Facebook Applikation zur Optimierung des Strombedarfs am Rechner

Am PC Stromsparen und damit gleichzeitig die Umwelt entlasten soll mit Hilfe einer neuen Facebook Applikation möglich sein. Markus Trumann stellt in seinem Blog better and green diese Facebook-Applikation “Green Your PC” vor. Die Applikation lädt ein Programm auf den Rechner runter, das die Energieeinstellungen des Rechners optimieren soll. Ob es allerdings wirklich etwas bringt, ist wohl fraglich. Angeblich soll man soviel CO2 einsparen können, wie 1,2 Bäume jeden Tag aufnehmen können.

Ich bin gespannt, was mein PC wirklich spart dabei.

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Wege zum Senken der Stromkosten in Bürogebäuden

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können durch eine Modernisierung ihrer Lüftungs- und Klimaanlagen bis zu 40 Prozent ihrer Stromkosten einsparen. Bei Klimatisierungskosten von 7.000 Euro im Jahr ergeben sich damit Einsparungen von jährlich rund 3.000 Euro*. Es lohnt sich, noch im Frühjahr zu handeln, denn so lassen sich die Kosten für die Kühlung im Sommer reduzieren. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) informiert in der neuen Broschüre “Frische Luft für wenig Geld” über rentable Maßnahmen für eine energieeffiziente Lüftung und Klimatisierung in Bürogebäuden.

Sowohl Eigentümer als auch Mieter von Bürogebäuden können auf drei Wegen aktiv werden:

1. Optimale Betriebseinstellungen und sparsames Nutzerverhalten können den Energieverbrauch schnell spürbar senken. So ist es oft sinnvoll, die  Klimaanlagen zeitweilig abzuschalten, die Fensterlüftung intelligent zu steuern oder die Raumtemperaturen geringfügig zu erhöhen.

2. Die Höhe der möglichen Einsparungen steigt durch die technische Optimierung bestehender Anlagen. Dies kann zum Beispiel über den Einsatz einer Regelungstechnik erfolgen, die die Anlage automatisch dem tatsächlichen Bedarf anpasst. Im Zuge der Optimierung kann sich auch der Einsatz neuer, energieeffizienter Ventilatoren oder anderer Komponenten als sinnvoll erweisen.

3. Die höchste Energieeffizienz kann erreicht werden, wenn die Lüftungs- und Klimatisierungsanlage neu konzipiert oder von Grund auf modernisiert wird. Dabei sind die Anforderungen an die benötigte Lüftungs- und Kühlleistung zu bestimmen und verschiedene energieeffiziente Systemvarianten miteinander zu vergleichen. Die beste Wahl ist die Alternative mit den geringsten Betriebskosten über die Lebenszeit.

Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auf dem Weg zu einer Kosten sparenden Lüftung und Klimatisierung mit praxisnahen Informationen: Neben der neuen Broschüre geben detailliert aufbereitete Referenzprojekte Anregungen für Effizienzmaßnahmen. Zur Umsetzung der Maßnahmen empfiehlt es sich, einen Experten zu Rate zu ziehen. Über eine internetbasierte Datenbank der Initiative können Interessierte schnell regionale Energieberater finden.

*Beispielrechnung: Mittelgroßes Büro mit ca. 200 Büroarbeitsplätzen, Strompreis 14 Cent/kWh

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BUND fordert Effizienzgesetz mit Förderung sparsamer Geräte

Gruenspar.de

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung vor einem Scheitern des Energieeffizienzgesetzes gewarnt. Sollte ein wirksames Effizienzgesetz nicht zustande kommen, werde eine entscheidende Möglichkeit zur Senkung des Energieverbrauchs verschenkt. Wegen der steigenden Strompreise hätten die Verbraucher dann mit entsprechend höheren Kosten zu rechnen.

Das zwischen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg abzustimmende Gesetz wurde nach Informationen der Umweltorganisation heute zum wiederholten Male nicht auf die Tagesordnung des Bundeskabinetts gesetzt. Damit werde es immer zweifelhafter, ob das Gesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet werden könne. Der BUND forderte, in das Gesetz einen Effizienzfonds zur Finanzierung von Förderprogrammen für effizientere Elektrogeräte wie Kühlschränke oder Heizungspumpen aufzunehmen. Ausstatten lasse sich ein solcher Fonds mit Einnahmen aus dem Emissionshandel.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: „Bundeswirtschaftsminister Guttenberg muss die Blockade des Effizienzgesetzes endlich beenden. Und Bundeskanzlerin Merkel sollte sich gut überlegen, ob sie nach dem Scheitern des Umweltgesetzbuches ein zweites wichtiges Gesetz den Bach runtergehen lassen will. Das käme einer Kapitulation vor den Interessen der vier großen Energiekonzerne gleich, die vor allem daran interessiert sind, noch höhere Milliardengewinne mit dem Verkauf von möglichst viel Strom zu möglichst hohen Preisen zu erzielen.”

Ein Scheitern dieses wichtigen Gesetzes gefährde außerdem das Entstehen innovativer Arbeitsplätze im Bereich der Stromspartechniken und verzögere notwendige Zukunftsinvestitionen.

Weiger: „Was wir jetzt brauchen ist eine Abwrackprämie für alte Stromfresser. Genau das könnte ein Energieeffizienzfonds leisten. Er würde sich dreifach auszahlen. Der Verbraucher würde vom sinkenden Energieverbrauch profitieren, die Gerätehersteller von neuen Aufträgen und das Klima von weniger Treibhausgasen in der Atmosphäre.”

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Energieeinsparverordnung 2009 endlich verabschiedet

“Die Bundesregierung hat heute die Novelle der Energieeinsparverordnung verabschiedet und damit einen weiteren Meilenstein zur Verbesserung der Energieeffizienz in Deutschland gesetzt,” sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar G. Wöhrl. “Die Energieeinsparungen im Gebäudebereich, die wir mit dieser Verordnung angestoßen haben, leisten einen erheblichen Beitrag zur Sicherung unserer Energieversorgung und zum Klimaschutz. Für die Verbraucher werden sich die Maßnahmen durch geringere Energiekosten bemerkbar machen.”

Im Mittelpunkt der Neuregelungen stehen:

  • die Anhebung der energetischen Anforderungen an Neubauten und wesentliche Änderungen im Gebäudebestand um durchschnittlich 30 Prozent,
  • die Dämmung ungedämmter, begehbarer, oberster Geschossdecken bis Ende 2011,
  • die langfristige, stufenweise Außerbetriebnahme von Nachtstromspeicherheizungen ab dem Jahr 2020 in bestimmten Gebäuden (abhängig insbesondere von der Größe des Gebäudes bzw. der Zahl der Wohneinheiten und der Dämmqualität des Gebäudes),
  • die Stärkung des Vollzugs der Energieeinsparverordnung,
  • Anreize zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien.

Die Neuregelungen sind zentrale Elemente der Energiespar- und Klimapolitik der Bundesregierung. Mit der Energieeinsparverordnung 2009 setzt die Bundesregierung für den Gebäudebereich die Eckpunkte aus dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm in die Tat um. Der Anteil des Gebäudesektors am gesamten Energieverbrauch, der derzeit noch bei mehr als 40 Prozent liegt, kann mit den Neuregelungen deutlich gesenkt werden. Diese Neuregelungen berücksichtigen dabei den Grundsatz der wirtschaftlichen Vertretbarkeit und werden rund sechs Monate nach der Verkündung in Kraft treten, um den Baubeteiligten eine angemessene Anpassungszeit  zu ermöglichen.

Insbesondere über den Vollzug bin ich gespannt, denn es kann nach wie vor jeder behaupten, er baut nach der EnEV. Wie weit das wirklich stimmt, kann aber kein Bauherr überprüfen.

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Zukunft der Energieversorgung liegt in der Wüste

Angeregt durch Live-Tweets von Martin Ötting von der Präsentation des Projektes DESERTEC, seines Potenzials und die Realisierung, habe ich mir auch Gedanken dazu gemacht.

Prinzipiell werde ich bei solchen großen Lösungen skeptisch, denn regenerativen Energien haben den großen Vorteil, dass sie dezentral erzeugt werden können und unabhängig sind von den großen Energieversorgern. Aber mein Traum ist eine vollständige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien und dazu gehört auch der Energiebedarf der Industrie. Daher, denke ich, können wir uns nicht dem Gedanken verschliessen, die Energie von dort zu beziehen, wo sie das größte Potenzial hat. Der Nachteil ist aber wieder, dass wir abhängig sind von anderen Ländern, die diese Technik nutzen können um Europa unter Druck zu setzen.

Was ist nun das Projekt Desertec und was steckt dahinter?

Max Schön, Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome und Aufsichtsratsmitglied der DESERTEC Foundation : „Sauberer Strom aus den Wüsten der Erde kann innerhalb weniger Jahrzehnte einen erheblichen Beitrag zu Klima- und Energiesicherheit leisten. Besonders die Region rund um das Mittelmeer würde, wie es das DESERTEC Konzept vorsieht, wirtschaftlich wie humanitär von der Nutzung der Sonnen- und Windkraft in den Wüstengebieten profitieren.“

Studien des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) haben gezeigt, dass die Wüsten der Erde in weniger als 6 Stunden soviel Energie von der Sonne empfangen, wie die Menschheit in einem Jahr verbraucht. „Mit anderen Worten: Energie ist im Überfluss vorhanden.“ stellt Club of Rome Mitglied Dr. Gerhard Knies, Physiker und Aufsichtsratsvorsitzender der DESERTEC Foundation, klar. „Die Frage, die wir lediglich beantworten müssen, ist: Wie kann man diese Energie hinreichend kostengünstig in nutzbare Energie wie Strom umwandeln und zu den Verbrauchern transportieren? Die DESERTEC Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, diese Frage zu beantworten.“

Mit dem DESERTEC Konzept ist hierzu ein wichtiger Schritt getan. Es begegnet wirksam zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte: Energiemangel, Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit, drastische Reduktion des CO2-Ausstosses u.v.m. Gleichzeitig bietet das Konzept neue Wohlstands- und Entwicklungsperspektiven für bisher wirtschaftlich wenig entwickelte Regionen sowie vielversprechende Wachstumsbereiche für wirtschaftlich führende Länder. Nach den Studien des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) können in den Wüstengebieten der Erde solarthermische Kraftwerke (engl. Concentrating Solar-Thermal Power Plants – kurz: CSP) sowie möglicherweise andere Technologien, wie konzentrierende Photovoltaik, aus der Solarstrahlung in spätestens 40 Jahren deutlich über die Hälfte des dann anfallenden weltweiten Strombedarfs wirtschaftlich erzeugen. Man müsste nur etwa 0,3% der weltweiten Wüstenflächen mit Kollektorfeldern bebauen, um den heutigen globalen Strombedarf von 18,000 TWh/Jahr zu decken. Pro Mensch entspricht das etwa zwanzig Quadratmeter Wüste. Bei entsprechender Bereitschaft der politischen Entscheidungsträger, jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, könnte eine Umsetzung des DESERTEC Konzepts vielleicht sogar schon in weniger als 30 Jahren erreicht werden.

Das klingt für mich interessant und wichtig, dass wir das Projekt weiter verfolgen. Damit muss das Projekt Bestandteil einer zukunftsfähigen Strategie für die Energieversorgung sein, darf aber keine anderen Projekte blockieren.

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Neuer Bachelor-Studiengang Regenerative Energien und Energieeffizienz

Neues Angebot für künftige Ingenieure: Die Hochschule Regensburg führt zum Wintersemester 2009/2010 den neuen Bachelor-Studiengang „Regenerative Energien und Energieeffizienz“ ein. Damit reagiert sie auf den steigenden Bedarf an hoch qualifizierten Ingenieuren, die die Technologien der erneuerbaren Energien kontinuierlich weiterentwickeln. Die interdisziplinäre Bandbreite des neuen Studiengangs reicht von Elektrotechnik und Maschinenbau über Betriebswirtschaftslehre bis hin zu rechtlichen und ökologischen Fragen. Um sicher zu stellen, dass die Absolventen optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden, sind während der Entwicklung des neuen Studiengangs viele Unternehmen aus der Branche zu ihren Erwartungen und Anforderungen befragt worden. Den „Energie-Ingenieuren“ stehen nach ihrem Abschluss viele Tätigkeitsfelder offen: Sie entwickeln und projektieren Systeme auf Basis erneuerbarer Energien, begutachten Einsatzmöglichkeiten, erstellen Konzepte zur Erhöhung der Energieeffizienz oder kümmern sich um Marketing und Vertrieb von Energiesystemen.

Wie der neue Studiengang aufgebaut ist, können Interessierte am Freitag, 27. März, ab 15 Uhr im Stanglmeier-Hörsaal (A001, Galgenbergstraße) erfahren. Als Festredner hat sich Dr. Wolfgang Daniels, Präsident der Vereinigung zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien (VEE), angekündigt. Er spricht zum Thema „Von den Anfängen bis zum Erwachsenwerden – Erneuerbare Energien in Sachsen“. Außerdem präsentieren sich von 14 bis 18 Uhr im Foyer Firmen aus dem Bereich regenerative Energien.

gefunden bei den Hochschulnachrichten

Weitere Studiengänge aus dem Bereich regenerative Energien und Energieffizienz vorgestellt bei energynet.de.

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Photovoltaik-Anlagenpass sichert Qualität von Solarstromanlagen

Solarstromanlagen auf dem eigenen Dach werden immer beliebter. Allein im letzten Jahr wurden nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) Solarstromanlagen mit einer Leistung von 1,5 Gigawatt in Deutschland neu installiert, insgesamt liefern nun rund eine halbe Million Photovoltaikanlagen Solarstrom. Um die hohe Qualität der Installation von Solaranlagen für den Kunden nachweislich zu dokumentieren, hat der BSW-Solar gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) einen Anlagenpass entwickelt. Er dokumentiert die eingesetzten Schlüsselkomponenten einer Solarstromanlage sowie die Leistungen des Handwerksbetriebs und enthält Prüfprotokolle der Anlage. Die Initiative kommt bei den Installationsbetrieben bisher sehr gut an: In einer Testphase von wenigen Wochen ließen sich bereits über 200 Installationsfirmen aus ganz Deutschland für die Vergabe des Passes registrieren. Nähere Informationen zum neuen Qualitätsnachweis unter www.photovoltaik-anlagenpass.de.

Mit dem Photovoltaik-Anlagenpass bestätigt der Handwerker nachvollziehbar, dass er ein qualitativ hochwertiges Produkt übergibt. Üblicherweise kann der Laie die Qualität einer Solaranlage nur schwer erkennen. „Der Photovoltaik-Anlagenpass schafft mehr Transparenz und Sicherheit für den Kunden“, erläutert BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig die Idee des Passes. ZVEH-Geschäftsführer Bernd Dechert ist sicher, dass der Qualitätsnachweis beim Handwerk gut ankommt: „Der Photovoltaik-Anlagenpass steht dafür, dass der Handwerksbetrieb fachgerecht gearbeitet hat, die Solaranlage einwandfrei funktioniert und nach dem Stand der Technik installiert wurde.“

Carsten Körnig: „Solarstromanlagen sind hochwertige Produkte mit einer Lebensdauer von über 30 Jahren, vorausgesetzt es werden gute Komponenten eingesetzt und Planung und Installation erfolgen nach den Regeln der Technik. Photovoltaik genießt ein außergewöhnlich hohes Vertrauen bei den Kunden, was Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit angeht.“ Basis dieses Vertrauens sei ein hoher Qualitätsstandard, den Solarstromanlagen üblicherweise aufweisen. „Wir wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt und haben deshalb gemeinsam diesen Pass entwickelt“, so Körnig.

Auf der Internetseite www.photovoltaik-anlagenpass.de können sich interessierte und qualifizierte Handwerker registrieren lassen. Dort werden sie über eine Postleitzahlensuche von den Verbrauchern gefunden. BSW-Solar und ZVEH empfehlen Verbrauchern, zukünftig für jede Photovoltaikanlage einen Anlagenpass ausstellen zu lassen. Versicherer begrüßen die Initiative und rechnen mit weniger Schadensfällen. Einzelne Versicherungsunternehmen bieten sogar eine günstigere Versicherungsprämie an, wenn ein Photovoltaik-Anlagenpass vorliegt.

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LED Straßenlaternen sparen nicht nur Strom

LED-Straßenlaternen können mehr als nur Strom sparen durch höhere Effizienz. Sie setzen das Licht gezielter ein, um nur den notwendigen Bereich zu beleuchten. Und sie schonen die Insektenwelt, denn sie sind weniger gefährlich für die Insekten als die sonst eingesetzten Quecksilber- und Natriumdampflampen.

Im Filmbeitrag wird über das erste Pilotprojekt einer LED-Straßenbeleuchtung in Düsseldorf berichtet, von dem ich vor über einem Jahr geschrieben habe. Die Erfahrungen scheinen durchaus positiv zu sein.

Danke an Christian Reinboth vom Frischer Wind Blog für den Hinweis auf den Filmbeitrag.

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Hersteller von Solarkollektoren sind optimistisch

Die Solarthermiebranche trotzt der Finanz- und Wirtschaftskrise und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Diesen Trend zeigt die jährliche Branchenumfrage der Fachzeitschrift Solarthemen unter Kollektorherstellern, Großhändlern und Generalimporteuren. Die seit Jahresbeginn 2009 für Neubauten geltende Nutzungspflicht für erneuerbare Energien bewertet die Mehrheit der Befragten als “sehr gut und wichtig”. Die Branchenmanager wünschen sich jedoch mehrheitlich eine Ausweitung der Nutzungspflicht auf den Gebäudebestand. Die Studie erstellte der Europressedienst im Auftrag der Solarthemen.

88 Prozent der Unternehmen glauben, dass der deutsche Solarwärmemarkt 2009 die Rekordmarke von rund 2 Millionen Quadratmetern aus dem Jahr 2008 nochmals übertreffen werde. Mit einem moderaten Wachstum von 0 bis 10 Prozent rechnen 44 Prozent aller Befragten, 23 Prozent gehen für 2009 von einem Wachstum von 10 bis 20 Prozent aus und 21 Prozent erwarten einen noch höheren Zuwachs. Noch deutlich optimistischer fällt die mittelfristige Prognose für den deutschen Solarwärmemarkt aus: Innerhalb der kommenden fünf Jahre rechnet die Mehrheit (51 Prozent) mit durchschnittlichen jährlichen Steigerungsraten von 10 bis 20 Prozent, ein Drittel (33 Prozent) glaubt sogar an ein Wachstum von 20 bis 40 Prozent pro Jahr. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig, bewertet die unabhängige Solarthemen-Umfrage als wichtiges Stimmungsbarometer der Branche:”Klima- und Ölpreisschock haben gewirkt: Auf jede dritte in Deutschland verkaufte Heizung kommt inzwischen eine Solarwärmeanlage. Allein im letzten Jahr stieg die Nachfrage um 120 Prozent. Solarheizungen sind ein ausgezeichneter Konjunkturmotor. Sie sichern Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk und sparen Heizkosten in Milliardenhöhe.”

Gegenläufig zum Trend in der Weltwirtschaft sehen 93Prozent der Solarwärme-Unternehmen laut der Solarthemen-Umfrage in den nächsten sechs Monaten keine Entlassungen vor, und immerhin jede zweite Firma plant für den gleichen Zeitraum sogar die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter. Befragt nach möglichen Dämpfern für die Marktentwicklung verweisen die Manager vor allem auf den zuletzt stark gesunkenen Ölpreis und die zunehmende Wirtschaftskrise. Mit dem Ölpreis fällt ein wesentliches Verkaufsargument weg und die Konjunkturkrise zwingt Haushalte dazu, ihre Ausgaben auch für Solarthermie zu überdenken. “Mit der seit Januar 2009 geltenden gesetzlichen Nutzungspflicht der erneuerbaren Energien zur Deckung des Wärmebedarfs bei Neubauten entsteht ein neuer Absatzimpuls für den deutschen Solarthermiemarkt”, sagt Michael Forst, Geschäftsführer des Europressedienstes. Immerhin 60 Prozent der Befragten bewerteten die Nutzungspflicht mit “sehr gut und wichtig”. Dennoch bestehe aus Sicht der Branche Nachbesserungsbedarf. 63 Prozent sprechen sich dafür aus, die Nutzungspflicht auch auf Altbauten auszuweiten.

Den Aktivitäten der Bundesregierung zur Förderung der Solarthermie stellen die Unternehmen in diesem Jahr die Schulnote 2,8 aus. Während sowohl das Marktanreizprogramm (Note 2,2) und die Nutzungspflicht nach dem EEWG (Note 2,8) mit gut bzw. befriedigend bewertet werden, ist die Branche mit der Öffentlichkeitsarbeit der Regierung unzufrieden (Note 3,6). Auf die Frage nach den wichtigsten Faktoren, die den Ausbau der Solarthermie in Deutschland behindern, wurde neben harten Fakten wie Wirtschaftlichkeit und Preis einer Anlage vor allem die Verunsicherung der Bevölkerung und das zu geringe Wissen der Endkunden genannt. Damit korrelieren die Angaben mit der Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der Regierung.

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Testberichte sind bei Neukauf von Kühlgeräten entscheiden

Ein passender Text zu meinem Vorschlag für eine Abwrackprämie bei Haushaltsgeräten, es gibt also noch andere die sich darüber Gedanken machen.

Laut einer aktuellen Kühlgeräte-Studie der Klimaschutzkampagne sind für 75 Prozent der Befragten Testberichte die wichtigste Informationsquelle bei der Entscheidung für ein neues Kühlgerät, gefolgt von weiteren Internetangeboten (47 %) und Werbung (41 %). Fachliche Beratungen im Geschäft oder auf Messen fallen bei der Entscheidung nicht ins Gewicht (2 %). Jeder Dritte würde sich ein neues, energieeffizientes Kühlgerät kaufen, wenn es einen staatlichen Zuschuss von bis zu 100 Euro gäbe. Bei einem Zuschuss von bis zu 200 Euro wären es insgesamt sogar 71 Prozent. Lediglich 29 Prozent würden sich von keinerlei staatlicher Förderung beeinflussen lassen. „Wir haben eine natürliche Hemmung, Funktionierendes einfach zu entsorgen. Mehr als die Hälfte wartet bis ihr altes Gerät defekt ist. Oder sie kaufen ein neues Gerät und stellen das alte in den Keller. Dabei lohnt sich ein Tausch bei Altgeräten ab zehn Jahren in den meisten Fällen für Geldbeutel und CO2-Bilanz”, erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH, Projektträger der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz”.

Interaktiver Ratgeber beeinflusst zwei von drei Nutzern „Mit dem interaktiven ‚KühlCheck’ motivieren wir Verbraucher ihr altes Gerät durch ein energieeffizientes Neugerät zu ersetzen. Mit Erfolg: Jeder Dritte (34%) hat nach der Nutzung unseres Ratgebers sein Kühlgerät ausgetauscht”, erklärt Hengstenberg. Weitere 29 Prozent planen den Austausch innerhalb eines Jahres. Pro Beratung wird durch den Ratgeber eine Minderung von 26 kg CO2 angestoßen.

Zwei Drittel der Befragten nutzten den „KühlCheck”, weil sie Stromkosten sparen wollen. Jeweils über 90 Prozent fanden den Ratgeber dabei einfach zu bedienen und leicht verständlich. Der „KühlCheck” ist online unter www.klima-sucht-schutz.de abrufbar. Nutzer können hier schnell und unkompliziert herausfinden, ob sich der Tausch ihres Kühlgeräts lohnt. Sie können prüfen, wie schnell sich die Anschaffung eines neuen Gerätes finanziell rechnet und welche Neugeräte in Frage kommen.

Für die Umfrage wurden 1.305 Nutzer des „KühlChecks” per E-Mail zur Befragung eingeladen. Knapp 20 Prozent beantworteten den Fragebogen. Die komplette Studie sowie ausgewählte Grafiken können unter www.klima-sucht-schutz.de/evaluation.html heruntergeladen werden.

Der „KühlCheck” ist einer von 13 interaktiven Energiespar-Ratgebern der Klimaschutzkampagne. Seit Kampagnenstart im Juli 2004 erzielte die Kampagne mit ihren verschiedenen Ratgebern mehr als 2,5 Mio. abgeschlossene Online-Beratungen, die zur Vermeidung von über 1,8 Millionen Tonnen CO2 beigetragen haben.

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