mit erneuerbarer Energie in NRW an die Uni und in den Beruf

Photovoltaikversicherung

Die Landesregierung von NRW stellt eine weitere Weiche, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Das neue Projekt EnergieJobs.NRW, das sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler wendet, soll mit dazu beitragen, dass die Energiebranche auch künftig über ausreichend qualifiziertes Personal verfügen kann. Das von der EnergieAgentur.NRW angebotene Projekt bietet verschiedene Facetten rund um künftige Stellen der Energiebranche. „Schülerinnen und Schülern wird hier die Möglichkeit geboten, sich frühzeitig zu informieren, wo in der Energiebranche welche Berufe mit Zukunft erlernt und entsprechende Studiengänge belegt werden können. Wer sich hier informiert, hat es künftig leichter, eine passende Stelle zu finden und den Berufseinstieg zu schaffen“, so Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben anlässlich des Starts des Internetportals EnergieJobs.NRW.

„Deutschlandweit fehlen Mitte 2008 trotz Konjunkturkrise 60.000 Fachkräfte aus dem mathematisch-technischen Bereich. Allein in der Windenergiebranche fehlen in Nordrhein-Westfalen rund 1.000 Techniker und Ingenieure. Das ist eine Situation, mit der wir uns nicht abfinden dürfen. Darunter leidet die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit einer Schlüsselindustrie unseres Landes“, so die Ministerin.

Der volkswirtschaftliche Schaden durch Fachkräftemangel wird bundesweit auf rund 7 Milliarden Euro geschätzt. „In Nordrhein-Westfalen gehen uns jährlich Aufträge im Wert von mindestens 500 Millionen Euro verloren, weil den hier ansässigen Unternehmen Personal mit entsprechender Qualifikation fehlt“, rechnet Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, vor. Die EnergieAgentur.NRW setzte im Auftrag des Ministeriums das Projekt um.

Im Rahmen des Projekts wird ein landesweites Netzwerk von Unternehmen und Hochschulen im Themenfeld Energie/Energieeffizienz aufgebaut. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Die Unternehmen bieten unter anderem Betriebsbesichtigungen oder Schülerpraktika an, um qualifizierten Nachwuchs frühzeitig für sich zu interessieren. Außerdem beteiligen sie sich an Informationsveranstaltungen an Schulen zum Thema Berufsorientierung. Die EnergieAgentur.NRW unterstützt interessierte Schulen bei der Organisation solcher Veranstaltungen. Zusätzlich bietet sie für Schulklassen einen Besuch im Wissenschaftspark Gelsenkirchen an, bei dem die Schülerinnen und Schüler eingehend über Studien- und Berufsmöglichkeiten informiert werden.

Terminanfragen an die beteiligten Unternehmen und Hochschulen sowie die EnergieAgentur.NRW können direkt über das Portal http://www.energiejobs.nrw.de gestellt werden.

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Koalitionspartner aufrufen am Atomausstieg nicht zu rütteln

Schwarz-gelb hat die Wahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Pläne zum Atomausstieg gewonnen. Denn auch die Mehrheit der CDU-, CSU- und FDP-Wähler/innen will laut Umfragen am Ausstieg festhalten. Deshalb wollen wir deutlich machen: Die neue Regierung riskiert einen großen gesellschaftlichen Konflikt, wenn sie tatsächlich auf AKW-Laufzeitverlängerungen setzt.

Mitmachen!

Unterzeichnen Sie den offenen Brief des BUND an die Koalitionspartner! Oder bei Campact.de unterschreiben!

via Sebastian Backhaus

Übrigens:

www.campact.de

Beim ersten Treffen der Koalitionspartner von FDP und CDU/CSU steht die Zukunft der Atomenergie ganz oben auf der Tagesordnung. Mit einer sportlichen Aktion laufen wir uns warm für den Widerstand und zeigen: Wer auf die Renaissance der Atomkraft setzt, erlebt ein Comeback der Anti-Atom-Bewegung!

Machen Sie mit bei der Aktion in Berlin – Montag, 5. Oktober, 17.00 Uhr, Berlin, CDU-Parteizentrale, Ecke Klingelhöferstr./Corneliusstr. (südlich Tiergarten)

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Praxisbeispiele von gebauten Energieeffizienzhäuser zeigen wie es geht

Gruenspar.de

Mit Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Oktober 2009 muss der Energiebedarf bei Neubauten und Sanierungen um durchschnittlich 30 Prozent niedriger sein als derzeit vorgeschrieben. Was viele Bauherren nicht wissen: Durch staatliche Förderung und hohe Einsparpotenziale lohnt es sich meistens, über die gesetzlichen Vorgaben hinauszugehen. So gibt es bereits heute eine Vielzahl sogenannter Effizienzhäuser, die noch einmal deutlich besser sind, als gesetzlich gefordert wird.

Mehr als 100 Häuser geöffnet

Am “Tag der Energiespar-Rekorde” der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) am 10. Oktober öffnen bundesweit mehr als 100 dieser energieeffizienten Gebäude ihre Türen. Eigentümer und beteiligte Fachleute bieten Führungen an und geben Besuchern Tipps für eigene Bauvorhaben sowie zur Nutzung von erneuerbaren Energien. Die Palette der geöffneten Gebäude reicht von Einfamilienhäusern und Stadtvillen über Fertighäuser und hochmoderne Plattenbauten bis hin zu denkmalgeschützten Objekten, Schulen und Kindergärten. Es können Baustellen sowie bereits fertig gestellte Objekte besichtigt werden. Informationen zu geöffneten Gebäuden in ihrer Region finden Besucher online auf www.energiespar-rekorde.de.

Jedes Haus kann ein Effizienzhaus werden

Ob Einfamilienhaus oder Wohnanlage, Neubau oder Sanierung: Jedes Wohnhaus in Deutschland kann ein Effizienzhaus mit einem sehr niedrigen Energiebedarf werden. Bei Neubauten wird das bereits häufig standardmäßig umgesetzt. Aber auch bei Sanierungen ist es nach dem aktuellen Stand der Technik problemlos möglich, bei jedem Gebäudetyp bis zu 85 Prozent Energie einzusparen. Das zeigen mehr als 300 Beispielsanierungen, die in einem dena-Modellvorhaben durchgeführt und ausgewertet wurden. Grundlage ist eine Energie- und Fördermittelberatung und ein stimmiges Konzept, dass das Haus als Gesamtsystem betrachtet: mit einer guten Dämmung, Wärmeschutzfenstern, effizienter Heiz- und Lüftungstechnik und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Erste Anregungen und Tipps erhalten zukünftige Bauherren und Sanierer beim “Tag der Energiespar-Rekorde” am 10. Oktober. Für die weiteren Schritte zum Effizienzhaus stellen die  dena und ihre Partner umfassendes Informationsmaterial bei den teilnehmenden Häusern bereit.

Die geöffneten Häuser zum Besuchen können nach Ort und Gebäudetyp gesucht werden. Möchte jemand für sein Effizienzhaus werben oder ein Effizienzhaus vorstellen? Ich würde mich über jede Vorstellung eines Effizienzhauses freuen.

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Einfamilienhaus auf dem Stand von 2020

Ein außergewöhnliches Projekt wurde jetzt in Regensburg eingeweiht: das „Haus der Zukunft“, ein ehrgeiziges Gemeinschaftsprojekt der SONNENKRAFT GmbH, der Fabi Architekten Regensburg, des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme, Freiburg, sowie der Hochschule Regensburg, FB Architektur.

Bei dem Konzept handelt sich um ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 175 m². Darin wird bereits heute der zu erwartende Baustandard von 2020 erfüllt. Der Energieverbrauch liegt im Bereich eines Plusenergiehauses. Ziel des Projektes ist es, zu zeigen, dass ein erschwingliches Haus mit wenig Energieverbrauch, einem solaren Heizsystem und attraktiver Architektur mit derzeit verfügbaren Produkten zu realisieren ist.

Das Konzept wird in mehreren europäischen Ländern, unabhängig voneinander, umgesetzt. Die Ergebnisse stehen im direkten Vergleich. Zum Einsatz kamen derzeit am Markt verfügbare Produkte. Die Technik wurde harmonisch in das attraktiv gestaltete Gebäude mit seinem offenen und freundlichen Design integriert. Kurz, ein Haus, in dem es lebenswert ist zu wohnen. Das Haus wird einige Zeit als Demonstration- und Schulungsobjekt genutzt werden. Die Nutzung und deren Ergebnisse werden zwei Jahre lang dokumentiert.

Klingt sehr interessant und ehrgeizig, auf der Projektseite zum Solar-Aktivhaus in Regensburg werden auch noch mehr als nur die oberflächlichen Informationen angeboten. Aber wie praxistauglich ist das vorgetellte Haus? Kann es zu vertretbaren Kosten angeboten werden? Viele Bauherren stöhnen schon bei der Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes oder bei der EnEV. Und wie wird der Energieverbrauch in der Praxis sein? Ich bin gespannt auf die Dokumentation der Meßergebnisse.

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Ratgeber „SolardachCheck“ prüft individuelle Möglichkeiten zur Installation einer Photovoltaikanlage

Die Preise für Photovoltaikanlagen sinken. Nie war es so günstig wie jetzt, in eine Anlage für Solarstrom zu investieren. Allerdings wissen Hausbesitzer oft noch zu wenig über die Nutzungsmöglichkeiten der Solarenergie. Das ändert sich jetzt. Der neue Energiespar-Ratgeber „SolardachCheck“ ermittelt ab sofort auf www.klima-sucht-schutz.de anhand von fünf einfachen Schritten, ob sich das eigene Dach für eine Photovoltaikanlage eignet und ob sich die Installation rechnet.

Neben der individuellen Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Solarstromanlage zeigt der Ratgeber dem Nutzer auf, wie viel Kilogramm des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 durch die Erzeugung regenerativen Solarstroms vermieden werden können. Mit einfachen Abfragen und grafischen Hilfsmitteln wird neben Dachneigung und -ausrichtung auch die Verschattung des Daches berücksichtigt. Zur Berechnung der Dachfläche steht eine GoogleMaps-Anwendung zur Verfügung. Der Nutzer kann also direkt am Bildschirm alle wesentlichen Merkmale ganz einfach selbst zusammentragen.

SolardachCheck richtet sich auch an Mieter
Der SolardachCheck richtet sich in erster Linie an Besitzer von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Aber auch für Mieter stehen Serviceleistungen bereit: „Wir haben ein Datenblatt eingerichtet, das am Ende der Beratung abrufbar ist und alle wichtigen Ergebnisse zusammenfasst. Mieter können es als Denkanstoß an ihren Vermieter weiterleiten“, empfiehlt Dr. Johannes Hengstenberg, Geschäftsführer der co2online gemeinnützigen GmbH, die den Ratgeber im Rahmen der vom
Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ entwickelt hat.

Auch wer sich für das Thema Solarwärme interessiert, ist bei den Energiespar-Ratgebern von co2online gut aufgehoben. Im „Modernisierungsratgeber“ und im Ratgeber „Heizkosten im Neubau“ kann Solarwärme zur Heizungsunterstützung auf ihre Wirtschaftlichkeit und ihr CO2-Minderungspotenzial getestet werden.

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BMWi-geförderte Vor-Ort-Energieberatungen in Wohngebäuden verlängert

Mit intelligenter Einsparung von Energie in Wohngebäuden können Eigentümer und Mieter bei gleich bleibendem oder verbessertem Wohnkomfort viel Geld sparen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine wesentliche Hilfe dafür ist eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung.

Deshalb verlängert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie dieses sehr erfolgreiche Förderprogramm, in dessen Rahmen Energieberatungen in Wohngebäuden vor Ort finanziell bezuschusst werden, bis Ende 2014. Eine Vor-Ort-Beratung wird weiterhin mit bis zu 300 Euro gefördert. Bei Einbezug einer zusätzlichen Stromberatung erhöht sich der Zuschuss um 50 Euro. Anstelle separater Thermografiegutachten können nunmehr wahlweise thermografische Untersuchungsergebnisse oder Luftdichtigkeitsprüfungen (sog. Blower-Door-Tests) in die Vor-Ort-Beratung integriert werden.

Eigentümer (und Mieter mit Zustimmung des Eigentümers) erhalten Gutachten mit detaillierten technischen Hinweisen beispielsweise darüber, wie der Wärmeschutz optimiert werden kann, welche Verbesserungen an der Heizungsanlage empfehlenswert sind und wie erneuerbare Energien genutzt werden können. Gleichzeitig wird der erforderliche finanzielle Aufwand ermittelt und die Wirtschaftlichkeit der entsprechenden Investition errechnet.

Die Gutachten werden von qualifizierten und anbieterunabhängigen Energieberatern erstellt. Das Programm kann von Privatpersonen und von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden. Gefördert werden Beratungen in Wohngebäuden für die die Baugenehmigung vor 1994 erteilt wurde.

Anträge werden vor Beginn der Beratung vom Energieberater beim BAFA gestellt. Nähere Informationen sowie eine Liste der antragsberechtigten Energieberater/innen sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle verfügbar.

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Mehr energiepolitische Beiträge oder mehr Fachthemen?

Eigentlich wollte ich mich hier viel mit fachlichen Themen befassen, informieren und Beispiele bringen. Im Wahlkampf habe ich begonnen die politischen Themen auszubauen, die auch sehr gefragt waren. Jetzt nach der Wahl müsste eigentlich der politische Druck verstärkt werden, denn es geht darum ob Deutschland einen Rückschritt in der  Energiepolitik macht oder ob es weiter voran geht. In vielen anderen Ländern wird eine Einspeisevergütung eingeführt, was passiert in Deutschland, werden wir uns auf die Verschiebung der Energie-Altlasten (CO2 und radioaktiver Abfall) auf übermorgen einstellen müssen? Diese und viele weitere Fragen stehen künftig an.

Daher möchte ich meine Leser fragen, worauf soll ich mich künftig konzentrieren? Bitte alle Leser fleißig abstimmen und/ oder Kommentare schreiben!

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Blog Action Day 2009: Climate Change

Am 15. Oktober ist wieder Blog Action Day, weltweit werden tausende von Blogs sich mit einem einzigen Thema befassen. Dieses Jahr geht es um den Klimawandel. Wenige Wochen vor der Kyoto-Nachfolgekonferenz in Kopenhagen soll auf den bevorstehenden Klimawandel, dessen Folgen und die Möglichkeiten zum Schutz des Klimas aufmerksam gemacht werden.

Auch energynet.de wird mit einem Beitrag dabei sein, und wer ist auch dabei?

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TÜV Thüringen präsentiert mit dem Solarausweis und der Zertifizierung für Fachfirmen neue Photovoltaik-Angebote

Noch eine weitere Meldung zur Zertifizierung – und damit Qualitätssicherung – von Photovoltaik-Systemen. Wird aber nach einheitlichen Standards zertifiziert ? Sind Zertifikate vergleichbar? Das wichtigste an der Pressemeldung wäre eigentlich, dass nach nach international anerkannten Normen zertifiziert und die Bauartzulassung erteilt wird, diese Passage ist im Text aber nicht zu finden.

Die PVSEC (Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition) in Hamburg gilt weltweit als führende Plattform für den Photovoltaik-Sektor. Vom 21. bis 25. September präsentiert der TÜV Thüringen in Hamburg seine neuen Photovoltaik-Angebote auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand der LEG.

Die neuen Angebote ergänzen die Solarkompetenz des TÜV Thüringen. Neben dem solartestlab als akkreditierte Prüfstelle und der akkreditierten Zertifizierungsstelle für Photovoltaik-Module, bietet der Technologiedienstleister unter der Marke blueTÜV by TÜV Thüringen jetzt auch spezielle PV-Services für Endverbraucher, Errichterfirmen und Investoren an.

Mit dem Solarausweis des TÜV Thüringen wird die Güte und Qualität einer bestehenden bzw. zu installierenden PV-Anlage bewertet. Auch die Zertifizierung von Photovoltaik-Fachfirmen hat einen direkten Kundennutzen für den Betreiber einer PV-Anlage. Denn nur eine fachgerechte Installation der Anlage kann die Ertragsaussicht auf Dauer garantieren. Fachfirmen, die durch eine unabhängige Stelle zertifiziert wurden, bieten letztlich diese Sicherheit als Dienstleister für Betreiber bzw. Investoren der Anlage. Eine weitere wichtige Säule des PV-Portfolios des TÜV Thüringen ist die Investitionsbegleitung sowie die Erstellung von Ertragsgutachten für Photovoltaik-Anlagen.

Das in diesem Jahr eröffnete PV-Prüflabor solartestlab unterstützt Photovoltaik-Hersteller, die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Module sowie die Sicherheit der PV-Anlagen zu gewährleisten. Im hochmodernen Labor werden Untersuchungen von mechanischen und elektrischen Eigenschaften sowie Klimatests entsprechend internationalen Standards durchgeführt. Das solartestlab ist eine Kooperation der CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH und des TÜV Thüringen e.V.

Die Photovoltaik-Zertifizierungsstelle des TÜV Thüringen erteilt Bauartzulassungen für kristalline und Dünnschichtmodule. Die akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsstelle mit Sitz in Erfurt ist die einzige ihrer Art im Solarvalley Mitteldeutschland.

Im immer größer werdenden Photovoltaikmarkt bieten Prüf- und Zertifizierungszeichen eine wichtige Orientierungshilfe für Endkunden. Darüber hinaus ist eine Zertifizierung von PV-Modulen Voraussetzung für die Stromeinspeisung in das öffentliche Netz und mögliche Fördermittel für Strom aus erneuerbaren Energien.

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Europaweit einheitliche Outdoor- Messungen für Photovoltaikmodule

DERlab TestfeldHersteller von Photovoltaikmodulen verkaufen ihre Produkte in alle Welt. Weil einheitliche Standards bisher fehlten, war ein standortspezifischer, direkter Produktvergleich jedoch nicht möglich. Das wird sich ab September ändern. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) aus Kassel, früher ISET, und seine europäischen Projektpartner des Exzellenznetzwerks DERlab haben Standards und Messmethoden für die Langzeitmessung von Solarmodulen entwickelt. Die neue Dienstleistung für Modulhersteller stellen die Forscher erstmals im Rahmen der weltweit größten Solarstromkonferenz EU PV SEC (steht für European Photovoltaic Solar Energy Conference & Exhibition ) vom 21. bis zum 24. September in Hamburg vor.

Der von den DERlab-Partnern (steht für European Distributed Energy Resources Laboratories) entwickelte Qualitätsstandard basiert auf standardisierten Prüfmethoden und Datenformaten sowie einheitlichen Verfahren zur Auswertung und zur Dokumentation. „Wir haben unsere Langzeitmessungen für Solarmodule europaweit harmonisiert“, erklärt Dr. Philipp Strauß, Bereichsleiter am Fraunhofer IWES und Vorstandsvorsitzender des DERlab e.V. „Bei unseren Messungen untersuchen wir nicht nur den standortspezifischen Ertrag, sondern auch den Einfluss von Witterungsbedingungen auf die Modulleistung.“ In parallel laufenden Feldtests messen die Forscher die Solarmodule unter realen Bedingungen an den verschiedensten europäischen Standorten. Ein weiteres Modul dient als Referenz und wird im Dunkeln gelagert.

Sehr hohe Messgenauigkeit

Für die automatischen Messungen, die mindestens ein Jahr dauern sollten, hat das Fraunhofer IWES die Messkarte ISET MPP-Meter entwickelt. „Alle 15 Sekunden zeichnet sie den Kurzschlussstrom und die Leerlaufspannung sowie den Strom und die Spannung im optimalen Arbeitspunkt (MPP) des Solarmoduls auf“, erklärt Dr. Norbert Henze, Leiter Anlagen- und Messtechnik am Fraunhofer IWES. „Außerdem misst sie die für den exakten Vergleich notwendige Bestrahlungsstärke und die Modultemperatur.“ Im Minutentakt erfasst die Messkarte die gesamte Strom/Spannungskennlinie. Die Messunsicherheit ist deutlich kleiner als 1 Prozent. Kundenspezifisch bieten die DERlab-Partner weitere Messleistungen an.

Neben den Outdoor-Messungen und der Messkarte ISET MPP-Meter stellt das Fraunhofer IWES auf seinem Messestand in Hamburg außerdem einen dreiphasig einspeisenden, modulintegrierten Wechselrichter für Hochspannungs-Solarmodule vor. Dieser Wechselrichter wurde im Rahmen des integrierten Projektes PV-MIPS entwickelt, das in Kassel koordiniert und von der Europäischen Kommission (DG-TREN) gefördert wird. Sie finden uns auf der Messe Hamburg, Messeplatz 1, 20357 Hamburg, in Halle B7, Standnummer 64a.

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