Mal ein ganz anderes Thema, kommt viel zu selten vor, aber dafür umso wichtiger. Schließlich ist die nicht benötigte Energie die wichtigste Energiequelle. Autor des Textes ist Helmut König. Firmen-Pressemitteilungen veröffentliche ich nur selten, aber diese hier veröffentliche ich gerne, wegen des einfachen Prinzips und der schnellen Amortisation. Es fehlt allerdings eine konkrete Zahl,um wie viel in diesem Beispiel die Heizkosten reduziert werden konnten. Ich bin gespannt, was meine Leser darüber denken.
Wenn man heute vielen Energie-Effizienz-Beratern zuhört, dann fallen Begriffe wie CO2 Reduzierung, etwas für den Umweltschutz tun, an die Zukunft denken, Ressourcen schonen oder auf erneuerbare Energien setzen. Viel zu wenig fällt der Begriff Wirtschaftlichkeit, obwohl viele Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung Erträge bringen können, die selbst bei hoch spekulativen Anlagemöglichkeiten in der Finanzbranche nicht realisierbar wären.
Ein Beispiel dafür sind Industriehallen, an kalten Tagen sieht man es besonders deutlich: flimmernde Luft über Industriehallen, deren Oberlichter geöffnet sind. Fataler Weise versucht die Regelung der Hallenheizung, durch maximalen Einsatz die Temperatur zu halten und heizt so zum Fenster hinaus. Gleiches passiert natürlich, wenn Hallentore geöffnet sind.
Dies fiel auch dem Besitzer eines Autohauses auf, der die Euroscheine förmlich durch die Oberlichter davon flattern sah. Solche Verschwendung von Energie kann aber heute mit einfach nachrüstbaren Systemen minimiert werden. Batterielose Funksensoren, deren erforderliche Energie zum Versenden der Funksignale von Solarzellen erzeugt wird, teilen einem zentralen Controller mit, wenn Fenster, Tür oder Rolltor geöffnet wurden. Der Controller schaltet dann die verschiedenen Hallenheizungen ein- bzw. aus, steuert so die Heizung und spart jede Menge Energie.
IPcontrols, ein High-Tech-Unternehmen aus Marburg in Hessen, hat dieses Internet-basierte System entwickelt, dass bisher überwiegend in der Einzelraumsteuerung in Krankenhäusern, Wohnheimen oder Schulen eingesetzt wird. Dabei entwickelt und liefert das Unternehmen den Controller und nutzt dazu die auf dem Markt befindlichen Systeme der batterielosen Sensortechnik. Aber ein solches System kann natürlich noch mehr:
Über den Controller kann z.B. ein Heizplan eingegeben werden, der für jedes Gebäude oder jeden separaten Raum Ein- und Ausschaltzeiten, auch mit kurzfristigen Änderungen festlegt. Bedient wird der Controller mit einem Standard-Webbrowser. Das System ist natürlich so gesichert, dass Unbefugte nicht zugreifen können.
Die weiteren Ausbaumöglichkeiten für diese neue Technik sind enorm. Heute schon kann z.B. von jeder Stelle, die einen Internetzugang hat, kontrolliert werden, ob in einem so ausgerüsteten Gebäude alle Fenster und Türen geschlossen sind. Gleichermaßen könnte mit entsprechenden Sensoren Veränderungen oder Bewegungen im Haus erkannt werden und so der Brand- oder Diebstahlschutz verbessert werden. Ähnlich wie bei Linux ist es ein frei zugängliches System, dass Neuentwicklungen von anderen Unternehmen integrieren kann. weiterlesen

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