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Konzentrator-Photovoltaik trotz Technologiesprung noch nicht reif für kommerziellen Einsatz

9. Dezember 2009

Die Technologie der Konzentrator-Photovoltaik (CPV) wurde in den vergangenen zwei Jahren gravierend verbessert. Durch zahlreiche Installationen beträgt die weltweit erzielbare Gesamtleistung mit CPV-Systemen inzwischen 19 Megawatt. Dennoch, so das zentrale Ergebnis der Studie „CPV: New Applications and Emerging Markets – 2010 Technology and Market Analysis“ von Greentech Media, gibt es weltweit nur wenige Unternehmen, die kommerzielle Megawatt-Anlagen installiert haben. Eine dieser Firmen – und damit einer der weltweiten Vorreiter – ist die Freiburger Concentrix Solar GmbH.

„Derzeit investieren die Amerikaner am meisten in neue Großkraftwerke“, sagt Silvia Christel, Analystin bei Greentech Media in München und Hauptautorin der Studie. “Aufgrund ihrer idealen Voraussetzungen sowie der augenblicklichen Investitionen haben sie das Potenzial, Spanien als wichtigsten Standort für CPV-Installationen abzulösen.“

Die Hersteller von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen stehen laut Greentech Media in den nächsten Jahren vor entscheidenden Herausforderungen. So müssen beispielsweise Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der optischen Modul-Elemente (Fresnel-Linsen oder Spiegel) verbessert und mit kostengünstigen optischen Technologien, die schon seit vielen Jahren etwa in der Automobilindustrie Verwendung finden, in Einklang gebracht werden. Zudem besteht die dringende Notwendigkeit, die Effizienz der Solarzellen von durchschnittlich 35 Prozent auf 45 bis 50 Prozent zu steigern. Auch die Entwicklung reliabler Testverfahren zur Messung von Alterungserscheinungen (Degradation), Effizienz und Qualität, muss weiter vorangetrieben werden.

Die Studie von Greentech Media beleuchtet alle CPV-Technologien – von klassischen HCPV-Technologien über neuere Ansätze von Mittel- und Schwach-Konzentrator-PV bis hin zu innovativen Anwendungen in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Der Schwerpunkt liegt auf der High Concentrating PV (HCPV), die wiederum technologisch unterteilt wird in Lens CPV (Fresnel-Linsen) und Dish CPV (Spiegel). Wichtige Player auf dem Gebiet der auf Fresnel-Linsen basierenden CPV sind Amonix, Emcore Corporation, Sharp Solar oder die deutsche Firma Concentrix Solar. Spezialisten für die Spiegel-CPV sind die kalifornischen Unternehmen SolFocus und die australische Solar Systems.

Weitere Inhalte der Studie
Solar-Analystin Silvia Christel von GTM Research zeigt in der Marktstudie „CPV: New Applications and Emerging Markets – 2010 Technology and Market Analysis“ den aktuellen Entwicklungsstand bei CPV, geht auf die unterschiedlichen Technologien ein, bietet Firmenprofile aller relevanten Player im Markt und skizziert die zentralen Herausforderungen, die vor einem kommerziellen Durchbruch gelöst werden müssen. Im Rahmen einer LCOE-Analyse wurden Stromgestehungskosten von HCPV-Anlagen mit konventioneller Photovoltaik sowie Dünnschicht-Technologien an mehreren Standorten weltweit verglichen. Außerdem erörtert die Autorin geographische Kriterien, die ein Standort für CPV-Großanlagen erfüllen muss und benennt Regionen, die sich für solche Installationen besonders eignen. Die Studie ist ab sofort verfügbar und kann ab 1.495 Dollar erworben werden.

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Ein Kommentar zu “Konzentrator-Photovoltaik trotz Technologiesprung noch nicht reif für kommerziellen Einsatz”

  1. Tweets die Konzentrator-Photovoltaik trotz Technologiesprung noch nicht reif für kommerziellen Einsatz | energynet erwähnt -- Topsy.com sagt:

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Andreas Kuehl, Toms Solar News erwähnt. Toms Solar News sagte: Konzentrator-Photovoltaik trotz Technologiesprung noch nicht reif … http://bit.ly/6SgVMO [...]

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