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Auswirkung der Kürzung der PV-Einspeisevergütung auf den Markt

25. Januar 2010

Aus der internationalen Sicht auf die Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisevergütung habe ich diesen Bericht des Anlagen-Lieferanten isuppli gefunden. Hier geben sie einen Ausblick auf die zu erwartende Marktentwicklung in 2010. Demnach wird es bis Ende April einen großen Ansturm geben, der nach erfolgter Kürzung extrem einbricht. Erst gegen Ende des Jahres wird sich der Markt langsam wieder erholen. Zudem wird eine Konsolidierung des Marktes erwartet, bei der vor allem die großen Firmen als Gewinner hervorgehen, welche die komplette Wertschöpfungskette abdecken.

Posted via web from energynet’s posterous

· Gelesen: 2877 · heute: 7

9 Kommentare zu “Auswirkung der Kürzung der PV-Einspeisevergütung auf den Markt”

  1. Erhard sagt:

    Hallo Andy,

    ich würd mal sagen die haben sich im Januar grandios verschätzt. :-)

    leider…

  2. Andy sagt:

    Liegt das jetzt am Wetter oder an der Diskussion um das EEG?

  3. Knut sagt:

    Wären wir in einer halbwegs normalen Konjunkturphase, würden die Auswirkungen nicht so drastisch ausfallen, wie sie zu erwarten sind. So allerdings spielt die ganze Geschichte auffällig in die Hände der Atomlobby, die ja nun auch prompt die Verlängerung der Reaktorlaufzeiten erhält, weil die Alternativen/Regenerativen natürlich bei drastisch Statusverschlechterung nicht die erforderlichen Strommengen in time liefern können werden.

    Das man bekloppterweise damit glechzeitig den internationalen Vorsprung im Bereich Solar vollkommen ungerechtfertigt verspielt, ist dem Lobby-Knirps in der Regierungsverantwortung offensichtlich gleichgültig. Der Solar-Verband hat offenbar weniger gezahlt als die grossen 4 und die Atom-Lobby.

  4. Erhard sagt:

    Hallo Andy,

    bei uns im Odenwald liegt noch Schnee und die Gesundheit unserer Monteure geht vor. Die Montage kann in Feb./März nicht nachgeholt werden.

    Ich stimme der “Kurve” zu für Februar und März. Danach käme ein Einbruch. Die Grafik kommt (grob geschätzt, ohne Jan.) auf 2.500 MW was einiges weniger wäre wie 2009. Das wären dann ca. 20% weniger Mengenumsatz und 25% weniger Geldumsatz und damit nur noch 60% von 2009!

    Aber auf was ich hinweisen will sind die Planungen die alle für das Jahr 2010 gemacht haben aufgrund einer 10%igen Absenkung. Der Januar fällt Umsatzmäßig aus. Im Feb.+März sind wir voll ausgelastet. Dann geht es ziemlich tief runter und schätzungsweise nach den Ferien geht es wieder aufwärts. Auf welches Niveau kann ich in meinem Kaffeesatz nicht lesen.

    Aber mit 2 Monaten Volle Pulle kann keiner Überleben. Wenn man uns aber 5 Monate volle Pulle (Einspeisereduzierung zum 1.7. :-) ) gibt dann ist der Umsatzeinbruch zumindest nicht so, daß Firmen Insolvenz anmelden müssen. Voraussetzung sind natürlich Einspeisevergütungen die einen Umsatz auch danach noch mögich machen.

    Mit zwei Monaten Umsatz braucht der Handwerker am Jahresende keine Bilanz mehr zu machen da ist es nämlich schon zu spät…

    Gruß Erhard

  5. Tweets die Auswirkung der Kürzung der PV-Einspeisevergütung auf den Markt | energynet erwähnt -- Topsy.com sagt:

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Andreas Kuehl, Elke Witmer-Goßner und EnergieundBau, 100erneuerbar erwähnt. 100erneuerbar sagte: RT@energynet Wie wirkt sich die Kürzung der #PV-Einspeisevergütung auf den Markt aus? http://bit.ly/7Yl9sH #pv #eeg #solar [...]

  6. Andy sagt:

    Knut, der Einschnitt sieht wirklich verdächtig nach guter Lobbyarbeit der alten Energieversorger aus. Wie dieser “Erfolg” zustande kommt, überlassen wir mal unserer Phantasie.

    Es geht meistens nur um die Industrie in der Diskussion. Wer aber nicht vergessen werden darf, ist der Handwerksbetrieb, der die Photovoltaik-Anlagen installiert. Und da gibt es sicher viele davon, besonders in Süddeutschland. Wenigstens beteiligt sich hier einer und macht kompetente Vorschläge, danke Erhard. Klingt doch logisch, dass eine weitere Kürzung nach der ohnehin geplanten 10%-igen Kürzung nach gerade mal zwei Monaten Arbeit für viele Handwerksbetriebe zu viel ist und der Ruin bedeuten kann.

    Warum legt man nicht jedes Jahr Ende Dezember fest, wie weit im kommenden Jahr zum 1.7. die Einspeisevergütung abgesenkt wird? Damit hat man genügend Planungssicherheit und muss nicht bis Ende des Jahres oder innerhalb von zwei Monaten Vollgas geben. Stattdessen hat man Anfang des Jahres gleich in einer Hauruck-Aktion ganz schnell mal die Einspeisevergütung abgesenkt, woher kam nur der Zeitdruck?

  7. Umwelthilfe fordert Korrekturen an geplanten Reduzierungen der Einspeisevergütung für Solarstrom | energynet sagt:

    [...] Andy: Knut, der Einschnitt sieht wirklich verdächtig nach guter Lobbyarbeit der alten Energieversorger aus. Wie… [...]

  8. Gedanken zur Solar-Debatte: Wo ist der gesellschaftliche Konsens? | Cleanthinking.de - Cleantech und Energie News sagt:

    [...] Energynet [...]

  9. News-Überblick KW 4 - Grünsparen statt schwarzärgern! sagt:

    [...] Auswirkung der Kürzung der PV-Einspeisevergütung Nochmal zur Kürzung der Solar-Förderung: Bei energynet.de gibt es ein Schaubild zur erwarteten Marktentwicklung 2010 bei Photovoltaik-Anlagen in Deutschland. [...]

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