Terminkalender offen für neue Daten und frei zur weiteren Verbreitung

Angeregt durch einen Artikel von Hannes Offenbacher über ein Crowdsourcing-Projekt bei dem er einen Kalender mit Events aus dem Bereich Nachhaltigkeit erstellen möchte, habe ich mich heute wieder mal mit dem Terminkalender von energynet beschäftigt. So habe ich über die Suche im Google-Kalender ein paar andere interessante Kalender entdeckt, bei denen ich einige Termine übernehmen konnte und ich habe auch einige weitere Termine selbst eingetragen.

Dieser Kalender (Link zum Kalender) ist ein öffentlicher Kalender, er könnte von jedem mit Terminen gefüttert werden (nach Anmeldung bei mir oder nach einem Hinweis auf einen eigenen Kalender bei Google) und er kann auch in andere Websites eingebettet werden (über den RSS-Feed). Damit kann der Kalender – mit Unterstützung von Veranstaltern und anderen Bloggern oder Webmaster) sehr umfangreich werden und sich weit verbreiten.

Es können eigentlich nur alle davon profitieren, daher hoffe ich, dass dieser Aufruf gelessen und auch von vielen umgesetzt wird. Also bitte nicht vergessen, was für alle Artikel gilt: weitersagen!

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Mehr als 15% des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien

Passend zur Meldung von gestern, dass bereits in 11 Jahren 50% der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stammen können, die Meldung zum aktuellen Stand:

Die Produktion von Ökostrom in Deutschland stieg im Jahr 2008 weiter: Erneuerbare Energien deckten mit 93,0 (2007: 87,9) Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) gut 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, aufgrund vorläufiger Zahlen. Deutschland habe durch die staatliche Förderung der erneuerbaren Energien das von der Europäischen Union für 2010 gesteckte Ziel von 12,5 Prozent bereits deutlich übertroffen.

Erfreulicherweise liefern die erneuerbaren Energien schon heute einen wichtigen Anteil an der Stromerzeugung”, erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Sie seien aber aufgrund der überwiegend schwankenden Produktion und der fehlenden Speichertechnologien noch nicht in der Lage, ausreichend Grundlaststrom bereit zu stellen. “Ein zukunftsfähiger Kraftwerkspark muss eine breite Palette von Technologien wie zum Beispiel Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und auch Kern- sowie Kohlekraftwerke aufweisen. Gleichzeitig sollte dieser Kraftwerkspark ein sinnvolles Spektrum an Anlagengrößen von der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung bis hin zu zentralen Großkraftwerken für die Grundlastversorgung umfassen”, betonte Müller. (vermutlich um allen Mitgliedern des BDEW gerecht zu werden)

An erster Stelle bei der erneuerbaren Stromerzeugung lag 2008 nach BDEW-Berechnungen erneut die Windenergie mit 6,5 (2007: 6,4) Prozent. Es folgte die Biomasse mit 3,7 (3,1) Prozent, die die Wasserkraft mit 3,4 (3,5) Prozent auf Platz drei verdrängte. 0,8 (0,7) Prozent des Stroms wurde in Müllkraftwerken aus erneuerbarer Energie erzeugt. Zuwachs gab es auch bei der Photovoltaik, die 0,7 (0,5) Prozent des Stroms für die Bundesrepublik Deutschland lieferte. (Dass Müll zu den erneuerbaren Energien gehört, wusste ich auch noch nicht, aber ja es gibt immer wieder Müll, der entsorgt werden muss – insofern logisch, aber nicht ökologisch.)

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Größere Fernseher sind auch teurer im Stromverbrauch

Gruenspar.de

Bei Fernsehern geht der Trend zu immer größeren Geräten, die immer länger laufen – und damit zu höheren Stromkosten. In den meisten deutschen Haushalten hat das TV-Gerät eine Bildschirmdiagonale von 66 Zentimetern und mehr und ist durchschnittlich etwas länger als vier Stunden täglich an. Dies zeigt eine für die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz durchgeführte repräsentative Bevölkerungsumfrage von Emnid.

Im Vergleich zum Jahr 2006 läuft der Fernseher damit schon fast eine Viertelstunde länger. Und während vor zwei Jahren nur rund 20 Prozent der Geräte eine Bildschirmdiagonale von 80 Zentimetern und mehr erreichten, sind es heute bereits etwa doppelt so viele. Gerade die größeren Fernsehgeräte führen zu erhöhten Stromkosten. Denn je größer der Bildschirm, desto höher der Stromverbrauch, egal ob Röhre, Plasma oder LCD.

Die Initiative EnergieEffizienz rät Verbrauchern deshalb, beim Kauf eines Fernsehers genau zu prüfen, welche Bildschirmdiagonale zu ihren individuellen Ansprüchen passt, statt einfach zum größten Gerät zu greifen. Mehr Bildschirmdiagonale heißt nicht automatisch “besseres Bild” - aber immer “mehr Energieverbrauch”. Zusätzlich lohnt es sich auch bei Geräten gleicher Größe genau hinzusehen, denn selbst bei Fernsehern mit übereinstimmender Bildschirmdiagonale und Ausstattung können Stromverbrauch und -kosten im Betrieb um bis zu 60 Prozent voneinander abweichen. Eine niedrige Leistungsaufnahme im Betrieb bzw. On-Mode ist besonders wichtig, um die Stromkosten im Griff zu behalten. Auch im Stand-by sollte auf eine niedrige Leistungsaufnahme geachtet werden, bei energieeffizienten Fernsehern liegt sie unter 1 Watt.

Das Meinungsforschungsunternehmen Emnid befragte im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz über 2.000 Privathaushalte, im November 2008. Weitere Hintergrundinformationen zur Umfrage unter: www.stromeffizienz.de

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Kommentare zu 50% Stromversorgung aus erneuerbaren Energien

Zu der Prognose des Bundesverbandes Erneuerbare Energien erklärt Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher (Bündnis90/ Die Grünen):

Erneuerbare Energien können 2020 schon über die Hälfte des deutschen Strombedarfs decken. Der Bundesverband Erneuerbare Energien geht in seiner konservativ gerechneten Prognose von 47 Prozent Strom aus heimischen Erneuerbaren Energien bis 2020 aus. Berücksichtigt man darüber hinaus noch mögliche Importe etwa von Solarstromkraftwerken in Nordafrika, könnte der Anteil der Erneuerbaren Energien schon 2020 die fünfzig-Prozent-Marke überschreiten.

Eine wichtige Erkenntnis der BEE-Berechnungen: Eine Stromlücke wird es in einem intelligenten Stromnetz nicht geben. Wenn die Bundesregierung Klimaschutz wirklich ernst nimmt, muss sie das Angebot der Erneuerbaren-Energien-Branche aufgreifen. Investitionen in Erneuerbare Energien, intelligente Netze und Energiespeicher sind Zukunftsinvestitionen und das beste Konjunkturprogramm.

Die Bundes- und Landesregierungen müssen jetzt die Bremsen lösen. Das Energieleitungsausbaugesetz ist auf die Bedürfnisse der Erneuerbaren Energien abzustimmen und die Genehmigungspraxis in den Ländern muss Erneuerbare Energien unterstützen statt zu blockieren.

Wir Grünen stehen voll hinter dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir wollen möglichst schon bis 2030 hundert Prozent der Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien erreichen. Wir fordern die Union und die FDP auf, die Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke aus ihren Wahlprogrammen zu streichen. Ebenso fordern wir die SPD auf, von der klimafeindlichen Kohle abzurücken und sich künftig eindeutig hinter die Erneuerbaren Energien zu stellen. Die Erneuerbaren Energien sind in der Lage, die Stromversorgung ohne neue Kohlekraftwerke und ohne Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu sichern.
Ihr Hans-Josef Fell MdB

In den internationalen Medien, wie PV-Tech, findet sich diese Meldung ebenfalls wieder. Hier wird die Meldung ergänzt mit der Aufforderung vom Vorstandsvorsitzenden der Phönix Solar AG an die Banken, wieder die Finanzierung von solaren Großkraftwerken aufzunehmen.

Ich sehe den Ausbau auch sehr optimistisch und wenn es so weitergeht in der Entwicklung, dann dürfte der Anteil von 50% an der Stromversorgung durchaus realistisch sein. Aber die Speicherung ist bei erneuerbaren Energien mit einem so großen Anteil an der gesamten Stromversorgung von großer Bedeutung. Strom muss immer da sein, wenn es gebraucht wird. Im Winter bei Windflaute, wenn keine Sonne scheint und wenn die Pumpspeicherkraftwerke eingefroren sind, muss zuverlässig Strom geliefert werden können. Dazu brauchen wir, so ist meine Sichtweise als ein Branchenbeobachter aber Außenstehender, neue Speichertechnologien, nicht Elektroautos – die ich nicht als Lösung sehe – sondern große Batterien und Zwischenspeicher, wie Druckluftspeicherkraftwerke oder eine Umwandlung von Strom aus Wind und Sonne in z.B. Wasserstoff. Da muss noch mehr passieren in der Forschung und Entwicklung.

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Sichere Stromversorgung im Jahr 2020 mit 50% Anteil Erneuerbarer Energien

Erneuerbare Energien decken 2020 fast die Hälfte des StrombedarfsDie Erneuerbaren Energien decken im Jahr 2020 mit einem Anteil von rund 47 Prozent fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs. Gleichzeitig ist eine sichere Stromversorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage gewährleistet. Das geht aus der aktuellen Ausbauprognose der Branche “Stromversorgung 2020″ hervor, die der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin vorgelegt haben.

Energie aus Wind, Biomasse, Wasser, Sonne und Geothermie wird 2020 das prägende Element unserer Stromversorgung sein. Herkömmliche Kraftwerke ergänzen dieses Angebot nur noch bei Bedarf, Brennstoffimporte und CO2-Emissionen werden entsprechend reduziert. Damit stellen wir die Stromversorgung vom Kopf auf die Füße”, kommentierte Dietmar Schütz, Präsident des BEE, die Ergebnisse der Prognose. Sowohl die aus Erneuerbaren Energien produzierte Strommenge als auch die installierte Leistung zugehöriger Anlagen werde sich bis 2020 gegenüber heute etwa verdreifachen.

Die Experten der Branche betonten, dass die Stromversorgung in Deutschland auch mit dem künftigen Strommix an 365 Tagen im Jahr zu jeder Uhrzeit und bei jedem Wetter sicher­gestellt werden könne. Die so genannte gesicherte Leistung übertreffe die Jahreshöchstlast sogar um zehn Prozent. Anders als jüngst wieder von Protagonisten der konventionellen Energiebranche behauptet, seien dafür auch keine zusätzlichen Gasimporte notwendig. Im Gegenteil verringere sich der Erdgasverbrauch für die Stromerzeugung in der Branchen­prognose bis 2020 sogar um zwölf Prozent. Das bestehende Stromversorgungssystem sei bereits viel flexibler als allgemein bekannt.

Schon heute stehen für das deutsche Stromnetz rund zehn Gigawatt Speicher- und Pumpspeicherwasserkraftwerke zur Verfügung. Das entspricht der Leistung von zwölf Kohlekraftwerken”, erläuterte Ralf Bischof, Mitglied im BEE-Vorstand und zuständig für Netz- und Systemintegration. In Zeiten hoher Stromproduktion und geringer Nachfrage könnten Wasserspeicher über Pumpen aufgefüllt und im Bedarfsfall kurzfristig für zusätzliche Strom­produktion genutzt werden. “Dazu kommen über neun Gigawatt Bioenergie-Kraftwerke, die auf Basis der Brennstoffe Biogas oder Holz einspringen können, wenn Wind und Sonne ausbleiben” so Bischof weiter.

Die positiven Auswirkungen der Erneuerbaren Energien auf Klimaschutz, Brennstoffimporte und Arbeitsmarkt sind nach der aktuellen Branchenprognose erheblich. Schon heute trage die Branche höchst wirkungsvoll zum Klimaschutz bei. 2008 habe sie allein im Strombereich fast 87 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden. Dieser Betrag steige bis 2020 auf über 200 Mio. Tonnen pro Jahr. Analog sinke der Bedarf an fossilen Brennstoffen und mit ihm die hohen Kosten für Importe sowie externe Kosten für Klima- und Umweltschäden. Die daraus folgenden Einsparungen in Milliardenhöhe übertreffen die Ausgaben für den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei weitem. Hinzu komme der positive Effekt auf den Arbeitsmarkt. So werde sich die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien von heute 250000 auf mindestens 500000 im Jahr 2020 verdoppeln.

Die Stromversorgung im Jahr 2020 ist dank des Ausbaus der Erneuerbaren Energien sicher, klimaschonend und bezahlbar”, schlussfolgerte BEE-Präsident Dietmar Schütz aus den Eckdaten der Branchenprognose. Um den Strombedarf zuverlässig zu decken, seien weder zusätzliche Kondensationskraftwerke, noch eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke erforderlich. “Wer dennoch Sonderregelungen für Kohlekraftwerke schafft oder den Atomausstieg rückgängig machen will, greift automatisch den gesetzlich fixierten Vorrang für die Erneuerbaren Energien an und zerstört damit die Investitionssicherheit der Branche”, warnte Schütz.

Um auch nach 2020 ein weiteres Wachstum der Erneuerbaren Energien im Stromsektor zu ermöglichen, müsse die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen erhalten und weiterentwickeln. Dazu gehöre insbesondere der Vorrang für Erneuerbare Energien, die Förderung von Kombikraftwerken und Speichern, ein intelligentes Lastmanagement sowie ein intensiverer Stromaustausch mit den Alpen- und den skandinavischen Ländern mit ihren großen Wasserspeichern.

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Rechenzentren können das Klima schützen und Geld sparen

Moderne Informations- und Kommunikationstechnik kann Ressourcen einsparen und das Klima schützen: durch eine intelligente Steuerung von Stromnetzen, Autos oder Gebäuden, oder indem Verkehr durch Telearbeit, Telefon- und Videokonferenzen überflüssig wird. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: “Mit energieeffizienter Technik, die bereits heute verfügbar ist, lassen sich bis 2013 insgesamt 15,3 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.” Gerade bei Servern und Rechenzentren gibt es große Einsparpotenziale. Werden diese genutzt, kommt das der Umwelt und dem Budget zugute. So könnten die Betreiber von Rechenzentren in den kommenden Jahren insgesamt 3,6 Milliarden Euro an Stromkosten einsparen, wie eine neue Broschüre des Bundesumweltministeriums belegt.

Das BMU selbst hat solche Erneuerungsmaßnahmen genutzt, um den Stromverbrauch seines Rechenzentrums um rund 60 Prozent (70.000 kWh) zu reduzieren. Das entspricht einer Senkung der CO2-Emissionen um rund 44 Tonnen.

Nach Berechnungen des Borderstep-Instituts hat sich der Stromverbrauch von Servern und Rechenzentren in Deutschland seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Er lag 2008 bei 10,1 Terawattstunden (TWh). Das entspricht der Strommenge von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken. Die damit verbundenen Stromkosten belaufen sich auf rund 1,1 Milliarden Euro. Die Einsparpotenziale sind demgegenüber enorm: Die Wirkungskette beginnt bei der Software, läuft über die Hardware und die Stromversorgung bis hin zur Gebäudeplanung und Kühlung. Um IT-Entscheidern und Rechenzentrumsbetreibern praktikable Wege und Einsparpotenziale aufzuzeigen, stellt die Broschüre vorbildliche Beispiele zur Steigerung der Energieeffizienz in Serverräumen und Rechenzentren aus Europa, den USA und Asien konkret vor.

Diese Themen werden auch am 5. März 2009 auf der CeBIT in der “Green IT World” im Rahmen der dritten Jahreskonferenz von Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), BMU und Umweltbundesamt (UBA) diskutiert werden. Unter dem Thema “Nachhaltigkeit in einer digitalen Welt. Vom Potenzial zur Realisierung” werden Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und BITKOM-Präsidiumsmitglied Martin Jetter die Herausforderungen und Chancen von grüner IT zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz beleuchten.

Die Broschüre “Energieeffiziente Rechenzentren” liegt in deutscher (Bestellnummer 2154) und englischer Fassung (Bestellnummer 6130) vor. Bestellungen unter www.bmu.de/42940, E-Mail bmu@broschuerenversand.de.

IT , , Schreib was dazu

Mit der Sonne Geld verdienen

Dem Kommentar zu einem älteren Beitrag über eine Broschüre zu Förderprogrammen für Energiesparmaßnahmen und erneuerbare Energien kann ich damit vermutlich nicht weiterhelfen. Hier hilft vielleicht der Link zur Übersichtsseite von Förderprogrammen weiter. Aber es ist dennoch ein gutes Beispiel für regionale Förderung von Photovoltaik-Anlagen. Es geht um das 500 Dächer Photovoltaik-Programm im Landkreis Aschaffenburg, das bereits im Ralos-Blog vorgestellt wurde. Eine kurze Darstellung mit wenigen Folien im Ralos-Blog zeigt jetzt in einem neuen Beitrag auf, wie das Finanzierungsangebot der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, sowie der lokalen Volks- und Raiffeisenbanken aussieht. Ein Beispiel auf diesen Folien rechnet vor, wie sich eine Photovoltaik-Anlage ohne Eigenkapital finanzieren lässt. Damit wird, so der Beitrag, aus Null-Euro Eigenkapital innerhalb von 20 Jahren ein Überschuss von mehr als 10.000 Euro.

Damit hilft die Sonne Geld zu verdienen. Ich kann die Rechnung zwar nicht nachvollziehen, aber es klingt unheimlich interessant. Schade, dass es solche lokale Förderinitiativen nicht häufiger gibt und schade, dass ich nicht in Aschaffenburg lebe (was diese Förderung betrifft).

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Neuer Ratgeber für die öffentliche Hand und private Eigentümer von Nichtwohngebäuden

Am 1. Juli 2009 wird der Energieausweis auch für Nichtwohngebäude wie Schulen, Krankenhäuser oder Bürobauten Pflicht. Mit der Broschüre “Energieausweis für Nichtwohngebäude - der Einstieg in die Modernisierung” bietet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) öffentlichen und privaten Eigentümern eine praxisnahe Hilfe bei der Umsetzung der gesetzlichen Neuerung. Der Energieausweis hilft die Energieeinsparpotenziale offenzulegen und zeigt, welche Modernisierungsmaßnahmen sinnvoll sind. Energieverbrauch senken und Kosten sparen lässt sich dann ganz ohne zusätzliche Investitionen zum Beispiel mit Hilfe von Contracting. Wie Bund, Länder und Kommunen Contracting-Projekte vorbereiten und durchführen können – das zeigt der neue “Contracting-Lotse für Kommunen” der dena.

“Die öffentliche Hand, aber auch private Eigentümer sollten im Energieausweis nicht nur eine Pflicht sehen, sondern ihn als Chance nutzen, die Einsparpotenziale beim Energieverbrauch in ihren Liegenschaften aufzudecken”, sagt dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich. “Bis zu 30 Prozent ihrer Energiekosten kann die öffentliche Hand allein durch die Umsetzung von Contracting einsparen.”

“Energieausweis für Nichtwohngebäude - der Einstieg in die Modernisierung”: Welche Gebäude benötigen einen Energieausweis? Ist der bedarfs- oder verbrauchsbasierte Energieausweis sinnvoll? Die Broschüre enthält Antworten auf die zentralen Fragen zum Energieausweis, Empfehlungen der dena für das Vorgehen bei seiner Erstellung sowie Tipps rund um die Vertragsgestaltung zwischen Gebäudeeigentümer und Aussteller von Energieausweisen. Darüber hinaus zeigt diese Publikation anhand von Praxisbeispielen, wie der Energieausweis als Einstieg in die Modernisierung von Nichtwohngebäuden genutzt werden kann und welche Schritte bei einer energetischen Modernisierung sinnvoll sind.

Contracting-Lotse für Kommunen: Die Arbeitshilfe unterstützt Mitarbeiter in den Ländern und Kommunen bei der Entwicklung von Contracting-Projekten. Sie zeigt, welche Gebäude für Contracting in Frage kommen, welches Contracting-Modell sich für welche Anforderungen eignet, welche Einsparungen beim Energieverbrauch erzielt werden können und wo Beratung zu finden ist. Einige Beispiele aus der Praxis sowie typische Fragen zum Contracting runden den Leitfaden ab.

Die Broschüre “Der Energieausweis für Nichtwohngebäude” kann gegen eine Gebühr von 9,90 Euro bestellt werden. Für Mitarbeiter aus Ländern und Kommunen ist der “Contracting-Lotse für Kommunen” kostenlos bei Übernahme der Versandkosten zu beziehen, für Firmen und Privatpersonen beträgt der Kaufpreis 19,95 Euro. Beide Publikationen sind über das Internet zu beziehen: www.zukunft-haus.info/publikationen

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Bundesweiter Heizspiegel schafft Kostentransparenz

Die Energieverbräuche in Deutschland sind im Kalenderjahr 2007 durchschnittlich um 7 Prozent und die Heizkosten zwischen 3 und 6 Prozent gesunken. „Gründe hierfür sind sparsames Heizverhalten, wärmere Temperaturen und relativ stabile Preise bei Öl und Gas“, erklärten Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), und Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online gemeinnützige GmbH, anlässlich der Veröffentlichung des neuen Bundesweiten Heizspiegels. „Die Heizkostenabrechnung 2008 wird aber deutlich höher ausfallen, die Energiepreise sind im vergangenen Jahr förmlich explodiert, und auch der Winter 2008 war kälter“, warnten Siebenkotten und Hengstenberg.

Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel weist aus, dass im Kalenderjahr 2007 die Heizkosten für Mieter und Verbraucher bei mit Erdgas beheizten Wohnungen durchschnittlich um 5,6 Prozent, bei mit Heizöl beheizten Wohnungen um 4,9 Prozent und bei Wohnungen mit Fernwärme um 3,2 Prozent gesunken sind. Der Heizenergieverbrauch ging sogar um rund 7 Prozent zurück. Ursachen hierfür sind deutlich sparsameres Heizverhalten der Mieter und Verbraucher, der milde Winter 2007 mit höheren Durchschnittstemperaturen und relativ stabile Energiepreise. Im Jahresdurchschnitt 2007 wurde Gas um 2,9 Prozent teurer, der Ölpreis sank um 1,4 Prozent.

„Die Freude über die aktuellen Zahlen des Bundesweiten Heizspiegels kann aber nur von kurzer Dauer sein. 2008 wird drastisch teurer“, warnten Siebenkotten und Hengstenberg. „Die Preise für Öl und Gas sind um 20 bis 30 Prozent gestiegen. Das wird sich in der Heizkostenabrechnung 2008 niederschlagen. Mieter müssen dann mit höheren Nachzahlungen rechnen“, erklärte Lukas Siebenkotten. Auch Dr. Johannes D. Hengstenberg geht von deutlich höheren Heizkosten für 2008 aus, zumal auch die Klimadaten auf ein heizintensiveres Jahr 2008 schließen lassen: „Es ist keinem geholfen, wenn wir jetzt mit dickem Pullover und kalten Heizkörpern in unseren vier Wänden sitzen. Langfristig können wir uns nur mit Sanierungsmaßnahmen am Gebäude unabhängiger von der Preisspirale machen.“

Ob die zuletzt gezahlten Heizkosten im Durchschnitt lagen oder überhöht waren bzw. wo und in welchem Umfang Sanierungsbedarf bestehen könnte, zeigen der Heizspiegel und das kostenlose Heizgutachten auf.

Der Bundesweite Heizspiegel basiert auf bundesweit erhobenen Heizdaten von 63.000 zentral beheizten Wohngebäuden. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung des Jahres 2008 mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude einstufen. Der Heizspiegel bewertet den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten von Wohngebäuden in vier Klassen: optimal, durchschnittlich, erhöht und extrem hoch. Hierbei wird zwischen Erdgas, Heizöl und Fernwärme unterschieden. Darüber hinaus werden die jeweils angefallenen CO2-Emissionen aufgeführt.

Der Heizspiegel ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Identifikation von Gebäuden mit hohem Heizenergieverbrauch. In diesen Fällen können Modernisierungsmaßnahmen die umweltschädigenden CO2-Werte und die Heizkosten halbieren.

Kostenloses Heizgutachten gibt Handlungsempfehlung
Zusammen mit dem Heizspiegel erhalten alle Verbraucher, die sich detaillierter über ihre Heizkosten und Heizenergieverbräuche informieren möchten, einen Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten. Innerhalb von 8-10 Wochen erstellt co2online eine schriftliche Auswertung mit Empfehlungen für die nächsten Schritte. Mieter erhalten außerdem eine fachliche Stellungnahme. Damit können sie ihre Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren. Eine aktuelle Nutzerbefragung hat ergeben, dass über 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihren Vermieter weiterleiten. Jeder vierte Vermieter reagiert daraufhin mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme.

Den Bundesweiten Heizspiegel für Deutschland gibt es ab sofort als online und als gedrucktes Exemplar kostenlos beim Deutschen Mieterbund, 10169 Berlin, Stichwort: Heizspiegel. Bitte einen frankierten DIN-lang-Rückumschlag mit 0,55 Euro Porto beilegen. Beide Online-Angebote enthalten darüber hinaus weitere Tipps zum Energiesparen und den interaktiven Energiespar-Ratgeber HeizCheck.

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Inbetriebnahme eines Brennstoffzellenheizgerätes an der Konrad-Duden-Schule in Mannheim

In Mannheim wurde vergangene Woche ein Brennstoffzellenheizgerät an der Konrad-Duden-Schule im Rahmen des CALLUX-Projektes von baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner in Betrieb genommen. “Ein innovatives und umweltfreundliches Leuchtturmprojekt”, freute sich die Ministerin. “Brennstoffzellensysteme für die Hausenergieversorgung stellen effizient und emissionsarm Strom und gleichzeitig Wärme zur Verfügung”. Gemeinsam mit der MVV Mannheim sowie anderen Energieversorgern und Heizgeräteherstellern sowie dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung umfasse CALLUX ein Konsortium aus ganz Deutschland. Koordiniert werde CALLUX von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW).

“Die Brennstoffzelle könnte den Weg in ein neues Zeitalter einer umweltfreundlichen und schadstoffarmen Energieversorgung ebnen. Bislang steht die neue Technologie allerdings nur in einzelnen Nischenbereichen vor der Marktreife”, erklärte Umweltministerin Gönner. Trotz der Fortschritte in der technischen Entwicklung gebe es weiterhin einen erheblichen Forschungsbedarf. “Es braucht einen langen Atem”, so Gönner. Das Land werde deshalb auch künftig die Brennstoffzellenforschung unterstützen. “Baden-Württemberg ist europaweit ein Zentrum für diese in der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnende Technologie. Wir wollen dieser Spitzenposition auch künftig gerecht werden.”

Das Land habe insgesamt drei Millionen Euro in das Forschungspaket ‘Herausforderung Brennstoffzelle’ investiert, erläuterte Gönner. Zwölf Einzelprojekte würden damit unterstützt. “Bis Ende 2009 werden Ergebnisse erwartet.” Im Frühjahr 2009 werde die landesweit erste öffentliche Wasserstofftankstelle beim Flughafen Stuttgart ihren Betrieb aufnehmen. Die Tankstelle bilde einen Knotenpunkt in dem geplanten deutschlandweiten Wasserstoffvertriebsnetz, dem ‘Hydrogen Highway’. 800.000 Euro habe die Landesstiftung Baden-Württemberg dafür bereitgestellt. “Mit dem Aufbau einer Infrastruktur wird die Praxisanwendung im mobilen Bereich erleichtert”, so Gönner.

Defizite sieht Umweltministerin Gönner vor allem in einer breiteren Markteinführung der Brennstoffzellentechnik. “Es mangelt an Initiativen, die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung dann auch aufzugreifen und in die praktische Anwendung zu bringen.” Die Industrie sei aufgerufen, die weitreichenden Möglichkeiten der Brennstoffzelle für die Energieversorgung von Morgen noch besser zu nutzen. Deshalb will das Umweltministerium die Kooperation der beteiligten Entwickler, Komponentenhersteller und Anwender verbessern. Die Zusammenarbeit von Heizgeräteherstellern, Energieversorgern und wissenschaftlichen Institutionen werde entscheidend die Marktvorbereitung für Brennstoffzellen-Heizgeräte vorantreiben. Ziel von CALLUX sei, die industrielle Basis für stationäre Brennstoffzellen in Deutschland zu stärken und auszubauen, um die Kosten zu senken und die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit dieser kleinen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser zu verbessern.

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