Windkraftwerke können in Deutschland mehr Strom erzeugen als Atomkraftwerke
3. August 2009
Die 17 deutschen Atomkraftwerke haben nach Berechnungen der Initiative contrAtom eine Gesamtkapazität von 20.500 MW. Die in Deutschland installierte Windenergieleistung liegt nach einer Erhebung des Deutschen Windenergie Instituts bei knapp 25.000 MW. Die Windkraftanlagen können also 21 Prozent mehr Strom produzieren als die Atomkraftwerke.
Wie viel Energie die Windkraftanlagen tatsächlich liefern, hängt natürlich stark von den Witterungsverhältnissen ab. Aber auch die Stromproduktion der Atomkraftwerke ist nicht konstant. Nach den Recherchen von contrAtom waren am 30.07.09 nur neun der 17 Atomkraftwerke am Netz, die tatsächlich verfügbare Kapazität lag bei 12.900 MW.
Wie wichtig die erneuerbaren Energien inzwischen für die deutsche Stromversorgung sind, zeigt sich auch an ihrem relativen Anteil an der Stromproduktion. Nach Angaben des Bundesverbands WindEnergie e. V. kommt der Strom in Brandenburg zu 36 Prozent aus Windenergie, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sogar zu über 40 Prozent.
In Zukunft wird dieser Anteil noch zunehmen. Laut Bundesverkehrsministerium sind 22 weitere Windparks genehmigt und können sofort gebaut werden. Wie schnell diese Projekte umgesetzt werden, hängt aber wesentlich von der Nachfrage ab, also auch von den Privathaushalten.
Der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien leistet nicht nur einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz, er hat auch direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft. Nach Angaben des renommierten Blogs „100 % erneuerbar“ arbeiteten im vergangenen Jahr 280.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien. Bis 2020 könnten in der Branche 220.000 weitere neue Arbeitsplätze entstehen.
Um diese positiven Entwicklungen zu fördern, möchten die Diplom-Psychologin Silke Eckert und der Werbetexter Mathias Gößling aus Münster bis zur Bundestagswahl 100.000 neue Haushalte für Ökostrom gewinnen. Deshalb haben sie die „Wechselwelle“ ins Leben gerufen, eine private, unabhängige und nicht-kommerzielle Internet-Kampagne.
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann einer der Gruppen beitreten, die die Initiatoren in sozialen Netzwerken wie MySpace, Twitter, facebook, meinVZ und wer-kennt-wen gegründet haben. Damit sich die Wechselwelle weiter ausbreitet, sollte jedes Mitglied mindestens ein weiteres neues Mitglied für die Kampagne gewinnen – und natürlich auf Ökostrom umstellen.
Seit dem Start der Aktion am Weltumwelttag der Vereinten Nationen sind pro Tag durchschnittlich 70 neue Unterstützerinnen und Unterstützer hinzugekommen – insgesamt haben die verschiedenen Gruppen schon über 3.800 Mitglieder. Aktuelle Informationen zum Thema Ökostrom und zu der Kampagne werden auf der Homepage veröffentlicht.
Dienstag 4. August 2009 um 21:31
[...] Windkraftwerke können in Deutschland mehr Strom erzeugen als Atomkraftwerke Die 17 deutschen Atomkraftwerke haben nach Berechnungen der Initiative contrAtom eine Gesamtkapazität von 20.500 MW. Die in Deutschland installierte Windenergieleistung liegt nach einer Erhebung des Deutschen Windenergie Instituts bei knapp 25.000 MW. Die Windkraftanlagen können also 21 Prozent mehr Strom produzieren als die Atomkraftwerke.weiterlesen [...]
Mittwoch 5. August 2009 um 11:49
[...] Links von energynet.de: Windkraftanlagen können potentiell mehr Strom erzeugen als Atomkraftwerke Erneuerbare Energien schaffen 80 Arbeitplätze am Tag Neue Kampagne von EU und MTV für den [...]
Mittwoch 17. Februar 2010 um 19:27
Wie schneidet windkaft im vergleich zur wasserkraft ab? Windkraft sollte damit klar vor Wasserkraft liegen.. naja, hauptsache Ökostrom wächst und gedeit..
Samstag 6. März 2010 um 21:32
Leute, Ihr könnt ja nicht mal Leistung und Energie/Arbeit auseinanderhalten.
Mit so wenig Physikkenntnissen ist es unverantwortlich über einen so lebenswichtigen
Bereich wie die Energieversorgung zu schreiben!
Sucht Euch zumindest jemanden, der die Texte überprüft.
Sonntag 7. März 2010 um 20:35
Ein ganz schlauer, der glaubt seine Aussage nur mit seinem akademischen Artikel belegen zu müssen. Und wer von vornherein dagegen ist, braucht scheinbar den Text nicht genauer nachzulesen.
Es geht einmal um die installierte Leistung, die ist völlig unabhängig von der Zeit ist. Energie/ Arbeit ist die genutzte Leistung in einem bestimmten Zeitraum.
Gegen Kritik habe ich nichts, aber dann bitte begründen und keine Plattitüden!
Mittwoch 17. März 2010 um 20:48
Lieber Herr Theobald,
wären Sie wirklich ein Dipl. Ing., dann hätten sie erkannt das es in dem Text ausschließlich um die Leistung geht.
In keinem Wort geht es hier um die elektrische Arbeit die in Wattstunden, oder entsprechend dem 1000 fachen in kWh usw. angegeben wird.
Also bitte zweimal lesen, sonst kann man sich leicht lächerlich machen.
Freitag 2. April 2010 um 22:27
aufjeden Fall werden Windkraftanlagen und vorallem die Offshore Windparks in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen, wenn es darum geht möglichst viel Strom durch die erneuerbaren Energien zu decken!
Mittwoch 7. April 2010 um 20:45
Stimmt doch!
Die “installierte Leistung” (in W, MW o.Ä.) sagt erst mal überhaupt nichts aus.
Interessant ist die Produktion von Strom (in Wh bzw. KWh)- und die ist bei AKWs nun mal 3-fach höher.
Es ist wirklich beschämend, wie wenig Manche von Physik verstehen (bzw.: nichts!), und trotzdem schreiben dürfen.
Mittwoch 7. April 2010 um 22:28
Ist das eine merkwürdige Diskussion, die Äpfel und Birnen vergleicht. Es geht einmal um die installierte Leistung und andererseits um die produzierte Strommenge, die in kWh angegeben wird. Um was geht es den Schlaumeiern hier eigentlich, warum sagen sie nicht wirklich um was es ihnen geht? Warum sagen sie nicht, dass sie der Windenergie nichts zutrauen?
Donnerstag 8. April 2010 um 01:49
Unsinn! Natürlich geht es um die Produktion!
Worum denn sonst?
Äpfel+Birnen vergleicht der dümmliche Artikel!
Installierte Leistung sagt überhaupt nichts,
mit dem gleichen Argument könnte auch die (theoretische) Metorenleistung der angemeldeten PKW ff in Deutschland als Vergleich genannt werden (40 Milliarden KW!!).
Wichtig ist, was letztendlich produziert wird (in KWh!!),
und da sind Windkraftwerke nun mal sehr unzuverlässig (oft eben kein Wind).
AKWs übrigens auch – aber nur wegen ihrer sehr mühsamen Regulierung, deswegen wird mit deren Grundlast ja auch gerne nachts Stahl und Aluminium geschmozen für Windkraftwerke.
Ttrotzdem prouziert ein AKW wie z. B. Grohnde 7-mal mehr Strom (gerechnet je Leistung) als ein vergleichbares WKW (gemessen an dessen theoretischer Leistung).
Und womit werden WKWs produziert?
Richtig, wie oben schon erwähnt: (auch, zu 30%) mit billigem Atomstrom. Ansonsten mit ebenso billiger anderer Energie.
Womit denn sonst?
Gäbe es AKWs (und fossile andere billige Energie) nicht,
dann wäre Windkraft nun mal weit teurer, als jetzt schon.
Aber wenn Möchtegernmitredner den Unterschied zwischen Leistung (z. B. in Megawatt) und geleister Arbeit (hier in KWh oder GWh!) nicht unterscheiden können,
dann ist jede weitere Diskussion sowieso sinnlos.
Einzige Frage ist nur: Welche Qualifikation haben solche Kommentatoren? Baumschule oder IGS ff?
Jeden Falls kein Diplom.
Sonntag 18. April 2010 um 22:31
Natürlich hat Andy recht. 25.000 MW installierte Windkraft kann mehr Strom produzieren wie 20.500 MW installierte Atomkraftwerke. Das einzige was man dazu braucht ist Wind.
Am 1.3.2010 war es mal wieder so weit:
http://www.transparency.eex.com/de/daten_uebertragungsnetzbetreiber/stromerzeugung/tatsaechliche-produktion-wind
Im Auswahlfenster 1.3.2010 eingeben. Die Spitzenleistung lag mehrere Stunden über 18.000 MWh
Gleichzeitig lag an diesem Tag die Spitzenlast aller Deutscher Atomkraftwerke am Netz nur 16.028 MW
http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=hintergrund&baum2=4&auswahl=44&baum2=4&baum3=4&statusjahr=2010
runterscrollen bis Verlauf und dann beim 1.3.2010 nachschauen.
Ich würde den Theoretikern gerne mal empfehlen sich in den Wind zu stellen und sich den Wind um die Ohren und das was dazwischen ist wehen zu lassen.
Montag 19. April 2010 um 22:17
Ja, Theorie und Praxis können Manche schwer unterscheiden!
)
Aber das, was am Ende zählt, ist nun mal der Jahresertrag, und nur der zählt (gemessen in KWh bzw. TWH, die theoretische Leistung ist da völlig unwichtig!)
Kurze Winde, auch Stürme kommen zwar vor, aber die sind nun mal nur kurz.
(und sie bringen das E-Netz denn auch gehörig durcheinander, weil Wind nun mal sehr unberechenbar ist)
Fakt ist, dass ein “normales” Kraftwerk in der Realität das fünf- bis siebenfache an KWh (oder TWh) liefert, als die vielen Windkraftwerke mit insgesamt der gleichen Leistung.
Das siebenfache liefert z. B. das AKW Grohnde.
Und deswegen ist die Nennung der Leistung – wie gesagt – völliger Quatsch.
Das ist nun mal so, und träumen sollte man lieber nachts im Bett………
(und tagsüber vielleicht etwas Physik aus der 5.Klasse nachlernen, Thema: Leistung und Arbeit)
Montag 19. April 2010 um 23:05
Noch `n Nachtrag speziell für “Erhard”:
Was soll Ihre Verlinkung eigentlich aussagen?
Am 1.3.10 lieferten die WKWs (Nennleistung: 25.000 MW) man gerade 18.000 MWh zur besten Tageszeit (ansonsten erheblich darunter!!!).
Ein KKW (oder AKW) liefert – wan immer man möchte!!- genau 25.000 MW bei einer Nennleistung von 25.000 MW.
Sie sollten mal Denken lernen:
Natürlich liefern AKWs weniger Strom, wenn WKWs viel produzieren. Wir haben ja eine Zwangsabnahme, der (sehr teure!!) Windstrom MUSS gekauft werden, wenn er denn mal da ist!
(Bezahlen tun Sie und ich und Alle den teuren Strom). Da werden AKWs natürlich “runtergefahren” in dieser kurzen Zeit.
Zum Glück gibt es noch andere Kraftwerke – sonst könnte Ihre Frau nur dann kochen, wenn Wind weht.
Und zum Glück gibt es andere Kraftwerke – mit derem billigen Strom werden ja die Energieverschwendkraftwerke (WindKW, Photovoltaik usw.) schließlich produziert.
Oder nicht zum Glück? Gäbe es nur WindKW und anderen teuren Strom, dann würde sich den Unsinn, diese Spielerei Niemand mehr leisten können. Das wäre aber jeden Falls kein Verlust für die Menschheit – ohne WKWs könnten wir ganz gut leben. Ohne andere KW nicht!
(Ehe Sie jetzt mit dem Blödsinn kommen, dass AKWs Probleme machen usw. :
Natürlich stimmt das. Und natürlich sind AKWs langfristig Unsinn und sollten sobald wie möglich ersetzt werden – wenn es denn irgendeine Alternative gäbe.
Die gibt es aber nicht, und Windkraft ist nur noch mehr Unsinn!
Der billige AKW-Strom ist JETZT da, und DARAUS werden WKWs und anderes Spielzeug wie Photovoltaik produziert. WKWs sind nicht “saubere Energie”, im Gegenteil! Für jedes WKW (onshore) wurde doppelt so viel Dreck produziert, wie für AKWs oder KKWs ff!)
Dienstag 20. April 2010 um 09:13
@lef
wenn du nicht so viel Schwachsinn schreiben würdest, hättest du gesehen, daß am 1.3. nicht alle Atomkraftwerke am Netz waren sonder auch nur ca. 70 Prozent. Obwohl der “Große lef” wann immer er möchte 25.000 MW Atomkraft am Netz haben kann. Da krieg ich ja einen Lachanfall.
Du hast von Energie null Ahnung nur ein großes Maul und dumme Sprüche drauf.
Zu deienm Kommentar es zählt “nur der Jahresertrag”.
Gottseidank entscheidest du nicht was zählt.
Den Stromverbraucher möchte jederzeit wenn er Strom benötigt Strom haben.
Aus welchen Kraftwerken ist ihm egal und wieviel diese Kraftwerke in Summe am Jahresende produziert haben interessiert ihn auch nicht.
Am Samstag bin ich in Biblis das AKE umzingeln kannst ja vorbeikommen ich erklär dir gern einiges.
http://www.anti-atom-umzingelung.de
Dienstag 20. April 2010 um 10:06
Noch mal gaaanz langsam extra für “Ehrhard”:
wenn Windkraftwerke mal zufällig etwas Wind kriegen und Strom produzieren,
dann werden AKWs abgeschaltet (bzw. “runtergefahren”).
Weil es nämlich eine Zwangsabnahme gibt für teuren Windstrom.
So, noch mal erkläre ich es nicht,
Lernresistenz ist leider oft nicht heilbar.
Dienstag 20. April 2010 um 12:57
@Lef
Endlich du hast es kapiert.
Glückwunsch aus dir wird noch was!
Dienstag 20. April 2010 um 13:13
@Lef: Schön, wenn man seinen eigenen Argumenten widerspricht:
“Ein KKW (oder AKW) liefert – wan immer man möchte!!- genau 25.000 MW bei einer Nennleistung von 25.000 MW.”
Hier sind Leistungsangaben angegeben, welches AKW hat denn eine Leistung von 25.000 MW??? Das ist mir noch nicht bekannt. Das KKW Brokdorf hat laut http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Deutschland die höchste Netto-Leistung in Deutschland mit 1.410 MW – weit entfernt von 25.000 MW.
Da hat wohl einer Leistung mit Arbeit verwechselt und es sollte wohl MWh heißen. Ohne weiteren Kommentar.
Dienstag 20. April 2010 um 17:04
Ja, es ist wirklich witzig, wie wenig Manche kapieren, wenn sie physikalische Anaphabeten sind, und natürlich auch, wie dürftig ihre Argumente sind!
)
Habe ich gesagt, dass es ein solches AKW gibt? Nein. Hat Andy den Unterschied Leistung ./. Arbeit kapiert? Auch Nein.
Ist das Argument begriffen worden, dass ein Kraftwerk (z,B. AKW) nicht produzieren darf, wenn teurer Windstrom angeboten wird? Und nur deshalb weniger Strom produziert, als es könnte, (was ja im Grunde nicht falsch wäre, wenn Windkraftstrom wirklich Energie sparen täte!)? Auch nicht.
Also, meinetwegen konkrrrrete Zahlen:
AKW Grohnde, 1420 MW Nennleistung,
produzierte ca 11 TWh jährlich, das sind
= ca 7,4 MWh je MW Leistung
http://www.strom-magazin.de/energie-lexikon/kernkraftwerk-grohnde-kwg_1775.html
Windkraftwerkpark mit allerneuester Technik:
5 Emercon E-82, insgesamt 10 MW Leistung
produzieren angeblich (Verkaufsargument!)
20 TWh jährlich,
das sind also ca. 2 MWh/a je 1 MW Leistung.
http://www.windmesse.de/b2b/anlagen/045/
Da es genug Altanlagen mit schlechterem Wirkungsgrad gibt, ist der Gesamtertrag aller WKWs eher bei 1,5 MWh je MW Leistung.
Was zu beweisen war.
Jetzt warte ich auf das nächste Argument der Lernresistentenfraktion.
Dienstag 20. April 2010 um 19:18
Und noch`n paar Zahlen:
Stromproduktion Deutschland 2008:
Aus AKWs : 23 %
Aus Windkraft (trotz gleicher Nennleistung!!!)
6 % , also praktisch gar nichts. Noch weniger (nur viel teurer): Photovoltaik mit 0,7 %.
http://www.thema-energie.de/strom/stromkauf/strommix.html
Dienstag 20. April 2010 um 21:38
Lieber lef,
du wirst mir fehlen.
Dass in Deutschland Atomkraftwerke mehr Strom produzieren wie Windräder ist die längste Zeit gewesen. Wir werden am Atomstrom erst mit Wind und dann mit Sonnenstrom vorbeiziehen.
Dann nehmen wir das letzt AKW vom Netz und in ganz Deutschland wird das Licht nicht ausgehen!
Aber du wirst immer noch vor deinen Zahlen sitzen und dich fragen wie haben die das gemacht?
Wir machen es einfach! Ohne dich zu fragen. Meine Freunde haben heute wieder 5 Photovoltaikanlagen ans Netz genommen. Einfach gemacht! Weil es die Menschen wollen.
Am Samstag wird von der AntiAtom Bewegung ein mächtiges Zeichen gesetzt. Aber du wirst wieder rechnen und es nicht verstehen. Armer lef
P.S.: ist übrigens ein Scheißname!
Mittwoch 21. April 2010 um 00:17
Lieber erhard,
Du wirst mir überhaupt nicht fehlen,
kleine dumme Jungs, die von Physik so wenig Ahnung haben wie von Tuten+Blasen -
auf die kann ich gern verzichten.
Ich hoffe, deine Mammi hat genug Atomstrom für windstille Tage, um Dein Süppchen zu kochen.
Gruß, lef
(ich finde, “Erhard” viel schlimmer!
)
Mittwoch 21. April 2010 um 13:10
Unsachliche Kommentare werde ich künftig entfernen. Wenn einem die sachlichen Argumente ausgehen, sollte man es bleiben lassen und nicht persönlich werden.
Es können übrigens nie alle AKW am Netz sein, weil mindestens eines immer defekt ist. Das ist der Haken an der Argumentation, AKWs sind unsicher und teuer – gibt es eine Versicherung, die ein AKW versichert? Nein, das zahlt der Steuerzahler. Wer zahlt die Entsorgung? Der Steuerzahler.
Mittwoch 21. April 2010 um 17:16
Hallo Andy,
mit “unsachlich” meinst Du hoffentlich so etwas wie “Deinen Namen finde ich einen Scheißnamen” (Zitat Ehrhard)!
Zur Sache:
Die Richtigkeit von AKWs steht hier nicht zur Debatte (da stimme ich mit Dir ja grundsätzlich überein!), sondern nur die Frage, ob die Nennleistung von Windkraftwerken mit der von AKWs verglichen werden darf.
Meine Antwort ist: Darf nicht, weil AKWs nun mal weit mehr Strom produzieren, WKWs dagegen nur sehr wenig (Gesamter Strom in D.: AKWs 23 %, WKWs nur 6 % bei gleicher Nennleistung).
Wenn irgendwann WKWs die gleiche Menge Strom produzieren (wie z. B. AKWs), wäre das einen Artikel wert. Wenn natürlich dann auch geklärt würde, warum (Windstrom hat ja Zwangsabnahme) und zu welchem Preis.
Dein Argument, dass AKWs langfristig sehr teuer sind, stimme ich zu.
Allerdings bezahlen die Hersteller von Windkrafttechnik nun mal nur den jetztigen sehr niedrigen Preis dafür. Und sie sind trotzdem weit teurer, als der Strom, mit der sie produzieren.
Denk mal darüber nach!
Wenn Ehrlichkeit herrschen würde, dann dürften WKW-Hersteller (und alle, die daran beteiligt sind, vom Chef bis zum Arbeiter)auch keinen AKW- oder KKW-Strom (ff) verwenden. Das tun sie aber, das müssen sie auch, denn sonst wäre Windkraftstrom (Material, Löhne usw.) unbezahlbar teuer und es gäbe dann auch keine Windkraftwerke. Ganz Simpel!
In jedem angeblich “sauberen” WKW steckt nun mal der “Dreck” drin, der vorher zur Stzromherstellung dafür per Kohle usw. produziert wurde, auch die Folgekosten z.B. von AKWs.
Mittwoch 21. April 2010 um 18:51
Nachtrag: Du sagst: “Es können übrigens nie alle AKW am Netz sein, weil mindestens eines immer defekt ist”.
Ich komme gerade von Berlin, und habe mal gezählt: Ca. 10% aller WKWs stehen still (quer im Wind ff), manche haben schon den teuren Autokran stehen.
Ansonsten wäre das sowieso kein gutes Argument: Immerhin produzieren die AKWs trotzdem das fünffache an Strom – TROTZ Stillstand ab und zu!
(Nochmal betont: Ich bin und war schon immer gegen AKWs, aber sie sind leider nun mal nötig, weil es sonst keine WKWs geschweige denn PV in Deutschland gäbe! Das bisschen Strom aus Wind (PV ist ja wirklich fast Null) ist ja kaum der Rede wert! Es sollen 5-mal so viele gebaut werden, um die AKWs zu ersetzen? Naja, meinetwegen, nur: wo denn? Und wer bezahlt das?)
Freitag 27. August 2010 um 22:14
Ich bin genau der Meinung von Lef, Ich finde
“Dein Argument, dass AKWs langfristig sehr teuer sind, stimme ich zu.
Allerdings bezahlen die Hersteller von Windkrafttechnik nun mal nur den jetztigen sehr niedrigen Preis dafür. Und sie sind trotzdem weit teurer, als der Strom, mit der sie produzieren.
Denk mal darüber nach!”
Freitag 27. August 2010 um 22:35
auweia, da werden mir meine grammatikalischen Fehler ja noch mal so richtig unter die Nase gerieben
:):)
Naja, wenn der Inhalt verständlich war, sind solche Fehler offenbar nicht so tragisch.
Rene, ich würde mich über einen Kontakt freuen,
meine mail: lefsys@web.de
gruß, lef