energynet.de ist jetzt klimaneutral

Dank der Initiative #w3co2 ist energynet.de jetzt klimaneutral. Das heißt nicht, dass ich einen Server mit regenerativen Energien habe. Es ist vielmehr so, dass ich für die Nutzung von energynet.de Ausgleichszahlungen an die Initiative co2neutralwebsite.com zahle. Darüber hinaus wird zugleich den Start eines Kleinstunternehmens in wirtschaftlich armen Regionen Afrikas und Asiens unterstützt. Damit zeige ich, dass ich nicht nur über Klimaschutz schreibe, ich handel auch in diesem Sinne. Und vielleicht gewinne ich noch ein kleines Windrad, siehe “Start-up Weihnachten”

Wie kann eine Website CO2-neutral sein?
Wir sind intensive Internetnutzer. Wir kommunizieren über Blogs, Twitter und Facebook, vertreiben unsere Dienstleistungen und Waren über das Internet, wir informieren uns, kaufen oder spielen im Internet. Was dabei leicht vergessen wird: Mit jeder Suchanfrage, mit jedem Klick und jedem Stream tragen wir massiv zum CO2-Ausstoß bei.

Die dänische Initiative co2neutralwebsite setzt hier an. Sie wurde im Mai 2009 gegründet, um CO2-Emissionen, die durch die Benutzung von Internet und IT entstehen, auf freiwilliger Basis zu neutralisieren. Dabei verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz: In die Berechnung des CO2-Ausstoßes werden nicht nur der Energieverbrauch der eigenen Webseite mit einbezogen, sondern auch der Verbrauch der Besucher für die Dauer ihres Besuchs. Zum Ausgleich werden CO2-Emissionsberechtigungen im Rahmen des EU-Emissionshandels erworben. Die Initiative wird von der dänischen Regierung im Rahmen des Klimagipfels in Kopenhagen gefördert. Nähere Informationen gibt es hier: http://www.co2neutralwebsite.com.

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Die Geschichte vom Emissionshandel

Das Thema Emissionshandel wird immer wieder als die perfekteLösung für den Klimaschutz dargestellt. Ist sie auch, wenn sie richtig umgesetzt wird. Annie Leonard erklärt in The Story of Cap & Trade nach der Story of Stuff wieder recht anschaulich den Emissionshandel und dessen Hintergründe.

Das Thema ist so interessant und aktuell, werde noch ein paar Artikel schreiben, die auf den Emissionshandel eingehen.

via Michael Wenzl

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Konzentrator-Photovoltaik trotz Technologiesprung noch nicht reif für kommerziellen Einsatz

Gruenspar.de

Die Technologie der Konzentrator-Photovoltaik (CPV) wurde in den vergangenen zwei Jahren gravierend verbessert. Durch zahlreiche Installationen beträgt die weltweit erzielbare Gesamtleistung mit CPV-Systemen inzwischen 19 Megawatt. Dennoch, so das zentrale Ergebnis der Studie „CPV: New Applications and Emerging Markets – 2010 Technology and Market Analysis“ von Greentech Media, gibt es weltweit nur wenige Unternehmen, die kommerzielle Megawatt-Anlagen installiert haben. Eine dieser Firmen – und damit einer der weltweiten Vorreiter – ist die Freiburger Concentrix Solar GmbH.

„Derzeit investieren die Amerikaner am meisten in neue Großkraftwerke“, sagt Silvia Christel, Analystin bei Greentech Media in München und Hauptautorin der Studie. “Aufgrund ihrer idealen Voraussetzungen sowie der augenblicklichen Investitionen haben sie das Potenzial, Spanien als wichtigsten Standort für CPV-Installationen abzulösen.“

Die Hersteller von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen stehen laut Greentech Media in den nächsten Jahren vor entscheidenden Herausforderungen. So müssen beispielsweise Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der optischen Modul-Elemente (Fresnel-Linsen oder Spiegel) verbessert und mit kostengünstigen optischen Technologien, die schon seit vielen Jahren etwa in der Automobilindustrie Verwendung finden, in Einklang gebracht werden. Zudem besteht die dringende Notwendigkeit, die Effizienz der Solarzellen von durchschnittlich 35 Prozent auf 45 bis 50 Prozent zu steigern. Auch die Entwicklung reliabler Testverfahren zur Messung von Alterungserscheinungen (Degradation), Effizienz und Qualität, muss weiter vorangetrieben werden. weiterlesen ›

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Anzahl der Bioenergiedörfer im Südwesten soll wachsen

In Baden-Württemberg sollen künftig mehr Kommunen ihren Wärmebedarf mit Bioenergie decken. Zu diesem Zweck hat das Wirtschaftsministerium ein neues Förderprogramm für „Bioenergiedörfer“ gestartet. Finanziell gefördert wird die Wärmeversorgung von Gemeinden, Städten, aber auch von Orts- und Stadtteilen. Die Energie soll überwiegend aus Biomasse stammen, etwa Biogas oder Holzhackschnitzeln. Die Kombination mit anderen erneuerbaren Energien ist möglich. 20 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 100.000 Euro, zahlt das Land als Zuschuss. Die Fördervergabe findet im Rahmen eines Wettbewerbes statt. Antragsfrist für die nächste Runde ist der 29. Januar 2010. Fachliche Unterstützung erhalten Kommunen und beteiligte Firmen von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA).

Die energetische Nutzung von Biomasse leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und birgt für Kommunen große Chancen. „Bioenergiedörfer sparen Energiekosten. Sie sind unabhängiger von Energieimporten und internationalen Energiekrisen. Wertschöpfung und Arbeitsplätze bleiben in der Region, etwa in der Forst- und Landwirtschaft“, sagt KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen. „Die Voraussetzungen für Bioenergiedörfer sind im Land mit seinem überdurchschnittlich hohen Biomassepotenzial und häufig dichter Bebauung auch im ländlichen Raum außerdem besonders günstig.“

Den Nutzen hat auch das Land erkannt. Bereits bisher förderte das Wirtschaftsministerium Bioenergiedörfer im Rahmen des Bioenergiewettbewerbs. Förderbedingung war jedoch ein besonders innovatives Konzept. Künftig werden solche Vorhaben grundsätzlich gefördert, erklärte das Ministerium Mitte Oktober. Bewerben können sich Kommunen und beteiligte Unternehmen.

„Gute Chancen haben Kommunen, wenn sie im Antrag deutlich machen, dass ihr Projekt fossile Energieträger ersetzt und vorbildlich ist“, erklärt Volker Kienzlen. Bedingung seien auch eine gute Planung sowie Kosten-, Energie- und Ressourceneffizienz. Die KEA bietet Beratungsleistungen während der Vorplanungsphase in Form von Konzepten, Machbarkeitsstudien, Prüfungen bereits ausgearbeiteter Konzepte und fachlichen Stellungnahmen an. So können Kommunen Bioenergie auch ohne eigenes Know-how nutzen.

Die Wärme für die Bioenergiedörfer im Südwesten soll vorwiegend aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung stammen, die beispielsweise mit Holzhackschnitzeln oder Biogas betrieben werden. Die Technik der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nutzt die Abwärme bei der Stromerzeugung für Heizzwecke und ist besonders effizient. Auch bereits bestehende Biogasanlagen, die die Wärme noch nicht in Fernwärmeleitungen einspeisen, können gefördert werden.

In Baden-Württemberg sind derzeit 13 Bioenergiedörfer in Betrieb oder in Planung. Ziel der Landesförderung ist es, diese Zahl mit dem neuen Förderprogramm rasch deutlich zu erhöhen. Alle drei Monate bewertet das Ministerium die Anträge, unterstützt durch ein beratendes Fachgremium. Die nächste Antragsfrist endet am 29. Januar 2010. Der Zuschuss ist mit Mitteln aus Förder­programmen des Bundes kumulierbar.

Ein Bioenergiedorf ist ein regional orientiertes Konzept zur Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere Biomasse, im ländlichen Raum. Der Bedarf eines Ortes oder Ortsteils an Wärme und Strom soll so möglichst vollständig gedeckt werden.

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Landeswärmegesetz für erneuerbare Energien wird für Bestandsgebäude ab 2010 wirksam

Eine Ergänzung zum Artikel über das Erneuerbare-Energien Wärmegesetz von Baden-Württemberg v. 03.12.09:

Ab Januar wird in Baden-Württemberg die zweite Stufe des Landeswärmegesetzes wirksam. Künftig müssen neu installierte Heizungen im Gebäudebestand zehn Prozent erneuerbare Energien nutzen. „Hausbesitzer betrifft das Erneuerbare-Wärme-Gesetz, wenn sie ihre Heizung ab dem 1. Januar 2010 austauschen lassen“, sagt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau und stellt klar: „Das gilt auch für die Fälle, bei denen der Auftrag zum Austausch bereits 2009 vergeben wurde.“ Für die Erfüllung sieht das Gesetz von Umweltministerin Tanja Gönner eine Reihe von Alternativen vor, etwa eine Verbesserung der Wärmedämmung oder den Anschluss an ein Nah- oder Fernwärme-Netz. Wirksam wird das Gesetz für eine große Anzahl von Gebäuden: Jedes Jahr werden in Baden-Württemberg rund 50.000 Häuser mit neuen zentralen Heizungsanlagen ausgestattet. weiterlesen ›

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Saniertes Schulzentrum mit solarer Nahwärme

Saniertes Schulzentrum mit solarer NahwärmeDas Schul- und Sportzentrum in Eggenstein-Leopoldshafen nahe Karlsruhe bot für eine Sanierung eine Fülle von Ansatzpunkten: Teile der Gebäude waren marode, die Dämmung der Flachdächer durchfeuchtet und die Fenster undicht. Heizkessel und Verteilsystem hatten bereits mehr als 30 Jahre Dienst getan. Erfreulicherweise verfügte das Schulzentrum bereits über ein Nahwärmenetz. Damit bestand eine gute Voraussetzung, im Zuge eines umfassenden energetischen Sanierungskonzepts zukünftig Teile des Wärmebedarfs mit Solarenergie zu decken. Das neue BINE-Projektinfo „Schulsanierung mit solarer Nahwärme verknüpft“ (14/2009) (pdf) stellt das Sanierungskonzept, das Solarsystem und den Kies-Wasser-Speicher zur saisonalen Wärmespeicherung vor.

Die bisherigen Flachdächer der Grund- und Hauptschule wurden durch ein „solar roof“ mit 1.000 m² Kollektorfläche in 30° geneigte Pultdächer verwandelt. Damit wird die Solaranlage zum Teil der Dachsanierung, was Kosten spart. Auch die Installation als großes System bietet wirtschaftliche Vorteile. Weitere 600 m² Kollektorfläche sind auf dem Dach einer neu gebauten Turnhalle installiert. Die Kollektoren geben Solarwärme für den aktuellen Bedarf an einen Pufferspeicher bzw. den Überschuss und den Ertrag des Sommerhalbjahres an einen saisonalen Speicher ab. Dazu wurde ein 4.500 m³ großer, 7 m in die Tiefe reichender Erdbeckenspeicher mit Kies-Wasser-Sand auf dem Gelände gebaut, bei dem innovative Ansätze für Wandaufbau und Abdichtung erprobt werden. Ziel ist, neue Erkenntnisse für Konzeption, Bauweisen und Materialien saisonaler Wärmespeicher zu gewinnen.

Der saisonale Speicher ist seit Sommer 2009 in der Erprobungsphase. Am Ende des ersten Betriebsjahres wird eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse folgen. Das BINE-Projektinfo „Schulsanierung mit solarer Nahwärme verknüpft“ (14/2009) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 92379-0.

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Windenergie liefert im Jahr 2020 ein Viertel des deutschen Strombedarfs

Angesichts der jetzt immer wieder aufgestellten Behauptungen, dass erneuerbare Energien nur einen kleinen Teil des Strombedarfs decken können, sind wir schon weit gekommen. Die technologische Entwicklung der erneuerbaren Energien und die Entwicklung von Speichertechnologien in den vergangenen Jahren stimmen mich aber optimistisch, dass wir noch viel weiter kommen werden. Wenn aber der Wille dazu fehlt, dann wird es natürlich nichts. Sagte nicht vor 20 Jahren schon jemand, dass kein Bedarf an PC´s bestehen würde?

Das Beispiel der Windenergie zeigt doch schon, was alles möglich ist:

“Vor 18 Jahren stand die Windenergie mit leeren Händen da. Heute haben wir die Volljährigkeit erreicht und decken mit 25.000 Megawatt installierter Windenergieleistung bereits über 7 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Wir stehen bereit, mehr Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen. Der Erfolg der Windenergie in Deutschland dokumentiert die Glaubwürdigkeit von Klimaschutz Made in Germany“, erklärte Albers mit Blick auf die anstehenden UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen.

Die Windenergie liefert mittlerweile Strom für mehr als 25 Millionen Menschen. Bis 2020 werden der Wind an Land und auf hoher See zusammen bereits 25 Prozent des deutschen Strombedarfs bereitstellen. Zusammen mit den anderen erneuerbaren Energien wird in 10 Jahren bereits jede zweite Kilowattstunde Strom aus erneuerbaren Quellen stammen. “Vor diesem Hintergrund braucht die deutsche Energieversorung keine Brücktechnologien wie neue Kohlekraftwerke mit CCS-Technologie oder Laufzeitverlängerungen von Kernkraftwerken. Denn die Branche der Erneuerbaren Energien hat die Brücke bereits überschritten”, betonte Albers.

Die Entwicklung der Windenergie in Deutschland seit Beginn der 90er Jahre zeigt den zukünftigen Weg für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und zukunftssichere Jobs. Bereits heute hat die deutsche Windindustrie über 90.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Weitere Jobs entstehen mit einem verstärkten Ausbau der Windenergie in Deutschland, neuen Exportmärkten, dem Aufbau der Offshore-Technologie und neuen Dienstleistungen. Bis zum Jahre 2020 sind zwischen 200.000 und 250.000 zukunftssichere Jobs allein in der Windenergie möglich.

Quelle: Agentur für erneuerbare Energien

Was denken Sie, lieber Leser, über diese Entwicklung? Wird diese Entwicklung so weitergehen? Wo stehen wir im Jahr 2020?

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Klimaschutzkampagne sucht mit zahlreichen Partnern die engagiertesten Projekte an Deutschlands Schulen

Auch und gerade wenn morgen der Klimagipfel in Kopenhagen beginnt, ist es wichtig auf solche Projekte hinzuweisen und dafür zu werben:

Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ sucht bundesweit das beste Schülerprojekt, das Klimaschutz und Energiesparen innovativ und kreativ umsetzt. Bis zum 16. März 2010 können sich Schüler und Lehrer als Team oder einzeln unter www.energiesparmeister.de bewerben. Eine Experten-Jury wählt anschließend zehn Finalisten aus, danach entscheidet Deutschland via Internetabstimmung, welches Projekt den Titel Energiesparmeister „Gold“ gewinnt. Auf die zehn Finalisten warten Geld- und Sachpreise von weit über 50.000 Euro. „Wir konnten im vergangenen Jahr mitverfolgen, welch großen Einfluss die Siegerprojekte auf andere Schulen hatten. Mit dem Wettbewerb erhält praktischer Klimaschutz an Schulen ein Gesicht. Zusätzlich entsteht ein Forum für Aktive und die, die es noch werden wollen“, erklärt Projektleiterin Steffi Saueracker von „Klima sucht Schutz“.

Neben den zehn Energiesparmeister-Titeln gibt es dieses Jahr erstmals zwei Sonderpreise zu gewinnen: „Recyclingpapier-Champions 2010“ ist ein bundesweiter Schülerwettbewerb der besten und innovativsten Ideen zum Einsatz von Recyclingpapier in der Schule. Ausgelobt wird der Preis von der Initiative Pro Recyclingpapier, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Beim zweiten Sonderpreis „Messbare Erfolge“ sollen Schulen mit Hilfe eines eigens für Schulen entwickelten Energiesparkontos überprüfen und zeigen, wie viel Energie tatsächlich durch Aktionen und Projekte eingespart werden konnte.

Kontinuität statt Schnellschuss
Die Initiatoren möchten die hohe Beteiligung des vergangenen Jahres, als über 150 Bewerbungen eingingen, in diesem Jahr toppen. Unterstützung bekommen sie von den neuen Medienpartnern, dem Internetportal schülerVZ und dem bundesweit erscheinenden Schülermagazin Spiesser. Das Besondere am Energiesparmeister-Wettbewerb ist die Fokussierung auf Kontinuität. Beim Energiesparmeister werden nur bereits gestartete Projekte bewertet und das durch die UN Dekade für nachhaltige Entwicklung ausgezeichneten Patenmodell angewendet: Jede der zehn Energiesparmeister-Gewinnerschulen bekommt ein renommiertes Wirtschaftsunternehmen oder eine Institution an die Seite gestellt, mit deren Hilfe die Schüler ihre Projekte weiter entwickeln und wichtige Kontakte knüpfen. „Das sichert nicht nur den zukünftigen Erfolg der Projekte und steigert die Motivation, sondern ebnet jungen engagierten Menschen möglicherweise den Weg in eine Karriere im Umweltbereich“, so Saueracker.

Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind die Strato AG, die Schott Solar AG, die Steinhoff Familienholding, die memo AG und der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. im Rahmen der „Woche der Sonne“. Zusätzlich unterstützen den Wettbewerb Grundfos GmbH, Panasonic Marketing Europe GmbH, Adobe Systems und Hercules Fahrrad GmbH & Co. KG. Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen zum Wettbewerb, zu den Projekten, der Jury und den Paten sind unter www.energiesparmeister.de zu finden.

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Energieeffizienz , Schreib was dazu

Betreibern von Solarstromanlagen drohen hohe Verluste

Ist das bekannt in der Branche? Scheinbar nicht überall, denn sonst wären die Daten der Bundesnetzagentur nicht so falsch, wie ich in einem Artikel Ende November berichtet habe.

Seit dem 1. Januar 2009 müssen Solarstromanlagen, die neu ans Netz gehen, bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Sonst besteht für die Energieversorger keine Pflicht, den eingespeisten Strom zu vergüten. Doch vielen Betreibern dieser Anlagen ist dies offenbar nicht bekannt. Dies könnte für sie zu erheblichen finanziellen Einbußen führen. Die Fachredaktion der Zeitschrift Solarthemen appelliert an die Politik, privaten Betreibern von Solarstromanlagen eine Schonfrist zu gewähren.

Nach Recherchen der Solarthemen fehlen in der von der Bundesnetzagentur vorgelegten Photovoltaik-Statistik zahlreiche Anlagen, die in diesem Jahr installiert worden sind. Mehrere Orte wurden von der Redaktion überprüft. In einigen gibt es erhebliche Abweichungen, die teils bei mehr als 50 Prozent liegen. Dies kann zum einen daran liegen, dass Anlagen zwar gemeldet, aber von der Bundesnetzagentur nicht ins Verzeichnis aufgenommen wurden. Zum anderen haben Betreiber ihre Anlagen wohl aus Unwissenheit nicht gemeldet.

Diesen Betreibern droht ein herber finanzieller Verlust. Überschlägig kann dies angesichts vieler nicht gemeldeter Anlagen zu Verlusten in mehrfacher Millionenhöhe bei all diesen Betreibern führen. Denn nach §16 Abs. 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sind Netzbetreiber nur dann verpflichtet, den Strom zu vergüten, wenn die Anlage bei der Bundesnetzagentur gemeldet wurde. Sollte der Netzbetreiber den Strom bislang abgenommen und vergütet haben, ohne dass die Anlage bei der Netzagentur angemeldet wurde, könne er das Geld eventuell vom Anlagenbetreiber sogar zurückfordern.

In jedem Fall empfiehlt es sich, baldmöglichst die Anlagen an die Bundesnetzagentur zu melden, sollte dies noch nicht erfolgt sein. Die entsprechenden Meldeformulare gibt es auf der Internetseite der Bundesnetzagentur: www.bundesnetzagentur.de.

“Die Meldepflicht von Solarstromanlagen ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz klar geregelt”, erklärt Solarthemen-Redakteur Andreas Witt: “Doch für einen Laien ist es schwer, diesen wichtigen Passus zu entdecken.” Die Verpflichtung ist erst im Rahmen der Novelle des Gesetzes im vergangenen Jahr neu geschaffen worden. “Es sollte eine Kulanzfrist für Anlagenbetreiber zumindest in diesem Jahr geben”, so Witt, denn die Bundesregierung habe die Bürger nicht ausreichend darüber informiert. Koalitionspolitiker hätten Verständnis für die Startschwierigkeiten mit dem  Anlagenregister bei der Bundesnetzagentur geäußert, berichtet Witt: ”Das selbe Verständnis sollten aber auch die Bürger genießen, die in Solaranlagen viel Geld investiert haben.”

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Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg setzt auf nachhaltige Wärme

Am 1. Januar 2010 wird ein bundesweit einzigartiges Landesgesetz für den Gebäudebestand wirksam. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) in Baden-Württemberg soll den Anteil regenerativer Energien an der Wärmeversorgung von älteren Häusern auf jeweils mindestens zehn Prozent erhöhen. Die gesetzliche Regelung von Umweltministerin Tanja Gönner gilt bundesweit als Vorreiter in dem Bemühen, den Energiebedarf von bestehenden Häusern nachhaltiger zu gestalten: Erneuerbare Energien als Standard im Altbaubereich ist das Ziel. Als Ersatz ist auch eine Wärmedämmung möglich. „Hausbesitzer müssen das EWärmeG erfüllen, wenn ein Heizungstausch ansteht“, erklärt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums.

Für Neubauten trat das Landesgesetz bereits 2008 in Kraft. Diese Vorgaben wurden 2009 durch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) des Bundes abgelöst. Die Regelungen des Landesgesetzes für bestehende Gebäude bleiben jedoch weiter in Kraft. Der Bundesgesetzgeber hat diesen Bereich für landesrechtliche Auflagen offen gelassen. Baden-Württemberg ist bisher das einzige Bundesland mit einer Landesregelung für ältere Häuser. weiterlesen ›

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