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Notebook als stromsparende Alternative zum Desktop-PC

3. März 2009

Stromsparende Computer sind auf dem Vormarsch, nicht nur auf der Cebit. Das Notebook, als energieeffiziente Alternative zum klassischen PC, ist bereits in 41 Prozent der deutschen Haushalte angekommen, wie eine von Forsa durchgeführte repräsentative Bevölkerungsumfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz zeigt. Seit 2006 hat der Einsatz der tragbaren Computer um 9 Prozent zugenommen. Der Griff zum Notebook wirkt positiv auf Stromverbrauch und -kosten, denn im Vergleich zum klassischen PC spart der mobile Rechner mehr als 70 Prozent der Energie. Ich denke allerdings eher, dass praktische Gründe für den zunehmenden Einsatz von Notebooks im privaten Bereich verantwortlich sind und weniger die geringeren Stromkosten.

Notebooks sind wesentlich stromsparender als ein PC mit vergleichbarer Ausstattung samt Monitor. Denn um eine möglichst lange Akkulaufzeit zu erreichen, werden sie von den Herstellern auf effiziente Energienutzung ausgerichtet. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Computer lassen sich mit einem Laptop rund 35 Euro* Stromkosten im Jahr einsparen. Bei einer Leistungsaufnahme von etwa 30 Watt im Normalbetrieb, zahlt man für den mobilen PC nur rund 10 Euro* Stromkosten jährlich. Ein durchschnittlicher Desktop-PC mit Monitor verbraucht hingegen etwa 150 Watt im Betrieb und wirkt sich mit rund 45 Euro* auf die Stromrechnung aus. Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt Verbrauchern deshalb beim Kauf eines Computers zum Laptop zu greifen, um Stromverbrauch und –kosten zu senken. Passenderweise hat gerade heute Fujitsu-Siemens einen PC, der im abgeschalteten Zustand keinen Strom mehr verbraucht (siehe Info bei ZDnet), aber im praktischen Betrieb sicher noch mehr Strom als ein Notebook verbraucht.

Aber auch wenn gerade kein Computerkauf ansteht, lassen sich mit der Energiesparfunktion des PCs Strom und Geld sparen. Das Powermanagement kann die Leistungsaufnahme des Computers um bis zu 90 Prozent reduzieren. Eine ausführliche, schrittweise Anleitung zur optimalen Einstellung der Stromsparfunktionen bei verschiedenen Betriebssystemen gibt es unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734.

* Annahmen: 4 Stunden Betrieb, 20 Stunden Stand-by an 335 Tagen im Jahr, Strompreis 20 Cent/kWh.

· Gelesen: 3045 · heute: 10

3 Kommentare zu “Notebook als stromsparende Alternative zum Desktop-PC”

  1. chris sagt:

    ein wirklich guter tipp. ich mache das schon seit jahren so. einziger nachteil: die paar gespaarten euros gibt man 10fach beim notebook-kauf wieder aus. den ein vergleichbares notebook kostet wesentlich mehr als ein desktop pc.

  2. Strom und Gas News sagt:

    Strom sparen durch Notebooks…

    Mit den ständig  steigenden Strompreisen kommt bei fast jedem irgendwann die Frage „Was kann ich tun?”. Klar, neuen Stromanbieter suchen oder Tarif wechseln. Aber das ist nur eine Möglichkeit. Meist wirkt sich Strom sparen noch viel effizi…

  3. Sven sagt:

    Die Alternative zum Notebook ist wirklich gut, Stromsparend und Praktisch, und so viel kosten vergleichbare Notebooks auch nicht mehr.

    Weiterer Vorteil ist die db Zahl. Desktop PCs sind doch relativ laut, Notebooks hingegen sagen meist keinen Muks … Von daher: RAN AN DIE NOTEBOOKS ! :)

    Und in Verbindung mit einem kleinen Server ist man nicht mal mehr in Sachen Festplatte und Drucker an einen festen Arbeitsplatz gebunden…

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