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Größere Fernseher sind auch teurer im Stromverbrauch

29. Januar 2009

Bei Fernsehern geht der Trend zu immer größeren Geräten, die immer länger laufen – und damit zu höheren Stromkosten. In den meisten deutschen Haushalten hat das TV-Gerät eine Bildschirmdiagonale von 66 Zentimetern und mehr und ist durchschnittlich etwas länger als vier Stunden täglich an. Dies zeigt eine für die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz durchgeführte repräsentative Bevölkerungsumfrage von Emnid.

Im Vergleich zum Jahr 2006 läuft der Fernseher damit schon fast eine Viertelstunde länger. Und während vor zwei Jahren nur rund 20 Prozent der Geräte eine Bildschirmdiagonale von 80 Zentimetern und mehr erreichten, sind es heute bereits etwa doppelt so viele. Gerade die größeren Fernsehgeräte führen zu erhöhten Stromkosten. Denn je größer der Bildschirm, desto höher der Stromverbrauch, egal ob Röhre, Plasma oder LCD.

Die Initiative EnergieEffizienz rät Verbrauchern deshalb, beim Kauf eines Fernsehers genau zu prüfen, welche Bildschirmdiagonale zu ihren individuellen Ansprüchen passt, statt einfach zum größten Gerät zu greifen. Mehr Bildschirmdiagonale heißt nicht automatisch “besseres Bild” - aber immer “mehr Energieverbrauch”. Zusätzlich lohnt es sich auch bei Geräten gleicher Größe genau hinzusehen, denn selbst bei Fernsehern mit übereinstimmender Bildschirmdiagonale und Ausstattung können Stromverbrauch und -kosten im Betrieb um bis zu 60 Prozent voneinander abweichen. Eine niedrige Leistungsaufnahme im Betrieb bzw. On-Mode ist besonders wichtig, um die Stromkosten im Griff zu behalten. Auch im Stand-by sollte auf eine niedrige Leistungsaufnahme geachtet werden, bei energieeffizienten Fernsehern liegt sie unter 1 Watt.

Das Meinungsforschungsunternehmen Emnid befragte im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz über 2.000 Privathaushalte, im November 2008. Weitere Hintergrundinformationen zur Umfrage unter: www.stromeffizienz.de

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