Online-Marktübersicht zu Energiesparlampen um LED erweitert

Photovoltaikversicherung

LED-Lampen sind die noch energieeffizienteren Varianten der Energiesparlampen. Auch sie überzeugen durch Genügsamkeit, was den Stromverbrauch angeht, weisen also eine hohe Lichtausbeute auf. Ein weiterer Vorteil ist ihre Langlebigkeit. Daher hat die EnergieAgentur.NRW ihr viel genutztes Energiesparlampen-Tool (das nur schwer zu finden war) um Informationen zu LED-Leuchten angereichert.

Welche LED, welche Energiesparlampe ist die Richtige für welchen Raum im Haus? Das ist eine drängende Frage zahlreicher Verbraucherinnen und Verbraucher. In dem Internet-Tool der EnergieAgentur.NRW können sie sich jederzeit mit wenigen Klicks ganz gezielt über die für ihren Bedarf passenden Energiesparlampen und LED-Leuchten informieren. Sie erhalten eine detaillierte Marktübersicht mit anwenderfreundlich aufbereiteten Hinweisen zu Typen, Lichtarten und Nutzen der neuen Leuchtengeneration. Insgesamt stehen Angaben zum Sortiment der 14 größten Anbieter von Energiespar- und LED-Lampen bereit. Daraus ergeben sich Informationen zu 2.386 verschiedenen Lampen.

Die Beleuchtung im eigenen Haus oder der Wohnung ist deswegen ein wichtiges, ganz aktuelles Thema, weil seit dem 1. September 2009 nach einem Beschluss der EU die meisten herkömmlichen Glühbirnen schrittweise aus dem Verkehr gezogen werden. Die Haushalte müssen dann ihren Ersatzbedarf mit Energiesparlampen oder LED-Leuchten decken. Die EU will damit bis 2020 rund 15,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr in den Mitgliedstaaten einsparen.

Ein prima Tool, das sich auf jeden Fall lohnt zu speichern. Für alle Formen und Fassungen werden Energiesparlampen und LED aufgelistet. Damit werde ich sicher arbeiten, wenn ich neue Leuchtmittel benötige. Noch sind Halogenleuchten bei mir die größten Stromverbraucher bei Lampen, nur leider sind die LED-Leuchtmittel noch recht teuer.

Weitere Informationen zur energieeffizienten Beleuchtung mit LED sind in früheren Artikeln bei energynet.de zu finden.

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Energieeinsparung und Energieeffizienz gegen steigende Kosten in Krankenhäusern

Im Rahmen eines landesweiten Projektes haben sich 15 Kliniken aus Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen, um gemeinsam Einsparpotenziale in ihren Häusern zu ermitteln. Mit Unterstützung des Landes wurde im Juni 2009 das Projekt „Energieeffizienztisch für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz“ gestartet. Zu den Initiatoren gehört das Informationsforum Abfallwirtschaft im Gesundheitswesen in Rheinland-Pfalz – IFAG. Steigende Energiekosten im Gesundheitswesen belasten in zunehmendem Maße die Budgets von Arztpraxen sowie von Laboren und Krankenhäusern in öffentlicher oder privater Trägerschaft. Die durchschnittlichen Energiekosten eines 600-Betten-Hauses liegen jährlich bei rund 1 Million Euro (Basis: 2008).

Das Interesse an Energieeinsparung, effizienter Energienutzung, Verwendung energieeffizienter medizinischer Geräte und dem Einsatz erneuerbarer Energien in der Wärme- und Eigenstromerzeugung ist im Gesundheitswesen in den letzten Jahren spürbar angestiegen. Jedoch fehlt es weitgehend an branchenspezifischen Beratungsangeboten im Energiesektor, zumal im medizinischen Bereich eine Reihe von zusätzlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beachten ist.

Zur Realisierung der Einsparpotenziale werden Energieeinspar- und Energieeffizienzmaßnahmen ermittelt und entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Unterstützt werden die Teilnehmer dabei von erfahrenen Energieberatern und einem Expertennetzwerk. Wesentlich für die Umsetzung ist der Erfahrungsaustausch der Häuser untereinander, der die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten erheblich vereinfacht. Zentrale Elemente sind ferner die Anwendung praxiserprobter Computerprogramme (zur Energie-Erfassung, zur Auswertung für Lastgangdaten, etc.) zum Erkennen von Einsparpotenzialen und Schwachstellen sowie die Bildung von Netzwerken zu anderen Krankenhäusern und zu Energieeffizienzexperten.

Die Unterstützung der Krankenhäuser durch das Beratungsunternehmen erfolgt auf zwei Ebenen: In einer Reihe von moderierten Workshops für alle am Projekt beteiligten Häuser werden u. a. die Vorgehensweise einer detaillierten betrieblichen Energieanalyse und konkrete Ansatzpunkte zur Steigerung der Energieeffizienz vorgestellt. Zusätzlich dazu erfolgt eine individuelle Beratung der Teilnehmer in Vor-Ort-Terminen. Dabei wird auf betriebsspezifische Probleme und Möglichkeiten eingegangen. Am Ende des Projekts stehen für alle Betriebe eine Energieanalyse sowie ein abgestimmtes Maßnahmenprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz zur Verfügung.

Einige Beispiele zur Steigerung der Energieeffizienz in Krankenhäusern habe ich bereits veröffentlicht:

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Deutsche Bank Group lobt Ontarios Energiepolitik als vorbildlich für Nordamerika

Gruenspar.de

Beim Aufbau einer nachhaltigen, “grünen” Wirtschaft besitzt die kanadische Kernprovinz Ontario – gemeinsam mit Deutschland – mittlerweile Vorbildfunktion. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der DB Climate Change Advisors der Deutsche Bank Group, die während des Klimagipfels in Kopenhagen veröffentlicht wurde. In der Studie “Paying for Renewable Energy: TLC at the Right Price” werden die energiepolitischen Anstrengungen von Deutschland, Frankreich, Holland, Spanien und Ontario verglichen. Das Whitepaper hob besonders den Green Energy Act und die mit dem Gesetz verbundenen Einspeisetarife der Provinz Ontario hervor. Ontarios Verantwortliche sind zudem stolz, als Provinz – was in Kanada den deutschen Bundesländern entspricht – in einer Reihe mit Nationen genannt und verglichen zu werden.

Darüber hinaus hat die Provinzregierung von Ontario beim Klimagipfel in Kopenhagen eine Absichtserklärung unterschrieben, um – gemeinsam mit den Vereinten Nationen – eine Entwicklungsregion im Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Die Auswahl der Region sowie die Details der Fördermaßnahmen stimmen die Provinzregierung von Ontario und das “United Nations Development Programme” UNDP in den nächsten Monaten ab.

“Zwar ist der Klimawandel mittlerweile die größte Bedrohung für unseren Planeten, unsere Gegenmaßnahmen sind jedoch erfolgreich. Wir sind stolz, andere im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen zu können”, so John Gerretsen, Umweltminister von Ontario.

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Neue Energieeinspar-Verordnung und jede Menge neue Missverständnisse

Die Praxis zeigt, dass jede neue Fassung der Energieeinsparverordnung zu neuen Fragen führt. Eigentümer, Verwalter, potenzielle Käufer und Neumieter von bestehenden Wohnhäusern, Büro- und sonstigen Immobilen sind im Regel-Dschungel überfordert. Viele Fragen können selbst Fachleute oft nur schwer beantworten. Kein Wunder, dass es dabei zu Missverständnissen kommt. Die sieben häufigsten Irrtümer zur geänderten EnEV seit 1. Oktober 2009 erklärt Melita Tuschinski, Herausgeberin der Infoportals www.EnEV-online.de zur praktischen Anwendung der Energieeinsparverordnung.

1. Missverständnis: Wer mehr als ein Zehntel seiner Fensterfläche erneuert, muss alle Fenster nach der neuen EnEV sanieren.
Nein, nur die erneuerten Fenster müssen den Wärmeschutz-Anforderungen der neuen EnEV 2009 entsprechen. Das gilt allerdings nicht für Besitzer, die höchstens ein Zehntel der gesamten Fensterfläche ihres Gebäudes erneuern. Diese müssen nur darauf achten, dass sie die geltende Norm für den Mindestwärmeschutz in Gebäuden einhalten und dass die erneuerten Fenster energetisch nicht schlechter sind als die alten.

2. Missverständnis: Wer mehr als ein Zehntel seiner Außenwände verändert, muss die Anforderungen der neuen EnEV 2009 erfüllen.
Nein, wer seine Außenwand teilweise nur neu streicht, muss die EnEV nicht einhalten. Maßgeblich ist nicht nur die Fläche, sondern auch die Art und Weise wie der Eigentümer die Außenwand verändert. Wenn er sie beispielsweise ersetzt, erstmals einbaut, zusätzlich dämmt, mit Platten oder Mauerwerksvorsatzschalen bekleidet, muss er die neue EnEV einhalten. Die EnEV bestimmt für jedes Bauteil der Gebäudehülle – Außenwand, Dach, Fenster und Decke – welche Veränderungen dazu führen, dass die Verordnung greift.

3. Missverständnis: Wer einen Anbau oder Ausbau größer als 50 Quadratmeter plant, muss das gesamte Gebäude auf Neubau-Standard bringen.
Nein, nur der neue oder ausgebaute Gebäudeteil muss den Wärmeschutzanforderungen der EnEV 2009 für Neubauten genügen. Wenn der Anbau oder Ausbau zwischen 15 und 50 Quadratmeter groß ist, müssen die neuen oder sanierten Bauteile der Gebäudehülle – Außenwand, Fenster, Dach und Decken – nur den Wärmeschutzanforderungen der EnEV 2009 für Altbausanierung entsprechen.

4. Missverständnis: Wer in seinem Haus oder Gebäude elektrische Speicherheizungen nutzt, muss diese unverzüglich ersetzen.
Nein, die EnEV 2009 verbietet nur den Eigentümern von großen Häusern, mit mindestens sechs Wohnungen, ihre elektrischen Speicherheizungen zu betreiben, allerdings nach dem großzügigen EnEV-Zeitplan. Besitzer von Nichtwohnbauten betrifft diese Pflicht nur wenn die elektrische Speicherheizung über 500 Quadratmeter der Nutzfläche ihres Gebäudes beheizt. Wer trotz staatlicher Fördergelder seine Heizung nicht wirtschaftlich vertretbar ersetzen kann, muss dieser Pflicht nicht nachkommen.

5. Missverständnis: Alle Fachleute – wie Techniker, Handwerker und Schornsteinfeger – die nach der EnEV 2009 Energieausweise im Wohnbestand bei Verkauf und Neuvermietung ausstellen, dürfen auch EnEV-Nachweise bei Modernisierung ausstellen.
Nein, wer bei Neubau und Modernisierung die Energieausweise und EnEV-Nachweise ausstellt, bestimmt nicht die EnEV 2009, sondern allein das jeweilige Landesbaurecht. Es gibt also durchaus Fachleute, die zwar nach der EnEV 2009 im Bestand Energieausweise für Verkauf, Neuvermietung oder öffentlichem Aushang ausstellen, jedoch nach dem Landesbaurecht nicht berechtigt sind, bei Neubau und Modernisierung die EnEV-Nachweise auszustellen.

6. Missverständnis: Wer seine Wohnung, Haus oder sonstiges Gebäude verkaufen oder neu vermieten will, kann frei wählen zwischen den Energieausweis aufgrund des berechneten Energiebedarfs (Bedarfsausweis) oder aufgrund des gemessenen, tatsächlichen Energieverbrauchs (Verbrauchausweis).
Nein, seit dem 1. Oktober 2008 dürfen Besitzer von kleinen alten Wohnhäusern, mit höchstens vier Wohnungen, keinen Verbrauchausweis mehr ausstellen lassen, wenn das Haus die Anforderungen der ersten Wärmeschutz-Verordnung (WschVO 1977) nicht erfüllt. Sie müssen einen Bedarfsausweis ausstellen lassen. Alle anderen Eigentümer von bestehenden Gebäuden dürfen auch weiterhin zwischen dem Bedarfs- und Verbrauchsausweis wählen.

7. Missverständnis: Wer seine Wohnung, Haus oder sonstiges Gebäude verkauft oder neu vermietet muss potenziellen Kunden einen gültigen Energieausweis vorlegen.
Nein, der Verkäufer oder Vermieter muss von sich aus nicht aktiv werden. Er muss nur dann seinen Kunden einen gültigen Energieausweis zeigen, wenn diese ihn fordern. Nach der EnEV 2009 haben potenzielle Käufer und Neumieter das Recht den Energieausweis zu verlangen und der Verkäufer oder Vermieter muss ihnen einen gültigen Ausweis „unverzüglich zugänglich machen“. Er könnte ihn beispielsweise im Flur oder Treppenhaus bei der Besichtigung aushängen.

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Marktübersicht zu Kühl- und Gefriergeräten verzeichnet besonders sparsame Geräte

Die Auswahl an besonders umweltfreundlichen, sparsamen und zugleich günstigen Kühl- und Gefriergeräten ist gegenüber dem Vorjahr wieder größer geworden. „Unsere aktualisierte Marktübersicht von EcoTopTen verzeichnet ein Plus von 66 Prozent bei Modellen der Energieeffizienzklasse A++“, betont Dr. Dietlinde Quack, Expertin für umweltfreundliche Haushaltsgeräte am Öko-Institut.

Doch während immer mehr Hersteller in Sachen Energieeffizienz aufholen, lassen die neuen sparsamen Kühlgeräte den Handel weiterhin kalt: „Leider kann der Kunde längst nicht alle effizienten Modelle auch tatsächlich im Laden finden“, bedauert Dr. Dietlinde Quack. „Besonders bei Sonderangeboten bleiben die grünen Kühl- und Gefriergeräte häufig außen vor.“ Oft wird der Kunde mit Billigangeboten gelockt, hinter denen sich aber nur Kühl- und Gefriergeräte der Effizienzklasse A verbergen. „Diese liegen aber weit hinter dem Stand der Technik, belasten die Verbraucher mit unnötigen Stromkosten und schaden der Umwelt“, sagt die Wissenschaftlerin. „Selbst A+-Modelle, die nun häufiger in Geschäften angeboten werden, sind aus Umweltsicht kaum akzeptabel. Deswegen listet die Marktübersicht des Öko-Instituts ausschließlich Modelle der Energieklasse A++ auf, diese Geräte verbrauchen bis zu 45 Prozent weniger Energie als Geräte der A-Klasse.“

Auch für Kunden zahlt es sich aus, beim Kauf einen kühlen Kopf zu bewahren:
Denn wer ein A++-Modell erwirbt, handelt nicht nur umweltfreundlich, sondern schont auch den eigenen Geldbeutel. Eine Beispiel-Rechnung: Wer sich für eine von EcoTopTen empfohlene, 245 Liter große Kühl- Gefrierkombination mit einem 92 Liter Gefrierfach der Energieeffizienzklasse A++ entscheidet, zahlt dafür zum Beispiel rund 870 Euro. Die jährlichen Gesamtkosten – die Stromkosten mit eingerechnet – liegen bei 112 Euro. Eine gleich große typische Kühl-Gefrierkombination am Markt mit Energieeffizienzklasse A ist in der Anschaffung zwar beispielsweise 190 Euro günstiger. Dafür liegen die jährlichen Gesamtkosten indes bei 130 Euro, weil er mit 350 Kilowattstunden Strom etwa 136 Kilowattstunden pro Jahr mehr verbraucht als der EcoTopTen-Kühlschrank. Damit kostet der EcoTopTen-Kühlschrank den Verbraucher jedes Jahr rund 18 Euro weniger – trotz höherer Anschaffungskosten. weiterlesen »

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3 bayerische Kommunen organisieren Wärmeversorgung mit Erdwärme

Die bayerischen Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim sind für ihr gemeinsames Engagement als „Energie-Kommunen“ des Monats Dezember 2009 ausgezeichnet worden. Mit diesem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie unter www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor.

Die drei benachbarten Gemeinden im Landkreis München bewiesen Mut zur Innovation, als sie 2008 das erste interkommunale Erdwärmeprojekt in Deutschland gründeten – die „AFK-Geothermie GmbH“. Das Ziel des Projekts: 85 Grad heißes Thermalwasser aus Tiefen von 2700 Metern unter dem Alpenvorland soll künftig die umweltfreundliche Wärmeversorgung von rund 80 Prozent der insgesamt 26.000 Einwohner gewährleisten.

„Wir spüren, dass die Bürger starkes Vertrauen in ihre Gemeinden setzen, die hinter diesem Projekt stehen“, freut sich Thomas Fröhlich, Geschäftsführer der AFK-Geothermie. Derzeit sind bereits 192 Gebäude an das Heizwerk mit 6,9 Megawatt Leistung angeschlossen, das Ende November 2009 seinen Betrieb aufnahm. Das Fernwärmenetz und die Energiezentrale werden kontinuierlich erweitert, so dass im Endausbau rund 6.000 Gebäude versorgt werden können. Bestimmend für das Geothermievorhaben waren von Anfang an nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Motive: „Die Unabhängigkeit von Öl und Gas und somit die Hoheit über die Energiepreise steht für uns an zweiter Stelle, gleich hinter dem Klimaschutz-Argument“, betont Fröhlich.

Das zukunftsweisende Konzept der drei Gemeinden erkannte auch die bundeseigene Förderbank KfW und gewährte der AFK-Geothermie GmbH ein Darlehen über 19,2 Millionen sowie einen Tilgungszuschuss von 6 Millionen Euro.

„Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim beweisen, dass auch kleine Kommunen gemeinsam Großes bewirken können“, betont Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, anlässlich der Auszeichnung zur „Kommune des Monats“. „Erdwärme aus großer Tiefe zu nutzen, ist mit erheblichen Anfangsinvestitionen verbunden, die eine einzelne Kommune meist überfordern würden. Doch mit vereinten Kräften lässt sich damit eine absolut klimafreundliche und langfristig hoch profitable Energiequelle erschließen“, so Mayer.

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Effiziente Nutzung von Energie kann man lernen

Gestern hatte ich gefragt, welchen Stellenwert die Energieeffizienz in Deutschland hat. Der Artikel hatte viele Leser gefunden und einige davon haben Kommentare hinterlassen. Der vielleicht provokante Artikel hatte also einige Leser zum Nachdenken angeregt, was ich auch bezwecken wollte.

Passenderweise gab es heute im Handelsblatt einen Gastkommentar von Joseph M. Hogan (ABB) unter der Überschrift “Wir müssen lernen, Energie effizient zu nutzen”. Er machte deutlich welchen Anteil erneuerbare Energien an der weltweiten Stromversorgung haben und wie viel größer das Potential der Energieeffizienz ist.

Aber:

Erstaunlicherweise wird der besten Möglichkeit zur Verringerung von Emissionen wenig Aufmerksamkeit geschenkt: der Energieeffizienz. Statistiken der International Energy Agency zeigen, dass ein effizienterer Energieeinsatz über die nächsten 20 Jahre mehr CO2-Emissionen verringern kann als alle anderen Optionen zusammen. Nach einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen und New Energy Finance flossen von den 112 Mrd. US-Dollar, die 2008 weltweit in saubere Energien investiert wurden, lediglich 1,8 Mrd. US-Dollar in die Verbesserung der Energieeffizienz.

Dabei ist häufig die Investion schnell wieder durch Einsparungen bezahlt. Es liegt wohl an anderem meint er:

Ein wesentliches Hindernis besteht in den geringen Kenntnissen über energieeffiziente Geräte in Privathaushalten, Unternehmen und bei der öffentlichen Hand, was durch das breite Spektrum verfügbarer Optionen noch komplizierter gemacht wird. Zudem fehlen die Anreize. Weshalb sollte ein Vermieter in Energieeffizienz investieren, wenn in erster Linie der Mieter davon profitiert? Warum sollte ein Einkaufsmanager einen wichtigen Teil seines Budgets auf effiziente Geräte verwenden, wenn die Einsparungen bei der Abteilung anfallen, welche die Stromrechnung bezahlt?

Oder er beklagt obskure Namen und nicht fotogene Produkte. Ist das aber wirklich ein Hindernis?

Dieser Kommentar bringt bei der Diskussion um Energieeffizienz vieles auf den Punkt. Gut, dass jetzt darüber gesprochen wird, jetzt müssen nur noch Konsequenzen gezogen werden und Energieeffizienz attraktiver gemacht werden.

via “smart energy with smart people

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Energieeffizienz in der IT lohnt sich

Passend zur aktuellen Diskussion über den Stellenwert der Energieeffizienz habe ich das erste ausgezeichnete Projekt “Good Practice Energieeffizienz” mit großen Einsparungen in einem Rechenzentrum. Dies zeigt, was alles erreichbar ist und wo man noch sehr viel Energie einsparen kann, ohne auf etwas verzichten zu müssen.

Das “Grüne” Rechenzentrum von Host Europe in Köln gehört zu den ersten Projekten, die die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mit dem Label “Good Practice Energieeffizienz” ausgezeichnet hat. Mit dem Good-Practice-Label würdigt die dena das “grüne” Rechenzentrum als ein beispielgebendes Energieeffizienzprojekt.

Das Label “Good Practice Energieeffizienz” vergibt die dena für Aktivitäten und Projekte, die zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung des Endenergieverbrauchs beitragen. “Die Host Europe GmbH leistet mit diesem vorbildlichen Energieeffizienzprojekt einen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz”, erklärt Annegret-Cl. Agricola, Bereichsleiterin der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Im 2007 neu errichteten Rechenzentrum werden im Vergleich zu einem durchschnittlich energieeffizienten Rechenzentrum jedes Jahr mehr als 9.300 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Host Europe hat beim Ausbau des Rechenzentrums alle Optimierungspotenziale zur effizienten Energienutzung ausgeschöpft und erreicht damit einen Energieeffizienzwert von unter 1,35 – was in der Hosting-Branche als Benchmark in Sachen Energieeffizienz gilt. Der Energieeffizienzwert sagt aus, dass für ein Kilowatt effektiver Rechenleistung insgesamt 1,35 Kilowatt Strom aufgewendet werden müssen. Traditionelle Rechenzentren müssen für ein Kilowatt Rechenleistung inklusive Stromversorgung und Klimatisierung rund 1,8 bis 2,0 Kilowatt Strom aufwenden. Host Europe betreibt in seinem Rechenzentrum derzeit über 8.000 Server für mehr als 175.000 Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Good-Practice-Programm der dena ist Teil der nationalen Umsetzung der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie und trägt dazu bei, aktuelle Marktentwicklungen transparent zu machen und Marktakteure zu unterstützen. Alle Projekte, die das Good-Practice-Label erhalten, werden detailliert mit Informationen zu den beteiligten Akteuren, technischen Lösungen, Erfolgen und Erfahrungen bei der Projektumsetzung auf der Internetseite http://www.good-practice-label.de dargestellt.

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Welchen Stellenwert hat Energieeffizienz in Deutschland?

Wenn ich sehe, dass Artikel über Photovoltaik viel mehr Leser finden  als über energiesparende Häuser oder andere Beiträge zum Thema Energieeffizienz und, dass zu lesen ist, dass die Bundesregierung kaum Interesse an Energieeffizienz hat, muss ich mich doch fragen, welchen Stellenwert hat die Energieeffizienz in Deutschland?

Heißt das, dass Energieeffizienz nicht attraktiv ist? Dabei ist doch Energieeffizienz eine große, nicht zu vernachlässigende Energiequelle. Jede kWh, die nicht gebraucht wird, muss nicht produziert werden. Und über Strom, der nicht gebraucht wird, muss auch nicht über die Erzeugung gestritten werden.

Ist Energieeffizienz also allgemein anerkannt und deshalb wenig umstritten? Will also jeder Energieeffizienz? So ist es auch nicht, Energieeffizienz ist sogar heftig umstritten, wie z.B. beim Verbot der Glühlampen, die mangelnde Akzeptanz des Energieausweises oder der Versuch Energieeffizienz in Unternehmen gesetzlich vorzuschreiben.

Es scheint vielmehr zu sein, dass das Potential der Energieeffizienz unterschätzt und gar mistrauisch betrachtet wird, wenn sie gesetzlich vorgeschrieben wird. Wenn im Energiebereich Geld gespart werden soll, dann meist nur über den Wechsel des Anbieters und seltener durch Maßnahmen zur  Steigerung der Energieeffizienz.

Ich halte Energieeffizienz für wichtiger als jede Diskussion  über die Stromerzeugung, denn das Einsparpotential durch Effizienz-Maßnahmen ist riesig. Das Problem ist aber, dass Energieeffizienz durch mehr Verbraucher wieder zunichte gemacht wird.

Was denken Sie, lieber Leser? Wird das Potenzial von Energieeffizienz unter- oder überschätzt? Was kann man tun, damit Energieeffizienz mehr beachtet wird?

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Wer EEG und Emissionshandel gegeneinander ausspielt, handelt verantwortungs- und gewissenlos

Dieser Artikel passt gut in die aktuelle Reihe von Beiträgen zum Thema Emissionshandel:

Reduktion der CO2-Emissionen bis2050 um mind. 80%Während die UN-Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen über die weltweite Begrenzung der CO2-Emissionen verhandelt, stehen Technologien für eine globale klimafreundliche Energieversorgung bereits heute zur Verfügung. Deutschland hat bei der Energiegewinnung aus Wind- und Wasserkraft, Sonnen- und Bioenergie sowie der Erdwärme eine Vorreiterrolle inne. Die hierzulande entwickelten und produzierten Anlagen werden weltweit exportiert und sichern aktuell rund 280.000 Arbeitsplätze.

Für die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Kemfert bildet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Basis für diese Entwicklung: „Für einen wirksamen Klimaschutz müssen wir den Anteil regenerativer Energien möglichst rasch steigern. Das EEG ist der Motor für den Ausbau erneuerbarer Energien und bildet damit das erfolgreichste Klimaschutzinstrument in Deutschland“, so die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

Kemfert weist zugleich Kritik zurück, der Klimaschutzeffekt der erneuerbaren Energien werde durch den EU-weiten Emissionshandel aufgehoben, weil CO2-Ausstoß nicht vermieden sondern nur verlagert würde. „Dieser Vorwurf ist Unsinn und wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Das EEG hat mit großem Erfolg erneuerbare Energien in Märkte hineingebracht. Es macht uns unabhängiger von fossilen Brennstoffen und hat die Grundlage für eine neue, kohlenstoffarme Industrie geschaffen. Nicht zuletzt deshalb wird es von Staaten in aller Welt kopiert“, so Kemfert. weiterlesen »

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