Auch der Eigenverbrauch von Solarstrom lohnt sich

Photovoltaikversicherung

Schön, mal wieder ein Beitrag mit einem positiven Beispiel zu nachahmen, auch wenn es eine PR-Meldung ist:

Raphael van Hövell gehört zu den ersten Anlagenbetreibern in Deutschland, die ihre Solarstromanlage mit dem neuen Selbstverbrauchertarif des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) finanzieren. Die Bundesregierung hat die neue Vergütungsart mit der EEG-Novelle am 1. Januar diesen Jahres für Solarstromanlagen bis 30 Kilowatt Leistung eingeführt. Für jede selbst genutzte Kilowattstunde erhalten Anlagenbetreiber 20 Jahre lang 25,01 Cent. Zusätzlich sparen sie die Kosten für den Haushaltsstrom ein.

Um seine Mastställe im Kreis Borken zu beleuchten, zu lüften und die 1.200 Schweine zu füttern braucht van Hövell im Jahr rund 30.000 Kilowattstunden Energie. Seit Anfang Februar produziert er sie mit seiner 29,4-Kilowatt-Anlage selbst. Bereits bei den heutigen Strompreisen erhöht sich van Hövells Gesamtgewinn in 20 Jahren um rund 10.000 Euro, weil er seinen Solarstrom nicht ins Netz einspeist, sondern selbst verbraucht. Steigen die Strompreise, was zu erwarten ist, fällt der Gewinn noch höher aus. Derzeit kostet Haushaltsstrom circa 20 Cent pro Kilowattstunde, zusammen mit dem Zusatztarif ergibt das 45,01 Cent – zwei Cent mehr, als es bei der Netzeinspeisung der Fall wäre. Über 20 Jahre summiert sich das zu einem Mehrgewinn in Höhe von 10.000 Euro.

„Technisch ist die Installation dieser Solarstromanlagen völlig unproblematisch“, erläutert Hans-Thomas Fritzsche, Geschäftsführer von Sputniks deutscher Tochterfirma Sputnik Engineering GmbH. In van Hövells Solaranlage wurden sechs SolarMax-Strangwechselrichter von Sputnik Engineering installiert. „Man muss lediglich einen zusätzlichen Zähler einbauen, der die im Haushalt verbrauchte Menge Solarstrom erfasst. Die neue Regelung ist nicht nur für Landwirte, sondern auch für Einfamilienhausbesitzer eine wunderschöne Sache. Man produziert Strom, wenn er am teuersten ist und kauft ihn abends zum Nebentarif ein. Außerdem ist man unabhängig von Strompreiserhöhungen der Energieversorger“, so Fritzsche.

Solaranlagenbetreiber, die ihren Strom ins Netz einspeisen, werden steuerrechtlich als Unternehmer behandelt. Sie erhalten also die 19 Prozent Umsatzsteuer, die auf die Investitionskosten entrichtet werden, vom Finanzamt zurück. Für die Selbstnutzung war diese Frage bislang ungeklärt. Jetzt hat das Bundesumweltministerium zu diesem Thema Stellung genommen. „Die Nutzung des Direktverbrauchs wirkt sich nicht auf die Einstufung eines Anlagenbetreibers als Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes aus“, so das Ministerium in einem Hintergrunddokument, und „führt in der Regel zu keiner finanziellen Verschlechterung für Anlagenbetreiber, die für die Einspeisung Umsatzsteuer abführen und von der Möglichkeit des Vorsteuerabzugs Gebrauch machen.“

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Mehrheit der Gebäude mit Energieausweisen ausgestattet

Gut ein halbes Jahr nach Einführung des Energieausweises liegt für fast 60 Prozent der vermieteten Wohngebäude in Deutschland ein solches Dokument vor. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Vermietern von Wohngebäuden. Dabei liegt der Anteil der Gebäude, die mit einem Energieausweis ausgestattet sind, bei gewerblichen Vermietern mit 82 Prozent deutlich höher als bei privaten Vermietern mit 31 Prozent. Ein Viertel (23 Prozent) der Vermieter weiß noch immer nicht, dass der Energieausweis bei Neuvermietung von Wohnungen oder Häusern verpflichtend ist.

“Das Umfrageergebnis zeigt, dass der Energieausweis inzwischen auf dem Immobilienmarkt angekommen ist”, kommentiert Thomas Kwapich, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der dena. “Allerdings liegen die privaten Vermieter beim Kenntnisstand und bei der Ausstellung von Energieausweisen für ihre Wohngebäude noch deutlich zurück.”

Von den beiden Energieausweisvarianten ist der auf Heizkostenabrechnungen basierende Verbrauchsausweis deutlich weiter verbreitet. Durchschnittlich 78 Prozent der Wohngebäude verfügen über einen solchen Energieausweis. Nur 22 Prozent haben dagegen einen Bedarfsausweis, der auf einer technischen Analyse der Bausubstanz und der Heizungsanlage des Gebäudes beruht. Hauptgrund sind die niedrigeren Kosten: Der Preis für einen Verbrauchsausweis liegt in einem Mehrfamilienhaus mehrheitlich unter 20 Euro pro Wohneinheit, für einen Bedarfsausweis unter 50 Euro.

Nur 28 Prozent der Vermieter zeigen den Interessenten von sich aus den Energieausweis vor oder während der Wohnungsbesichtigung, 63 Prozent erst auf Nachfrage. Dabei hängt die Bereitschaft, den Energieausweis unaufgefordert vorzulegen, maßgeblich von dem energetischen Zustand der zu vermietenden Gebäude ab. “Die dena rät allen Mietinteressenten den Vermieter spätestens bei der Wohnungsbesichtigung nach dem Energieausweis zu fragen”, sagt Kwapich. “Liegt das Gebäude im gelben oder im roten Bereich der Farbskala im Energieausweis, ist mit hohen bis sehr hohen Nebenkosten für Heizung und Warmwasser zu rechnen.”

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Wo sind die ökosozialen Gründer?

Gruenspar.de

„Strategien für LOHAS und neues Wirtschaften“ – unter diesem Motto schreibt das Online-Nachrichtenportal KarmaKonsum, Wegbereiter des neo-grünen Lifestyle in Deutschland, erstmals einen Gründerpreis für ökologisch-nachhaltige Startups aus. In Zusammenarbeit mit der GLS-Bank und GreenVenture.net sucht KarmaKonsum Existenzgründer mit ökologisch-nachhaltigen und/oder sozialen Geschäftsideen. Der Gründerpreis 2009 wird anlässlich der dritten KarmaKonsum Marketing-Konferenz vergeben, die am 19. und 20. Juni 2009 in Frankfurt stattfindet. Bewerbungsfrist für den Gründerpreis ist der 19. April 2009.

„Mit der Ausschreibung des Gründerpreises möchten wir einen weiteren Akzent setzen, um das Wirtschaftsleben nachhaltiger zu gestalten und junge Social Entrepreneurs zu unterstützen“, so Christoph Harrach, Gründer und Inhaber des Öko-Lifestyle Portals karmakonsum.de. Ziel des ersten KarmaKonsum Gründerpreises ist es, Gründern im neogrünen und sozialen Markt eine fundierte Förderung zu ermöglichen und ihnen dabei zu helfen, relevante Branchenkontakte zu knüpfen.

Was erwartet den Gewinner?
Der Gründerpreis wird im Rahmen einer Gala-Veranstaltung der KarmaKonsum Marketing-Konferenz am 19. Juni 2009 verliehen. Zielgruppe der Konferenz sind Entscheider und ökosoziale Vordenker aus Industrie, Wirtschaft und Presse. Auf der Konferenz trifft die neogrüne Community aus Gründern und Initiatoren auf Protagonisten bereits etablierter Unternehmen. „So können wir dem Gewinner ein attraktives Forum bieten, um sich und seine Geschäftsidee zu präsentieren“, erklärt Noel Klein-Reesink, Geschäftsführer von KarmaKonsum. Als Preis erhält der Gewinner ein umfangreiches Dienstleistungspaket im Wert von 30.000 Euro. Das Paket enthält u.a. Coaching-Leistungen, Werbeleistungen und redaktionelle Berichterstattung bei den Medienpartnern von KarmaKonsum.

Wer kann sich um den KarmaKonsum Gründerpreis bewerben?
Mit dem Gründerpreis wendet sich KarmaKonsum an alle Existenzgründer aus dem öko-sozialen Markt. Die Produkte oder  Dienstleistungen sollten idealerweise den Endverbraucher ansprechen. Teilnahmeberechtigt sind alle ökologisch-nachhaltigen und/oder sozialen Projekte, die in Deutschland nach 2007 gegründet wurden. Auch Non-Profit Projekte sind zugelassen. Eine Startfinanzierung oder bereits vorhandene Investoren sind kein Ausschlusskriterium, allerdings darf die Investitionssumme das Limit von 500.000 Euro nicht übersteigen. Die grüne Geschäftsidee muss anhand einer zehnseitigen Gründungsskizze bis zum 19. April 2009 bei KarmaKonsum eingereicht werden. Weitere Detailinformationen und ein Fragebogen für die Gründungskizze sind unter www.karmakonsum.de/award zu finden.

Die Jury des KarmaKonsum Gründerpreises 2009
Eine hochkarätige Experten-Jury sichtet die Bewerbungsunterlagen und selektiert fünf Startups. Die ausgewählten Gründer werden nach Frankfurt eingeladen, um ihre Geschäftsidee persönlich vor der Jury zu präsentieren. Aus den Finalisten ermittelt die Jury den Gewinner. Die Mitglieder der Jury sind:

  • Matthias Eisenhut, Beteiligungsmanager GLS Bank
  • Egbert Hünewaldt, Gründer GreenVenture.Net
  • Anton Jurina, Gründer & Geschäftsführer Armedangels
  • Hans Reitz, Carmen Creative Lab
  • Jürgen Schmidt Gründer & Geschäftsführer memo AG
  • Ronald Steinmeyer, Gründer & Geschäftsführer Bioverlag
  • Peter Unfried, stv. Chefredakteur TAZ
  • Jörg Weber, Weber Networking
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Energiespartipps für Rechenzentren

Passend zum heutigen Artikel “Wie Green IT helfen kann in Unternehmen die Stromkosten zu reduzieren”, habe ich einen weiteren Artikel zum Thema gefunden. Da bald die Cebit ihre Tore öffnen wird, werden es bald sicher noch mehr Meldungen zum Thema. Der Grüne IT Blog verweist auf einen Artikel des IT-Portals techchanel mit Energiespartipps für Rechenzentren. Diese Thematik wird immer wichtiger, da mittlerweile die Stromkosten der zweitgrößte Kostenfaktor in Rechenzentren sind.

Folgende Tipps werden in dem Beitrag ausführlich erläutert:

  • Größter Fehler: Kalt und warm mischen
  • Erster Tipp: Löcher stopfen
  • Zweiter Tipp: Blenden anbringen
  • Dritter Tipp: Ineffiziente Kühlsysteme optimieren
  • Vierter Tipp: Unterboden aufräumen
  • Fünfter Tipp: Effiziente Kalt- und Warmgänge
  • Sechster Tipp: Temperaturmessgeräte installieren
  • Siebter Tipp: Einkapselung von Warm- und Kaltgängen
  • Achter Tipp: Rauf mit der Temperatur im Serverraum
  • Neunter Tipp: Flexible Lüfter
  • Zehnter Tipp: Freiluftkühlung nutzen
  • Elfter Tipp: Modulare Kühlungstrategie
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Wie Green IT helfen kann Stromkosten im Unternehmen zu sparen

Besonders während der Wirtschaftskrise suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, um laufende Kosten zu senken. Mithilfe einer “Green IT-Strategie” können Unternehmen ihre Stromkosten für Informationstechnik um mehr als 50 Prozent senken und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Den Trend zur stromsparenden Datenverarbeitung zeigen auch die auf der CeBit präsentierten Produkte und Lösungen. Wie sich Green IT schnell umsetzen und langfristig im Unternehmen verankern lässt, darüber informiert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz.

Unternehmen können an drei Punkten ansetzen, um schnelle Erfolge mit Green IT zu erzielen:

  1. Einsatz energieeffizienter Bürogeräte: Bei gleicher Ausstattung weisen die Geräte oftmals erhebliche Unterschiede im Stromverbrauch auf. Ein energieeffizienter PC kann beispielsweise gegenüber einem ineffizienten 50 Prozent und mehr Strom einsparen. Deshalb gilt es, bei der Beschaffung neuer Geräte standardmäßig Energieeffizienzkriterien einzubeziehen.
  2. Energieeffizienz im Rechenzentrum: Hier führen einfache, geringinvestive Stromsparmaßnahmen zu spürbaren Kostenreduktionen. Unternehmen können dafür zum Beispiel die Auslastung der Server oder die Lüftung und Klimatisierung des Rechenzentrums optimieren.
  3. Sensibilisierung der Mitarbeiter: Eine Voraussetzung für den Erfolg der Maßnahmen ist es, die Mitarbeiter zum Stromsparen zu motivieren. Dies kann zum Beispiel über anschauliche Informationsmaterialien oder ein Prämiensystem erfolgen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Mitarbeiter Energieeffizienz in ihrer täglichen Arbeit berücksichtigen. So können die von einer intelligenten Gerätenutzung abhängigen Einsparpotenziale erschlossen werden.

Die höchsten Kosteneinsparungen lassen sich erzielen, wenn eine längerfristige Strategie für das Unternehmen entwickelt wird. Schritt für Schritt lassen sich dann auch umfangreichere Energieeffizienzmaßnahmen umsetzen, wie zum Beispiel ein Umstieg auf das sogenannte “Serverbased Computing”. Dabei übernimmt das Rechenzentrum die Aufgaben der Arbeitsplatz-PCs, sodass am Einzelarbeitsplatz ein besonders sparsamer Rechner mit geringer Rechenleistung (“Thin Client”) ausreicht, der nur etwa ein Drittel soviel Strom wie ein herkömmlicher PC verbraucht. Gleichzeitig bietet dieses Vorgehen Vorteile im Betrieb und erleichtert die Wartung.

Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen werden von der Initiative EnergieEffizienz bei der Umsetzung einer Green IT-Strategie von Anfang an mit den passenden Informationsangeboten begleitet. In der Datenbank Office-TopTen lassen sich zum Beispiel schnell die energieeffizientesten Bürogeräte identifizieren. Ein detaillierter Leitfaden erläutert Schritt für Schritt, wie Energieeffizienzkriterien im Rahmen des Einkaufs berücksichtigt werden können. Ein ausführlicher Online-Ratgeber zeigt, wie sich Rechenzentren sinnvoll modernisieren lassen. Hilfreiche Tipps und Materialien zur Nutzermotivation runden das Angebot ab.

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Glühbirnen mit LED auf dem Markt aber noch zu teuer

Mit 7,5 Watt statt 60 Watt spart die LED-Glühbirne GeoBulb nochmal die Hälte des Strom einer Energiesparlampe. Dabei ist der Lichtstrom mit 381 Lumen auch noch höher als die 337 Lumen der herkömmlichen Glühbirne. Zudem gibt der Hersteller eine Garantie von drei Jahren bei einem Betrieb rund um die Uhr. Nur der Preis von 100 $ trübt die interessante Meldung. Im Vergleich zu Energiesparlampen wird dazu zu wenig Energie eingespart. Immerhin, so schreibt LED-Experte Christian Reinboth im Harzoptics-Blog wird der Umstieg durch eine optische Ähnlichkeit zu herkömmlichen Glühbirnen und die gleiche Fassung, so einfach wie möglich gemacht. Ein erster Schritt in die LED-Beleuchtungstechnologie der Zukunft für den Heimbereich ist damit getan, hier wird sicher noch einiges folgen. Langfristig werden LED-Leuchten auch die Energiesparlampen als Beleuchtungsmittel ablösen.

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Wohnungwirtschaft tritt auf die Bremse bei der Gebäudeenergieeffizienz

Während die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden eigentlich unstrittig ist, beginnt die Wohnungswirtschaft auf die Bremse zu treten. Und das, obwohl 40% des gesamten Energieverbrauchs zur Beheizung und/ oder Kühlung von Gebäuden benötigt wird. Ok, der Rohölpreis ist momentan im erträglichen Bereich, also gibt es auch keinen Leidensdruck und die Miet-Nebenkosten werden sich noch im Rahmen halten. Was morgen ist, interessiert ein Wirtschaftsunternehmen, wie es die große Wohnungsvermieter eben sind, noch lange nicht. Sind die Investitionen im Gebäudebereich von langfristiger Natur und muss man auch bei deutlichen höheren Ölpreisen damit leben? Egal, das interessiert die Aktionäre von heute doch nicht. Aber schon in wenigen Jahren werden Wohnungen mit schlechter Energieeffizienz und damit hohen Miet-Nebenkosten schwerer zu vermieten sein und Vermieter, die heute investieren, werden Morgen die Gewinner sein. Man muss sicher nicht alles mitmachen, was einem auf dem Markt angeboten wird, wichtig ist der Energieverbrauch nach der Sanierung in der Praxis und nicht auf dem Papier.

Im folgenden die Sichtweise der Spitzverbände der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft:

Mit großer Sorge sieht die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Pläne der Europäischen Union, Gebäude oder Gebäudeteile von Anreizen für die Renovierung auszuschließen, sofern diese Mindestanforderungen an die Energieeffizienz nicht erfüllen. “Damit würde Energieeffizienz zum Hauptkriterium der Förderung, was den vielfältigen Ansprüchen an Wohnungen nicht gerecht wird. Eine Unterstützung zum Beispiel zum Anbau von Aufzügen oder für den barrierearmen Umbau wäre nicht mehr möglich”, kritisierte der Vorsitzende der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft und Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland, Rolf Kornemann, den vom Europäischen Parlament und vom EU-Rat vorgelegten Entwurf für die Novelle der Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden.

Ebenso kritisch seien Vorschläge zu verpflichtenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die Modernisierungsempfehlungen sowie zur Veröffentlichung von Energiekennwerten in Vermietungsanzeigen zu sehen. Zusammen mit dem geplanten Wegfall des Satzes “Der Energieausweis dient nur der Information” würden hier erhebliche Rechtsrisiken für die Vermieter entstehen.

Das Europäische Parlament und der Rat versuchen darüber hinaus, mit ihrem Richtlinienentwurf ein völlig überdimensioniertes doppeltes Kontrollsystem für Energieausweise und Heizungsinspektionen einzuführen. “Es ergibt keinen Sinn, dass einerseits die Ersteller von Energieausweisen und Inspektionsberichten zertifiziert werden sollen und andererseits die durch die zertifizierten Aussteller erstellten Ausweise und Berichte erneut kontrolliert werden sollen”, kritisierte Kornemann. Dies führe nur zu noch mehr überflüssiger Bürokratie und höheren Kosten, die die EU selbst mit acht Milliarden Euro beziffert. Vorstellbar sei dagegen eine kostenfreie Listung der Ersteller von Energieausweisen, die entsprechend der Energieeinsparverordnung berechtigt sind, die Ausweise zu erstellen.

Die BSI begrüßt die im Richtlinienentwurf vorgesehene Beibehaltung der Wahlfreiheit für bedarfs- und verbrauchsabhängige Energieausweise. “Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft hat in den vergangenen Jahren eine große Anzahl Energieverbrauchsausweise erstellt und aus diesen Verbrauchsdaten wesentliche Erkenntnisse zum Energieverbrauch in Gebäuden gewonnen. Verbrauchsausweise sind für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ein wichtiges Instrument für Benchmarking und Monitoring”, sagte der BSI-Vorsitzende. Man dürfe den Energieausweis aber nicht mit einer Energieberatung verwechseln, die im Vorfeld einer geplanten Investition durchgeführt wird. Ein Energieausweis diene lediglich der allgemeinen Information und dem überschlägigen Vergleich zwischen Gebäuden und dürfe deshalb nicht überflüssig kompliziert und teuer gemacht werden.

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Kongress Bauen mit der Sonne

Knapp 40 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs werden in der EU für die Konditionierung von Gebäuden verbraucht, überwiegend in Form von fossilen Brennstoffen. Das immer aktueller werdende Energieproblem, die Finanzkrise sowie die sich verschärfenden Umweltschutzanforderungen stellen die Baubranche vor immer neue Herausforderungen und rücken das Thema
energieeffizientes und solares Bauen zunehmend in den Vordergrund. Gefragt sind neue Technologien, mit denen die Energieeffizienz im Bestandsbau erhöht sowie die Umweltbelastung und die Energiekosten gesenkt werden können.
Das Thema „Solares Bauen“ steht auch im Fokus des internationalen Kongresses Solar Summit, der vom 14. bis 16. Oktober 2009 im Konzerthaus Freiburg nun bereits zum zweiten Mal stattfindet. Führende Vertreter der Wissenschaft und Industrie stellen die neuesten technologischen Entwicklungen aus der Solarenergie-Forschung sowie innovative Baukonzepte und Projektideen aus den Bereichen solares und energieeffizientes Bauen vor. Mit zahlreichen hochkarätigen Vorträgen und Diskussionsrunden bietet der Kongress einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Solartechnik in Gebäuden. Viele Technologien aus dem Bereich Solar sind in Freiburg Green City in Gebäuden realisiert und bieten den Kongressteilnehmern praktische Einblicke.

Dr. Hans-Martin Henning, Abteilungsleiter Thermische Anlagen und Gebäudetechnik am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE: „Solarenergie wird zukünftig eine Schlüsselrolle bei der Deckung des Energiebedarfs von Gebäuden spielen – vor allem bei Gebäuden mit hoher energetischer Effizienz. Die Gebäudehülle als Schnittstelle zwischen Innenraum und Außenwelt stellt große Flächen bereit, die zur Ernte von Solarenergie genutzt werden können.
Die Umwandlung der Solarstrahlung kann in unterschiedliche Nutzenergien – Wärme, Strom oder auch Kälte – erfolgen. Auf der Konferenz Solar Summit 2009 „Solar Buildings – Building Integrated Energy Supply Systems Using the Sun as Energy Source“ wird das Thema der Integration von Solarenergie in Gebäude und die Gebäudehülle umfassend thematisiert. Dabei spielen ästhetische, konstruktive, architektonische und systemtechnische Gesichtspunkte eine Rolle. Die Konferenz stellt eine hervorragende Plattform dar für einen Austausch aller Beteiligten – Architekten, Bauindustrie, Planer sowie Forschung & Entwicklung.“
Die überaus erfolgreiche Premiere der Kongressreihe „Solar Summits Freiburg“ im Oktober 2008 zum Thema
Photovoltaik, bei der über 230 Teilnehmer aus 25 Ländern begrüßt werden konnten, bestätigt die Notwendigkeit einer hochqualifizierten Diskussions- und Informationsplattform für die Solarbranche. Der Kongress 2009 ist ein optimales Forum, um sich über aktuelle Marktgeschehnisse sowie über zukünftige Entwicklungen zu informieren. Des Weiteren bietet die Veranstaltung eine ideale Möglichkeit, um Kontakte zu anderen Entscheidern der internationalen Solarbranche zu knüpfen.

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Energieeffizienz von Wärmepumpen auf einen Blick erkennen

Im vergangenen Herbst hat die Initiative EnergieEffizienz Wärmepumpe ein Label zum Energieverbrauch und der Umweltfreundlichkeit von Wärmepumpen vorgestellt, das ich jetzt verspätet, aber immer noch aktuell, im folgenden Text vorstelle.

Energieeffizienz von Wärmepumpen

Ziel dieses Labels ist, bei der Energieeffizienz einer Wärmepumpe für mehr Transparenz zu sorgen. Es lässt den Verbraucher schon im Vorfeld erkennen, welche Güte die Wärmepumpe hinsichtlich des Energieverbrauchs besitzt. Genau wie bei den Label der Europäischen Kommission für Haushaltsgeräte werden erstmals Wärmepumpen nach Klassen A für sehr effizient bis F für weniger effizient bewertet.

Unter dem Namen “Initiative EnergieEffizienz Wärmepumpe” haben sich führende Hersteller und Institutionen zusammen geschlossen. Das gemeinsame Label baut auf dem Prüfreglement zum Internationalen Gütesiegel für Wärmepumpen DACH auf und erweitert diese Anforderungen um Kriterien, die für die Klassifizierung auf Basis des Energieverbrauchs notwendig sind.

Bisher gibt es keine vollziehbaren Ansätze auf nationaler oder europäischer Ebene zu Leitlinien und Normen zur Energieetikettierung von Wärmepumpen. Diese Initiative schafft Regularien zur Festlegung und Durchführung eines Energieeffizienzlabels für Wärmepumpen. Der letztlich alleinige Maßstab für die Güte einer Wärmepumpe müssen die durch ihren Betrieb entstehenden CO2-Emissionen sein. Diese sind systemunabhängig und dienen gleichzeitig zum Vergleich mit anderen Heizsystemen.

Die Bewertung der Wärmepumpen anhand von Jahresarbeitszahlen, wie sie etwa zur Förderung verlangt wird, ist an sich ungeeignet. Die Jahresarbeitszahl ist das Verhältnis von erzeugter Heizwärme zum eingesetzten Strom über den Zeitraum eines Jahre. Sie ist aber nicht reproduzierbar, da sie von äußeren Einflüssen wie dem Gebäude, den Heizflächen, dem Nutzerverhalten oder auch dem Wetter abhängig ist. Ein höherer COP (Coefficient of Performance) führt dagegen automatisch auch zu einer höheren Jahresarbeitszahl und ist verifizierbar. Der COP (= Leistungszahl) ist das Verhältnis von abgegebener Wärmemenge zu dem dafür benötigten Strom zu genormten Prüfpunkten, z.B. A2/W35 für Luft (Air) = +2°C und Heizungswasser (Water) zu +35°C bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Zur Erlangung des Labels wird eine vollständige technische Prüfung nach dem DACH-Wärmepumpen-Prüfreglement verlangt.
Diese Prüfung muss bei einer autorisierten Prüfinstitution durchgeführt worden sein. Nur damit ist gewährleistet, dass tatsächlich und richtig gemessen wurde und die Angaben zum COP nachvollziehbar sind.

Die Effizienz wird anhand der EnergieEffizienzGröße (EEG) ermittelt, die aus den COP der jeweiligen Geräte bestimmt und um den energetischen Aufwand zur Wärmequellenerschliessung erweitert wird. Zur Bestimmung der Effizienzklasse dient die CO2-Emission in g CO2 pro kWh Heizwärme bezogen auf die durchschnittliche Emission der europäischen Stromerzeugung, derzeit ca. 480 g/kWh Strom. Das Label gilt für Elektro-Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdreich, Wasser und Luft. Auf der Website der Initiative befindet sich ein Labelrechner, der es gestattet mit der Eingabe der vermessenen COP leicht die jeweilige Effizienzklasse des Gerätes zu ermitteln.

via Umweltenergie- und Umweltwärmeblog

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Die Liste zur Stellensuche im Energie-Bereich

Die Branche der erneuerbaren Energien boomt und Energieberater werden immer gefragter. Ich werde immer wieder gefragt nach Stellen oder Informationen zu freien Stellen. Diese findet man z.B. bei den bekannten Stellenbörsen. Es gibt aber auch spezialisierte Anbieter von freien Arbeitsplätzen insbesondere aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.

Im folgenden habe ich eine Liste von Anbietern zusammgestellt, die aktuelle Stellenangebote und Stellengesuche im Bereich erneuerbaren Energien und Energieberatung haben:

Internationale Stellenbörsen:

Kennt jemand noch mehr Stellenbörsen? Ich ergänze die Liste noch gerne und freue mich über weitere Vorschläge.

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