Tolle Überschrift, gefällt mir, fast der Stil der Bild-Zeitung. An diesen windreichen und stürmischen Tagen ist der Inhalt der Überschrift auch richtig.
Zeitweise drückten die Windkraftanlagen in den letzten Tagen mehr als 17 000 Megawatt ins deutsche Stromnetz; das ist fast so viel, wie alle Atomkraftwerke im Land im gleichen Zeitraum erzeugen. Die Rotoren, die bundesweit inzwischen eine Nennleistung von 20 000 Megawatt erreichen, liefen also nahezu unter Volllast.
Hört sich gut an. Als Folge davon ist der Strompreis an der Leipziger Strombörse auf Null gefallen, wegen Überangebot und zu geringer Nachfrage (ist eigentlich das gleiche). Da sage noch einer Windenergie ist zu teuer. Wenn die Speicherung geklärt ist, wird sich die Windenergie wohl richtig lohnen. Wenn der Sommer kühl wird und der Wind stürmisch bleibt, dann besteht die Chance auf sinkende Strompreise (sofern die Energieversorger von den geringeren Einkaufskosten an uns Verbraucher etwas weiter geben werden).
Diese Informationen gab es im Onlineangebot der Frankfurter Rundschau.













