die Einsparinfos, in zwei Teilen im Rahmen der Artikelserie zum Thema Heizung (weitere Beiträge sind noch willkommen)

Die Hersteller dieser Ventile geben stets ein Einsparpotential von bis zu 30% an. Dies wäre bei einer Gasheizung etwa ein Einsparpotential von 37,80 € pro Heizkörper. Diese Zahl stellt jedoch die maximal mögliche Einsparung bei einem durchschnittlichen Energieverbrauch dar. Im Normalfall werden die Heizkörper ja geregelt und viele Heizungsanlagen verfügen auch über eine Nachtabsenkung.

Ganz entscheidend dafür, ob sich die Anschaffung eines Energiesparreglers lohnt ist das persönliche Heizverhalten. Daher betrachten wir im folgenden die Wohnzimmer von zwei Beispielhaushalten mit gleicher Wohnfläche, Personenanzahl, Heizsystem…. .

Haushalt A:
Der Thermostat auf dem Heizkörper steht den ganzen Tag auf Stufe 3, da man es nach der Arbeit, wenn man heim kommt gleich warm haben möchte. An fünf Arbeitstagen in der Woche werden daher die Räume für jeweils 9 Stunden zusätzlich auf einer Temperatur von 21 °C gehalten, obwohl niemand in der Wohnung ist. In dieser Zeit könnte mit einem programmierbaren Thermostat die Raumtemperatur auf 16°C gesenkt werden und eine halbe Stunde, bevor die Personen von der Arbeit heimkommen den Raum wieder auf die gewünschten 21°C aufheizen. Diese Absenkung der Raumtemperatur für achteinhalb Stunden um 5°C könnte in dieser Zeit 30% Heizenergie sparen. Wenn man davon ausgeht das die Absenkung der Raumtemperatur um 1°C den Energieverbrauch um 6% sinken lässt Zusätzlich hat der Haushalt keine Nachtabsenkung der Heizung eingestellt. Für sieben Stunden pro Nacht könnte daher noch einmal die Raumtemperatur um 5°C gesenkt werden, da die Bewohner nachts die Thermostate an ihrem Heizkörper nicht herunterdrehen. Insgesamt könnte mit einem Energiesparregler so an 91,5 Stunden pro Woche Heizenergie gespart werden (das sind 54% der Wochenstunden). Diese 54% multipliziert mit den 30% Heizkostenersparnis während der Absenkphasen ergibt ein Einsparpotential von ca. 16% der Heizenergie. (Dieser Wert ist natürlich sehr stark vom Standort des Heizkörpers und vom Heizverhalten abhängig. Er kann nach oben oder nach unten abweichen.)

Haushalt B:
Hier werden die Räume grundsätzlich nur auf einer Temperatur von 15-16°C gehalten. Die Bewohner regeln aktiv über die konventionellen Thermostate die Raumtemperatur auf 21°C, wenn sie nach der Arbeit heimkommen. Bis der Raum warm ist wird halt ein Fleece-Pullover übergezogen. In den Räumen hängen Thermometer, so das man die Raumtemperatur auch überwachen kann. Nachts wird die Heizungsanlage über eine Nachtabsenkung generell heruntergeregelt. Das Einsparpotenzial für einen Energiesparregler in der Stube geht daher gegen Null, da es praktisch keine Zeiten gäbe in denen er die Raumtemperatur zusätzlich herunterregeln könnte.

Bei der Verwendung eines programmierbaren Thermostates könnte es sogar zu einem Mehrverbrauch kommen. Stellen Sie sich vor, die Bewohner kommen einmal pro Woche außerplanmäßig zwei Stunden später heim als erwartet. In diesen Fällen würde der Energiesparregler schon die Temperatur des Raumes auf 21°C regeln, obwohl gar niemand daheim ist.

Das persönliche Heizverhalten ist entscheidend:
Die beiden Beispiele oben stellen sicherlich zwei extreme Positionen dar. Die Masse der Bevölkerung wird sicherlich zwischen diesen Verhaltensbeispielen bewegen. Entscheidend ob der Einsatz eines Energiesparreglers Sinn macht ist das Heizverhalten der Bewohner in den Haushalten und der Ort an dem er verwendet werden soll. Leider kann nicht generell gesagt werden, dass der Einsatz von programmierbaren Thermostaten x % an Heizenergie pro Jahr spart.

Umso wichtiger ist es möglichst viele Leute darüber aufzuklären wie sie effizient heizen und wo es verhaltensabhängige Einsparpotentiale gibt. Gerade der zweite Punkt gestaltet sich in der Beratung häufig als etwas schwierig. 80% der Haushalte sagen zwar, dass sie sehr bewusst heizen, um Energie zu sparen. Im Alltag schleichen sich dann aber doch häufig wieder Verhaltensmuster ein, die einen sparsamen Umgang mit der Heizenergie zunichte machen.

Fazit:
Programmierbare Energiesparregler können durchaus helfen Heizenergie einzusparen, auch wenn die Angaben der Hersteller übertrieben sind. Wie hoch genau das Einsparpotential im einzelnen ist hängt allerdings einmal vom Standort des Heizkörpers ab, der mit einem solchen Energiesparregler ausgerüstet werden soll. Der zweite, entscheidendere Punkt, ist das Heizverhalten der Bewohner des jeweiligen Haushaltes, das in vielen Fällen suboptimal ist. Die Entscheidung ob sich ein Haushalt ein solches Gerät anschafft, wird jedoch häufig auch durch ein Bedürfnis nach mehr Komfort bei der Heizungsregelung beeinflusst. Eine Empfehlung in der Beratung für oder gegen solche Geräte sollte also stets fallspezifisch gegeben werden.

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Programmierbare Heizkörperthermostate: Energiesparer oder Energiefresser? Teil 1

Gruenspar.de

Gastbeitrag von Benjamin Wirries, Die Einsparberater OHG, in zwei Teilen im Rahmen der Artikelserie zum Thema Heizung (weitere Beiträge sind noch willkommen)

Programmierbare Heizkörperthermostate, auch Energiesparregler genannt, werden gerade in der kalten Jahreszeit an vielen Stellen als „DIE“ Möglichkeit zum Energiesparen auch für Miethaushalte angepriesen. Im folgenden möchte ich kurz erläutern welche Einsparpotentiale mit diesen Geräten zu erzielen sind, und ob sich eine Anschaffung solcher Produkte lohnt.

Was versteht man unter programmierbaren Heizkörperthermostaten?

Die Energiesparregler bestehen aus einer Einheit, die in der Regel ein Thermometer, eine Zeitschaltuhr und einen Elektromotor beinhaltet. Sie werden an Stelle der normalen Thermostate auf die Ventile der Heizkörper montiert. Für die Montage an die Vielzahl der Ventiltypen bei den Heizkörpern sind teilweise separat erhältliche Adapter nötig. Danach wird an dem Energiesparregler festgelegt, wann am Tag welche Temperatur in dem jeweiligen Raum gehalten werden soll. Dies kann für unterschiedliche Wochentage differenziert eingegeben werden. Anschließend regelt der programmierbare Heizkörperthermostat nach den einprogrammierten Vorgaben selbsttätig die Heizleistung der Heizkörper mit Hilfe, des über Batterien betriebenen, Elektromotors. Die Preise für solche programmierbaren Heizkörperthermostate variieren, je nach Ausstattung und Hersteller zwischen 23 und 60 €.

Wie viel Energie wird über einen Heizkörper im Schnitt abgegeben?

Diese Frage ist etwas schwer zu beantworten, zumindest mit den Daten die mir zur Verfügung stehen. Ich werde die Daten daher ableiten, am besten wäre es an dieser Stelle sicherlich die Kalorimeter-Daten von einigen tausend Haushalten zur Verfügung zu haben.

Laut statistischem Bundesamt betrug 2008 die Wohnfläche die im Durchschnitt pro Haushalt vorhanden war 86,4 m². Die Haushaltsgröße betrug 2,2 Personen im Schnitt und es waren 4,4 Räume plus Küche und Bad, also insgesamt 6,4 Räume, vorhanden. (zu den Daten des statistischen Bundesamtes)

Insgesamt gehe ich daher in den weiteren Berechnungen von 6,4 beheizten Räumen pro Haushalt aus, die jeweils einen Heizkörper enthalten.

2007 haben die privaten Haushalte rund 1.653 PJ Energie für die Raumwärme verbraucht (Quelle UBA). Das macht pro Haushalt rund 11.500 kWh an Heizenergie pro Jahr. Teilt man diese 11.500 kWh nun auf die 6,4 Heizkörper je Wohnung auf, so kommt man auf einen rechnerischen Wert von etwa 1.800 kWh Heizenergie pro Heizkörper und Jahr.

Wie viel Energie lässt sich mit einem solchen Thermostat einsparen?

Die Hersteller dieser Ventile geben stets ein Einsparpotential von bis zu 30% an. Dies wäre bei einer Gasheizung etwa ein Einsparpotential von 37,80 € pro Heizkörper. Diese Zahl stellt jedoch die maximal mögliche Einsparung bei einem durchschnittlichen Energieverbrauch dar. Im Normalfall werden die Heizkörper ja geregelt und viele Heizungsanlagen verfügen auch über eine Nachtabsenkung.

Ganz entscheidend dafür, ob sich die Anschaffung eines Energiesparreglers lohnt ist das persönliche Heizverhalten. Daher betrachten wir im folgenden die Wohnzimmer von zwei Beispielhaushalten mit gleicher Wohnfläche, Personenanzahl, Heizsystem…. .

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Kältewelle zeigt Bedeutung von Maßnahmen zur Reduzierung der Heizkosten

Deutschland friert: Minusgrade sorgen dafür, dass die Heizungen seit Wochen auf Hochtouren laufen. Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen. „Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie“, sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Heizspiegelkampagne. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung muss allein im Januar mit Zusatzkosten zwischen 15 und 20 Euro gerechnet werden. Bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung liegen die Mehrausgaben noch höher. Ob die Heizkosten zu hoch sind und ob der energetische Zustand des Gebäudes dafür verantwortlich ist, zeigt ein Heizgutachten. Auf www.heizspiegel.de kann es kostenfrei angefordert werden. Für Mieter umfasst das Gutachten ein zusätzliches Informationsschreiben für den Vermieter. Die Heizspiegelkampagne wird von der gemeinnützigen co2online GmbH initiiert und vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.

Heizgutachten als Energieausweis-Alternative für Bestandsmieter

„Änderungen im Nutzerverhalten – etwa das Runterregeln der Thermostate oder das Abdichten der Fenster – können zur Entlastung bei den Heizkosten beitragen. Doch langfristig helfen oft nur Modernisierungen am Gebäude“, so Stefanie Jank. Sie sind die nachhaltigste Variante, sich unabhängiger von Dauerfrost und wieder steigenden Energiepreisen zu machen. Das Heizgutachten bewertet den energetischen Zustand des Gebäudes und der Wohnung. Es zeigt, wo und in welchem Umfang Sparpotenzial besteht. So bekommen auch Bestandsmieter, die keinen Zugriff auf den Energieausweis haben, präzise Informationen über den energetischen Zustand des Hauses.

Mieter und Hauseigentümer können das 12-bis16-seitige Heizgutachten bequem anfordern. Einfach den Gutschein auf der Startseite von www.heizspiegel.de ausdrucken, ausfüllen und gemeinsam mit einer Kopie der vergangenen Heizkostenabrechnung an die angegebene Adresse schicken. Innerhalb weniger Wochen erstellt co2online das Gutachten und empfiehlt konkrete Schritte, wie zum Beispiel mögliche Modernisierungen oder entsprechende Fördermöglichkeiten. Mieter erhalten zudem eine fachliche Stellungnahme, mit der sie ihren Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren können.

Eine Nutzerbefragung zeigt, dass mehr als 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihre Vermieter weiterleiten. Jeder Vierte reagiert daraufhin mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme. Dadurch können der Heizenergieverbrauch, die Heizkosten und die umweltschädlichen CO2-Werte des Hauses stark reduziert werden. Mit jedem individuellen Heizgutachten werden so im Durchschnitt 80 Tonnen CO2, bezogen auf die Lebensdauer der Bauteile (20 Jahre), vermieden. Es stößt zudem durchschnittlich einen zusätzlichen Umsatz von 21.500 Euro im Bau- und Ausbaugewerbe an.

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Solarverband übt scharfe Kritik an Koalitionsplänen zu Solarförderung

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) übt scharfe Kritik an Plänen der Koalition, die Solarstromförderung zum 1. Juni um 16 Prozent zu reduzieren. Das gegenüber der Gesetzesvorlage des Bundesumweltministers um zwei Monate verschobene Inkrafttreten der Förderabsenkung sei keine substantielle Hilfe für die Branche. Beim vordringlichen Problem der deutschen Solarindustrie mit den Kürzungsplänen, dem gesamten Kürzungsumfang bis zum Januar 2011, habe sich die Politik bislang nicht bewegt.

Dazu BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig: „Sollte diese Kürzungspläne umgesetzt werden, droht eine Insolvenzwelle und der Verlust tausender Arbeitsplätze. Dies ist vor dem Hintergrund existenzgefährdend, dass bereits zum 1. Januar 2011 erneut eine deutliche Reduzierung der Fördersätze vorgesehen ist.“ Die Solarbranche appelliert an die Bundesregierung, den Produktionsstandort Deutschland durch eine Nachbesserung der Kürzungspläne im weiteren Gesetzgebungsverfahren zu erhalten.

Protest ausdrücken:

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Die Wärmepumpe – Eine moderne, umweltbewusste und teure Art zu heizen?

Gastbeitrag von Pascal Tilgner, www.heizungsfinder.de , als erstem Teil einer Serie von Artikeln zum Thema Heizung (weitere Beiträge sind willkommen).

Keine Frage wird in der heutigen Zeit so oft gestellt, wie: Wie viel kostet mich das? Verständlich, wenn man die momentane Wirtschaftslage betrachtet. Jeder möchte sparen wo es nur geht. Und das trifft natürlich auch auf jene Menschen zu, die mit dem Gedanken spielen, ein Haus zu bauen. Da es im Neubau inzwischen Pflicht ist, erneuerbare Energien einzusetzen, vermuten natürlich viele, dass ihnen auf lange Sicht dieser ökologische Fortschritt trotz staatlicher Förderung teuer zu stehen kommt, der Aufwand den Nutzen überwiegt. Zu Recht oder doch eher nicht? Bevor diese Frage eindeutig beantwortet wird, wollen wir ansatzweise die Wärmepumpe etwas näher betrachten, die ja ebenfalls für diesen ökologischen Fortschritt steht.

Die Wärmepumpe – Der Umwelt zuliebe

Dass umweltschonendes Heizen in sehr enger Verbindung mit der Nutzung von erneuerbaren Energien steht, ist weithin bekannt. Moderne Heizanlagen machen sich diese erneuerbaren Energien zunutze und kommen ohne fossile Brennstoffe aus. Aufgrund des technologischen Fortschritts können Hausbesitzer, die eine Modernisierung eines Altbaus ins Auge fassen, und jene, die einen Neubau planen, aus einer recht großen Anzahl dieser modernen Heizungsanlagen wählen. Die Wärmepumpen Heizung ist eine dieser fortschrittlichen Systeme. Fällt die Entscheidung also auf eine Wärmepumpe, sollte auf eine genaue Planung geachtet werden. Denn nicht jede Wärmepumpe eignet sich für jedes Modernisierungs- oder Bauvorhaben.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Um die richtige Wahl in Bezug auf eine Wärmepumpe treffen zu können, sollte ein Energieberater zu Rate gezogen werden. Dieser entscheidet aufgrund der jeweiligen Gegebenheiten über die Wärmepumpe, die in Frage kommt. Dabei sind die Lage und das Ausmaß – also die Größe – des Grundstücks, die üblichen Heizgewohnheiten der Hausbewohner und das vorherrschende Klima in der Umgebung nur einige der Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Nachdem die Faktoren analysiert wurden, steht schließlich auch fest, welche Wärmequelle für die Wärmepumpe genutzt werden kann.

So gibt es die Luft/Wasser-Wärmepumpe, deren Wärmequelle die Außen- oder die Raumluft sein kann, oder die Sole/Wasser-Wärmepumpe, deren Wärmequelle das Erdreich ist. Das Grundwasser dient als Wärmequelle für die Wasser/Wasser-Wärmepumpe. Und schließlich gibt es noch die Luft/Luft-Wärmepumpe, welche im eigentlichen Sinne jedoch eine Lüftungsanlage mit zusätzlich eingebauter Wärmepumpe ist und die Abluft als Wärmequelle nutzt.

Die Wärmepumpe – Heizen im Einklang mit der Natur

Dass ein System mit Wärmepumpe eine moderne Methode ist, mit der Warmwasser und Wärme für die Heizung bereitgestellt werden kann, wurde bereits geklärt. Doch wie genau funktioniert das umweltschonende Heizen?

In einem Wärmepumpen Heizsystem wird – wie bereits erwähnt – die Wärme der Umwelt als Wärmequelle genutzt. Es wird also der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdboden die Wärme entzogen. Die Temperatur der entzogenen Umweltwärme ist jedoch meistens bedeutend niedriger als die Temperatur, die im Endeffekt benötigt wird. Die Wärmepumpe sorgt daher für eine Erhöhung der Temperatur, ehe die Wärme an den Heizkreislauf abgegeben wird.

Das in der Wärmepumpe zirkulierende Kältemittel, welches eine sehr niedrige Verdampfungstemperatur hat, entzieht dem Wärmequellenkreislauf die Wärme. Dann erfolgt durch die Antriebsenergie in einem Kompressor eine Verdichtung des verdampften Kältemittels, wodurch sich der Druck erhöht und die Temperatur ansteigt. Das Kältemittel wird im nächsten Schritt schließlich wieder verflüssigt und die darin gespeicherte Wärme, also die Wärme, die der Umwelt entzogen wurde, plus der Antriebsenergie, wird dann an das Heizungssystem abgegeben.

Die Wärmepumpe und ihre Kosten

Es ist Fakt, dass eine Wärmepumpe eine fortschrittliche und umweltschonende Art zu heizen ist. Diese Feststellung allein reicht vielen schlussendlich dennoch nicht aus, um sich für eine Wärmepumpe zu entscheiden. Es bringt schließlich keinem noch so umweltbewussten Bauherren etwas, wenn ein ökologisch fortschrittliches Heizsystem das Budget sprengt.

Betrachtet man also die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe näher, ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese höher als bei anderen Heizungen liegen. In Bezug auf die Betriebs-, Verbrauchs- und Wartungskosten ist sie jedoch unbestreitbar preiswert. Wärmepumpen brauchen im Vergleich zu anderen Stromheizungen nur geringe Kilowatt Strom, haben keinen Brenner, der eine Wartung benötigen würde, und die Kosten für den Schornsteinfeger entfallen gänzlich.

Der höhere Anschaffungspreis amortisiert sich im Laufe der Zeit und stellt damit die Effizienz der Wärmepumpe eindeutig unter Beweis. Zwar können die genauen Kosten einer solchen Heizungsanlage nur durch eine gute, fachliche Beratung und Planung festgestellt werden. Die anfängliche Frage, ob der Einsatz erneuerbarer Energien dem Häuslebauer im Endeffekt vielleicht doch teuer zu stehen kommt, kann jedoch getrost mit einem Nein beantwortet werden!

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Große Zustimmung in allen Bundesländern zu Erneuerbaren

Mehrheit der Bevölkerung für Ausbau der Erneuerbaren EnergienEine deutliche Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland spricht sich für einen starken Ausbau der Erneuerbaren Energien aus. Die jährliche Forsa-Umfrage zur Akzeptanz Erneuerbarer Energien belegt erstmals repräsentativ für jedes einzelne Bundesland die hohe gesellschaftliche Zustimmung zu regenerativer Energieerzeugung. Demnach wünschen sich insbesondere die Menschen in Süddeutschland mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen in ihrer Region. Mehrheitlich erwarten die Befragten ein stärkeres Engagement ihrer Landes- und Kommunalpolitiker in Bezug auf Erneuerbare Energien.

“Die Akzeptanz von Erneuerbaren Energien ist bundesweit nach wie vor überwältigend“, bilanziert Jörg Mayer, Geschäftführer der Agentur für Erneuerbare Energien und Auftraggeber der Forsa-Umfrage. „Wir beobachten seit Jahren einen Bevölkerungsanteil von mehr als 90 Prozent, dem der Ausbau und die verstärkte Nutzung der Erneuerbaren Energien wichtig bis außerordentlich wichtig ist“, so Mayer weiter. Fast 80 Prozent der Befragten geben an, den eigenen Strom am liebsten aus Erneuerbaren Energien zu beziehen.

Mit mehr als 4.800 befragten Personen bundesweit ist die Umfrage auch auf Bundesländerebene repräsentativ. Dabei zeigen sich zwar regionale Unterschiede, die Zustimmung zu Erneuerbaren Energien ist aber generell in allen Bundesländern sehr hoch. Dies trifft auch zu beim Blick auf die Präferenzen der Bürger für die einzelnen Energieträger: Fast 80 Prozent der Befragten geben an, den eigenen Strom am liebsten aus Erneuerbaren Energien zu beziehen. Kohle- und Atomstrom sind und bleiben bei dieser Frage abgeschlagen im einstelligen Prozentbereich. „Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat aus dieser deutlichen gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung die richtigen Schlüsse gezogen, wenn er dafür plädiert, die konventionellen Kraftwerke möglichst rasch durch Erneuerbare Energien zu ersetzen“, so Jörg Mayer im Hinblick auf die aktuelle energiepolitische Debatte in Deutschland.

Insbesondere in Süddeutschland würden die Befragten mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen (vor allem Windkraftanlagen) auch in der eigenen Nachbarschaft begrüßen. Doch auch in den norddeutschen Bundesländern, wo die Erneuerbaren Energien bereits einen hohen Anteil am Stromverbrauch haben, fordert eine überdurchschnittliche Mehrheit, mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht zu warten und die Nutzung herkömmlicher Energieträger wie Kohle, Gas und Atomkraft zu verringern. Und quer durch alle Regionen Deutschlands zieht sich die mehrheitliche Erwartung, dass sich Landes- und Kommunalpolitiker stärker für Erneuerbare Energien engagieren sollen. Daraus schließt Jörg Mayer: „Vereinzelte lautstarke Proteste sollten die Politiker nicht darüber hinwegtäuschen, dass Erneuerbare Energien ein Gewinnerthema für alle Bürger sind.”

Alle Ergebnisse der Forsa-Umfrage sind im Tabellenband zu finden. Detailierte Auswertungen zu ausgewählten Bundesländern finden Sie auf der Seite der Meinungen.

Und wie sieht es mit der Realität aus? Von den Medien werden Gegner von Solar-Freiflächenanlagen oder von Windparks ausführlich präsentiert, als wären es so viele Gegner wie bei der Atomkraft. Und die Bundesregierung beeilt sich Deutschlands Vorsprung in der Photovoltaik-Industrie schleunigst abzubauen und lässt sich ihre Arbeit von den alten Energieversorgern diktieren.

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Höhere Stromeffizienz in Klinikneubauten und im Bestand

Ein passender Beitrag zu den zahlreichen Artikeln über Energieeffizienz und Energieversorgung in Krankenhäusern, siehe unten:

Der Energieverbrauch in Krankenhäusern ist hoch. Wissenschaftler wollen nun alle Funktionsstellen im Krankenhaus untersuchen und ein neuartiges Instrument zum Energiesparen entwickeln. Damit beschäftigt sich das Forschungsprojekt “Krankenhaus plus”, das mit 1,85 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über vier Jahre gefördert wird. Durchgeführt wird das Vorhaben von der TU Berlin, Fachgebiet “Entwerfen von Krankenhäusern und Bauten des Gesundheitswesens”. Es gehört zum 5. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung, Schwerpunkt “Energieoptimiertes Bauen” (EnOB). Entwickelt werden sollen Bauten mit minimalem Primärenergiebedarf und hohem Nutzerkomfort – und das bei moderaten Investitionen und deutlich reduzierten Betriebskosten.

“Krankenhaus plus” soll Strategien erarbeiten, wie die Energieeffizienz für Krankenhäuser sowohl im Bestand als auch für Neubauten verbessert werden kann. “Wir haben in Krankenhäusern nicht nur einen hohen Energieverbrauch, sondern auch ein enormes Einsparpotenzial, das wir mit unseren Forschungen erschließen werden”, sagt Prof. Christine Nickl-Weller, die das Forschungsprojekt leitet. Möglich werden soll dies über ein Gesamtkonzept auf der Basis innovativer Technologien wie zum Beispiel der Nutzung der Verdunstungskälte zur Gebäudekühlung oder des Einsatzes integrierter Tages- und Kunstlichtbeleuchtung.

“Krankenhaus plus” im Detail

Die Forschungsarbeiten gliedern sich in drei Teilprojekte: Teilprojekt I beschäftigt sich mit der energetischen Analyse des Krankenhauses Agatharied in Bayern.

Teilprojekt II soll mit der Entwicklung eines Neubaus für das Universitätsklinikum in Frankfurt/Main demonstrieren, wie die Planung auf dem Weg zu einem “funktionell und energetisch optimierten Gebäude” gestaltet werden muss – und zwar als ein Prozess, der Planer, Ingenieure und Energiefachleute von Beginn an zusammenführt. In diesem Projekt sollen in einer zweijährigen Messphase aber auch Energieverbrauch und Energieströme in dem zu entwickelnden Haus erfasst und das Energiesparpotenzial aufgezeigt werden.

Im Teilprojekt III wird der Energieverbrauch der einzelnen Funktionsstellen eines Krankenhauses, also der OP-Säle, Labore, Fachabteilungen untersucht, um Synergien aufzuzeigen. Dahinter steht die Idee, die Abwärme jenen Bereichen zuzuführen, die sie benötigen – zum Beispiel den Krankenzimmern und Aufenthaltsbereichen.

Der wissenschaftliche Ansatz, die Funktionsstellen eines Krankenhauses energetisch zu betrachten, ist neu. Mit ihm kann ein Modell entwickelt werden, das die Bewertung des krankenhausspezifischen Energiebedarfs auf andere Objekte übertragbar macht. Zurzeit fehlt dafür in Deutschland ein Instrumentarium. Das Forschungsprojekt soll diese Forschungslücke schließen.

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Deutliche Mehrheit gegen geplante sofortige, deutliche Absenkung der Solarstromförderung

Ein klares Nein zur geplanten Kürzung der Solarförderung ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die Infratest dimap im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) durchgeführt hat. Danach sind 84 Prozent der deutschen Bevölkerung gegen die vom Bundesumweltminister geplante, sofortige und deutliche Absenkung der Solarstromförderung.

Infratest dimap befragte in den letzten Tagen 1.000 Bundesbürger, ob die über die Stromrechnung gezahlten Zuschüsse für Solarstrom entweder deutlich gesenkt werden sollen oder in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum oder gar nicht gekürzt werden sollen. Das Ergebnis: 54 Prozent aller Befragten sagten, die Kürzungen sollen in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum erfolgen und 30 Prozent sprachen sich dafür aus, die Vergütung für Sonnenstrom solle überhaupt nicht gekürzt werden. Nur 12 Prozent befürworteten eine sofortige und deutliche Kürzung. Vier Prozent der Befragten wussten es nicht oder machten keine Angaben.

„Diese Umfrage zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit mit den drastischen und völlig übereilten Kürzungsplänen des Bundesumweltministers nicht einverstanden ist”, sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. “Die Bundesregierung sollte dieses eindeutige Votum der Bevölkerung ernst nehmen und die Pläne für eine Absenkung der Solarförderung deutlich entschärfen”, forderte Körnig.

Die Ablehnung einer sofortigen und deutlichen Kürzung bei der Solarenergie zieht sich durch alle Wählerschichten. Wählerinnen und Wählern der CDU/CSU sind zu 83 Prozent dagegen, SPD-Wähler zu 88 Prozent. Bei den FPD-Wählern sind es immerhin 79 Prozent und Anhänger der Linken und von Bündnis90/Die Grünen sagen jeweils 88 Prozent Nein zur raschen, starken Kürzung der Förderung.

„Hier zeigt sich, dass es inzwischen große Zustimmung für die Photovoltaik in nahezu allen Wählerschichten gibt. Der vom Umweltminister geplante Förder-Kahlschlag ignoriert den Wählerwillen.”, so Körnig.

Eine Online-Unterstützerliste mit aktuell 4.733 Unterstützern sammelt noch weitere Unterschriften gegen die geplante sofortige, deutliche Absenkung der Solarstromförderung. Mit Hilfe von Twitter oder Facebook könnten es deutlich mehr sein, wieder einmal schade, dass die Solarbranche nicht die Chancen und Möglichkeiten der neuen Medien nutzt.

Daher habe ich dieses Vakuum genutzt und eine Facebook-Gruppe gegründet, die weitere unterstützer sammeln soll. Aktuell sind es  4.740 Unterstützer


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