Was nach dem Öl kommt … Erneuerbare Energien – Photovoltaik und Bioenergie

Photovoltaikversicherung

Gastbeitrag von Michael Jahn, date-up education GmbH, zweiter Teil (date-up bietet auch Seminare zur Weiterbildung im Bereich erneuerbare Energien an)

Fortsetzung vom Beitrag: Was nach dem Öl kommt … Erneuerbare Energien – Wasserkraft und Windenergie

Photovoltaik:
Die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrische Energie bezeichnet man in der Fachsprache als Photovoltaik. Zumeist werden bei Photovoltaik Solaranlagen auf den Dächern installiert, die dann durch Sonneneinstrahlung elektrische Energie produzieren können. Zum jetzigen Zeitpunkt ist diese Form der regenerativen Energie nicht sehr bekannt und wird im Gegensatz zur Windkraft eher selten eingesetzt. Trotzdem konnte man auch hier in der vergangenen Zeit sehen, wie aus der früher noch unbekannten Photovoltaik mittlerweile eine ganze Branche entstanden ist. Verschiedene Firmen locken heutzutage sogar mit der „Verdienstmöglichkeit durch Solaranlagen“. Es wird damit geworben, Geld mit dem Erzeugen von Solarenergie zu verdienen. Das Prinzip ist einfach: Die Kosten für die Anschaffung der kompletten Anlage werden durch einen Kredit bei der Hausbank gedeckt. Die monatliche Belastung durch die Raten des aufgenommenen Kredits wird im Anschluss mit der verkauften Solarenergie bezahlt. Doch sollte man bei derartigen Angeboten stets vorsichtig sein, denn unter den vielen seriösen Firmen gibt es auch einige, die unseriös sind. Am besten man informiert sich vorab über die Firma im Internet, damit man auf der absolut sicheren Seite ist.

Prinzipiell ist die oben beschriebene Möglichkeit, mit Solaranlagen Geld zu verdienen, aber gar nicht so abwegig. In manchen Fällen sind die Solarzellen auf dem eigenen Hausdach allerdings ein großer Nachteil. Hauptsächlich deswegen ist Photovoltaik auch nicht ganz so beliebt wie andere regenerative Energieformen. Nach Angaben der Firma Ecofys eignen sich rund 2.300 km² der Fassaden- und Dachflächen in ganz Deutschland für die Nutzung von Solaranlagen. Das entspricht etwa 0,65 % der Gesamtfläche Deutschlands. Auch wenn Einige der Meinung sind, in Deutschland wären die Bedingungen für Photovoltaik schlecht, sind derartige Anlagen in den meisten Fällen eine gute Investition. Trotz dessen ist natürlich nicht abzustreiten, dass es in wärmeren Ländern bzw. Kontinenten wesentlich effektiver wäre, Solaranlagen aufzubauen.

Bioenergie:
Ebenso arbeiten Forscher zurzeit an der Weiterentwicklung von Bioenergie. Die Fortschritte sind momentan aber leider noch recht dürftig. Die Basis der Bioenergie ist die Sonnenenergie. Bioenergie zu erzeugen, ist momentan noch nicht optimal möglich. Dazu verfügen die Wissenschaftler noch über zu wenige Erkenntnisse. Recht bekannt ist derzeit eigentlich nur Biogas. Es lässt sich durch Vergärung von Gülle, Pflanzensilage sowie anderen Biomassen gewinnen. Auch eine direkte Nutzung des Gasgemisches in BHKW ist nach wenigem Aufwand möglich. Wird der gewonnene Stoff entsprechend aufbereitet, wird er als Bioerdgas bezeichnet und kann problemlos ins Erdgasnetz eingespeist werden. Natürlich lässt sich dieser Stoff dann genauso gut in Erdgasfahrzeugen nutzen.

Fazit:
Wie man sehen kann, konnten bisher schon eindrucksvolle Erfolge in der Erforschung von regenerativen Energien verzeichnet werden. Es ist davon auszugehen, dass Wissenschaftler in naher oder ferner Zukunft noch mehr erneuerbare Energien bzw. Alternativen zum heutigen Erdöl finden werden. Grundlagen, auf die Forscher aufbauen können, gibt es genug. Man kann gespannt sein, wie es in den nächsten Jahrzehnten weitergehen wird. Ob die aktuell erforschten regenerativen Energieformen in Zukunft ausreichen werden, weiß man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Fakt ist, dass wesentlich mehr Forschungsgelder vom Staat fließen sollten, um die Energieversorgung der nächsten Generationen zu sichern. Ölvorräte können zuneige gehen, Wasser und Sonne wird es jedoch ewig geben.

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Klimaschutz geht nur mit Mieter und Vermieter

Im Umweltschoner-Blog ist heute, wie auch im Newsticker der Welt zu lesen von der Berliner Umweltsenatorin Katrin Lompscher, die an einem Klimaschutzgesetz arbeitet. Dieses geplante Gesetzesvorhaben stößt auf erhebliche Kritik des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), der mit erheblichen Mietsteigerungen durch das geplante Gesetz rechnet. Der Gesetzentwurf schreibt den Einsatz erneuerbarer Energien, Wärmedämmung und den Ersatz alter Heizungsanlagen vor.

Dem Klimaschutz wird mit diesem Gesetz überhaupt nicht geholfen, im Gegenteil wird vermutlich die Anzahl der Kritiker steigen. Auch immer weitere Steigerungen in den Anforderungen der Gebäudeenergieeffizienz sind leider weit weg von der Realität.  Es wird in der Praxis nur darauf abgezielt mit Ach und Krach Vorschriften auf dem Papier zu erfüllen – aber der reale Energieverbrauch interessiert nicht die Bohne. Dabei kommt es doch auf den realen Energieverbrauch an.

Mehr Transparenz wäre wichtig, um zu zeigen, wie hoch die Heizkosten oder die Mietnebenkosten sind. Der Energieausweis sollte diese Funktion eigentlich erfüllen, erweist sich in der Praxis scheinbar eher als bürokratische Karteileiche. Am vergangenen Wochenende lag den Berliner Zeitungen der Mietspiegel bei, warum war kein Heizspiegel dabei, der neben der Kaltmiete Angaben machen kann zu den Nebenkosten? Die Nebenkosten sind doch häufig ein Grund für einen Wohnungswechsel. Damit sehen potenzielle Mieter gleich wo die Nebenkosten höher sein werden und wo sie mit wenig Nebenkosten rechnen können. Dem Vermieter ist dabei nur der Zwang des Marktes aufgelegt.

Damit die Wirkung schnell erreicht wird, muss der Heizspiegel aber den gleichen Stellwenwert erhalten, wie der Mietspiegel.

Wicht wäre auch eine Best-Practice-Datenbank mit guten Lösungen unter  Einbeziehung des Kostenaufwandes. Nur dann kann man die Ergebnisse richtig vergleichen.

Was ist Eure Meinung dazu? Wie erreicht man am besten eine gute Gebäudeenergieeffizienz von Gebäuden und nimmt Mieter wie Vermieter dabei mit?

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Deutschland kann Ausstoß von Treibhausgasen um 90 Prozent senken

Gruenspar.de

Mit einem ambitionierten Klimaschutzprogramm kann Deutschland seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis zum Jahr 2050 um mindestens 90 Prozent senken und damit den aktuellen Forderungen der Wissenschaftler nach verschärften Klimaschutzzielen entsprechen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Aachener Instituts EUtech im Auftrag von Greenpeace, die vergangene Woche in Berlin vorgestellt wird. Nach dem Szenario Klimaschutz: Plan B 2050 – Energiekonzept für Deutschland ist eine hundertprozentige Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien möglich, gleichzeitig kann Deutschland schon im Jahr 2015 aus der Atomkraft aussteigen. Greenpeace fordert von allen Parteien, die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.

Ein klimaneutrales Deutschland ist keine Vision, sondern kann realisiert werden, so Andree Böhling, Energieexperte von Greenpeace. Erneuerbare Energien können zukünftig nur dann den Löwenanteil der Stromversorgung decken, wenn die Laufzeiten der Atomkraftwerke verkürzt und nicht verlängert werden. Großkraftwerke stehen einem hohen Anteil von Wind und Sonne wie ein Bremsklotz im Weg.

Im Szenario Klimaschutz: Plan B 2050 rechnet Greenpeace vor, wie Kraftwerkspark, Verkehrspolitik, Industrie und Haushalte in Deutschland umgestellt werden müssen, um die Treibhausgase um 90 Prozent bis 2050 zu senken. Dabei wurden ausschließlich nationale Einsparpotenziale berücksichtigt. Gleichzeitig geht nach dem Modell bereits 2015 der letzte Atommeiler vom Netz – acht Jahre früher als bisher geplant. Der Ausstieg aus der Kohle ist bis 2040 machbar.

Basis dafür ist neben dem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien eine zielstrebige Verbesserung der Energieeffizienz und eine optimale Brennstoffausnutzung. Einen Neubau von Kohlekraftwerken darf es nicht mehr geben. Erdgas und Kraft-Wärme-Kopplung dienen als Brückentechnologien bis zur Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien.

Mit dem Greenpeace-Konzept verringert sich die Abhängigkeit von Energieimporten um 95 Prozent bis 2050. Dabei bleibt eine sichere Stromversorgung durch inländische Produktion gewährleistet. Für Privathaushalte und Wirtschaft rechnet sich der Umbau der Energieversorgung mit rund zehn Prozent geringeren Stromkosten und gesamtwirtschaftlichen Einsparungen von 35 Milliarden Euro bis 2020.

Es ist beschämend, dass Bundeskanzlerin Merkel kein zukunftsfähiges Energiekonzept für Deutschland vorzuweisen hat, so Böhling. CDU/CSU vertreten allein die Interessen der vier Stromkonzerne. Klimaschutz als die dringlichste Herausforderung der Menschheit, spielt im Bundestagswahlkampf keine Rolle. Die Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD und FDP sind nicht einmal auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Die deutschen Klimaschutzziele müssen an die neuen Erkenntnisse angepasst werden. Greenpeace fordert eine Energierevolution für Deutschland.

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EnEV 2009: Neue Regeln für Hausbesitzer und Bauherren

EnEV-BeispielAm 1. Oktober 2009 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Dann werden die Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten und an die Modernisierung von Altbauten verschärft. Im Vergleich zu der noch gültigen EnEV 2007 soll der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden um durchschnittlich 30 Prozent sinken. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert über die wichtigsten Änderungen.

Für Bauherren und Eigentümer, die ihre Gebäude komplett oder teilweise sanieren oder neu bauen, gilt ab dem 1. Oktober 2009 (Bedingung ist Bauantragstellung nach dem 1. Oktober 2009):

Neubauten: Wird ein Haus neu gebaut, muss sein gesamter Jahresprimärenergiebedarf um 30 Prozent niedriger liegen als noch nach EnEV 2007 erforderlich. Dabei muss die Wärmedämmung der Gebäudehülle im Durchschnitt 15 Prozent effizienter sein als bisher.

Altbauten: Werden größere bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle durchgeführt - wie das Dämmen der Wände oder der Austausch von Fenstern - müssen die neuen Bauteile einen 30 Prozent besseren energetischen Wert erreichen als bisher gefordert. Alternativ kann der Haussanierer dafür sorgen, dass der Jahresprimärenergiebedarf des gesamten Gebäudes um 30 Prozent sinkt. Dafür müsste neben einer energieeffizienten Gebäudehülle eine moderne Heizungsanlage eingebaut werden.

Folgende Neuregelungen und Übergangsfristen gelten für alle Eigentümer ab dem 1. Oktober 2009:

Nachtstromspeicherheizungen: In Wohngebäuden mit mindestens sechs Wohneinheiten müssen Nachtstromspeicherheizungen, die älter als 30 Jahre sind, bis 2019 durch effizientere Geräte ersetzt werden. Ausnahme: Geräte, die nach 1990 eingebaut wurden, müssen erst 30 Jahre nach Einbau ausgetauscht werden.

Dachdämmung: Bis Ende 2011 muss die oberste begehbare Geschossdecke oder das Dach darüber eine Wärmedämmung erhalten.

Auch Eigentümer von älteren Gebäuden, die keine Modernisierung planen, müssen also teilweise ihre Gebäude energetisch aufbessern. “Diese energieeffizienten Maßnahmen sind wirtschaftlich und rechnen sich oft bereits nach kurzer Zeit”, so dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich. “Wer energieeffizient saniert oder neu baut, profitiert derzeit von niedrigen Zinsen und attraktiven staatlichen Förderungen.”

Ausführende Fachbetriebe müssen zukünftig nach Abschluss der Arbeiten eine schriftliche Unternehmererklärung an den Gebäudeeigentümer abgeben und damit nachweisen, dass sie die neue EnEV bei der Sanierung eingehalten haben. Ein Fachbetrieb, der die Erklärung nicht oder falsch abgibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro rechnen.

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ENERGY AUTONOMY – The 4th Revolution

Wow, dieser Film sagt alles über das Thema Energieerzeugung (nur die Energieeffizienz fehlt noch) der Zukunft, spricht mir quasi aus der Seele. Damit ist alles gesagt über die künftige Energieversorgung, andere Energiequellen als erneuerbare Energien sind damit endgültig überflüssig.

ENERGY AUTONOMY – The 4th Revolution ist ein Kino-Dokumentarfilm für ein internationales Publikum. Der Film zeigt die Entwicklung der entscheidenden Revolution unserer Menschheit mit faszinierenden Bildern aus diversen Ländern. Ein Weg, der die schnelle Umstellung unserer Energieversorgung auf 100% erneuerbare Energien beinhaltet. Diesen Weg ebnen acht Protagonisten aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Ihre Themen: Energieproduktion, Mobilität, Energieeffizienz, Solararchitektur, Energiespeicherung, Elektrifizierung der dritten Welt, Kampf gegen die Armut. Sie alle haben sich längst entschieden, sehen sich als Wegbereiter und Anstifter einer globalen Veränderung. Energie Autonomie. Das faszinierende Bild einer kurzfristig realisierbaren solaren Weltgesellschaft.  Kinostart: März 2010.

Mehr zum Filmprojekt unter www.energyautonomy.org.

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Frankfurter Messe EnergieEffizienz zeigt Wege zu Erfolg

Mit dem Schwerpunkt auf Energieeffizienz in Unternehmen, Immobilien und Kommunen startet die zweite Auflage der Frankfurter EnergieEffizienz-Messe am 15. September. Vor allem die effiziente Nutzung von Energie in mittelständischen Unternehmen steht im Fokus, und hier ist wahre Aufklärungsarbeit zu leisten: „Etwa 40 % der deutschen Unternehmen haben noch keine Maßnahmen ergriffen, um energieeffizient zu handeln, obwohl eine Kosteneinsparung allein durch richtige Energienutzung von mehr als 20% möglich ist. Investitionen machen sich oftmals innerhalb von 2 Jahren bezahlt“ zitiert Messe-Chefin Mireille-Gaby Siebert eine Studie. Bereits im letzten Jahr lockte die EnergieEffizienz-Messe bei der Premiere mehr als 1.000 Fachbesucher in die Ausstellungshallen der IHK Frankfurt.

Am 15. und 16. September öffnet die IHK Frankfurt als Mitveranstalter ihre Pforten für die diesmal über 1.500 erwarteten Fachbesucher der zweiten EnergieEffizienz-Messe. Als Kooperationspartner konnte der Messeveranstalter beewell Business Events neben der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, die Mainova AG, das Energiereferat Stadt Frankfurt und die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH sowie das internationale PR-Agenturnetzwerk European Marketing Communications gewinnen. In mehr als 35 Fachvorträgen erhalten die Besucher zu den Themen der Energieeffizienz in der mittelständischen Wirtschaft, der Immobilienwirtschaft und in Kommunen einen Überblick über technische und organisatorische Lösungen sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Beispiele für erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz finden Sie nicht nur im Best-Practice-Parcours, sondern auch in zahlreichen Vorträgen, wie „Das erste Passivhaus-Bürogebäude in Frankfurt – versorgt mit erneuerbaren Energien“ oder „Ein globales Vorbild entsteht: Greentowers der Deutschen Bank. Die Konzernzentrale wird zum GreenBuilding“. Der Vortrag „Mitarbeitermotivation zum energieeffizienten Wirtschaften… Und alle machen mit!“ bringt neue Ideen und Anregungen, wie man Mitarbeiter zum Energiesparen motivieren kann. Auch auf die speziellen Anforderungen von Handel, Gastgewerbe, produzierendem Gewerbe und Rechenzentren wird in eigenen Vorträgen eingegangen.

Schon im zweiten Jahr stellt die „EnergieEffizienz-Messe“ damit die größte eigenständige Veranstaltung zur effizienten Energieverwendung bundesweit dar. „Wir freuen uns besonders, nach der großen Nachfrage im letzten Jahr diesmal ein noch breiteres Spektrum der Möglichkeiten über die Vorträge abdecken zu können“, erklärt Mireille-Gaby Siebert Details zu der rasant wachsenden Messe. Für die Besucher steht auch ein Beratungscafé zur Verfügung, das für eine direkte Vor-Ort-Beratung durch Experten genutzt werden kann. Die „EnergieEffizienz 2009“ findet am 15. September von 10 bis 17 Uhr und am 16. September von 10 bis 16 Uhr in der IHK Frankfurt (Börsenplatz 4) statt. Die Tageskarte kostet 20 Euro. Bei einer Online-Anmeldung unter www.energieeffizienz-messe.de wird bis zum 11. September 2009 eine Ermäßigung in Höhe von 10 Euro gewährt (Achtung: Auch bei vorheriger Online-Anmeldung werden die Eintrittskarten nicht zugeschickt, sondern liegen am Eingang bereit). Interessenten der Einzelberatung melden sich bitte unter 069/ 478 688 60 an.

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Wie Sie die Energiekosten von Rechenzentren um 75 Prozent senken

Energieeinsparung im RechenzentrumUnternehmen und öffentliche Einrichtungen können durch gezielte technische Optimierungen die Energiekosten ihrer Rechenzentren um bis zu 75 Prozent senken. Die dazu notwendigen Investitionen rechnen sich in der Regel bereits nach zwei bis drei Jahren. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt die vier wichtigsten Handlungsfelder zur Steigerung der Energieeffizienz von Rechenzentren auf:

- Eine verbesserte Serverauslastung verspricht Einsparungen von 35 Prozent und mehr. Sie wird am Besten durch Virtualisierung erreicht. Dabei werden auf einem Server verschiedene Anwendungen parallel betrieben und der Server damit besser ausgelastet. So kann ein leistungsfähiger Server die Funktionen mehrerer schwächerer übernehmen und der Energieverbrauch kann entsprechend gesenkt werden.

- Mit einer thermischen Optimierung des Rechenzentrums lassen sich schnell Einsparungen von 20 Prozent erzielen. Es lohnt sich zu prüfen, ob die Betriebstemperatur erhöht und damit der Stromverbrauch für Kühlung reduziert werden kann. Empfohlen wird eine Temperatur von 25 Grad Celsius. Durch eine räumliche Trennung von Warm- und Kaltluftbereichen lässt sich die erforderliche Kühlenergie darüber hinaus zielgenauer einsetzen.

- Der Einsatz moderner, energieeffizienter IT-Hardware im Rechenzentrum führt zu Einsparungen von bis zu 15 Prozent. Wenn neue Geräte beschafft werden, sollte Energieeffizienz daher prinzipiell eine der Anforderungen sein. Eine Überdimensionierung der Geräte sollte vermieden werden.

- Spürbare Energieeinsparungen in kurzer Zeit verspricht der optimierte Einsatz von Programmen und Daten. Dadurch ist unter Umständen eine Reduzierung der Serverzahl möglich. Dafür ist zu prüfen, ob auf selten benötigte Anwendungen verzichtet, alter Datenbestand zum Beispiel auf Magnetband archiviert oder der Speicherplatz für private Dateien der Mitarbeiter begrenzt werden kann.

Der neue Leitfaden “Energieeffizienz im Rechenzentrum” der Initiative EnergieEffizienz bietet Entscheidern aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen einen kompakten Überblick über alle Potenziale zur energetischen Optimierung von Rechenzentren. Auf Grundlage des Leitfadens können sie ihre Entscheidungen fundiert treffen und ein Energieeffizienzprojekt im Unternehmen initiieren. Der Leitfaden ist erhältlich unter www.energieeffizienz-im-service.de

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Was nach dem Öl kommt … Erneuerbare Energien – Wasserkraft und Windenergie

Gastbeitrag von Michael Jahn, date-up education GmbH, erster Teil

Spätestens jetzt müssen wir uns über die zukünftige Energieversorgung unserer Erde Gedanken machen. Ob wir wollen oder nicht! Das Öl reicht nur noch wenige Jahrzehnte. Klar ist momentan nur, dass die Weiterentwicklung von erneuerbaren Energien absolut notwendig ist, damit wir nicht irgendwann im Trockenen stehen. Schon zum jetzigen Zeitpunkt sind zahlreiche Forscher damit beschäftigt, bereits erfundene regenerative Energien zu fördern und neue Energieformen zu erfinden. Der Artikel beschäftigt sich mit den vier unterschiedlichen physikalischen und biologischen Faktoren zur Gewinnung von Elektrizität. Außerdem wird dargestellt, welche Energieformen wirklich Zukunft haben und Erdöl, Kohle und Erdgas ablösen können.

In den vergangenen Jahrzehnten waren die Menschen gierig und anspruchsvoll. Jeder nutzte fossile Energiequellen in Unmengen, obwohl Experten schon damals davor gewarnt haben, dass die Ölvorräte irgendwann erschöpft sein würden. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe hat im Jahr 2006 geschätzt, dass es weltweit noch etwa 163 Milliarden Tonnen Erdöl gibt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind laut Bundesanstalt rund 151 Milliarden Tonnen aus der Erde gepumpt worden. Innerhalb der kommenden zehn bis 15 Jahre soll der sogenannte „Peak Oil“ erreicht sein. Das heißt, dass an diesem Zeitpunkt die Hälfte des geschätzten Ölvorkommens auf der Erde verbraucht sein wird. Damit wir nicht bald im Trockenen stehen, müssen Wissenschaftler spätestens jetzt an neuen regenerativen Energieformen forschen. Einige bemerkenswerte Fortschritte wurden schon mit dem Entdecken der Wasser-, Wind- und Sonnenenergie gemacht. Hauptsächlich diese Bereiche gilt es, in naher Zukunft weiterzuentwickeln. Auch die Bioenergie könnte zum heutigen Erdöl eine echte Alternative darstellen. Nur sind die Erfolge hier bisher recht mager. Zudem weisen Experten darauf hin, dass die Nachteile bei der Bioenergie noch überwiegen. Die genannten vier erneuerbaren Energien sind nun im Detail angeführt:

Wasserkraft:

Flüssigkeiten eignen sich eigentlich optimal zur Gewinnung von sauberem Strom. Diese Art der Stromgewinnung hatte ihren Ursprung schon vor sehr vielen Jahren. Damals haben die Müller in ihren Mühlen auch Wasserräder benutzt, um damit mechanische Energie zu gewinnen. Mittlerweile ist die Forschung so weit, dass aus dieser mechanischen Energie auch elektrische Energie gemacht werden kann. Wasser fließt – wie allgemein bekannt sein sollte – immer nach unten. Diese Eigenschaft wird ausgenutzt, indem man Wasser einfach von einem hohen Punkt in einen tieferen Punkt hineinfließen lässt. Dadurch entsteht sogenannte kinetische Energie, also Bewegungsenergie. Das Wasser bleibt durch natürliche Vorgänge wie zum Beispiel Regen, Verdunstung und Wind ständig in Bewegung. Aus diesem Grund handelt es sich dabei auch um eine Form der regenerativen Energie. Zurzeit werden etwa 3,5 % der weltweit gewonnenen Energien mit Wasserkraft erzeugt. Damit ist Wasserkraft die wichtigste erneuerbare Energiequelle. Vom Anteil der regenerativen Energie nimmt Wasserkraft sogar fast ein Fünftel ein. Das größte Wasserkraftwerk der Erde ist übrigens der Drei-Schluchten-Damm in China. In den letzten Jahren konnte man beobachten, wie die Wasserkraft einen immer größeren Anteil an der Energiegewinnung einnimmt. Es ist damit zu rechnen, dass sich dieser Wert auch weiterhin noch erhöhen wird. Leider hat diese Energieform auch eine kritische Seite. Umweltaktivisten sagen nämlich, dass das Aufbauen solcher Wasseranlagen mit erheblichen Eingriffen in Landschaft und Natur verbunden sei. Trotz der lautstarken Beschwerden einiger Personen gilt die durch Wasserkraft erzeugte Energie aber als sehr umweltfreundlich.

Windenergie:

Auch die Windenergie ist eine relativ gute Alternative zum herkömmlichen Erdöl. Auch hier handelt es sich um kinetische Energie, da die gewonnene Energie durch Bewegungen der Luft erzeugt wurde. Bereits seit dem Altertum ist den Menschen diese Art der Energiegewinnung bekannt. In letzter Zeit wurden, was die Weiterentwicklung dieser Energieform angeht, erhebliche Fortschritte gemacht. Moderne Rotoren beginnen sich bereits ab einer Windgeschwindigkeit von 3–5 Metern pro Sekunde zu bewegen. Zurzeit liegt der jährliche Durchschnitt bei etwa 4–5 Metern pro Sekunde. Dank der immer moderneren Technik lohnt es sich immer mehr, eine Windkraftanlage zu betreiben. Die Geschichte der Windenergie geht lange Zeit zurück. Damals nutzten die Menschen die Windenergie, um zum Beispiel Segelschiffe oder später auch Ballons anzutreiben. Auch in Windmühlen wird schon seit etlichen Jahren Windenergie erzeugt. Anfangs wurde die durch Windmühlen entstandene mechanische Energie nur über einen Generator in elektrische Energie umgewandelt. Da die Strömungsmechanik ständig weiterentwickelt wurde, wurden auch die verschiedenen Flügelformen und Aufbauten optimiert. Heute spricht man deshalb nicht mehr von einfachen Windmühlen, sondern von Windkraftanlagen. Seit den Ölkrisen in den 70er-Jahren wurde verstärkt an der Weiterentwicklung der Windenergie geforscht. Mittlerweile nutzt man Windenergie nicht nur als erneuerbare Energie zur Stromgewinnung, sondern beispielsweise auch in der Freizeit, wenn man einen Drachen steigen lässt. Des Weiteren hat Windenergie einen positiven Einfluss auf die Höhe des Strompreises. Es geht nämlich aus mehreren Studien hervor, dass durch die Einspeisung von Windenergie der Preis für Strom um Einiges gesunken ist. Wie sich sehen lässt, hat die Stromgewinnung in Form von Windenergie also viele Vorteile. Ein zu erwähnender Nachteil ist eventuell der teure Anschaffungspreis, wenn man selbst darüber nachdenkt, eine Windkraftanlage auf seinem Grundstück zu installieren. Besonders in Küstengebieten, wo der Wind oftmals stärker ist, sollte man eine solche Anschaffung zumindest in Erwägung ziehen.

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Atomkraft schadet dem Klima

Elektrizitätswerke Schönau GmbH, Ursula Sladek, zu dem sogenannten „Atomkonsens II“ mit dem sich die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner für die Interessen der Atomwirtschaft stark macht.

Die baden-württembergische Landesregierung, u.a. die Umweltministerin Tanja Gönner, will sich unter dem Schlagwort Atomkonsens II nach der Bundestagswahl für eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke und für eine Änderung des geltenden Atomgesetzes einsetzen und fordert „unbegrenzte Laufzeiten für Atomkraftwerke“.

Wem nützt das? In erster Linie den Betreibern der Atomkraftwerke, den „Großen Vier“ EnBW, E.ON, Vattenfall und RWE: Laufzeitverlängerungen bringen Ihnen jährlich zusätzliche Milliardengewinne. Aber das würde die Bevölkerung sicher – wenn auch zähneknirschend – hinnehmen, wenn die Laufzeitverlängerungen weiteren Nutzen brächten, z.B. für das Klima.

Dies ist jedoch nicht der Fall – im Gegenteil! Für den Klimaschutz ist der schnelle und konsequente Ausbau der Erneuerbare Energien Voraussetzung – dieser wird jedoch durch die Laufzeitverlängerungen massiv behindert, da sich zur Kombination mit Erneuerbaren Energien nur leicht und schnell regelbare Kraftwerke eignen. Atomkraftwerke sind, technisch bedingt, extrem unflexibel und eigenen sich daher nicht als Partner für die Erneuerbaren.

Dieses Argument wird aus der Atomwirtschaft selbst bestätigt: Wie die beiden Atomkonzerne E.ON und Electricité de France (Anteilseigner von EnBW) gegenüber der britischen Regierung erklärt haben, sind sie nur dann bereit, neue Atomkraftwerke in Groß-Britannien zu bauen, wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien begrenzt wird, weil die Technologien nicht gut miteinander kombinierbar sind. So ist auch in Deutschland damit zu rechnen, dass bei einer Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, wie von den Atomkraftwerksbetreibern und CDU und FDP geplant, der Ausbau der Erneuerbaren massiv gebremst wird. In diesem Zusammenhang ist es auch erhellend, dass die Baden-Württembergische Landesregierung bei ihrem Energiekonzept für das Jahr 2020 von 50 % (!) Atomenergie, 30 % fossiler Energie und lediglich 20 % Erneuerbaren Energien im Stromsektor ausgeht. Der Bundesverband Erneuerbarer Energien geht bei konsequenter Umsetzung für das Jahr 2020 von beinahe der Hälfte der Stromversorgung (47 %) durch die Erneuerbaren aus. Auch andere Studien zur zukünftigen Stromversorgung liegen für die Prognose der Erneuerbaren weit über 20 %.

Im Übrigen sind es auch die Großen Vier, die 50 % der neuen Kohlekraftwerke in Deutschland bauen oder planen – die meisten von der EnBW, allein oder zusammen mit anderen. Auch dies ist ein Beweis dafür, dass Klimaschutzgründe für die Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke nur vorgeschoben sind. Wer auf Atomkraft setzt gräbt dieser umweltfreundlichen und exportstarken Boombranche des Jahrhunderts das Wasser ab.

Weitere Informationen zur Atomenergie und Laufzeitverlängerungen auf den Internet-Seiten der Elektrizitätswerke Schönau und 100 gute Gründe gegen Atomkraft.

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dena bietet Online-Hilfe für den Lampentausch

So viel sparen EnergiesparlampenAb 1. September 2009 dürfen Lampen mit einem besonders hohen Energieverbrauch in Europa nicht mehr verkauft werden. Verbraucher müssen in Zukunft jedoch keine Angst haben, nicht mehr die passende Lampe für ihre Haushaltsbeleuchtung zu finden. Denn die stromsparende Alternative zur herkömmlichen Glühlampe – die Energiesparlampe – ist in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hilft Verbrauchern unter www.stromeffizienz.de bei der richtigen Wahl der Energiesparlampe mit einer kostenlosen Beratungshilfe. Mit dem Beleuchtungscheck können die Nutzer bequem für jede Glühlampenform und -leistung ein passendes, energieeffizientes Ersatzmodell finden. Der Verbraucher hat außerdem die Möglichkeit, per Mausklick auszurechnen, wie viel Stromkosten er durch das Austauschen der Lampen einsparen kann.

Für Verbraucher bietet ein Lampentausch eine gute Gelegenheit, ihre Stromkosten deutlich zu senken. “Wer in seinem Haushalt herkömmliche Lampen durch Energiesparlampen ersetzt, kann die Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent reduzieren”, erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der dena. Wird zum Beispiel eine 100 Watt-Glühlampe gegen eine 20 Watt-Energiesparlampe ausgetauscht, so beträgt die Stromkostenersparnis für den Verbraucher bei gleicher Lichtleistung über die gesamte Lebensdauer der Lampe fast 170* Euro.

Verbraucher, die ihre Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen, finden problemlos für jeden Anlass das passende Leuchtmittel. Die Auswahl reicht dabei von Lampen in weißem, sachlichem Licht für die Verwendung im Arbeitszimmer bis hin zu Lampen, die warmes Licht verströmen etwa für die Beleuchtung im Wohnzimmer.

2008 fasste die EU den Beschluss, dass bei Lampen in Zukunft Mindeststandards bezüglich der Energieeffizienz gelten. In einem ersten Schritt werden deshalb zunächst alle Glühlampen mit matten Glaskolben sowie alle Modelle mit klaren Glaskolben und mindestens 100 Watt aus dem Handel verschwinden. Bis 2013 werden dann jährlich weitere Modelle mit niedrigerer Leistung folgen. Hintergrund für die Maßnahmen ist die Ökodesign-Richtlinie der EU, die Energieeffizienzstandards für zahlreiche Produkte definiert.

* Annahmen: Strompreis von 21 Cent/kWh bei einer Lebensleistung der Energiesparlampe von 10.000 Stunden.

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