EU und MTV gemeinsam für den Klimaschutz

Photovoltaikversicherung

Der Musiksender MTV und die EU werben gemeinsam bei Jugendlichen für den Kampf gegen den Klimawandel mit der Aktions-Website Play to Stop. Die Website verbindet mit den Mitteln des Web2.0 Aktionen für den Klimaschutz mit Musik-Events und Videos, um junge Leute für die Bekämpfung des Klimawandels zu begeistern. Wer ein Umweltvideo dreht und auf youtube hochlädt, hat die Möglichkeit Tickets für ein Moby-Konzert zu gewinnen.

Via 100%-Erneuerbar Blog.

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PV-Modulpreise sinken auf neuen Tiefststand

Die Preise für Solarmodule haben einen neuen Tiefststand erreicht, obwohl die Zahl der in Deutschland neu installierten Solarstromanlagen in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Dies berichtet das Magazin „PHOTON Profi – Photovoltaik-Fachwissen für die Praxis“ in seiner August-Ausgabe. Das Magazin ist die Schwesterpublikation von „PHOTON – das Solarstrom-Magazin“ und richtet sich insbesondere an Solarinstallateure, Elektriker und Dachdecker.

Modulpreise aus Europa und USA„In früheren Jahren hätte ein stark steigender Zubau zwangsläufig auch zu höheren Modulpreisen geführt. 2009 ist das anders, die Preise fallen weiter, und bislang ist keine Trendumkehr in Sicht“, kommentiert Anne Kreutzmann, Chefredakteurin von PHOTON, den aktuellen Modulpreisindex für den Monat Juli. Insgesamt veröffentlicht PHOTON Profi monatlich neun Modulpreisindizes, die sowohl nach Herstellungsregionen als auch nach Technologien und Preisen ab Werk sowie Spotmarktpreisen unterscheiden.

So sind die Spotmarktpreise für Module aus monokristallinem Silizium im Juli 2009 auf 1,91 Euro je Watt gefallen, Anfang 2009 lagen diese noch bei rund 2,60 Euro pro Watt (W), im Mai bei rund 2,20 Euro/W. Multikristalline Module sind aktuell für durchschnittlich 2,09 Euro/W erhältlich, gegenüber 2,80 Euro/W zum Jahresanfang und 2,25 Euro/W im Vormonat. Auch bei einer Betrachtung der Preise nach Regionen sind die Preise im Juni durchweg gefallen. So kosteten Module aus China, Indien, Taiwan und Thailand Anfang Juli durchschnittlich 1,85 Euro/W. Im Juni lagen die Preise noch bei knapp 2,00 Euro/W. Module aus Europa und den USA sind am Spotmarkt für durchschnittlich 2,33 Euro/W erhältlich.

Erstmals veröffentlicht PHOTON Profi zusätzlich auch Modulpreise ab Werk. Diese lagen für kristalline Module Anfang Juli bei 1,62 Euro/W – also noch deutlich unter den Spotmarktpreisen.

Weitere Grafiken zur Entwicklung der Modulpreise nur bei Photon im Pressebereich.

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BMVBS gibt grünes Licht für neuen Offshore-Windpark Gode Wind II in der Nordsee

Gruenspar.de

In der Nordsee ist jetzt ein weiterer Windpark genehmigt worden. Mit dem Windpark Gode Wind II erhöht sich die Zahl der genehmigten Windparks auf insgesamt 22 (19 in der Nordsee, drei in der Ostsee).

Tiefensee: “Mit Offshore-Windenergieanlagen schaffen wir Raum für mehr alternative und regenerative Energien. In der Energieversorgung wollen wir weg vom Öl. Wir erschließen neue Energieressourcen für einen nachhaltigen Klimaschutz. Offshore Windparks sind hierfür ein wichtiger Baustein. Wir stärken damit die heimische Energieversorgung und schaffen mehr Unabhängigkeit von Importen fossiler Energien. Wir fördern neue Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen, neuen Industrien. Mit der jetzt genehmigten Anlage Gode Wind II können 22 Windparks sofort gebaut werden. Ich appelliere an die Unternehmen der Windenergiebranche, im Interesse des Klimaschutzes zu handeln und den Bau der Anlagen zügig voranzubringen.”

Der Windpark Gode Wind II ist ca. 32,5 km nördlich von Norderney und ca. 39,3 km nordwestlich von Langeoog geplant. Mit 500 Millionen Euro Investitionsvolumen will dort die PNE Gode Wind II GmbH aus Cuxhaven den Betrieb von insgesamt 80 einzelnen Windenergieanlagen (WEA) mit einer Leistung von drei bis fünf Megawatt errichten. Das entspricht einer möglichen Versorgungsleistung von jährlich 240.000 bis 400.000 Haushalten.

Tiefensee: “Der Standort für den neuen Windpark in der Nordsee erfüllt die notwendigen Voraussetzungen. Wir haben mögliche Auswirkungen auf den Seeverkehr und die Ökologie großflächig untersucht. Die Sicherheit der Schifffahrt wird garantiert, die Meeresumwelt gewahrt. Mit Offshore-Windenergie sichern wir einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt.”

Das Bundesverkehrministerium ist im Bereich Offshore – Windenergie zuständig für die Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs im Küstenmeer und in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Darüber hinaus ist es verantwortlich für die Ausgestaltung der Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen in der AWZ (nach der Seeanlagenverordnung) ebenso wie für die Fachaufsicht über das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (Genehmigungsbehörde) und über die Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen, die die Schifffahrtsbelange vertreten.

Darüber hinaus werden derzeit Raumordnungspläne für die Ausschließliche Wirtschaftszone der Nordsee und der Ostsee erstellt. Es ist Ziel der Bundesregierung, den Bau von Offshore-Windenergieanlagen zu fördern und zu beschleunigen. Raumordnungspläne sind hierfür die planungsrechtliche Grundlage.

siehe auch “PNE Wind AG erhält Genehmigung für Offshore-Windpar Gode Wind II”

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Mehr Licht mit weniger Strom

NatriumhochdrucklampeDormagen macht es vor:, Neue Lampen, neue Technik – und die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung sind um 44 Prozent gesunken. Ein Jahr nach der Sanierung der Straßenbeleuchtung kann das Fazit kaum positiver ausfallen. Für rund 670.000 Euro wurden u.a. 5.000 Lampen gegen Natriumhochdrucklampen ausgetauscht, 350 Langfeldleuchten erneuert und 4.500 Vorschaltgeräte installiert. Die Sanierung wurde per Contracting finanziert. Das Ergebnis nach einem Jahr: Der Verbrauch sank um 1,4 Millionen kWh, die Stromrechnung wurde um über 300.000 Euro/a reduziert. Die Stadt Dormagen wurde durch die EnergieAgentur.NRW Projekt begleitend beraten.

Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW unterstreicht die energetische Notwendigkeit einer zeitgemäßen Straßenbeleuchtung. “Die Beleuchtung ist ein Paradebeispiel für die Veränderungen der technischen Rahmenbedingungen. Der Sanierungsbedarf in praktisch allen Bereichen der Beleuchtung ist immens.” Nach Schätzungen des Fachverbandes Elektroleuchten und Elektrische Lampen werde in 50 Prozent der deutschen Kommunen noch Straßenbeleuchtungen betrieben, die auf dem technischen Stand der 1960er Jahre sind. Nur drei Prozent der Effizienz-”Oldtimer” würden jährlich ersetzt, so Hüttenhölscher. Das deutschlandweite Einsparpotential wird auf 2,7 Milliarden kWh, bzw. rund 400 Millionen Euro geschätzt.

Der museale Charme mancher Städte wird spätestens dann unpraktisch, wenn die ineffiziente Beleuchtung zum Sicherheitsrisiko für den nächtlichen Straßenverkehr wird. “Dabei sind Alternativen technisch ausgereift und im Einsatz bewährt”, so Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher. Längst sind dimmbare Systeme durch Spannungsabsenkung im Einsatz, bei denen in Nachtphasen mit geringem Verkehrsaufkommen die Helligkeit (unmerklich) und der Stromverbrauch (spürbar) reduziert werden. In Düsseldorf werden inzwischen an zwei Standorten in Pilotprojekten Lumineszens- oder Leuchtdioden (LED) zur Straßenbeleuchtung eingesetzt. Nach den ersten Erfahrungen aus Düsseldorf bringen LED gegenüber DIN-gerechten Beleuchtungen auf Gas-Basis eine Einsparung von ca. 1.800 Euro/a pro Straßenzug.

Das Bundesumweltministerium fördert mit dem Programm “Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung” die Sanierung der kommunalen Straßenbeleuchtung mit einem Zuschuss von 25 Prozent der Invest-Summe, sofern die Stromeinsparung mindestens 30 Prozent beträgt.

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Kurzinfos vom 28.07.09

Mir fehlt momentan einfach die Zeit für mehr und größere Artikel, daher greife ich wieder auf die Kurzinfos zurück mit einer Zusammenfassung von aktuellen Beiträgen:

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Raumklimageräte belasten Stromrechnung und Umwelt

Raumklimageräte belasten die Haushaltskasse erheblich. Bis zu 300 Euro im Jahr kann ein Klimagerät die Stromkosten nach oben treiben – und die private Ökobilanz entsprechend verschlechtern. Insbesondere tragbare Kompakt-Klimageräte verbrauchen viel Energie für wenig Leistung. Da sie die warme Raumluft mit einem Schlauch durch das geöffnete Fenster leiten, sind sie ineffizient und leistungsschwach. Selbst ein Kompakt-Klimagerät der höchsten Effizienzklasse A benötigt daher 460 Kilowattstunden in den heißen Wochen, kostet den Verbraucher damit knapp 200 Euro im Jahr und belastet die private Öko-Bilanz mit 276 Kilogramm CO2. Das Bündnis energieeffizienz – jetzt! der führenden Umwelt- und Verbraucherschutzverbände rät daher den Verbrauchern, mobile Klimageräte nicht zu kaufen.

Wer seine Räume unbedingt mit Strom kühlen will, sollte ein so genanntes Split-Gerät von einem ausgebildeten Fachhandwerker installieren lassen. Split-Geräte bestehen aus zwei Apparaten, die innerhalb und außerhalb des Gebäudes angebracht werden. Aber auch ein Split-Gerät der Effizienzklasse A braucht 540 Kilowattstunden pro Jahr und verursacht damit 324 Kilogramm CO2 (1). Das Klima leidet unter diesen Geräten doppelt: Die Apparate verlieren durch den Betrieb die extrem klimaschädliche Chemikalie R134a.

Verbraucher werden in Bau- und Elektromärkten gar nicht oder nur ungenügend über Stromkosten, Energieeffizienz und sachgemäße Handhabung der Klimageräte aufgeklärt, hat das Bündnis energieeffizienz – jetzt! in bundesweiten Testbesuchen herausgefunden. Die Umwelt- und Verbraucherschutzverbände fordern daher, dass mobile Raumklimageräte aus den Regalen von Bau- und Elektromärkten verschwinden. Verbraucher sollten mobile Klimageräte nur im Fachgeschäft mit entsprechender Beratung kaufen, wenn sie denn nicht auf das Klimagerät verzichten wollen. Klimafreundlicher und billiger sind das bewährte Lüften und Schatten spendende Gardinen und Rollos.

„In einem heißen Sommer verbraucht ein Klimagerät mehr Strom als ein Kühlschrank im ganzen Jahr“, sagt Christian Noll, Energieeffizienz-Experte beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Der BUND und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) haben für das Bündnis energieeffizienz – jetzt! bundesweit 44 Bau- und Elektromärkte der großen Handelsketten untersucht. Schlecht haben vor allem die Elektromärkte MediaMarkt (Gesamtnote ungenügend) und Conrad (mangelhaft) abgeschnitten. Sie führen besonders viele ineffiziente Geräte und beraten die Kunden unzureichend. Der Elektromarkt MediMax konnte immerhin bei der Beratung ein „befriedigend“ erreichen und war der einzige Elektromarkt, der den Energieverbrauch ordnungsgemäß gekennzeichnet hat. Die Baumärkte bewegen sich hingegen alle in einem schlechten Mittelfeld.

„Klimageräte sind enorme Stromfresser und haben im Einzelhandel nichts zu suchen“, sagt BUND-Vorsitzender Hubert Weiger: „Die Testbesuche in Bau- und Elektromärkten haben gezeigt, dass dort oft nicht auf den hohen Stromverbrauch hingewiesen wird.“ Die Verbrauchskennzeichnung sei unzureichend. Weiger forderte, dass „die EU die ineffizienten Kompaktgeräte so schnell wie möglich verbietet und die Effizienzstandards für Raumklimageräte drastisch verschärft.“

Besonders negativ ist den Testkäufern aufgefallen, dass die Bau- und Elektromärkte die Kennzeichnungspflicht nicht einhalten. Laut EU-Recht müssen Raumklimageräte mit dem rot-gelb-grünen Effizienzlabel und der entsprechenden Effizienzklasse gekennzeichnet sein. Bekannt sind Label und Effizienzklassen von A (effizient) bis G (völlig uneffizient) von Waschmaschinen, Kühlschränken und Energiesparlampen. Verantwortlich für die Kennzeichnung im Handel sind die Geschäfte. Fast 40 Prozent der untersuchten Bau- und Elektromärkte zeichnet die Geräte jedoch überhaupt nicht oder fehlerhaft aus, haben DUH-Recherchen ergeben. „Jeder Falschparker muss zahlen, aber bei den Verstößen gegen die Kennzeichnungspflicht duldet der Staat sogar Geisterfahrer und unternimmt gar nichts“, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. Er forderte, dass die Behörden ihrer Pflicht nachkommen und die Märkte kontrollieren. Nur dann könne der Verbraucher- und Klimaschutz auch umgesetzt werden. „Die Bau- und Elektromärkte verstoßen gegen geltendes Recht und der Staat nimmt die Verletzung der Verbraucherrechte gelassen hin“, sagte Resch. Er kündigte weitere Kontrollen an, um Verbrauchern zu ihrem Recht und der Umwelt zu effizienteren Geräten zu verhelfen.

Das Bündnis energieeffizienz – jetzt! empfiehlt Verbrauchern in den heißen Wochen, die in Mitteleuropa bewährten Kühltechniken für Wohnraum und Büro:

  1. Schatten spenden: Die von der Sonne beschienen Fenster mit Vorhängen, Jalousien, Markisen oder Rollos beschatten. In den heißen Stunden über Mittag eventuell sogar die Fenster schließen, damit die heiße Luft nicht in die Räume drückt.
  2. In den kühlen Stunden lüften: Morgens und nachts kräftig lüften und dafür sorgen, dass die warme Luft nach draußen strömt.
  3. Ventilatoren sind besser als Klimageräte: Wenn die Luft doch mal dick wird, sorgen Stand- oder Deckenventilatoren für Erfrischung. Sie haben den Vorteil, dass sie kostengünstig sind, effizient kühlen und kurzfristig für Erfrischung sorgen.

Hintergrund:

Der effiziente Einsatz von Energie ist der Schlüssel für den Schutz von Klima und Rohstoffen. Weniger Energieverbrauch ist aber nicht nur mehr Klimaschutz, ein geringerer Verbrauch von Strom und Wärme entlastet auch entscheidend die Ausgaben – ob in Unternehmen oder in privaten Haushalten. Und viele kleine Effizienzsteigerungen führen zu den Veränderungen, die das Land gegen die Auswirkungen von wirtschaftlichen Krisen und Umweltveränderungen wappnen: Wenn Deutschland effizient beleuchtet würde, könnten drei Kraftwerke abgeschaltet werden. Doch Energiesparlampen sind nur ein Baustein für eine energieeffiziente Zukunft.

Um die langjährigen Erfahrungen und das gesammelte Wissen von Umweltschutzverbänden, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzuführen, haben der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) mit dem Öko-Institut und dem Bundesarbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M) die Kampagne energieeffizienz – jetzt! gestartet. Gemeinsam im Ziel, arbeiten die Kampagnenmitglieder unabhängig voneinander an der umwelt- und klimaschonenden Nutzung von Energie in Haushalten und Unternehmen. Und tragen so gemeinsam zur gesamtgesellschaftlichen Anstrengung für mehr Energieeffizienz bei.

Weitere Informationen unter www.energieeffizienz-jetzt.de. Die vollständige BUND-Sortimentsanalyse finden Sie unter www.bund.net/klimageraete.


(1) Ein typisches Kompaktgerät der Effizienzklasse A (Angabe Effizienzlabel* lt. BUND-Sortimentsanalyse) verbraucht 460 Kilowattstunden/Jahr und kostet bei einem durchschnittlichen Strompreis von 21,43 Cent/kWh damit 98,58 € (Quelle: BDEW Stand: 01/2008).

Laut Umweltbundesamt entstehen durchschnittlich 624 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Somit betragen die jährlichen CO2 Emissionen eines Kompaktgeräts der Effizienzklass A 287,04 Kilogramm CO2/Jahr (Quelle: Umweltbundesamt, FG I 2.5., Stand: April 2009).

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DUH widerlegt Legende vom billigen Atomstrom

Ich schreibe immer mehr Artikel über Atomstrom, obwohl ich mich mit der Technik von gestern nicht befassen wollte. Eigentlich sollte es hier um die Technik von Morgen – Energieeffizienz und erneuerbare Energien – gehen. Bis zur Bundestagswahl werde ich aber wohl nicht um dieses Thema vorbei kommen.

Deutsche Haushalte müssen statistisch umso mehr für ihren Strom bezahlen, je größer der Atomstromanteil im Strommix ihres Versorgers ist. Das ist das überraschende Ergebnis eines repräsentativen Preisvergleichs von über hundert Stromtarifen im ganzen Bundesgebiet. Dabei gilt der Anstieg des Strompreises mit dem Atomstromanteil gleichermaßen für Jahresstromverbräuche der Haushalte von 1.000, 3.000 oder 5.000 Kilowattstunden (kWh). „Unser Preisvergleich widerlegt die von den Atomkraftwerksbetreibern und ihren Lautsprechern in der Politik ständig wiederholte Behauptung, Atomstrom sei für die Kunden billiger, als Propagandalüge“, sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), Rainer Baake.

Gleichzeitig bestätigt die Untersuchung, dass Ökostrom in Deutschland keineswegs mehr systematisch teurer ist als Atom- oder klimaschädlicher Kohlestrom. Bei einem Verbrauch von 1.000 kWh pro Jahr (entspricht etwa dem Verbrauch von Single-Haushalten) steigt der Preis mit dem Anteil erneuerbarer Energien aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse leicht an, bei Verbräuchen von 3.000 oder 5,000 kWh (kleinere und größere Familienhaushalte) sinkt er jedoch. Mit dem Anteil an fossilen Energieträgern im Strommix sinkt der Preis in allen drei Verbrauchsklassen noch leicht. Dies könne sich jedoch wegen der in den nächsten Jahren tendenziell wachsenden Kosten für die CO2-Verschmutzungsrechte schnell ändern, erklärte Baake.

„Mit unseren Ergebnissen (pdf-Link zur Studie)  entfällt für Haushalte und Gewerbetreibende auch das letzte Motiv, nicht zu einem konzernunabhängigen Ökostromer zu wechseln“, erklärte Baake und erinnerte daran, dass sich die Preise von Ökostrom in den letzten Jahren der forcierten Markteinführung günstiger entwickelt haben als die der fossilen und atomaren Konkurrenz. Baake rief die Bürgerinnen und Bürger auf, ihre monatliche Stromrechnung „nicht länger an diejenigen zu überweisen, die ihre alternden und immer störanfälligeren Atomkraftwerke in Krümmel, Brunsbüttel, Biblis oder Neckarwestheim bis zum Sankt Nimmerleinstag weiter betreiben wollen“.

Derzeit bieten mit den Elektrizitätswerken Schönau EWS, Lichtblick, Greenpeace energy und Naturstrom AG vier konzernunabhängige Stromunternehmen bundesweit Ökostrom an. Der Wechsel des Versorgers kostet Verbraucherinnen und Verbraucher nur wenige Minuten. Formulare können bei den Versorgern selbst oder beim Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ der großen Umweltorganisationen angefordert werden. Dort finden sich auch weitere Informationen über die konzernunabhängigern Versorger und ein Preisvergleich.

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„BAUnatour“ informiert über Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen

“Das traditionelle und innovative Thema “Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen” bietet viele Möglichkeiten modern zu bauen, umweltfreundlich zu agieren und ein gesundes Wohnklima zu schaffen”, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Dr. Karl Otto Kreer heute in Schwerin anlässlich der Eröffnung der Infobox “BAUnatour”. Aspekte der Nachhaltigkeit können nach seiner Auffassung an keiner Stelle mehr Wirkung entfalten, als bei einer langfristigen Investition, wie es die Umsetzung einer Bauinvestition ist.

Ganz wichtig sei es, dass die heute eröffnete Ausstellung gerade auf die allgemein verbreiteten Aspekte und Vorbehalte gegen Naturstoffe beim Bauen fachlich fundierte Antworten gibt und weitere Aufklärung leistet. Damit könne die Verwendung von Naturmaterialien beim Bauen weiter gesteigert werden. Der Anteil Holzhäuser im Neubaubereich liegt derzeit bei über 14 Prozent, die Marktanteile anderer Naturbaustoffe liegen noch dahinter.

“Modernes Bauen beinhaltet aber nicht nur die Verwendung von natürlichen und umweltfreundlichen Baumaterialien, sondern muss Energiesparen, Wärmedämmung und effiziente Heizungstechnik umfassen”, so Staatssekretär Kreer. Die umweltfreundlichste Energie ist und bleibt diejenige, die der Mensch nicht selbst erzeugt und verbraucht, sondern die er einspart und die er direkt durch die Sonneneinstrahlung nutzen kann. “Hierfür gibt es insbesondere beim Neubau von Gebäuden vielfältige Möglichkeiten – von der Baukonstruktion bis hin zu effektiver Wärmedämmung mit Naturdämmstoffen”, erläuterte Dr. Kreer.

“Das Thema “Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen” ist aus meiner Sicht praktizierter Umweltschutz und ein Beitrag zum Klimaschutz. Es ist ein Ausdruck verantwortungsvollen Handelns – nicht nur jetzt, sondern auch gegenüber künftigen Generationen”, betonte der Staatssekretär. weiterlesen »

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Branchenverband beginnt Blog zur Energiepolitik

Darauf habe ich lange gewartet und daher unterbreche ich auch gerne meine Babypause. Der Bundesverband für erneuerbare Energien e.V. hat nicht nur seine Website überarbeitet, er hat auch einen Blog zur kritischen Beobachtung der Energiepolitik und -berichterstattung gestartet. Unter EE-Blog.de schreiben die Pressesprecher des BEE und des Bundesverbandes Wind-Energie e.V. ihre kritischen Anmerkungen zur Berichterstattung über Erneuerbare Energien. Das scheint das zu sein, was ich schon häufiger gefordert hatte. Denn es haben sich bisher immer nur andere um die Richtigstellung von Falschaussagen zu erneuerbaren Energien gekümmert.  Es bleibt aber abzuwarten, wie sich die betroffenen Verbände in aktuelle Diskussionen einmischen, die ersten Beiträge scheinen vielversprechend zu sein. Im Gegensatz zum Blog der Zeitschrift “Photovoltaik” sind in den Beiträgen Verweise auf andere Blogs enthalten.

Allerdings müssen für eine wirkliche Einmischung in aktuelle Diskussionen auch die Kommentare geöffnet werden. Diese gehören zu einem Blog und zur Einmischung in Diskussionen einfach dazu. Mal sehen, ob das noch passieren wird. Dann wünsche ich den Autoren des EE-Blogs viel Erfolg. In meine Blogroll werde ich diesen Bloig jedenfalls gleich aufnehmen.

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Bau der Trafostation für alpha ventus

Passend zum vorigen Artikel über die erste Offshore-Windenergieanlage Deutschlands, habe ich ein Video über den Bau der dazu notwendigen Umspannstation gefunden:

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