Die Finanzkrise lässt den Solar-Markt kalt – Teil II

Photovoltaikversicherung

Fortsetzung von “Die Finanzkrise lässt den Solarmarkt kalt – Teil I”:

So erwartet der Bundesverband Solarwirtschaft der Finanzkrise und sinkenden Subventionen zum Trotz auch 2009 ein weiteres Anziehen der Nachfrage. Zuversichtlich stimmen in erster Linie ein nahezu ungebremster technologischer Fortschritt und sinkende Herstellungskosten. Die für 2009 beschlossene Degression bei der Vergütung von Solarstrom aus Dachanlagen wird durch die zukünftig fallenden Modulpreise voraussichtlich mehr als ausgeglichen. Damit werden auch Projekte in Deutschland immer attraktiver.

Auch die von bbw Marketing befragten Experten sehen den Markt nach wie vor positiv. Für den bbw-Branchenreport “Kapitalanlage Solar” wurde eine Befragung von 100 Finanzdienstleistungsunternehmen, Solarproduktanbietern und Analysten hinsichtlich Entwicklung des Marktes für Kapitalanlage Solar durchgeführt sowie eine repräsentative Bevölkerungsbefragung zum Thema Kapitalanlage Solar mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen durchgeführt.

Nicht nur Regierung, Energieunternehmen und Wissenschaft engagieren sich in Sachen Klimaschutz, auch die deutsche Bevölkerung macht ihrem Ruf als “Weltmeister für erneuerbare Energien” alle Ehre.

Der Schutz des Klimas ist den meisten Deutschen so wichtig, dass sie aus diesem Grund in erneuerbare Energien investieren würden. Knapp 70 Prozent der Deutschen möchten demnach in erneuerbare Energien investieren, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und etwas für die Umwelt zu tun. Am stärksten ausgeprägt ist die Investitionsbereitschaft in erneuerbare Energien nach einer Emnid-Umfrage in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen. Vier von fünf Verbraucher können sich nach einer von bbw in Auftrag gegebenen repräsentativen Bevölkerungsbefragung vorstellen, in Geldanlagen mit dem Anlageziel Solarenergie zu investieren, davon sogar fast die Hälfte ganz konkret. Es fehlt aber entsprechenden Informationen. Das Interesse an Kapitalanlageangeboten zum Thema Solarenergie ist in der Bevölkerung sehr groß. Insgesamt 52 Prozent aller befragten 1.000 Verbraucher wünschen sich mehr Informationen zu Kapitalanlagemöglichkeiten im Bereich Solarenergie.

Nahezu die Hälfte (47 Prozent) der Befragten kann sich laut bbw-Befragung eine Anlagesumme bis 10.000 Euro vorstellen. Ebenfalls relativ hoch (8 %) ist der Anteil der Befragten, für die eine Anlagesumme zwischen 10.000 und 20.000 Euro denkbar ist. Nur 2 Prozent der Befragten können hingegen Beträge zwischen 20.000 und 50.000 Euro anlegen.

Die Garantie des eingesetzten Kapitals scheint für die Verbraucher wichtiger zu sein, als eine hohe Rendite, was vor dem Hintergrund der Finanzkrise durchaus verständlich ist. Insgesamt 43 Prozent aller Befragten geben an, dass ihnen eine Garantie des eingesetzten Kapitals bei einer Investition in Geldanlagen mit Solarenergie als Anlageziel besonders wichtig ist.

Die neue bbw-Studie stellt ausführlich dar, wer Anlagebereitschaft in Solartechnik zeigt, in welcher Höhe und unter welchen Voraussetzungen. Insgesamt werden laut bbw-Experten-Befragungen die Chancen von Kapitalanlageprodukten im Bereich Solar mehrheitlich als gut eingestuft. Immerhin sehen 53 Prozent aller Befragten in diesem Bereich gute Chancen, während bei einer ähnlichen Befragung im Jahr 2007 immerhin 49 Prozent die Chancen solcher Anlageprodukte nur als mittelmäßig eingestuft hatten.

Bei der Differenzierung nach einzelnen Anlageprodukten im Bereich Kapitalenergie Solar sehen die Experten vor allem für geschlossene Fonds das größte Wachstumspotenzial.

Je deutlicher die Konsequenzen der Finanz- und Wirtschaftskrise werden, umso klarer stellen sich offenbar die Vorteile von Geldanlagen mit dem Anlageziel Solarenergie heraus.

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Die Finanzkrise lässt den Solar-Markt kalt – Teil I

Angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten suchen Privatanleger und Investoren nach alternativen Geldanlagen und Investitionsmöglichkeiten. Die Kapitalanlage in Solar erfüllt dieses verstärkte Bedürfnis nach sicheren und überschaubaren Investments. Die Kapitalanlage Solar befindet sich somit auf dem besten Weg, als einer der wenigen Gewinner aus der Finanzkrise hervorzugehen. Und die Investitionen in den Solarmarkt werden weiter ansteigen. Die Energieversorgung der Zukunft wird weiterhin aus einem Mix von Energiequellen bestehen. Allerdings wird kein Weg an den erneuerbaren Energien vorbeiführen, denn zuerst wird uns das Erdöl und das Erdgas und später die Kohle ausgehen. Laut einer Studie des Bundesverbandes (BEE) in Berlin könnten erneuerbare Energien im Jahr 2020 einen Anteil von rund 47 Prozent des deutschen Strombedarfs decken.

Deutschland ist Weltmarktführer im Bereich Photovoltaik. 55 Prozent der weltweiten Photovoltaik-Leistung sind in Deutschland installiert. Entscheidenden Anteil an der Vorreiterstellung Deutschlands hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches den Energiekonzernen vorschreibt, den erzeugten Strom von den Betreibern der PV-Anlagen abzunehmen.

Als Folge der positiven Entwicklung der Solarwirtschaft haben Fusionen und Beteiligungen (Mergers and Acquisitions, M&A) enorm zugenommen. Allein zwischen 2007 und 2008 hat sich der Gesamtwert der Fusionen und Beteiligungen im Solarbereich von 1,15 Milliarden US-Dollar auf rund 5,36 Milliarden US-Dollar mehr als vervierfacht, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) berichtet.

Unklar ist jedoch, ob bzw. in welcher Form sich die Finanzkrise auf den Markt auswirken wird. Nach Jahren des rasanten Aufschwungs hat die Solarbranche dürfte das Jahr 2009 das schwierigste der Branchengeschichte werden. Das Angebot-Nachfrage- Verhältnis ist gekippt und hinzukommt, dass der spanische Solarmarkt zusammengebrochen ist. Andererseits bildet das japanische Konjunkturprogramm nach dem entsprechenden Programm in China das nächste Solar-Unterstützungspaket in Asien, was auch deutschen Solarwerten nützen wird.

Forsetzung: “Die Finanzkrise lässt den Solar-Markt kalt – Teil II”

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Energieausweis wird für Nichtwohngebäude Pflicht

Gruenspar.de

Energieausweispflicht für Nichtwohngebäude

Energieausweispflicht für Nichtwohngebäude

Ab dem 1. Juli 2009 brauchen alle Nichtwohngebäude einen Energieausweis, wenn sie neu vermietet, verkauft oder verpachtet werden. Ob Bürogebäude, Supermarkt, Gaststätte oder Hotel, der Gebäudeeigentümer muss dem potenziellen Interessenten spätestens auf Nachfrage ein solches Dokument vorlegen. Bisher verfügen jedoch nur 35 Prozent der gewerblichen Nichtwohngebäude über einen Energieausweis. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Eigentümern*.

„Mit dem Energieausweis können künftige Mieter, Käufer oder Pächter im Vorfeld abschätzen, welche Energiekosten und eventuelle Sanierungsmaßnahmen auf sie zukommen“, sagte dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich. „Spätestens bei der Gebäudebesichtigung empfiehlt es sich, nach dem Energieausweis zu fragen.“

Von den bisher ausgestellten Energieausweisen für Gewerbeimmobilien sind 66 Prozent verbrauchsorientiert und 34 Prozent bedarfsorientiert. Der Bedarfsausweis basiert auf der technischen Begutachtung der Bausubstanz und der Anlagentechnik. Die Bewertung der Energieeffizienz eines Gebäudes ist darin unabhängig vom Nutzerverhalten. Der Verbrauchsausweis basiert hingegen allein auf den Heizkostenabrechnungen der Gebäudenutzer.

Auf die Frage, ob sie in den nächsten fünf Jahren eine komplette oder teilweise energetische Modernisierung in ihren Nichtwohngebäuden planen, gaben 40 Prozent der befragten Eigentümer eine positive Antwort. 49 Prozent wollen dagegen überhaupt nicht modernisieren. Und das obwohl nach Einschätzung der Mehrheit der gewerblichen Eigentümer Vermieter und Verkäufer bereits heute Preisabschläge hinnehmen müssen, wenn ihre Immobilien zu hohe Energiekosten verursachen.

„Die dena rät Eigentümern, in die Modernisierung ihrer Nichtwohngebäude zu investieren und damit den Wert ihrer Immobilien zu sichern“, kommentierte Kwapich.

In öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr und über 1.000 Quadratmetern Nutzfläche muss der Energieausweis außerdem auch gut sichtbar aushängen. Die Aushangverpflichtung betrifft insgesamt ca. 55.000 öffentliche Gebäude wie Rathäuser, Schulen, Kindergärten, Landratsämter oder Krankenhäuser. Von den öffentlichen Gebäuden mit Aushangverpflichtung können 75 Prozent noch keinen Energieausweis vorzeigen. Das ergab eine weitere Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen als Eigentümern von Nichtwohngebäuden**.

Weitere Informationen bieten die dena-Broschüre „Energieausweis für Nichtwohngebäude – der Einstieg in die Modernisierung“ und die Internetseite:  Unternehmen & öffentliche Hand.

*Die Umfrage wurde von der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH im April und Mai 2009 durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 400 gewerbliche Eigentümer.
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**Die Umfrage wurde von der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH im April und Mai 2009 durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 300 Eigentümer von öffentlichen Gebäuden mit Aushangverpflichtung.
PDF Mehr zu den Ergebnissen der Umfrage ( 74 KB)

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Fraunhofer Know-how für die ökologische Musterstadt Masdar City

Die Stadt der Zukunft wächst derzeit am Rande von Abu Dhabi: Masdar City soll ausschließlich mit regenerativen Energien versorgt werden und weder Kohlendioxid noch Müll erzeugen. An der Entwicklung neuer Technologien für Planung und Realisierung der ökologischen Musterstadt, sind Fraunhofer-Forscher beteiligt.

Am 21. Juni 2009 unterzeichneten die Fraunhofer-Gesellschaft und die Abu Dhabi Future Energy Company als Repräsentantin des Masdar City Projekts ein Kooperationsabkommen über eine strategische Partnerschaft. Ziel der Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer, der größten europäischen Einrichtung für angewandte Forschung, und der ökologischen Zukunftsstadt Masdar City im Emirat Abu Dhabi ist zunächst die Gründung einer gemeinsamen Projektgruppe. Langfristig wollen beide Partner bei der nachhaltigen Stadtentwicklung und Gebäudeplanung eng zusammenarbeiten. Beteiligt an der Kooperation sind die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, für Bauphysik IBP sowie für Solare Energiesysteme ISE.

»Die Verknüpfung von angewandter Forschung und Nachhaltigkeit ist eine Stärke unserer Institute«, so Fraunhofer-Präsident Prof. Hans-Jörg Bullinger. »Es bietet sich daher an, Fraunhofer Know-how in das einmalige ökologische Zukunftsprojekt Masdar City einzubringen. Daher freue ich mich sehr über diese strategische Kooperation. Die Zusammenarbeit ist ein Meilenstein für die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen.«

»Wir wollen die Entwicklung innovativer nachhaltiger Technologien beschleunigen und sie global verfügbar machen«, sagt Masdar CEO Dr. Sultan Al Jaber. »Es ist unsere Überzeugung, dass weltweite Zusammenarbeit notwendig ist, um dieses Ziel zu erreichen. Unsere Partnerschaft mit MIT, DLR, Imperial College und dem Tokyo Institute of Technology beweisen dies. Auch die Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft wird die Schlüsselrolle Masdars bei der Entwicklung von erneuerbaren Energien in Abu Dhabi stärken, indem wir Innovation und Vermarktung nachhaltiger Technologien kontinuierlich vorantreiben.«

Masdar City wird etwa 30 Kilometer östlich der Hauptstadt Abu Dhabi auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern errichtet und ist für rund 50.000 Einwohner geplant. Das als CO2-neutrale Stadt geplante Vorhaben soll vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden, durch konsequentes Recycling nahezu abfallfrei sein, einen signifikant reduzierten Wasserverbrauch aufweisen und dank eines unterirdischen Verkehrssystems autofreie Straßen haben.

In einem ersten Schritt entsenden die beteiligten Institute je einen Vertreter und bilden eine Projektgruppe in Masdar. Ihr Aufgabe ist es, Projekte zu akquirieren sowie die Gründung eines Centers vorzubereiten. Auch die Möglichkeit, später ein gemeinsames Institut für nachhaltigen Städtebau zu gründen, soll geprüft werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem im Aufbau befindlichen Masdar Institute of Science and Technology wird angestrebt.

Angestoßen wurde die strategische Kooperation durch bereits bestehende Kontakte und laufende Projekte besonders des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. »Um die notwendige Umstellung unserer Energieversorgung auf erneuerbare Energien voranzutreiben braucht es ehrgeizige Beispiele. Dieses weltweit beispielgebende Konzept für nachhaltigen Städtebau wird globale Ausstrahlung haben, und wir freuen uns auf die Gelegenheit, dazu einen wesentlichen Beitrag zu liefern«, so Institutsleiter Prof. Eicke R. Weber, der stellvertretend für die Fraunhofer-Gesellschaft das Memorandum of Understanding vor Ort unterzeichnete.

Das Fraunhofer ISE arbeitet derzeit an ersten Projekten mit Masdar auf dem Gebiet der solaren Klimatisierung sowie der solarthermischen Prozesswärmeerzeugung. Mit den Firmen Mirroxx, Concentrix Solar und Solar Spring sind bereits drei Spin-off Firmen des Instituts in Masdar aktiv geworden oder haben Kontakte. Die Solarenergie mit ihren unterschiedlichsten Anwendungsbereichen ist ein zentraler Teil der Kooperation.

Eine ebenso wichtige Rolle spielen energieeffiziente Gebäude, nachhaltige Rohstoffe, Trinkwasseraufbreitungstechnologien, intelligente Stromversorgungskonzepte, Elektromobilität, Architektur und Engineering Simulation sowie Sustainable Behavior. Auch Design-Projekte, die auf Virtual Reality basieren, sind geplant. Planer, Nutzer und Besucher können die geplante Zero-Carbon-City bereits im Planungsstadium mittels einer Virtual Reality Software des IAO gemeinsam entwickeln und erleben. Komplexe Planungsprozesse werden effizient unterstützt und erlauben Kunden und Besuchern, die Stadt mittels beeindruckender Echtzeit-Computergrafik zu erleben.

Parallel dazu werden Forscher vom IBP, die Erfahrung mit Bauen in extremen Klimazonen haben, Möglichkeiten aufzeigen, wie sich die Behaglichkeit und Energieeffizienz in den geplanten Gebäuden steigern lässt.

Beratung, Machbarkeitsstudien und Testcenter werden den Auftakt der Zusammenarbeit von Fraunhofer und Masdar City bilden. Die deutsche Industrie, die in vielen relevanten Bereichen die weltweite Marktführerschaft besitzt, wird in das Projekt miteinbezogen.

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WWF kritisiert das Wahlprogramm von CDU und CSU

WWF kritisiert Wahlpreogramm von CDU/CSU Der WWF hat am Sonntag vor dem Konrad-Adenauer-Haus gegen das von CDU/CSU verabschiedete Wahlprogramm protestiert. Aktivisten in Strahlenschutzanzügen und grauen Kohlekitteln haben einen großen Würfel mit einer düsteren Landschaft aus Atommeilern und Kohlekraftwerken und der Aufschrift “Mit der CDU/CSU kann der Klimaschutz einpacken!” aufgebaut.

“Den Wählern wird von CDU und CSU eine grüne Mogelpackung verkauft. Außen steht Klimaschutz drauf und innen wird an hochgefährlichen Atommeilern und besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerken gebastelt”, erklärt Regine Günther, Leiterin Klima und Energie beim WWF. “Eine glaubwürdige und überzeugende Klima- und Energiepolitik sieht anders aus.”

Der von der CDU/CSU in ihrem Wahlprogramm geforderte Ausstieg aus dem Atomausstieg bringt vor allem den Stromkonzernen zusätzliche Milliardengewinne auf Kosten der Verbraucher und dem Klima gar nichts. Die Forderung von CDU und CSU nach einem massiven Neubau von Kohlekraftwerken steht im krassen Gegensatz zu den Klimazielen. Neueste Erkenntnisse der Klimaforscher lassen darauf schließen, dass die Industrieländer und damit auch Deutschland die Treibhausgasemissionen bis 2050 um mindestens 95 Prozent gegenüber 1990 senken müssen.

Solange die Technologie der Abscheidung und Speicherung von CO2 (CCS) nicht verfügbar ist, ist der Bau neuer Kohlekraftwerke klimapolitisch verantwortungslos. CDU/CSU planen im Wahlprogramm eine Subventionierung des Baus neuer Kohlekraftwerke aus Mitteln des Emissionshandels. “Das wäre der klimapolitische GAU. Die größten Klimakiller würden so aus Klimaschutzmitteln subventioniert”, erklärt Günther.

International wirbt Bundeskanzlerin Angela Merkel – wie jüngst in Gesprächen mit US-Präsident Barack Obama – für mehr Klimaschutz, während die Bundestagsfraktion von CDU und CSU konkrete Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland behindert und damit die positiven Initiativen der eigenen Vorsitzenden untergräbt. Bei der Verabschiedung des EEG haben CDU und CSU sinnvolle Regelungen für den Klimaschutz blockiert, das CCS-Gesetz haben sie gestoppt. “In Sachen Klimaschutz sind CDU/CSU in die falsche Richtung unterwegs”, so Regine Günther.

Wäre ein Kohlekraftwerk mit CCS verantwortungsvoller?

via @UlrichKelber

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Warum die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert werden sollen

Mit der kommenden Bundestagswahl wird auch entschieden, ob Atomstrom wieder eine Zukunft in  Deutschland hat. CDU/CSU und FDP wollen die geplanten Laufzeiten der bestehenden Atomkraftwerke verlängern, da sie vorgeben für diese Technologie im Rahmen ihrer Klimaschutz-Strategie eine Zukunft zu sehen.  Ob dies wirklich der Grund ist, möchte ich offen lassen, glaube es aber nicht. Denn das Öko-Institut hat nun ein Studie veröffentlicht, die zeigt, dass von den Laufzeitverlängerungen nur die Stromkonzerne profitieren, nicht aber die Endkunden.

Die Strompreise sind in Ländern mit vielen Atomkraftwerken nicht günstiger als in Staaten, die auf diese Risikotechnologie verzichten. Längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke würden den Strompreis nicht dämpfen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Öko-Institut im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt hat. Die Wissenschaftler des Öko-Instituts haben internationale Marktdaten ausgewertet und mit den Gegebenheiten in Deutschland verglichen. Dabei fanden sie heraus, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Anteil von Atomstrom und den Elektrizitätspreisen für Industrie und Haushalte gibt. So ist im europäischen Vergleich etwa der Strom im atomfreundlichen Frankreich recht günstig, in Belgien bei ähnlichem Atomkraftanteil dagegen besonders teuer. Den billigsten Strom findet man – ebenso wie den teuersten – in Ländern, die auf Atomkraft ganz verzichten. Die Daten der deutschen Strombörse belegen: Wenn viele Atomkraftwerke wegen Wartungsarbeiten oder nach Pannen stillstehen, steigt der Strompreis nicht. Das war im Jahr 2007 gut zu beobachten, als zeitweise knapp die Hälfte der deutschen AKW nicht am Netz war.

“Das ist für uns Wissenschaftler kein überraschendes Ergebnis. Denn der Strompreis wird durch das jeweils teuerste Kraftwerk bestimmt, das gerade produziert. Das ist praktisch nie ein Kernkraftwerk. Den so gebildeten Börsenpreis bekommen aber auch die Kernkraftwerke für den von ihnen produzierten Strom. Das freut die Betreiber, denn sie können den in alten, abgeschriebenen Kernkraftwerken günstig produzierten Strom teuer verkaufen”, so der Autor der Studie, Dr. Felix Matthes vom Öko-Institut.

Strom aus Atomkraftwerken ist allenfalls billig für die Energieversorger, wenn sie die unliebsamen Nebenkosten auf den  Steuerzahler abwälzen können.

Dass billiger Atomstrom nur eine billige Lüge ist, hat auch Erhard Renz anhand einer  Studie von Greenpeace nachgewiesen. Es gibt keinerlei Grund anzunehmen, dass Atomstrom für niedrigere Strompreise steht.

Eigentlich wollte ich mich hier mit diesem Thema gar nicht befassen, Atomkraft ist für mich gestorben, aber es scheint sich eine Renaissance anuzubahnen, die verhindert werden muss.

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Photovoltaik ist bereit zu einer Hauptenergiequelle im Jahr 2020 zu werden

Photovoltaischer Solarstrom wird einen bedeutenden und wettbewerbsfähigen Anteil am europäischen Elektrizitätsmarkt haben. Zu diesem Schluss kommt eine umfassende Untersuchung des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbands (EPIA) mit dem Beraterunternehmen A.T. Kearney.

Die Studie „SET For 2020“ untersucht verschiedene Einsatzszenarios: Unter Beibehaltung der bisherigen Bedingungen wird Photovoltaik-Strom bis 2020 zwischen 4 % und 6 % des europäischen Strombedarfs decken. Allerdings könnte die Photovoltaik im Jahr 2020 auch bis zu 12 % der EU-Nachfrage decken (bisher sind es weniger als 1 %), sofern die Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden und die
Energiebranche Europas für günstigere Bedingungen sorgen.

„Die Erzeugung von Photovoltaik-Strom wird bereits im nächsten Jahr in Teilen Südeuropas wettbewerbsfähig sein“, informiert Dr. Winfried Hoffmann, Präsident des EPIA. „Die Studie zeigt, dass Photovoltaik-Strom bis zum Jahr 2020 im Rahmen des 12 %-Szenarios in bis zu 75 % des EU-Elektrizitätsmarktes im fairen Wettbewerb mit anderen Energiequellen bestehen kann, ohne dass es externer Stützungen oder Subventionen bedarf.“ Anhand von Fakten, Zahlen und Analysen präsentiert die Studie, dass ein Ausbauen des Photovoltaik-Anteils der europäischen Gesellschaft und Wirtschaft massive Vorteile verschaffen wird. Photovoltaik-Strom ist die am schnellsten wachsende erneuerbare Energietechnologie. Bei den Kosten wird ein schnelleres Sinken als bei jeder anderen Energiequelle erwartet.

„Europa muss jetzt die wichtige Rolle erkennen, die Photovoltaik-Strom beim Erreichen der Nachhaltigkeitsziele für den europäischen Energiebedarf bedeutet“, sagt Adel El Gammal, EPIAGeneralsekretär. „Die Photovoltaik-Industrie ist bestrebt, auf breiter Front nachhaltige und wettbewerbsfähige Energietechniken zu bieten. Wir rufen politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden sowie die Energiebranche auf, die Entwicklung der Photovoltaik ohne Verzögerung zu unterstützen.“

Bei dem heutigen Marktanteil der Photovoltaik ist es noch ein weiter Weg zu einer wichtigen Stütze der Energieversorgung. Die Windenergie ist schon dort angekommen. Aber wenn die Preise wirklich so fallen, wie in der Studie angegeben, bestehen gute Chancen und auch die großen Energieversorger werden aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten gezwungen sein, sich darauf einzustellen.

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Off-Grid-Photovoltaik als interessante Alternative für PV-Branche

Einst mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent an der weltweit installierten PV-Leistung das wichtigste Marktsegment, hat die Off-Grid-PV in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung verloren. Im Hinblick auf die momentanen Entwicklungen, rücken Regionen wie Afrika, Asien oder Lateinamerika in den Fokus des Interesses. „Das rasante Bevölkerungswachstum sowie der große Anteil ländlicher Bevölkerung, die keinen Zugang zum Stromnetz haben, sorgen für eine wachsende Attraktivität der Technologie“, so Florian Schmidt, Projektmanager der Studie „Global Off-Grid PV Markets“ des führenden Solarmarktforschers EuPD Research. Greenpeace schätzt, dass bis 2030 mehr als zwei Milliarden Menschen ihre Elektrizität aus Off-Grid-Anlagen beziehen.

Studie sieht größtes Entwicklungspotenzial in Afrika
1995 wurde in Afrika noch ein Viertel der weltweiten photovoltaischen Leistung installiert. Während in den letzten Jahren in vielen Teilen der Welt die Nachfrage nach photovoltaischen Anwendungen stark wuchs, stagnierte sie dort jedoch. Afrika gilt in der neuen Studie von EuPD Research dennoch als der Kontinent mit den größten Entwicklungsmöglichkeiten für die Off-Grid-Photovoltaik – allen voran Südafrika. Dabei kam das Land bis 2008 auf gerade einmal etwa 20 MW installierte Leistung.

Den größten Marktanteil mit mehr als 50 Prozent hat nach Angaben der Befragungsteilnehmer das Segment von Kleinanlagen mit einer typischen Leistung von weniger als 100 Watt. Diese kommen insbesondere in ländlichen Regionen bei privaten Nutzern zum Einsatz. Weiterhin werden Off-Grid-Anlagen für industrielle Anwendungen wie den Betrieb von Maschinen, Wasserpumpen oder Entsalzungsanlagen genutzt. Wichtig sind Anlagen zudem für öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser, Schulen oder touristische Einrichtungen sowie kleine mobile Systeme für Radios oder Mobiltelefone. Für die Zukunft erwarten die Befragten, dass insbesondere das Segment von Kleinanlagen im privaten und öffentlichen Bereich weiter wächst und im Jahr 2012 auf einen Marktanteil von 75 Prozent kommt. Weiter an Bedeutung gewinnen dürften in Südafrika überdies kleine mobile Anwendungen sowie PV-Systeme für den Betrieb von Infrastrukturanlagen.

Hindernisse in der Entwicklung gilt es zu überwinden
Wie Ergebnisse der Studie zeigen, liegen die Preise für PV-Module und PV-Systeme in Afrika, Asien und Lateinamerika deutlich über denen in europäischen On-Grid-Märkten – in Asien und Lateinamerika liegen die Unterschiede bei über 20 Prozent. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die aufwendige Distribution in die verschiedenen Regionen und die relativ überschaubare Zahl von Absatzmittlern. „Die Kaufkraft der Bevölkerung liegt in den untersuchten Ländern deutlich unter denen der Industrienationen. Um der Bevölkerung die Nutzung von PV-Anlagen zu ermöglichen, muss auf verschiedene Finanzierungsinstrumente zurückgegriffen werden, die von Mikrokrediten über Mikro-Leasing bis hin zu Sozialprogrammen reichen“, so Florian Schmidt.

Mit Hilfe einer Stromversorgung, basierend auf der Off-Grid-PV bzw. Hybridsystemen, kann die Infrastruktur für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in bislang benachteiligten Regionen geschaffen werden. Voraussetzungen hierfür sind allerdings die kreative Nutzung und Optimierung von Finanzierungsstrukturen, die Erhöhung des Bekanntheitsgrads der Off-Grid-Photovoltaik sowie die Bereitstellung von preisgünstigen aber auch qualitativ hochwertigen und auf den individuellen Bedarf ausgerichtete Photovoltaikanlagen.

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VDE stellt alternatives Energiekonzept vor

Die Klimaziele 2020 der Bundesregierung, die CO2-Emissionen in Deutschland gegenüber 1990 um 40 Prozent zu senken, werden einer aktuellen VDE-Studie zufolge nur schwer zu erreichen sein. Hierzu müsste der Stromverbrauch jährlich um 1,7 Prozent sinken. Der VDE prognostiziert jedoch eine Zunahme von mindestens +0,6 Prozent pro Jahr. Dennoch sieht der Verband gut 10 Mio. Tonnen größere CO2-Einsparpotenziale als von der Bundesregierung unterstellt. Bei diesem „umweltoptimalen“ Mix kommen 48,5 Prozent des Stroms aus Kohle, Gas und Öl, 25 Prozent aus erneuerbaren Energien und 23,4 Prozent aus Kernkraft. Die Investitionskosten betragen 163 Mrd. Euro. Der CO2-Ausstoß sinkt bis 2020 auf rund 231 Mio. Tonnen. Im „Regierungsszenario“ würden bei gleichem Anstieg des Stromverbrauchs rund 310 Mio. Tonnen CO2 und damit 34 Prozent mehr emittiert. Es ist zudem um 30 Mrd. Euro teurer. Der „kostenoptimale“ Mix des VDE vermindert die CO2-Emission auf circa 306 Mio. Tonnen bei Investitionen von 120 Mrd. Euro, fast 38 Prozent weniger als im Regierungsszenario. Er unterstellt 62,4 Prozent Strom aus Kohle, Gas und Öl, 18,4 Prozent aus erneuerbaren Energien und 15,2 Prozent aus Kernkraft.

Die entscheidenden Stellschrauben sind Hightech-Kraftwerke mit neuster Technologie sowie die zügige Einführung von Produkten, Systemen und Anlagen mit deutlich geringerem Stromverbrauch. Eine komplett modernisierte fossile Kraftwerksflotte würde die CO2-Emissionen um 25 Prozent reduzieren. Durch energieeffiziente Geräte ließe sich der Stromverbrauch bis 2020 um circa zehn Prozent, die CO2-Emission um bis zu 18 Prozent verringern, unter der Annahme, dass die Geräteanzahl nicht steigt. „Eine Abwrackprämie für energiefressende Geräte und Systeme wäre sehr wahrscheinlich nachhaltiger gewesen als diejenige für Autos“, zeigt sich VDE-Experte Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schröppel überzeugt.

Erneuerbare Energien erfordern Speicher und Netzausbau
Maximal 30 Prozent soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung im Jahr 2020 betragen. Hierfür sind ein schneller Ausbau der Netze und eine breit angelegte IT-Aufrüstung erforderlich. Die Entkopplung von Angebot und Nachfrage durch Speicherung des Energieüberschusses hält der VDE für unabdingbar. Er fordert, die Entwicklung von Speichern zu beschleunigen. Chancen sieht der Verband im Einsatz von Elektrofahrzeugen. 10 Prozent des deutschen PKW-Bestands, ausgerüstet als Plug-in-Hybrid, könnten in etwa so viel Energie speichern wie alle heutigen Pumpspeicherkraftwerke zusammen. Mit modernen Batterien ausgerüstet und in Verbindung mit einer ausgefeilten Kommunikationstechnik bietet diese Technologie das Potenzial, Windenergie „intelligent“ zu speichern. Mit einer vollständigen Umstellung auf E-Fahrzeuge ließe sich der Energiebedarf von PKW um 75 Prozent senken. Dieser Strombedarf ließe sich vollständig durch Windenergie decken, so der VDE.

Das Energiekonzept des VDE zeigt in die richtige Richtung und gibt einen realistischen Weg vor – unbhängig vom Druck der Energieversorger. Allerdings ist durchaus mehr möglich in Sachen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Der Bundesverband erneuerbarer Energien hat aufgezeit, dass bis zum Jahr 2020 47% erneuerbare Energien möglich sind und bei 15% Anteil heute scheint die Prognose des BEE realistischer.  Aber dafür ist ein Netzausbau dringend notwendig. Und in Sachen Energieeffizienz ist das technische Potential weit größer als die Umsetzung – die Bundesregierung fördert aber lieber sprtifressende Autos als sparsame Technik. Für die Zeit nach der Bundestagswahl bin ich nicht sehr optimistisch.

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Mehr Wert – Wärme aus Erneuerbaren Energien

Von Lindau bis Bremen und von Bocholt bis Berlin – die Preisträger des Wettbewerbs “Mehr Wert – Wärme aus Erneuerbaren Energien” der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und des Bundesumweltministeriums kommen aus ganz Deutschland. Prämiert wurden private Hausbesitzer, die ihre Heizungsanlage saniert und dabei erneuerbare Energien eingesetzt haben. Wichtig waren die Energieeffizienz des Gebäudes und eine gelungene Integration der erneuerbaren Energien in Technik und Architektur. 24 Gewinner erhielten heute von der Parlamentarischen Staatssekretärin Astrid Klug und dena- Geschäftsführer Stephan Kohler Preise im Wert von insgesamt 40.000 Euro. “Die hohe Beteiligung an dem Wettbewerb zeigt, dass erneuerbare Energien für viele Hausbesitzer sehr attraktiv sind”, so Astrid Klug. “Wer heute auf erneuerbare Energien setzt, baut auf eine zukunftssichere Energieversorgung mit stabilen Kosten und schont gleichzeitig die Umwelt”.

Über 700 Hausbesitzer reichten ihre Projekte ein: von der umgebauten Mühle im Süden Deutschlands über Reihenhäuser im Stadtgebiet bis zu reetgedeckten Landhäusern aus Niedersachsen. Rund 94 Prozent der Wettbewerbsteilnehmer haben zusammen mit dem Einbau erneuerbarer Energien auch die Gebäudehülle verbessert. “Die hohe Qualität der Beiträge belegt, dass erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung auch in bereits bestehenden Gebäuden problemlos eingesetzt werden können”, so Stephan Kohler. “Die Kombination von erneuerbaren Energien mit Energieeffizienz ist dabei besonders lohnend: Erst in gut gedämmten Gebäuden entfalten die Erneuerbaren ihre volle Stärke.”

Die prämierten Gebäude zeichnen sich durch intelligente technische Gesamtkonzepte aus, die auch durch sehr gute Wirtschaftlichkeit überzeugen. Besonderen Wert legte die Jury auf eine gelungene Integration der Technik in die Architektur wie beispielsweise die Solarthermieanlage, die sich harmonisch in das graue Schieferdach einpasst. Ein Preisträger überzeugte durch die innovative Lagerung der Holzpellets unter der Treppe. Sein Projekt zeigt den Weg fürs Heizen mit Erneuerbaren auch in Reihenhäusern.

Insgesamt wurden Preise in acht Kategorien vergeben: Für Solarthermie, Wärmepumpe, Biomasse und Kombinationen aus mehreren Erneuerbaren wurden sowohl besonders innovative als auch besonders beispielhafte Projekte ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury aus Architekten, Ingenieuren und Marktexperten prüfte die Wettbewerbsbeiträge auf ihre technische und architektonische Qualität und prämierte vorbildhafte Projekte im gesamten Bundesgebiet. Der Wettbewerb wurde unterstützt von der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, dem Institut für wirtschaftliche Ölheizung e. V. (IWO) und der Viessmann Werke GmbH und Co. KG.

Solche Wettbewerbe sind schön, wichtig und gut, aber noch viel wichtiger ist es, die Tauglichkeit für die Masse der Bauvorhaben zu zeigen. Wir brauchen bezahlbare energiesparende Lösungen und Lösungen mit erneuerbaren Energien, die jeder kleine Häuslebauer einsetzen und bezahlen kann. Dazu braucht es Informationen für Handwerker und Architekten, sowie verläßliche Förderungen für jedes kleine Bauorhaben.

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