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Google will erneuerbare Energien günstiger als Strom aus Kohle machen

Es war schon in verschiedenen Meldungen zu lesen, z.B. bei heise. Google will in den Markt für erneuerbare Energien einsteigen.

Ja und? So fragt sich der agelis-Blog, was soll daran so innovativ sein? Schließlich haben wir in Deutschland und Europa schon seit Jahren in die Entwicklung und Forschung investiert und sind Weltmarktführer.

Das sind deutsche Firmen sicherlich, aber wie lange noch? Wenn die Entwicklung in den USA, in China und in Indien so weitergeht, ist unsere Stellung nicht uneinholbar – im Gegenteil in wenigen Jahren werden diese Länder die erneuerbaren Energien aufgrund ihrer Größe dominieren.

Google will nicht irgendwie in den Markt für erneuerbare Energien einsteigen. Dann würde die PV-Anlage auf dem Betriebsgebäude in Palo Alto und die Beteiligung an Nanosolar ausreichen. Das Ziel von Google ist vielmehr zu erreichen, dass Strom von der Sonne günstiger wird als Strom aus einem Kohlekraftwerk. Dahin muss die Solarenergie aus hinkommen. Und das nicht erst in Jahrzenten, sondern in wenigen Jahren. Unmöglich? Google hat sich genau das zum Ziel gesetzt.

Was hat Google genau vor? Mit Hilfe von thermischer Solarenergie, Windenergie und Geothermie soll eine Kraftwerkskapazität von 1.000 MW aufgebaut werden, das entspricht der Größe eines Kernkraftwerks und genug Strom für eine Stadt wie San Francisco.

Der Projektname lautet ‚RE < C' (erneuerbare Energien günstiger als Kohle), was auch für das Ziel steht. Für dieses Ziel werden kurzfristig 10 Millionen Dollar und in den nächsten Jahren insgesamt 100 Millionen Dollar investiert. Für ein einzelnes Unternehmen keine kleine Summe, und diese Summe wird nicht zum Spaß ausgegeben - Google will damit sicher Geld verdienen und die eigenen Kosten für Strom senken. Die Gründe von Google Sergey Brin und Larry Page sind davon überzeugt das Ziel zu erreichen und ichbin sehr gespannt was da noch kommen wird.

Quellen: ecogeek, Google Pressemeldung, Meldung bei News.com

Ach ja, und HP investiert auch in Solarenergie

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Über den Autor

Andreas Kühl

Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Diie kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne und vom Wind sind für mich faszinierend und Herausforderung zugleich.
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4 Kommentare

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  • Natürlich gehört Google zu den großen Stromverbrauchern. Aber es wird von seiten der Gründer von Google gesagt, dass es hier um mehr geht als nur die eigene Stromversorgung. Die Geschwindigkeit der Entwicklung der erneuerbaren Energien soll deutlich erhöht werden.

    Quelle: Official Google Blog

  • Über jede Anstrengung, alternative Energie zu erzeugen, bin ich glücklich. Skeptisch bin ich allerdings, wenn Google sich soetwas auf die Fahnen schreibt. Google verbreitet ständig Meldungen über alle möglichen Aktivitäten, umgesetzt wird im Grund nur wenig.

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