In einem Beitrag am 18. Dezember hatte ich davon geschrieben, dass in Bad-Württemberg ab dem Sommer bei allen Neubauten erneuerbare Energie genutzt werden muss. Ansonsten gibt es keine Baugenehmigung. Ein Quelle dafür hatte ich damals nicht gefunden, nur ein Beitrag auf der Sonnenseite von Franz Alt.
Jetzt habe ich das Thema beim Deutschlandfunk wiederentdeckt. Die Landesbauordnung soll entsprechend geändert werden, dass ab 2008 keine Heizungen mit Öl oder Gas mehr neu eingebaut werden dürfen. Welche Alternativen zum Einsatz kommen, soll offen bleiben. Das darf der Bauherr entscheiden, ob er die oberflächennahe Geothermie, Solarenergie oder Pellets wählt.
Die Abhängigkeit von steigenden Öl- und Gaspreisen und von entsprechenden Lieferanten, sowie der Klimawandel haben den Handlungszwang ausgelöst. Das Interessante für mich, ist dass das Atomenergie-Musterländle nicht einfach auf den Ausbau der Kernkraft setzt, sondern auf zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen baut. Und der Vorschlag kommt auch vom Fraktionsvorsitzen der CDU-Landtagsfraktion, die bisher nicht gerade als Anhänger von erneuerbaren Energien bekannt war.
Zusätzliche Fördergelder in Höhe von 5 Millionen Euro sollen helfen die höheren Investitionskosten aufzufangen.
Gegenwind zu der Initiative gibt es bisher nicht, weder Architekten, noch die Heizungsindustrie (die ja auch Alternativen zu Öl und Gas anbietet) noch Investoren haben sich bisher beschwert. Damit scheint wohl diese, bisher, einmalige Initiative zu kommen.
Der Text diese Beitrages aus dem Deutschlandradio ist hier zu finden, und der Hörbeitrag als mp3-Datei hier.
Warning: array_keys() [function.array-keys]: The first argument should be an array in /is/htdocs/wp10670569_HNSKZFDF0M/www/wp-content/plugins/gbyatbranchen/gbyatbranchen.php on line 330

















Pingback: energynet » Blog Archiv » Baden-Würtemberg plant Pflicht für erneuerbare Energien